DE2115115B2 - Typenwählvorrichtung für einen Drucker - Google Patents
Typenwählvorrichtung für einen DruckerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Typenwählvorrichtung für einen Drucker gemäß dem Oberbegriff
des Hauptanspruchs.
Es ist eine Typenwählvorrichtung für einen Drucker bekannt (DE-AS 12 75 577), bei der das Positionieren
der Typen durch eine Reihe von stirnseitig wirkenden Nocken mit vorbestimmten Hüben bewirkt, die den
verschiedenen Binäreinheiten zugeordnet sind. Die Nocken sind auf einer gemeinsamen Welle angeordnet
und werden wahlweise in Auswirkung der verschiedenen Eingangscode mittels Zahnrädern gedreht. Zufolge
seiner Verdrehung verschiebt jeder Nocken die restlichen Nocken längs der tragenden Welle. Die
Summe der Bewegungen oder Verschiebungen entsprechend den einzelnen Nocken wird dann auf das
Typenträgerelement übertragen. Bei dieser Wählvorrichtung müssen die mit jeder Nocke verbundenen
Zahnräder sehr lang sein, damit sie die axiale
ω Verschiebung der Nocken zugleich mit ihrer wahlweisen
Drehung erlauben können. Ferner sind während der Drehung der Nocken diese der Gleitreibung zwischen
ihnen und den sie antreibenden Zahnrädern und zwischen den mit den Nocken verbundenden Zahnrädem
und den sie antreibenden Zahnrädern unterworfen. Die Wählvorrichtung ist deshalb sperrig und von
beschränktem mechanischen Wirkungsgrad.
Eine andere bekannte Wählvorrichtung (DE-OS
Eine andere bekannte Wählvorrichtung (DE-OS
15 61 282) weist eine Gruppe von Exzentern auf, welche
jeweils einer Codestange zugeordnet sind und wahlweise eine von zwei diametral entgegengesetzten Stellungen einnehmen können. Ein Exzenter drtht sich am
Rahmen, und die anderen Exzenter sind derart angebracht, daß jeder einzelne zwischen einem äußeren
Exzenter und einem inneren Exzenter der Gruppe drehbar gelagert ist Die Zwischenexzenter werden
über Stift-und-Langloch-Verbindungen durch eine Zykluskupplunjr gedreht Daher entstehen auch bei dieser
Vorrichtung starke Reibungen zwischen den Exzentern und in den Stift-und-Langloch-Verbindungen.
Bei einer weiteren bekannten Wählvorrichtung eines
Druckers (GB-PS 11 80 722) sind zwei koaxiale Nocken
vorhanden, welche von entsprechenden Kupplungen zwischen zwei Betriebsstellungen angetrieben werden.
Dabei sind zwei Hebel mit gabelförmigen Abschnitten zum Zusammenwirken mit den Nocken versehen und
derart verbunden, daß ein erster Hebel an einer Spindel
des zweiten Hebels angelenkt ist und durch einen Nocken bewegt wird, um den Typenträger des Druckers
zu verschieben. Der zweite Hebel bewegt den Drehzapfen des ersten Hebels und schafft eine dritte
Stellung des Typenträgers. Diese Wählvorrichtung beansprucht ziemlich viel Platz. Außerdem bewirkt die 2s
Bewegung des Drehzapfens des ersten Hebels ein Gleiten seines gabelförmigen Abschnitts mir dem
entsprechenden Nocken mit unvermeidbaren starken Reibungen zwischen ihnen.
Es ist die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Typenwählvorrichtung von begrenzten
Abmessungen zu schaffen, die nur geringen Reibungskräften unterworfen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Hauptanspruch angegebenen Mitteln gelöst,
Bei dieser Konstruktion werden durch die Verwendung von Trägern für die Nocken, die sich nur um
Drehzapfen drehen, die Reibungen auf sehr geringe Werte begrenzt, während die Drehung der Nocken, die
über Zahnräder ohne jede axiale Verschiebung erhalten wird, jede Gleitreibung vermeidet.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird beispielsweise in der nachfolgenden Beschreibung
erläutert und in der Zeichnung dargestellt, in dieser zeigt
F i g. 1 eine von rechts gesehene Ansicht, teilweise
geschnitten, eines Teils einer Schreibmaschine mit einer Typenwählvorrichtung nach der Erfindung;
F i g. 2 eine Teildraufsicht auf die Wählvorrichtung nach F i g. 1;
Fig.3 einen Teiischnitt längs der Linie 111-111 nach
Fig.l;
Fig.4 einen Teilschnitt längs der Linie IV-IV nach
F i g. 1;
Fig.5 einen Teilschnitt längs der Linie V-V nach
Fig. 2;
Fig.6 einen Teilschnitt längs der Linie VI-VI in F ig. 5;
Fig.7 einen Teilschnitt längs der Linie VlI-VlI in
Fig. 2;
F i g. 8 einen Teilschnitt längs der Linie VIII-VlII nach
Fig. 2;
F i g. 9 eine von rechts gesehene Seitenansicht, teilweise geschnitten, einer Einzelheit der Vorrichtung;
und
Fig. 9.
Die Typenwählvorrichtung nach der Erfindung kann als Decodiervorrichtung bei unmittelbar von dem
Tastfeld gesteuerten Schreibmaschinen benutzt werden, bei Fernschreibern, die durch Sende- und Empfangsgeräte gesteuert werden und bei jeder Art von Druckoder Schreibmechanismen oder Druckern für Buchungsmaschinen und DatenverarbeituKgseinrichtungen im allgemeinen.
Die Vorrichtung wird beispielsweise an einer Schreibmaschine mit einer in der Querrichtung festgelegten Schreibwalze 21 (Fig.l) und einem in der
Querrichtung auf zwei Führungen 23 und 24 parallel zu der Schreibwalze 21 beweglichen Typenträgerschlitten
22 beschrieben. Auf dem Schlitten 22 ist ein faßförmiger Typenkopf 26 angebracht, von dem ein Satz Typen 27 in
sechs um den Kopf herum angeordneten Ringen hervorragt, die nachstehend als Feld bezeichnet werden
und von denen jedes 16 Typen enthält. Die Typen sind auch in 16 Reihen angeordnet die sich in der
Längsrichtung des faßförmigen Kopfes erstrecken.
Der Kopf 26 ist drehbar auf einer im wesentlichen horizontalen Welle 28 in einer Gabel 29, damit die
Reihe, in der sich die abzudruckende Type befindet, vor
die Schreibwalze 21 gebracht werden kann. Die Gabel 29 kann mittels einer angenähert vertikal verlaufenden
Welle 31 in einem Bügel 32 schwenken, um den Kopf 26 vor der Schreibwalze 21 auszurichten und das Feld
auszuwählen, in dem sich die abzudruckende Type befindet. Der Abdruck der ausgewählten Type wird
durch Schwenkung des Bügels 32 auf einer Hohlwelle 33 bewirkt, die ihrerseits drehbar in dem Schlitten 22
gelagert ist.
