DE211657C - - Google Patents

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DE211657C
DE211657C DE1908211657D DE211657DA DE211657C DE 211657 C DE211657 C DE 211657C DE 1908211657 D DE1908211657 D DE 1908211657D DE 211657D A DE211657D A DE 211657DA DE 211657 C DE211657 C DE 211657C
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claws
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pipe
tube
axis
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Expired
Application number
DE1908211657D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/484—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using interlocking means, e.g. by sliding pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 c. GRUPPE
Zerlegbares Rohrrucklaufgeschütz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1908 ab.
Gewisse Geschütze werden für den Transport in eine Reihe von Einzellasten zerlegt; beispielsweise wird bei Rohrrücklaufgeschützen das Rohr von dem beim Schuß auf der Wiege zurückgleitenden Schlitten getrennt, während der Schlitten auf der Wiege verbleibt.
Nachfolgend wird eine neue leicht lösliche Verbindung des Rohres mit dem Schlitten beschrieben, die den bekannten Konstruktionen
ίο gegenüber gewisse Vorteile bietet.
Es ist bekannt, eine Verbindung des Rohres mit dem Schlitten dadurch herzustellen, daß man an einer Stelle am Rohr einen Ansatz anbrachte, der klauenartig ausgebildet in. einen' entsprechend gestalteten Vorsprung des Schlittens eingriff, so daß an dieser Stelle das Abheben des Rohres in vertikaler Richtung verhindert wurde, während die Beweglichkeit zwischen Schlitten und Rohr in der Längsrichtung noch blieb. Diese wurde dann in der Weise verhindert, daß . an einer anderen Stelle des Rohres eine andere geeignete Verbindung zwischen den beiden Teilen geschaffen wurde, z. B. daß man zapfenartige Vorsprünge des Rohres in lagerartige Ansätze des Schlittens legte und wie Lagerzapfen darauf befestigte. Durch eine solche zweite Verbindung war dann auch die Möglichkeit der Längsbewegung der beiden verbundenen Teile gegeneinander aufgehoben. Den gleichen Zweck erreichte man durch Anwendung eines Keiles, der neben der Anwendung der Klauen an einer Stelle an einer anderen benutzt wurde.
In beiden erwähnten Fällen bewirkte ein neben der Klauen- oder Rastenverbindung angewendetes zweites sich davon unterscheidendes Mittel die völlige Ünbeweglichkeit der beiden zu verbindenden Teile in Längs- und vertikaler Richtung.
Nach der Erfindung wird die Klauenverbindung nicht nur an der einen Stelle des Rohres und nicht nur zur Verhinderung des Abhebens, sondern auch zur Verhinderung der Längsbewegung zwischen den beiden zu verbindenden Teilen benutzt. Es geschieht das, indem das Rohr mit einem oder mehreren Sätzen von Klauen versehen wird, bei denen sich die Klauen nach entgegengesetzten Richtungen hin erstrecken, d. h. von denen die eine Klaue mit ihrem Maul nach hinten, die andere nach dem Vorderteil des Geschützrohres · zeigt. An dem Schlitten, der mit dem Rohre verbunden werden soll, sind entsprechend geformte Vorsprünge (Klauen oder Rasten) angebracht, in die die des Rohres eingreifen.
In der Zeichnung sind' einige Beispiele derartiger Verbindungen zwischen Rohr und Schlitten dargestellt, bei denen lediglich durch ineinandergreifende, idauenartig ausgebildete Vorsprünge sowohl Abheben in vertikaler Richtung wie Verschiebung der Teile in der Längsrichtung verhindert wird.
Fig. ι zeigt eine Ausführung im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt; Fig. 3, 4' und 5 zeigen eine zweite Ausführung im Längsschnitt, Querschnitt und Grundriß; Fig. 6 ist' eine weitere Ausführung im Längsschnitt, Fig. 7 im Querschnitt (linke Hälfte nach A-A, rechte Hälfte nach B^B) und Fig. 8 eine Abänderung dieser Ausführung im Längsschnitt . und Fig. 9 im
Querschnitt (linke Hälfte nach C-C, rechte Hälfte nach D-D).
