DE210923C - - Google Patents

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DE210923C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/22Fasteners for straps, chains or the like for closed straps
    • A44C5/24Fasteners for straps, chains or the like for closed straps with folding devices

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ — JVl 210923 KLASSE 44 α. GRUPPE
Firma J. EMRICH in PFORZHEIM.
Dreigliedriger Armbandverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen dreigliedrigen Armband Verschluß, bei dem eine Verkürzung des Armbandes durch Zusammenlegen der drei Glieder erzielt wird.
Von den bisherigen Armbandverschlüssen dieser Art unterscheidet sich der neue durch die. den Verschluß sichernde Federung. Diese wird nicht durch besondere Federn erzielt, sondern liegt in dem Verschluß selbst. Der ίο Verschluß kann durch einen leichten Druck auf die beiden äußeren Verschlußglieder geöffnet werden. Diese äußeren Verschlußglieder stehen zu diesem Zweck über das mittlere Glied vor, so daß sie um dessen Enden leicht umgeklappt werden können. Da die drei Glieder des Verschlusses in zusammengelegtem Zustande in ein und derselben Ebene liegen, so kann der Verschluß eine möglichst flache Form erhalten.
Aus der Zeichnung ist der neue Verschluß ersichtlich.
Fig. ι und 2 zeigen ihn in offenem Zustande ' von der. Seite und von oben gesehen. Fig. 3 ist eine Oberansicht des Verschlusses in geschlossenem Zustande.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt in geschlossenem -Zustande in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 5 zeigt eine Querlage.
. Der Verschluß selbst besteht aus den drei Gliedern a, b, c.
α ist ein Stäbchen mit seitlichen halbrunden Rillen d, d, an dessen einem Ende der federnde Bügel b angelenkt ist, der selbst wieder gelenkig mit den beiden Schenkeln des dritten Gliedes c verbunden ist, die auf ihrer Innenseite halbrunde Rillen f zeigen. Der Bügel b ist federnd so angeordnet, daß die beiden Bügelschenkel sich an seinem schmäleren Ende in die Rillen d des Gliedes α und an seinem breiteren Ende in die Rillen f des Gliedes c zu legen streben.
Auf diese Weise können die drei Glieder a, b, c in eine Ebene zusammengeklappt werden und bilden so einen länglichen schmalen Verschluß, der sich leicht unter der Kette selbst versteckt.
Um den Verschluß leicht öffnen zu können, sind die Glieder α und c ein Stück langer als 5 gemacht, so daß bei geschlossenem Verschluß auf der einen Seite das Ende des Gliedes α und auf der anderen das Ende des Gliedes c übersteht. In der gezeichneten Ausführungsform sind diese überstehenden Stücke als Ringe g und h gestaltet, welche fest mit den Gliedern α und c verbunden sind. Außerdem sind zwei Knöpfe k vorgesehen, welche aber mehr dazu dienen, zu zeigen, wo der Verschluß ist, als daß sie zum Öffnen notwendig wären. Die Öffnung kann erfolgen, entweder indem.man an den Knöpfen k das Glied α hochhebt, oder indem man durch Druck auf die überstehenden Teile g urid h zunächst eine Drehung der ausgetretenen Glieder α und b um c bewirkt (Fig. 5).
Es ist ersichtlich, daß die Erfindung in vielen Ausführungsformen erscheinen kann. Statt da'ß man die Oberseite des Gliedes a als Kette gestaltet, kann es auch einen besonderen Einsatz tragen. Das Glied α könnte unter Umständen wegbleiben, da die Verkürzung des Bandes ja durch Ineinander klappen von b und c allein auch schon erreicht wird, nur
würde dann der Verschluß sich .nicht fest an das Band selbst anlegen. Weiter ist ersichtlich, daß die Kürzung nicht notwendig durch Ineinanderklappen der verschiedenen Verschlußteile erfolgen muß, sondern daß dieselben auch auf andere Weise als durch Klappen zur gegenseitigen Deckung gebracht werden können, z. B. durch Ineinanderschieben.
Während der Verschluß seine besonderen Vorteile in der Anwendung auf Armbänder besitzt, kann er natürlich auch auf ähnliche Gegenstände angewendet werden, bei welchen eine einfache Verkürzung eines endlosen Bandes oder einer Kette erwünscht ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Dreigliedriger Armbandverschluß, bei dem eine Verkürzung durch Zusammenlegen der drei Glieder eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Glieder in der Verschlußlage durch eine in dem Verschluß selbst liegende Federung gegeneinander gehalten werden und das Öffnen durch Druck auf die über das mittlere Glied vorstehenden beiden Enden der beiden äußeren Glieder erfolgt.
  2. 2. Dreigliedriger Armbandverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß sie ineinandergeklappt oder ineinandergeschoben werden können.
  3. 3. Dreigliedriger Armbandverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Glied die Gestalt eines federnden Bügels hat, der sich in der Schließstellung fest an das innen liegende und an das außen liegende Glied anlegt.
  4. 4. Dreigliedriger Armbandverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder an zwei Gliedern Rillen angeordnet sind, in welche sich die entsprechenden Teile des anderen Gliedes beim Zusammenlegen federnd einlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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