Zum Auswählen der Typenreihe wird der Kopf 26
durch ein mit einer Verzahnung versehenes Rad 34 gedreht, das in Eingriff mit einem verzahnten Rad 36
steht. Das letztere ist seinerseits über eine Gelenkkupplung 37 mit einem verzahnten Rad 38 verbunden, das mit
einem auf der Hohlwelle 33 befestigten verzahnten Rad 39 in Eingriff steht. Die Hohlwelle 33 ist gegen Drehung
gesichert und axial verschiebbar auf einer Vierkantwelle 41, die ihrerseits um zwei zylindrische, in dem ortsfesten
Gestell der Maschine gelagerte Rahmen drehbar ist.
Zur Auswahl des Feldes, in dem die Type sich befindet, wird die Gabel 29 mittels eines Zapfens 42
durch ein Paar Blöcke 43 eines Gleitstücks 44 das quer zu dem Schlitten 22 verschiebbar ist, geschwenkt. Das
Gleitstück 44 wird durch einen Ansatz 46 auf einem verzahnten Sektor 47 verschoben, der mit einem Ritzel
48 in Eingriff steht, welches auf dem Schlitten 23 drehbar gelagert ist. Das Ritzel 48 ist unverdrehbar und
axial verschieblich auf einer anderen Vierkantwelle 49 ausgebildet, die ihrerseits mittels zwei zylindrischer
Enden in dem ortsfesten Gestell der Maschine drehbar gelagert ist.
Auf der Rechteckwelle 41 ist ein verzahntes Rad 50 befestigt, das in Eingriff steht mit einem verzahnten
Sektor 51. Der letztere ist seinerseits auf eine Welle 52 aufgekeilt, die zwischen zwei Seitenstücken 53 und 54
(F i g. 3) der Vorrichtung drehbar ist Ortsfest einstellbar auf einem Arm 55 (Fig. 1) des verzahnten Sektors 51
mittels zweier Schlitze 56 und zweier Schrauben 56' ist ein weiterer Arm 57 angeordnet, der zusammen mit dem
Arm 55 einen allgemein durch das Bezugszeichen 58 bezeichneten Schwenkhebel bildet. An den Enden der
Arme 57 und 55 sind drehbar zwei Rollen 59 und 60 angebracht, die mit einem Paar Wählnocken 61 und 62
zusammenwirken, welche übereinstimmend und mit
bezüglich einer diametralen Ebene symmetrischen Profilen ausgebildet sind. Die Nocken 61 und 62 bilden
Teile einer kinematischen Kette für die Auswahl der Reihe der Typen auf dem Kopf 26, welche Kette weitere
drei Paare von Wählnocken umfaßt, die symmetrische Profile und paarweise übereinstimmende Ausbildung
haben; dies sind die Nocken 63 und 64,66 und 67 und 68
und 69. Die zwei Nocken jedes Paares werden um 180° gegeneinander gedreht und sind ferner geeignet, die
eine oder die andere von zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellungen einzunehmen. Der Hub
der verschiedenen Nockenpaare nimmt mit der Potenz von zwei zu. Deshalb ist der Hub des Nockenpaares 63
und 64 der doppelte des der Nocken 61 und 62, der Hub der Nocken 66 und 67 ist das Vierfache und der der
Nocken 68 und 69 ist das Achtfache des der Nocken 61 und 62.
Die Nocken 61 und 62 sind auf zwei entsprechenden Wellen 71 und 72 drehbar, die an einem Paar Armen 73
und 74 befestigt sind, mit welchen zusammen sie zwei Bügel 71, 73 und 72, 74 bilden. Die Arme 73 und 74
können ihrerseits auf einer Achse 76 schwenken, die an den Seitenstücken 53 und 54 (F i g. 3) befestigt ist. Die
Nocken 61 und 62 (Fig. I) bestehen jeweils aus einem
Stück mit zwei gleichen Ritzeln 77 und 78 (F i g. 7), die mit zwei verzahnten Übertragungsrädern 79 und 81 in
Eingriff stehen, welche auf zwei Zapfen 82 und 83 drehbar sind, die an zwei entsprechenden Armen 73 und
74 befestigt sind. Die beiden Räder 79 und 81 stehen in Eingriff mit einem verzahnten Rad 84, das ähnlich wie
die Ritzel 77 und 78 ausgebildet ist und auf der Achse 76 drehbar seinerseits in Eingriff steht mit einem
verzahnten Setkor 85. Der letztere kann sich auf einer Achse 86 drehen, die in derselben Ebene mit der Achse
76 und der Welle 52 (Fig. 1) liegt und an den Seitenstücken 53 und 54 (F i g. 3) befestigt ist sowie an
einem weiteren Seitenstück 87 der Vorrichtung. Der verzahnte Sektor 85 ist mit einem Arm 88 (Fig. 7)
versehen, der über eine Verbindungsstange 89 mit dem Arm eines rechtwinkligen Hebels 91 verbunden ist.
Dieser Hebel kann sich auf einer Achse 92 drehen, die ebenfalls ortsfest und in gleicher Ebene mit den Achsen
86 und 76 angeordnet ist.
Auf dem anderen Arm des Hebels 91, der mit dem Bezugszeichen 93-1 bezeichnet ist, ist eine Verbindungsstange 94-1 angelenkt. Wie später erläutert wird, ist eine
Reihe von sieben gleichen Verbindungsstangen 94 auf einer gleichen Anzahl von Armen 93 vorgesehen, die
ebensoviele Betätigungselemente für die verschiedenen Nocken darstellen.
Zwei Rollen 171 und 172 können auf den Achsen 71 und 72 umlaufen (F i g. 1) und mit zwei Übertragungsrollen
173 und 174 zusammenarbeiten, die auf zwei Schiebern 176 und 177 drehbar angeordnet sind. Die
Schieber 176 und 177 haben mit Schlitten versehene Enden, die mit den Achsen 71 und 72 einerseits und
einem Paar Achsen 178 und 179 andererseits in Eingriff
stehen. Jede der Achsen 178 und 179 ist an zwei Armen
181 (F i g. 3) und 182 (F i g. 4) befestigt, die auf der Achse
86 (Fi g. 1) schwenken können und zwei Bügel 178,181
und 179, 182 bilden. Die Rollen 173 und 174 arbeiten
ihrerseits nut den Nocken 63 und 64 zusammen, die auf
den Achsen 178 und 179 drehbar angeordnet sind. Die Nocken 63 und 64 bestehen aus einem Stück mit zwei
gleichartigen Ritzeln 183 und 184, die mit zwei verzahnten Rädern 186 und 187 in Eingriff stehen,
welche auf je einem der Arme 181 und 182 drehbar sind
und nut einem verzahnten Rad 188 ähnlich den beiden Ritzeln 183 und 184 in Eingriff stehen, die auf der Achse
86 drehbar sind. Das verzahnte Rad 188 steht seinerseits in Eingriff mit einem verzahnten Sektor 189, der sich auf
einer ortsfesten Achse 191 drehen kann, die mit den Achsen 92 und 86 in einer Ebene liegt. Der Sektor 189 ist
mittels einer Verbindungsstange oder eines Verbindungsgliedes 193 mit einem rechtwinkligen Hebel 194
verbunden, der auf der Achse 92 schwenken kann und mit einem Arm 93-2 versehen ist, an dem eine zweite
Verbindungsstange 94-2 der Reihe der Verbindungsstangen 94 angelenkt ist.
