DE211172C - - Google Patents

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DE211172C
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DE1908211172D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/18Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by mechanical means

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JiS 211172 -KLASSE 42o. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Geschwindigkeitsanzeiger, bei dem Gewichte, die im Kreise herumbewegt werden, nach außen fliegen und eine äußere Trommel, die mit dem Zeiger verbunden ist, entgegen der Wirkung einer Feder durch Reibung mitzuschleppen suchen. Das Neue besteht darin, daß Kugeln gegen Hebel drücken, und diese Hebel weitere Kugeln gegen die äußere Trommel pressen, die mit dem Zeiger verbunden ist. Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung in drei Figuren dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Zifferblattes mit einem- teilweisen Schnitt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie c-d der Fig. 3.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1.
Der in der Zeichnung veranschaulichte Geschwindigkeitsmesser besteht aus einem runden Kasten α mit Innenwand b, welche durchbohrt und parallel zum Boden des Kastens a angeordnet ist. Eine Welle d wird vom Fahrzeug in Drehung versetzt. Um die Welle d kann sich eine Welle β bewegen, welche durch Arme / mit einer Nabe g versehen ist, die auf dem Boden c des Gehäuses α auf Kugeln h läuft.
Konzentrisch zu dieser Trommel e ist innerhalb derselben eine kreisrunde Scheibe i angeordnet, die fest mit der Welle d verbunden ist und drei gleich weit- voneinander abstehende Höhlungen k aufweist, in welche je zwei Kugeln I gelegt sind. Diese liegen unter dem freien Ende je eines Hebels m. Der Hebel m ist bei η an der Scheibe i angelenkt und kann sich frei um seinen Zapfen in einem Schlitze α bewegen. Außer den Räumen k hat die Scheibe i noch drei Räume j>, die in ähnlicher Weise angeordnet sind und nur weniger tief als die Räume k; jeder der Räume p ist zwischen zwei Räumen k angeordnet, wobei der Schlitz 0 diese Räume kreuzt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei Drehung der Scheibe i werden die Kugeln I und q von der Mitte der Scheibe nach außen geschleudert. Jedes Paar der Kugeln I einer Kammer k wirkt auf den Hebel m ein, weleher seinerseits entsprechend der Hebelübersetzung die Kugel q beeinflußt.
Die Energie, welche durch die Zentrifugalkraft der Kugeln I entwickelt wird, überträgt sich also stark vermehrt auf die Kugeln q, welche sich gegen die innere Wand der Trommel e mit um so größerem Druck anlegen werden, je größer die Drehgeschwindigkeit des Scheibenstückes i ist.
Die Trommel e trägt einen Finger, welcher sich gegen einen zurückgebogenen Halter s des Armes t stützt. Die Welle u des Armes t ist in den Lagerböcken ν, χ drehbar. Das obere Ende der Welle u tritt durch das Zifferblatt y und trägt den Zeiger z.
Auf dem Umfange des Hebelarms t wird vermittels einer Feder 1 ein Rädchen 2 angedrückt, welches am Ende eines Armes 3 be-

Claims (3)

festigt ist. Dieser Arm 3 selbst ist bei 4 drehbar. Die Feder 1 ist einesteils an einem festen Punkte 5 befestigt, anderenteils mit einem Stück 6, . welches sich längs des Armes 3 bewegen kann und mit der Feder 1 durch einen Haken 7 in Verbindung steht. Dadurch kann der Druck des Rädchens 2 gegen den Hebelarm t beliebig geregelt .werden. Diese Einstellung ist notwendig, damit die Einteilung des Zifferblattes 8 eine gleichmäßige wird. Je mehr die Geschwindigkeit der Drehung der Achse d zunimmt, mit um so höherem Druck lehnen sich die Kugeln q gegen die innere Wand der Trommel, diese wird verdreht und nimmt, entgegen dem Druck des Rades 2 auf Arm t, den Zeiger ζ mit. Die Gradeinteilung des Zifferblattes würde wechseln, wenn nicht der Druck von Rad 2 auf Hebel t durch Verschieben der Kulisse 6 auf Hebel 3 entsprechend eingestellt werden könnte. Die Anzahl der Kugeln der rotierenden Scheibe i, die Anzahl der Hebel, welche durch diese Kugel betätigt werden, und die Anzahl der Kammern in der beweglichen Scheibe können beliebig verändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Ρλ τ f. ν τ - A ν s ρ R ü c Ii ε :
1. Geschwindigkeitsmesser, bei welchem die Zentrifugalkraft und die Reibung zur Einstellung eines Zeigers benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Kugeln (I) gegen Hebel (m) gedrückt werden und diese Hebel weitere Kugeln gegen einen Kranz oder Ring pressen, der die Einstellung des Zeigers bewirkt.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Zeigers einen Daumen (t) trägt, gegen welchen sich ein Hebel (3) unter dem Einfluß einer Feder (i) stützt, so daß der Hebel und der Daumen ein statisches Moment auf den Zeiger (z) und die Trommel (e) ausüben und die Verstellung daher proportional der Winkelgeschwindigkeit bzw. der Drehung der zu messenden Maschine erfolgt.
3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch χ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i), welche auf den Hebel (3) wirkt, durch eine Kulisse (6) mit ihm verbunden ist, so daß man durch Veränderung des Angriffpunktes der Feder ihre Wirkung innerhalb bestimmter Grenzen regulieren kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908211172D 1908-05-09 1908-05-09 Expired DE211172C (de)

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