Nach dem Schuß gleitet das Rohr α mit dem Schlitten b auf der Wiege c zurück. Der Schlit-S ten b trägt hinten den Hornansatz d, an welchem der Bremszylinder angreift. Die Befestigung zwischen Rohr α und Schlitten b ist dadurch erreicht, daß der Schlitten δ vorn und hinten je ein Paar mit den Mäulern einander
ίο zugekehrter Klauen e hat, in welche entsprechende Klauen / des Rohres α eingreifen. Die Klauen e,f erstrecken sich senkrecht zur Geschützlängsachse. Das Rohr α wird in dieser Richtung von der Seite her auf den Schlitten b aufgeschoben. Durch die Ausgestaltung und Anordnung der Klauen ist das Rohr auf dem Schlitten sowohl gegen Längsbewegung nach vorn und nach hinten, als auch gegen Abheben gesichert, also nach den Richtungen hin, in ■ welchen wesentliche Kraftwirkungen bei dem Gebrauch des Geschützes auftreten. In den meisten Fällen wird es angebracht sein, das Rohr auch noch gegen eine seitliche Bewegung auf dem Schlitten durch einen Sperrbolzen o. dgl. zu sichern; nach der einen Seite hin kann dies schon dadurch geschehen, daß irgendein Teil des Rohres bei richtiger Lage vom Rohr zum Schlitten gegen einen Anschlag des Schlittens trifft.
■ Anstatt zweier Sätze von Klauenpaaren genügt unter Umständen auch ein Satz, wovon das eine ineinandergreifende Paar z. B. am vorderen Ende, das andere am hinteren Ende des Geschützrohres angeordnet sein kann. Es kann der aus zwei entgegengesetzt gerichteten Klauenpaaren bestehende Satz aber auch in der Mitte des Geschützrohres sich befinden, während vorn und hinten nur eine Verbindung zur Sicherung der richtigen Lage der Längsachsen von Rohr und Schlitten zueinander. erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 sind die Klauen e,fna.c\i einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Mittelpunkt in der Achse des am Rohr angebrachten Zapfens g liegt. Die Klauen e, f sind teilweise unterbrochen (Fig. 5) und bilden so einen Bajonettverschluß miteinander. Man legt das Rohr α zur Befestigung mit dem Schlitten b derartig auf diesen, daß der Zapfen g in das dafür vorgesehene Lager h des Schlittens b und die Klauen / in die Unterbrechungen der Klauen e fassen. Eine kleine Drehbewegung des Rohres α um den Zapfen g stellt dann die Verbindung zwischen Rohr a und Schlitten b her. Diese Drehbewegung wird zweckmäßig nach der einen Seite hin durch einen Anschlag o. dgl/ begrenzt, während die willkürliche Rückbewegung nach hergestellter Verbindung durch Federbolzen oder ähnliche Konstruktionselemente verhindert wird.
In dem gezeichneten Beispiele der Fig. 3 bis .5 ist die Klauen Verbindung an das vordere und hintere Ende des Rohres verlegt und in der Mitte ein Zapfen vorgesehen, der gewissermaßen nur dazu dient, die richtig; Lage des Geschützrohres zum Schlitten bei dem Zusammenfügen schneller und besser zu finden und zu erhalten. Der Zapfen ist nicht wesentlich für die Erfindung, und ebenso ist es nicht erforderlich, daß die Klauen eine Lage, wie oben auseinandergesetzt, haben. Auch bei dieser Konstruktion, d. h. bei kreisförmig gekrümmten Klauen können diese an jeder anderen Stelle des Rohres angeordnet sein und sogar vollständig in die Mitte rücken; Wie beim vorhergehenden Beispiel können sie dann auch auf einen Satz entgegengesetzt gerichteter Klauenpaare zusammenschrumpfen, also z. B. nur die äußeren Klauen verbleiben oder auch nur die inneren.