Auf den Achsen 178 und 179 können auch zwei Rollen
197 und 198 (F i g. 7) umlaufen, die mit einem Paar Rollen 199 und 201 zusammenwirken, die auf weiteren
zwei Schiebern 202 und 203 drehbar angebracht sind. Die Enden der Schieber 202 und 203 sind ebenfalls mit
Schlitzen versehen und auf den Achsen 178 und 179 einerseits gleitbar sowie andererseits auf einem Paar
Achsen 204 und 205, auf welchen die Nocken 66 und 67 drehbar sind. Die Achsen 204 und 205 sind an zwei Paar
Armen 206 und 207 befestigt, mit denen sie zwei Bügel 204, 206 und 205, 207 bilden. Die Rollen 199 und 201
arbeiten ihrerseits mit den Nocken 66 und 67 zusammen, die aus einem Stück bestehen mit zwei miteinander
übereinstimmenden Ritzeln 208 und 209. Diese Ritzel stehen in Eingriff mit zwei verzahnten Rädern 211 und
212, die jeweils auf einem der Arme 206 und 207 drehbar angeordnet sind und ihrerseits in Eingriff stehen mit
einem verzahnten Rad, das ähnlich den Ritzeln 208 und 209 ausgebildet ist und auf der Achse 191 drehbar ist.
Das verzahnte Rad 213 steht in Eingriff mit einem verzahnten Sektor 214, der auf der Achse 92 schwenken
kann und mit einem Arm 93-3 versehen ist, der ähnlich wie die anderen Arme 93 ausgebildet ist und an den eine
^5 dritte Verbindungsstange 94-3 der Reihe der Verbindungsstangen
94 angelenkt ist.
Schließlich sind die zwei Rollen 217 und 218 drehbar auf den Achsen 204 und 205 (Fig. 1) angeordnet und
arbeiten mit zwei Rollen 219 und 221 zusammen, die drehbar auf den beiden Schiebern 222 und 223
angeordnet sind. Die Enden der Schieber 222 und 223 sind ebenfalls geschlitzt und verschiebbar einerseits auf
den Achsen 204 und 205 und andererseits auf zwei festen Achsen 224 und 226. Die Rollen 219 und 221 arbeiten
ihrerseits mit den Nocken 68 und 69 zusammen, die drehbar auf den Achsen 224 und 226 und aus einem
Stück mit zwei miteinander übereinstimmenden Ritzeln 227 und 228 ausgebildet sind. Diese Ritzel stehen
ihrerseits in Eingriff mit einem doppeltverzahnten Sektor 229, der um die Achse 92 schwenken kann und
einem Arm 93-4 hat, der ähnlich wie die anderen Arme
93 ausgebildet ist und an dem eine vierte Verbindungsstange 94-4 der Reihe der Verbindungsstangen 94
angelenkt ist
Die Wählnocken und die mit ihnen zusammenarbeitenden Rollen werden durch den Schwenkhebel 58 in
Berührung miteinander gehalten, dessen Arme 55 und 57 so eingestellt werden können, daß sie jedes Spiel
infolge von Bearbeitungsmaßabweichungen und etwaigem Verschleiß aufnehmen können. Ferner sind die
Profile der Nocken jedes Paars so ausgebildet, daß sie die Berührung zwischen den Elementen der oben
erwähnten kinematischen Kette selbst im Lauf der Drehbewegungen der Nocken aus der einen Arbeitsstellung
in die andere, diametral gegenüberliegende Arbeitsstellung aufrechterhalten können.
Auf der Vierkantwelle 49 ist ein verzahntes Rad 241 befestigt das mit einem verzahnten Sektor 242 in
Eingriff steht. Der letztere ist auf einer Welle 243 (Fig.5) aufgekeilt, die zwischen den Seitenstücken 54
und 87 (F i g. 2) drehen kann und mit den Achsen 86 und 191 in einer Ebene liegt. Der Sektor 242 ist mit einem
Schwenkhebel 244 (F i g. 5) verbunden, der ähnlich dem Schwenkhebel 58 (F i g. 1) ausgebildet ist und an dessen
Enden zwei Rollen 245 und 246 (Fig.5) umlaufen
können. Die Rollen 245 und 246 arbeiten mit einem Paar gleichartiger Wählnocken 247 und 248 zusammen, die
symmetrische Profile haben und um 180° gegeneinan- ι ο der verdreht sind.
Die Nocken 247 und 248 bilden Teile einer zweiten kinematischen Kette für die Auswahl des Feldes, der
vertikalen Spalte der Typen auf dem Kopf 26, welche kinematische Kette ähnlich der bereits beschriebenen is
für die Auswahl der Typenreihe ausgebildet ist und ein weiteres Paar von Wählnocken umfaßt, die auch
symmetrische Profile haben und paarweise miteinander übereinstimmend ausgebildet sind, diese Nocken sind
die Nocken 249 und 251 bzw. 252 und 253. Die beiden Nocken jedes Paares sind um 180° gegeneinander
verdreht angeordnet und geeignet, die eine oder die andere von zwei einander diametral gegenüberliegenden
Stellungen einzunehmen. Das erste Paar von Nocken 247 und 248, 249 und 251 hat denselben Hub,
der zweimal derjenige des dritten Paars der Nocken 252 und 253 ist.
Mehr im einzelnen sind die Nocken 247 und 248, die aus einem Stück mit den einander gleichen Ritzeln 254
und 256 bestehen, drehbar auf zwei Achsen 257 und 258 angeordnet, die an zwei Paaren von Armen 259 und 261
befestigt sind, weiche ihrerseits auf der Achse 86 schwenken können und mit den beiden Achsen ein Paar
Bügel bilden. Die Ritzel 254 und 256 stehen mit zwei verzahnten Rädern 262 und 263 in Eingriff, von denen
jedes auf einem der Arme 259 und 261 drehbar angeordnet ist und in Eingriff mit einem verzahnten Rad
264 steht. Dieses verzahnte Rad ist ähnlich den Ritzeln 254 und 256 ausgebildet und drehbar auf der Achse 86
angeordnet, es steht in Eingriff mit einem verzahnten Sektor 266, der um die Achse 191 schwenken kann. Der
Sektor 266 ist mittels einer Verbindungsstange oder eines Verbindungsglieds 267 mit einem Arm eines
rechtwinkligen Hebels 268 verbunden, der um die Achse 92 schwenken kann und seinerseits mit einem Arm 93-5
versehen ist, der ähnlich den anderen Armen 93 ausgebildet ist und an den eine fünfte Verbindungsstange
94-5 der Reihe der Verbindungsstangen 94 angelenkt ist.
Auf den Achsen 257 und 258 (F i g. 8) können zwei Rollen 269 und 270 umlaufen, die mit zwei Rollen 271
und 272 zusammenarbeiten, welche auf zwei Schiebern 273 und 274 drehbar sind. Die Enden der Schieber 273
und 274 sind geschützt und einerseits auf den Achsen
257 und 258 und andererseits auf den beiden Achsen 276 und 277 verschiebbar. Die letzteren Achsen sind an zwei
Paaren von Armen 278 und 279 befestigt, die um die Achse 191 schwenken können und mit den beiden
Achsen ein weiteres Paar von Bügeln bilden. Die Rollen 271 und 272 arbeiten ihrerseits mit den Nocken 249 und
251 zusammen, die auf den Achsen 276 und 277 drehbar sind. Die Nocken 249 und 251, die aus einem Stück
bestehen mit zwei übereinstimmenden Ritzeln 281 und 282, können über ein Paar von Getrieberädern 283 und
284 durch ein verzahntes Rad 286 gedreht werden, das
ähnlich den Ritzeln 281 und 282 ausgebildet ist und um die Achse 191 umlaufen kann. Das verzahnte Rad 286
steht seinerseits in Eingriff mit einem verzahnten Sektor
287, der um die Achse 92 schwenken kann und mit einem Arm 93-6 versehen ist, der ähnlich den anderen Armen
93 ausgebildet ist und an den eine sechste Verbindungsstange 94-6 der Reihe der Verbindungsstangen 94
angelenkt ist.
