DE211728C - - Google Patents
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- DE211728C DE211728C DENDAT211728D DE211728DA DE211728C DE 211728 C DE211728 C DE 211728C DE NDAT211728 D DENDAT211728 D DE NDAT211728D DE 211728D A DE211728D A DE 211728DA DE 211728 C DE211728 C DE 211728C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B15/00—Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Einbruchs-Alarmvorrichtun-
gen bekannt, bei welchen durch öffnen der Tür ein oder mehrere unter Federwirkung
stehende Schlagbolzen ausgelöst und hierdurch Knallpatronen verfeuert werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Verbesserung dieser Vorrichtungen.
Die Verbesserung besteht in der besonderen Verriegelung der Schlagbolzen, derzufolge
ίο beim öffnen der Tür die Alarmpatronen in
zeitlicher Aufeinanderfolge verfeuert werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in
der Sicherung der Patronen außer Gebrauch, wonach sämtliche Patronenlager mit einem
einzigen Griff mit ihren Deckeln verschlossen werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Ansicht von unten und
Fig. 5 ein perspektivisches Bild der Vorrichtung.
Das Gestell der Vorrichtung wird von drei horizontalen Platten c und den diese zusammenhaltenden
Säulen d gebildet. Auf der unteren Platte sind die Patronenlager I angeordnet.
Durch die mittlere und obere Platte ziehen in der Richtung der vertikalen Achse der Patronenlager die Schlagbolzen e, die am
oberen Ende einen Kopf / und in der Mitte einen eingedrehten Hals g besitzen. In diesen
Hals greift die Verriegelung ein, wenn der Bolzen hoch gespannt wird./
Das Vorschnellen der hochgezogenen Bolzen bewirken die Spiralfedern /, die sich teils auf
einen Flansch der Schlagbolzen, teils auf die obere Platte stützen. Diese Einrichtung ist
bereits bekannt und bildet nicht die Erfindung.
Vielmehr wird dieselbe in der Verriegelung gesehen. Dieselbe besteht in dem Hebel h,
welcher bei ν auf der oberen Platte drehbar gelagert ist. Dieser Hebel besitzt kreisbogenförmige
Schlitze k, die entweder verschiedene Tiefe oder verschiedenen Abstand vom Drehpunkte
besitzen. Die Breite der Schlitze stimmt mit de;n ^—^messer des eingedrehten
Halses überein. Türen diese Ausbildung wird
erzielt, daß die Abgabe der Alarmschüsse beim Öffnen der Tür nicht gleichzeitig, sondern
aufeinander erfolgt.
Gegen unbeabsichtigtes Verfeuern außer Gebrauch werden die Patronen durch die Patronenlager
abschließende Deckel η geschützt. Bei einem zufälligen Vorschnellen des Bolzens
trifft dieser daher nicht die Patrone, sondern den Deckel. Die Drehzapfen 0 dieser Deckel
sind in der unteren Platte gelagert und besitzen am entgegengesetzten Ende die kleinen
Kurbeln' p. Die Kurbeln sind untereinander mittels der Leiste m verbunden. Die Leiste
hat an einem Ende einen Griff, mittels dessen das Abschließen oder Öffnen der Patronenlager
bewirkt wird.
Die Vorrichtung wird in bekannter Weise an der Tür befestigt, zu welchem Zwecke vorher
eine . Platte 5 auf dieselbe aufgeschraubt wird. Diese Platte hat vorstehende Haken,
die in entsprechende Einschnitte der Platten c eingreifen. Soll die · Vorrichtung alarmbereit
gemacht werden, so werden sämtliche Bolzen nochgezogen und durch Anpressen ' des
Hebels h in den Hälsen g verriegelt. Gleichzeitig
wird die Leiste m derart verschoben, daß die Patronen freigegeben werden. Ein
Öffnen der Tür bewirkt eine Verschwenkung des Hebels, wonach die Schlagbolzen nacheinander
vorschnellen und die Patronen verfeuern.
Claims (2)
- Patent-AnSpruch ε.:i. Einbruchs-Alarm vorrichtung mit mehreren Knallpatronen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagbolzen (e) von einem Hebel (Ti) verriegelt werden, der sie beim Ausschwenken nacheinander freigibt, um die Patronen hintereinander zur Entzündung zu bringen.
- 2. Einbruchs-Alarmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronen außer Gebrauch von je einem Deckel (n) geschützt werden, deren Zapfen (0) in der unteren Rahmenplatte (c) gelagert sind und von einer die Kurbeln (f) der Zapfen verbindenden Leiste (m) gleichzeitig gedreht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211728C true DE211728C (de) |
Family
ID=473508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211728D Active DE211728C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211728C (de) |
-
0
- DE DENDAT211728D patent/DE211728C/de active Active
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