In den Fig. 6 bis 9 sind statt des durchgehenden Schlittens b mehrere Führungsstücke kx, k2 und k3 angeordnet, die unter sich durch Führungsschienen I und die Panzerbleche m untereinander zu einem Ganzen verbunden sind. Jedes dieser Führungsstücke ist in der gleichen Weise mit dem Rohr verbunden, wie vorher der ganze Schlitten, indem die Klauen η des Rohres die Klauen 0 der Führungsstücke umfassen. Eine weitere Abänderung gegenüber den vorher gezeichneten Konstruktionen besteht darin, daß die Klauen η und 0 konzentrisch zur Rohrachse oder auch zu einer dazu parallelen Achse gekrümmt sind. Die Befestigung der Teile geschieht dadurch, daß man das Rohr α auf die Führungsstücke A1, A2 und k3 auflegt und um seine Achse (oder die parallele Achse) dreht, bis die Klauen η und 0 vollständig ineinanderfassen.
Der Drallwiderstand, der das Rohr auch in einer bestimmten Richtung um seine Achse zu drehen sucht, kann dadurch unschädlich ' gemacht werden, daß man das Rohr in dieser bestimmten Richtung auf die Klauen des Schlittens aufdreht und zum Schluß der Bewegung gegen einen Anschlag anstoßen läßt; die Bewegung in der anderen Richtung kann wiederum durch einen Sperrbolzen o. dgl. verhindert werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 und 9 ist eine solche Sicherung gegen Drehen des Rohres dadurch entbehrlich gemacht, daß der Hornansatz d mit dem Rohr aus einem Stück besteht. Der Bremszylinder ist im hinteren Ende der Wiege geführt, und durch die Befestigung mit dem Hornansatz wird ein Verdrehen des Rohres wirksam verhindert, zumal der Drallwiderstand nur zu Beginn des Rücklaufes, solange das Geschoß sich noch im Rohr befindet, auftritt.
Die Konstruktionen nach den Fig. 6 bis 9 haben den früher beschriebenen gegenüber den Vorteil, daß die Entfernung zwischen Rohrmitte und Bremszylindermitte verringert werden kann,
da hier das Rohr zwischen die Seitenwände der Wiege hineinragen kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zerlegbares Rohrrücklauf geschütz mit Schlitten zwischen Rohr und Wiege, dadurch gekennzeichnet, daß Rohr und Schlitten mit mehreren Paaren von klauenartigen Ansätzen derart ineinandergreifen, daß die
    ίο Mäuler von wenigstens einem Klauenpaare den Mäulern der anderen Klauenpaare entgegengesetzt gerichtet sind, zum Zwecke, eine leicht lösbare, sowohl das Abheben des Rohres vom Schlitten wie auch die Längsverschiebung beider Teile gegeneinander verhindernde Verbindung zu erzielen.
  2. 2. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ daß die die Längsverschiebbarkeit aufhebenden Begrenzungsfiächen der Klauen nach konzentrischen Kreisbögen gekrümmt sind, deren Mittelpunkte auf einer gemeinsamen, senkrecht zur Seelenachse gerichteten Mittellinie liegen.
  3. 3. Rohrrücklauf geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übergreifenden Teile der Klauen an Rohr und Schlitten so mit Ausnehmungen versehen sind, daß die Verbindung von Rohr und Schlitten durch die Klauen bäjonettverschlußartig hergestellt und gelöst werden kann.
  4. 4. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Teile der Klauen durch konzentrische Kreisflächen begrenzt werden, deren Mittelpunkte auf der Seelenachse des Rohres oder auf einer zu dieser parallelen Mittellinie liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1908211657D 1908-04-03 1908-04-03 Expired DE211657C (de)

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