Auf den Achsen 276 und 277 können ferner zwei Rollen 298 und 299 (Fig.5) umlaufen, die mit zwei
Rollen 300 und 301 zusammenarbeiten, die auf zwei Schiebern 302 und 303 drehbar sind. Die Enden der
Schieber 302 und 303 sind geschlitzt und verschiebbar einerseits auf den Achsen 276 und 277 und andererseits
auf den Achsen 224 und 226. Die Rollen 300 und 301 arbeiten ihrerseits mit den Nocken 252 und 253
zusammen, die drehbar auf den Achsen 224 und 226 angeordnet sind und aus einem Stück bestehen mit zwei
entsprechenden, übereinstimmenden Ritzeln 304 und 305. Diese Ritzel stehen in Eingriff mit einem doppelten
Sektor 306, der um die Achse 92 schwenken kann und auch mit einem Arm 93-7 versehen ist, der den anderen
Armen 93 ähnelt und an den eine siebte Verbindungsstange 94-7 der Reihe der Verbindungsstangen 94
angelenkt ist.
Wie im Falle der kinematischen Elemente, die für die Auswahl der Type in einem Feld, d. h. einer vertikalen
Spalte, beschrieben wurden, werden die Wählnocken und die Rollen, die für die Auswahl des Feldes zuständig
sind, ebenfalls in ständiger Berührung durch Rollen 245 und 246 des Schwenkhebels 244 gehalten, dessen Arme
einstellbar sind, um das Spiel infolge Bearbeitungsmaßabweichungen und Verschleiß aufzunehmen.
Die Verbindungsstangen 94 (F i g. 1) können eine oder
die andere von zwei Stellungen einnehmen, die in F i g. 9 in ausgezogenen und gestrichelten Linien dargestellt
sind. Jede Verbindungsstange 94 hat einen Längsschlitz 96, in dem ein Zapfen 97 eingreift, der an dem Ende
eines entsprechenden Schiebers 98 befestigt ist, der in dem Gestell der Maschine verschiebbar ist. Jeder dieser
Schieber 98 hat einen Schlitz 99, in den eine entsprechende Stange eines Satzes von sieben Code-Stangen
101 eingreift, die an sieben Paaren von Kurbeln
102 befestigt ist. Die Kurbeln 102 sind mittels einer
gleichen Anzahl von Zapfen 100 in den Seitenstücken 53 und 87 (Fig. 10) der Vorrichtung drehbar gelagert und
lassen sich wahlweise wie bekannt nach rechts oder links z. B. durch die Steuerung von einem Tastfeld aus, in
bekannter Weise ausrichten.
Jeder Schieber 98 (F i g. 9) ist mit einem Vorsprung
103 versehen, der ein Paar Nuten 104 und 106 aufweist,
die mit einem Querstück 107 eines Bügels 108 in Eingriff gebracht werden können. Der Bügel 108 ist um zwei
Zapfen 109 gelenkig gelagert und mit einem Zapfen 113
versehen, der in Ruhestellung gegen das rechte Ende eines Schlitzes 114 in einer Verbindungsstange 115
unter der Wirkung einer Feder 116 zum Anliegen kommt Die Verbindungsstange 115 ist ihrerseits an
einem Arm eines Schwenkhebels 117 angelenkt, der auf einer ortsfesten Achse 118 schwenken kann. Eine Rolle
120 kann auf dem Schwenkhebel 117 umlaufen und arbeitet mit einem Nocken 121 unter der "Wirkung einer
Feder 122 zusammen. Der Nocken 121 ist auf eine Welle 123 aufgekeilt, die in dem Gestellt der Maschine drehbar
gelagert ist und periodisch entgegen Uhrzeigersinn um 180° in bekannter Weise während der Positionierung
der Stangen 101 gedreht wird.
Jede Verbindungsstange 94 hat zwei entgegengesetzt
gerichtete Ansätze 124 und 128, die wechselweise mit zwei Ansatzplatten 127 und 131 zusammenarbeiten
können. Die Ansatzplatte 127 ist auf einer Querwelle
132 befestigt, die zwischen den Armen 133 und 134 angelenkt ist. Diese Arme sind an einer Querwelle 136
befestigt, die an den Seitenstücken 53 und 87 (Fig. 10) schwenken kann. Die Arme 133 und 134 sind mit zwei
Ansätzen 137 versehen, gegen die zwei Vorsprünge 138 der Ansatzplatte 127 normalerweise unter einer Feder
139 (F i g. 9) liegen, die zwischen einem Vorsprung 141 der Ansatzplatte 127 und einem Vorsprung 142 des
Arms 134 gespannt ist. Die Ansatzplatte 131 ist an einer Querwelle 143 befestigt, die zwischen zwei Armen 144
und 146 gelagert ist, die ihrerseits an einer Querwelle 147 befestigt sind, die zwischen den Seitenstücken 53
und 87 (F i g. 10) schwenkbar gelagert ist. Die Arme 144 und 146 sind mit zwei Absätzen 148 versehen, gegen die
zwei Ansätze 149 der Ansatzplatte 131 normalerweise unter der Wirkung einer Feder 151 anliegen, die
zwischen einem Ansatz 152 der Ansatzplatte 131 und einem Vorsprung 153 des Arms 146 gespannt ist.
Die beiden Arme 133 und 144 sind durch eine Verbindungsstange 154 verbunden, die einen Arm 161
aufweist, der mitteis eines Zapfens 159 mit einem Hebel 162 verbunden ist, der um die Achse 118 schwenkbar ist.
Eine Rolle 163, die unter der Wirkung einer Feder 166 mit einem Nocken 164 zusammenarbeitet, der auf der
Welle 123 befestigt ist, ist auf dem Zapfen 159 drehbar angebracht.
Die sieben Arme 93 können mit zwei Anschlagstükken 308 und 309 zusammenarbeiten. An diesen
Anschlagstückcn sind zwei Streifen 311 und 312 aus weichem Werkstoff z. B. Schaumgummi, befestigt, um
die Schläge der Arme 93 zu dämpfen. Die Anschlagstükke 308 und 309 bestehen auf ihrer einen Seite aus einem
Stück mit zwei Armen 313 und 314 (F i g. 2), die um einen Zapfen 316 schwenken können, welcher an dem
Seitenstück 87 befestigt ist, und sie bestehen auf ihrer anderen Seite aus einem Stück mit zwei Armen 317 und
318, die schwenkbar auf einem Zapfen 319 an dem Seitenstück 53 angeordnet sind. Zwischen den Armen
313 und 314 (F i g. 9) ist eine Feder 321 gespannt, die die Arme 313 und 314 gegen einen ortsfesten Zapfen 322
hält.
Die Wählvorrichtung arbeitet in folgender Weise:
Die sieben Code-Stangen 101 (Fig.9) sind in der
Stellung angeordnet, die bekannterweise dem Code der abzudruckenden Type entspricht Einige Stangen
bleiben in ihrer früheren Stellung stehen, während andere in die andere Stellung verschoben werden. Die
entsprechenden Verbindungsstangen 94 können deshalb in ihrer alten Stellung verbleiben, oder sie werden
in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung durch die entsprechenden Schieber 98 gedreht.
Gleichzeitig mit dem Instellungbringen der Code-Stangen 101 wird die Hauptwelle 123 zusammen mit den
zwei Nocken 121 und 164 in Drehung versetzt. Zu Beginn des Zyklus wendet der Nocken 121 sein Profil
mit größerem Radius der Rolle 120 zu- Unmittelbar nach dem Instellungbringen der Stangen 101 veranlaßt der
Nocken 121 den Schwenkhebel 117, in Gegenuhrzeigerrichtung
zu schwenken und die Verbindungsstange 115
nach rechts zu verschieben. Infolge der Wirkung der Feder 116 schwenkt dann der Bügel 108 ^,Uhrzeigersinn
und bringt das Anschlagstück 107 in die Nut 104 oder die Nut 106, wodurch die Stangen 101 in der von
ihnen erreichten Stellung verriegelt werden.
Beim Beginn des Zyklus wendet der Nocken 164 sein Profil mit kleinerem Radius der Rolle 163 zu. Darauf
veranlaßt der Nocken 164 eine Verschiebung der Verbindungsstange 154 nach rechts und eine Schwenkung
der Anschlagplatten 127 und 131 in Uhrzeigerrichtung.
Die Verbindungsstangen 94, die nicht von den entsprechenden Code-Stangen 101 verschoben wurden,
werden durch die Schwenkung der beiden Anschlagplatten nicht beeinflußt, da die Ansätze 124 und 128
außerhalb der Bahnen der Anschlagplatten 127 und 131 bleiben.
Im Falle der Verschiebung der Stange 101 nach links,
Im Falle der Verschiebung der Stange 101 nach links,
ίο die vorher rechtsverschoben war, wird die entsprechende
Verbindungsstange 94 in Uhrzeigerrichtung um den Zapfen geschwenkt, der sie mit dem entsprechenden
Arm 93 verbindet. Die Verbindungsstange 94, deren Ausgangslage die in ausgezogenen Linien dargestellte
ι s ist, bringt dann den Ansatz 124 unter die Anschlagplatte 127. Die letztere drückt während ihrer in Uhrzeigerrichtung
erfolgenden Drehbewegung die Verbindungsstange 94 nach unten, bis der Arm 93 an dem Anschlagstück
309 angehalten wird. Infolge der Wirkung der Schwenkbewegung des Schiebers 98 und der Abwärtsbewegung
infolge der Bewegung der Anschlagplatte 127 verschiebt sich die Verbindungsstange 94 aus der
ausgezogen dargestellten Stellung in die gestrichelte veranschaulichte.
Im Falle der Verschiebung der Stange 101 nach
rechts, die vorher nach links verschoben war, z. B. der Stange 101, wie sie in Fig.9 gestrichelt angedeutet ist,
veranlaßt der entsprechende Schieber 98 die entsprechende Verbindungsstange 94, in Gegenuhrzeigersinn
um den Zapfen auf dem Arm 93 zu schwenken. Die Verbindungsstange 94, die auch gestrichelt dargestellt
ist, bringt den Ansatz 128 über die Anschlagplatte 131. Die letztere schiebt dann während ihrer Schwenkbewegung
im Uhrzeigersinne die Verbindungsstange 94 aufwärts und bringt sie in die ausgezogen dargestellte
Lage, bis der Arm 93 von dem Anschlagstück 308 angehalten wird.
Nach Erreichen der äußersten rechten Lage entsprechend dem Profil mit größtem Radius der Nocke 164
erlaubt diese der Feder 166 infolge ihres scharf abfallenden Profils, die Verbindungsstange 154 negativ
nach links zu verschieben. Die Anschlagpiatten 127 und
131 schwenken dann im Gegenuhrzeigersinn, um in ihre entsprechenden Ausgangsstellungen zurückgebracht zu
werden, wobei sie die Ansätze 124 und 128 verlassen, während die Verbindungsstangen 94 in den erreichten
Stellungen verbleiben, wie später erläutert werden wird. Andererseits hält während der Schwenkungs- und
Verschiebungsbewegungen der Verbindungsstangen 94 das Profil mit kleinerem Radius des Nockens 121 das
Anschlagstück 107 im wesentlichen ortsfest. Die Schieber 98 werden so in ihre Lage von dem
Anschlagstück 107 festgehalten, was die Übertragung der von den Verbindungsstangen 94 herrührende
Banspruchungen auf die Stangen 101 verhindert
Bei der Rückkehr der Anschlagplatten 127 und 131 in die Ausgangslage kann ein neuer Zyklus in der bereits
beschriebenen Weise ablaufen. Wenn infolge eines Zufalls ein Instellungbringen der Stangen 101 stattfindet,
bevor die Anschlagplatten ihren Rückstellungsweg beendet haben, kollidieren die Bahnen der Verbindungsstangen 94 mit denen der Anschlagplatten 127 und 131.
Die Verbindungsstangen 94 schlagen dann gegen die Anschlagplatte 127 oder gegen die Anschlagplatte 131
mit einer geneigt verlaufenden Kante 126 bzw. 129, wodurch eine Schwenkbewegung der Anschlagplatten
in Uhrzeigerrichtung um die entsprechenden Achsen
132 und 143 und eine Spannung der Feder 139 oder 151
veranlaßt wird. Gegen das Ende des Rückstellungszyklus der Anschlagplatten werden, da die Kollision
zwischen den Bahnen aufhört, die Anschlagplatten 127 und 131 von den Vorsprüngen 126 und 129 freigegeben
und zurück in ihre unwirksame Stellung gebracht, was auf der Wirkung der Federn 139 und 151 beruht.
Hinsichtlich der Auswahl der Typenreihe sei angenommen, daß die Verbindungsstangen 94 vorher in der
oberen, in der Zeichnung dargestellten Lage waren. Die unteren Nocken 62,64,67 und 69 (F i g. 1) wenden dann
ihr Profil von kleinerem Radius den entsprechenden Rollen 60, 174, 201 und 221 zu, während die oberen
Nocken 61, 63, 66, und 68 ihr Profil von größerem Krümmungsradius den Rollen 59, 173, 199 und 219
zuwenden. Eine Abwärtsbewegung der Verbindungsstange 94-1 (F i g. 7) veranlaßt über den Arm 93-1 eine in
Gegenuhrzeigersinn erfolgende Drehung des Hebels 91, die mittels der Verbindungsstange 89 und des Arms 88
auf den verzahnten Sektor 85 übertragen wird. Der letztere veranlaßt dann das verzahnte Rad 84, sich in
Uhrzeigerrichtung zu drehen und über die Übertragungsräder 79 und 81 veranlaßt dieses verzahnte Rad
eine Drehung in Uhrzeigerrichtung der Ritzel 77 und 78 und der zugehörigen Nocken 61 und 62 (Fig. 1) um
180°.
Dieser Drehung entspricht eine Verschiebung der Rolle 59 nach links und eine Verschiebung der Rolle 60
nach rechts um den gleichen Hub. Der Schwenkhebel 58 wird dann in Gegenuhrzeigerrichtung positiv um einen
Winkel geschwenkt, der proportional dem Hub der Nocken 61 und 62 ist, welcher Winkel über den Sektor
51 und das verzahnte Rad 50 auf die Wählwelle 41 übertragen wird. Mittels der Hohlwelle 33, der
verzahnten Räder 39 und 38, des Gelenks 37 und des anderen Paars verzahnter Räder 36 und 34 veranlaßt die
Drehung der Welle 41 den Kopf 26, sich in Gegenuhrzeigerrichtung um einen Winkelschritt zu
drehen, wobei eine Typenreihe benachbart der vorher ausgewählten Typenreihe ausgewählt wird.
Eine Abwärtsbewegung der Verbindungsstange 94-2 erzeugt eine in Gegenuhrzeigerrichtung erfolgende
Drehung des Arms 93-2 des Hebels 194. Der letztere veranlaßt über die Verbindungsstange 193 den verzahnten
Sektor 189, sich zu drehen, und über das verzahnte Rad 188 und die beiden Übertragungsräder 186 und 187
veranlaßt dieser verzahnte Sektor seinerseits die zwei Ritzel 183 und 184 und somit die Nocken 63 und 64, sich
im Uhrzeigersinne um 180° zu drehen. Die Drehung dieser Nocken veranlaßt eine Verschiebung der Rolle
173 nach links und eine gleiche Verschiebung der Rolle so
174 nach rechts. Diese Bewegungen werden über die Rollen 171 und 172 auf die Achsen 71 und 72 übertragen
und veranlassen eine in Gegenuhrzeigerrichtung erfolgende Drehung der Arme 73 und 74 um die Achse 76.
Die Nocken 61 und 62, die von den Armen 73 und 74 getragen werden, drehen sich im Gegenuhrzeigersinne
mit diesen beiden Teilen um denselben Winkel. Die Übertragungsräder 79 und 81 (Fig.7) rollen dann auf
dem Rad 84 ab und drehen sich im Gegenuhrzeigersinn gegenüber den Zapfen 82 und 83 um einen Winkel, der ω
gleich der Drehbewegung der Arme 73 und 74 infolge des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem Rad 84
und den Rädern 79 und 81 ist Die Drehung der Räder 79 und 81 wird im entgegengesetzten Sinn auf die
entsprechenden Ritzel 77 und 78 übertragen. Da die e>5
Ritzel 77 und 78 ähnlich dem Rad 84 ausgebildet sind, ist die Drehung dieser Ritzel, die durch die Übertragungsräder 79 und 81 erzeugt wird, gleich und entgegenge
setzt der Drehung infolge der Bewegung der Arme 73 und 74, so daß die Nocken 61 und 62 (Fig. 1) ihre
Ausrichtung gegenüber den Rollen 59 und 60 nicht verändern. Der Abstand zwischen den Rollen 173 und 59
und der zwischen den Rollen 174 und 60 bleibt also unverändert, und die zwischengeschalteten Nocken 61
und 62 beschränken sich auf die Übertragung der Bewegung der Rollen 173 und 174 auf die Rollen 59 und
60. Der Schwenkhebel 58 und die Welle 41 drehen sich dann um einen Winkel, der proportional dem Hub der
Nocken 63 und 64 ist und deshalb doppelt so groß wie die Drehung, die von den Nocken 61 und 62 erzeugt
wird, ist. Der Kopf 26 dreht sich dann im Gegenuhrzeigersinn um zwei Winkelschritte, indem vor der
Schreibwalze 21 eine Typenreihe ausgewählt ist, die um zwei Reihen gegenüber der vorher ausgewählten
verschoben ist.
Eine Abwärtsbewegung der Verbindungsstange 94-3 (F i g. 7) erzeugt eine in Gegenuhrzeigerrichtung erfolgende
Drehung des verzahnten Sektors 214, was die Nocken 66 und 67 veranlaßt, sich über das verzahnte
Rad 213, die beiden Übertragungsräder 211 und 212 und die zwei Ritzel 208 und 209 im Uhrzeigersinn um 180°
zu drehen. Der Drehung des Nockens 66 entspricht eine Verschiebung der Rolle 199 nach links, die über die
Rolle 197, die Achse 178, den Nocken 62 (Fig. 1), die Rollen 173 und 171, die Achse 71 und den Nocken 61 auf
die Rolle 59 übertragen wird. In ähnlicher Weise wird infolge der Drehung des Nockens 67 die Rolle 60
zusammen mit den Rollen 201, 19)8 (Fig.7) die Achse 179, den Nocken 64 (F i g. 1), die Rollen 174 und 172, die
Achse 72 und den Nocken 62 rechtsverschoben.
Da die Ausrichtung der verschiedenen Wählnocken während der Bewegungen aus den bereits im Zusammenhang
mit den Nocken 61 und 62 angegebenen Gründen nicht verändert wird, werden die Bewegungen
der Rollen 199 und 201 unverändert auf die Rollen 59 und 60 übertragen. Dies veranlaßt eine Drehung im
Gegenuhrzeigersinn des Schwenkhebels 58 und der Achse 41 um Winkel, die proportional dem Hub der
Nocken 66 und 67 sind und deshalb gleich dem Vierfachen der Drehung, die von den Nocken 61 und 62
erzeugt wurde. Der Kopf 26 seinerseits dreht sich im Gegenuhrzeigersinn um vier Winkelschritte und wählt
eine Reihe aus, die um vier Reihen der vorhergehenden verschoben ist.
Eine Abwärtsbewegung der Verbindungsstange 94-4 erzeugt eine in Gegenuhrzeigerrichtung erfolgende
Drehung des doppelten verzahnten Sektors 229, die ein im Uhrzeigersinne erfolgende Drehung der Ritzel 227
und 228 veranlaßt, und deshalb auch der zwei Nocken 68 und 69 um 180°. Die Drehung der Nocke 68 veranlaßt
eine Verdrehung der Rolle 59 nach links über die Rollen 219 und 217, die Achse 204, den Nocken 66 und die
kinematische Kette, die für die Drehung der Nocke 66 beschrieben wurde. In ähnlicher Weise veranlaßt die
Drehung des Nockens 69 eine Verschiebung der Rolle 60 nach rechts über die Rollen 221 und 218, die Achse
205, den Nocken 67 und die kinematische Kette, die für die Drehung der Achse 67 beschrieben wurde. Die
Bewegungen der beiden Rollen 59 und 60 in entgegengesetzten Richtungen sind jetzt proportional
den Hüben der Nocken 68 und 69 und erzeugen eine Drehung des Schwenkhebels 58 und der Welle 41, die
gleich dem Achtfachen der Drehung ist, die von den beiden Nocken 61 und 62 veranlaßt wurde. Der Kopf 26
dreht sich seinerseits im Gegenuhrzeigersinn um acht
Winkelschritte und bringt eine Typenreihe in einem
Abstand von acht Reihen gegenüber der vorher in Stellung gewesenen Reine in Stellung.
Im Falle, daß eine Verbindungsstange 94 (Fi g. 9) in
der in gestrichelten Linien dargestellten Stellung sich
befindet, wendet das entsprechende Nockenpaar den entsprechenden Rollen das Profil von größerem
Krümmungsradius bei unterem Nocken zu und das Profil von kleinerem Krümmungsradius bei dem oberen
Nocken. Eine Verschiebung der entsprechenden Stange 101 nach rechts mittels des entsprechenden Schiebers 98
verursacht eine Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn der Verbindungsstange 94, die danach durch die
Anschlagplatte 131 aufwärts bewegt wird, bis sie in der
in ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellung ankommt. Diese Bewegung der Verbindungsstange 94
veranlaßt in der bereits beschriebenen Weise eine im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Schwenkung der entsprechenden Nocken um 180°, der eine Drehung im
Uhrzeigersinn des Schwenkhebe/s 58 (Fi g. J) folgt, was
seinerseits eine im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Schwenkung der Wählwelle 41 und eine im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Kopfes 26 zur Folge hat.
Da die Verschiebung einer Verbindungsstange 94 die Drehung des Paars der entsprechenden Nocken
verursacht und nicht die Ausrichtung der anderen Nocken verändert, veranlaßt die Kombination von Heb-
und/oder Senkbewegungen der verschiedenen Verbindungsstangen 94 eine Drehung der Welle 41, die die
algebraische Summe der Drehungen infolge der Bewegungen der einzelnen Nocken ist. Ausgehend von
der in der Zeichnung dargestellten Lage gibt es also sechzehn mögliche Winkelstellungen der Welle 41 und
des mit ihr verbundenen Typenkopfes, die voneinander um gleiche Winkel abstehen, bei einer Gesamtdrehung
des Sektors 51 von etwa 40°. Es ist bemerkenswert, daß das Kuppeln jeder Wählnocke mit der von ihr
verschobenen Rolle irreversibel ist, so daß jede Verbindungsstange 94 von Schritt zu Schritt in der
erreichten Stellung verbleibt.
Wie im Fall der Auswahl der Reihe sei auch im Fall der Auswahl des Feldes, d. h. der vertikalen Spalte, der
Typen angenommen, daß die Verbindungsstangen 94-5 ... 94-7 (Fig.5) oben angeordnet sind. Die unteren
Nocken 248, 251 und 253 wenden deshalb ihre Profile von kleinerem Radius den entsprechenden Rollen 246,
272 und 301 zu, während die oberen Nocken 247, 249 und 252 ihre Profile von größerem Radius den Rollen
245, 271 und 300 zuwenden. Dieser Anordnung der Verbindungsstange 94 entspricht die Auswahl eines
äußersten oder End-Feldes des Kopfes 26, während die
Darstellung in F i g. 1 sich andererseits aus Gründen der zeichnerischen Klarheit auf eine mittlere Stellung
bezieht.
Ausgehend von einer willkürlichen Stellung der Verbindungsstangen 94 (Fig.5) entsprechen einer
Senkung oder Anhebung der Verbindungsstangen 94-5, ... 94-7 durch die beiden wirksamen Anschlagplatten
127 und 131 in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung erfolgende Drehungen über 180° der
Nocken 247 und 248, 249 und 251, 252 und 253. Diese Drehungen entsprechen Drehungen des Schwenkhebels
244 in derselben Richtung und Drehungen der Wählwelle 49.
Mehr im einzelnen veranlaßt das Absenken der Verbindungsstange 94-5 eine Drehung der Nocken 247
und 248 in Uhrzeigersinn um 180° durch den Hebel 268,
die Verbindungsstange 267, den verzahnten Sektor 266, das verzahnte Rad 264, die übertragungsräder 262 und
263 und die Ritzel 254 und 256. Die Drehung der Nocken 247 und 248 veranlaßt eine Verschiebung der Rolle 245
nach links und eine Verschiebung der Rolle 246 nach rechts zugleich mit einer entsprechenden, im Gegenuhrzeigersinn erfolgenden Ausrichtung des Schwenkhebels
244 und einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Ausrichtung der Welle 49. Die Drehung der Welle 49 (Fig. 1)
veranlaßt eine Verschiebung des Schiebers 44 quer zu dem Schlitten 22 mittels des Riteeis 48, des Sektors 47
ίο und des Zapfens 46.
Der über die Ansätze 43 und den Zapfen 42 wirkende Schieber 44 seinerseits veranlaßt die Gabel 29 mit der
Welle 31 in den Bügel 32 zu schwenken und richtet den Kopf 26 in solcher Weise aus, daß ein Feld von Typen
vor der Schreibwalze 21 um 2 Felder gegenüber im vorher ausgewählten Typenfeld verschoben in Stellung
gebracht wird.
Das Absenken der Verbindungsstange 94-6 (F i g. 8)
veranlaßt eine Drehung in Uhrzeigerrichtung des
Nockenpaars 249 und 251 um 180° mit Hilfe des Sektors
287, des verzahnten Rades 286 der Übertragungsräder 283 und 284 und der zwei Ritzel 281 und 282. Die
Drehung diesir Nocken verursacht eine Verschiebung der Rollen 271 und 272, die über die Rollen 269 und 270
und die Nocken 247 und 248 (F i g. 5) auf die Rollen 245 und 246 übertragen wird, und zwar in ähnlicher Weise
wie in den vorhergehend erörterten Fällen beschrieben. Da die Nocken 249 und 251 wie die Nocken 247 und 248
ausgebildet sind, ist die Drehung des Schwenkhebels 244
und deshalb der Welle 49 gleich der durch die Nocken
247 und 248 definierten. Die entsprechende Senkung der Gabel 29 (Fig. 1) veranlaßt den Kopf 26 in solcher
Weise ausgerichtet zu werden, daß ein Typenfeld ausgewählt wird, das um zwei Felder gegenüber dem
vorher ausgewählten verschoben ist.
Schließlich erzeugt das Absenken der Verbindungsstange 94-7 (F i g. 5) eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn des doppelt verzahnten Sektors 306 und eine
Drehung im Uhrzeigersinn der Ritzel 304 und 305 und
der beiden Nocken 252 und 253 um 180°. Die Drehung
dieser beiden Nocken verursacht eine Verschiebung der Rollen 300 und 301, die übertragen wird auf die Rollen
245 und 246 mittels der Rollen 298 und 299 und der kinematischen Kette, die bereits im Zusammenhang mit
den Nocken 249 und 251 beschrieben wurde. Wo der Hub der Nocken 252'und 253 die Hälfte von dem der
Nocken 249 und 251 ist, ist die entsprechende Drehung des Schwenkhebels 244 halb so groß wie die
entsprechend den anderen beiden Nocken, so daß ein
Typenfeld benachbart dem vorher ausgewählten vor
der Schreibwalze 21 (F i g. 1) ausgewählt wird.
Da die nicht durch die entsprechenden Verbindungsstangen 94 (F i g. 5) gedrehten Nocken die Bewegungen
der Rollen 245 und 246 nicht verändern, sind die
Drehungen des Schwenkhebels 244 und deshalb der
Gabel 29 (Fig. 1) von einem gleichen Betrag wie die infolge der Drehung der einzelnen Nockenpaare.
Mittels einer Kombination von Absenk- und Heb-Bewegungen der Verbindungsstangen 94-5,... 94-7 (F i g. 5)
kann man eine Gesamtdrehung um etwa 40° sechs verschiedene Winkelstellungen des Schwenkhebels 244
erhalten, die voneinander um konstante Beträge entfernt sind. Diesen Stellungen entspricht eine gleiche
Anzahl von Stellungen der Welle 49 und der Gabel 29
(Fig. 1), die Auswahl von sechs Feldern von Typen auf
dem Kopf 26 gestattet.
Selbstverständlich sind viele Varianten der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ohne Abweichung von
der Erfindung möglich. Zum Beispiel kann das Positionieren der Schwenkhebel 58 und 244 durch einen
einzigen Satz von Wählnocken bewirkt werden an Stelle einer Reihe von Noocenpaaren. In diesem Fall
kann die Berührung zwischen den Nocken und den anderen Verbindungselementen durch Rückziehfedern
gesichert werden. Die Nockenpaare oder die einzelnen Nocken können ferner in gradliniger Weise geführt
werden anstatt durch angelenkte Arme. Die Übertragung der Drehung auf die verschiedenen Wählnocken
könnte in diesem Falle mit Hilfe von den einzelnen Nocken aus einem Stück bestehenden Kegelrädern
bewirkt werden. Diese Kegelräder stehen dann ihrerseits in Eingriff mit entsprechenden Kegelrädern,
die drehfest und axial-verschiebbar auf genuteten Wellen parallel zur Bewegungsrichtung der Nocken
15
verschiebbar sind und wahlweise unter der Steuerung durch die verschiedenen Binäreinheiten gedreht werden.
Ferner können die Nocken getrennt voneinander mit Hufe von Kupplungen gedreht werden, die von den
verschiedenen Binäreinheiten gesteuert werden. Die Drehung der Nocken kann darüber hinaus mit Hilfe von
verzahnten Riemen anstatt mit Hilfe von Zahnrädern bewirkt werden. Schließlich können die die verschiede
Wählnocken betätigenden Verbindungsstangei ι
ίο nen
gesteuert und/oder betätigt werden durch Elektroinagnete, die der Codeeinheit zugeordnet sind anstelle der
Voreinstellung durch die voneinander getrennten Codestangen und anstelle ihrer Betätigung durch die
Ansatzplatten 127,131.
Claims (9)
1. Typenwählvorrichtung für einen Drucker mit einem Typenträgerelement und einer Vielzahl von
Binärcodeeinheiten, mit einer Vielzahl von den Codeeinheiten zugeordneten Wählnocken und
Zahnrädern zum wahlweisen Drehen der Nocken zwischen zwei Stellungen entsprechend den zugeordneten
Codeeinheiten und einem von den Nocken positionierten Ausgangsglied zum Wählen der zu druckenden Type auf dem Typenträgerelement,
dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (224) eines der Nocken (68) ortsfest gehalten
ist; daß die Wellen (71,178,204) der anderen Nocken
(61,63,66) wechselseitig parallel verlaufen und von
Armen (73,181,206) bewegbar getragen sind, die an
entsprechenden parallelen Drehzapfen (76,8fc, 191)
angelenkt sind, daß wenigstens ein Nocken (63) beim Drehen aus der ersten in die zweite Stellung den
danebenliegenden, von einem (73) der Arme getragenen Nocken (61) rechtwinklig zu seiner
Welle (71) verschieben kann und daß die von den Armen (73,181,206) getragenen Nocken (61,63,66)
jeweils durch Zahnräder gedreht werden, die aus einem am Nocken (61,63,66) befestigten Ritzel (77,
183, 208) und einem weiteren um den Drehzapfen (76,86,191) des Tragarms drehbaren Ritzel (84,188,
213) bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schieber (176), der auf der Welle (178)
des einen Nockens (63) und auf der Welle (71) des danebenliegenden Nockens (61) gleitbar ist, und
durch eine Rolle (173), die sich am Schieber (176) drehen kann und in Eingriff zwischen dem einen
Nocken (63) und einer weiteren Rolle (171) angeordnet ist, die sich um die Welle (71) des
danebenliegenden Nockens (61) drehen kann, um die Verschiebung des dsr.cbcnlicgcndcri Nockens (61)
durch einen Nocken (63) zu bewirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein verzahntes Rad (79,186,211), das
an jedem Arm (73,181,206) drehbar gelagert ist und
mit dem entsprechenden Ritzel des Nockens (61,63, 66) und dem anderen Ritzel (84,188,213) kämmt, um
die Winkelstellung jedes bewegbaren Nockens während des Verschiebens durch den danebenliegenden
Nocken unverändert aufrechtzuerhalten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes auf einem entsprechenden
Zapfen drehbare Ritzel (73) durch einen verzahnten Sektor (85) drehbar ist, der auf dem
Zapfen des benachbarten beweglichen Elements drehbar ist, wobei einer (214) der Sektoren auf einem
weiteren ortsfesten Zapfen (92) drehbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Code-Einheit
ein Paar Nocken (z. B. 61 und 62) verbunden ist, die komplementäre Profile haben, die so zueinander
angeordnet sind, daß jete Nocke sich stets in der von
den beiden Stellungen befindet, die sich von der der anderen Nocke unterscheidet, wobei die Nocken des
Paares in der Weise kinematisch miteinander verbunden sind, daß der Drehung des einen Nockens
aus der ersten in die zweite Stellung eine Drehung des anderen Nockens des Paares aus der zweiten in
die erste Stellung entspricht und wobei die Nockenpaare in der Weise eine Folge bilden, daß
jedes Nockenpaar bis auf die letzte die entsprechenden Wellen eines anderen Nockenpaars um denselben
Betrag und in entgegengesetzten Richtungen zu verschieben vermag und das letzt« Nockenpaar (61,
62) die Ausgangs-Einrichtung (58) zwangsläufig zu positionieren vermag.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (z. B. 71, 72) der Nocken
jedes Paares von zwei Trägern (73, 74) getragen werden, die um einen gemeinsamen, ortsfesten
ίο Zapfen (76) schwenkbar ist, wobei die Nocken jedes
Paares durch ein einziges, auf dem Zapfen drehbares Ritzel (84) drehbar ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangs-Einrichtung
is einen Schwenkhebel (58) umfaßt, der gleichzeitig mit
dem letzten Nockenpaar (61, 62) in Eingriff steht, wobei der Schwenkhebel fest mit einem verzahnten
Sektor (51) verbunden ist, der mit einem verzahnten Rad (50) in Eingriff steht, durch das das Typenträgerelement
(26) entsprechend positionierbar ist
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenträgerelement
(26) gemäß mindestens zwei Koordinaten verschiebbar und seine Verschiebung gemäß jeder
Koordinate durch eine entsprechende Gruppe von Wähl-Nocken steuerbar ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenträgerelement (26)
von einem querbeweglichen Schlitten (22) getragen wird und gemäß zwei Koordinaten mittels zweier
prismatischer Wellen (41, 49) verschiebbar ist, die parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens und
im Maschinengestell drehbar angeordnet sind und zwangsläufig durch zwei entsprechende Schwenkhebei
(58, 244) drehbar sind, die mit den letzten Nockenpaaren (61,62 und 247,248) zusammenarbeiten.
Applications Claiming Priority (1)
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