DE210595C - - Google Patents

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DE210595C
DE210595C DENDAT210595D DE210595DC DE210595C DE 210595 C DE210595 C DE 210595C DE NDAT210595 D DENDAT210595 D DE NDAT210595D DE 210595D C DE210595D C DE 210595DC DE 210595 C DE210595 C DE 210595C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 2.10595 -KLASSE 2ia. GRUPPE
HUBERT GOTTLIEB DIETL in WIEN.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entsenden elektrischer Stromstöße nach einem beliebig bestimmbaren Rhythmus in eine Mehrheit von Leitungen, wie sie bei selbsttätigen Fernsprechvermittlungseinrichtungen in der Teilnehmerstation gebraucht wird. Die Vorrichtung kann allen bis jetzt bekannten selbsttätigen Fernsprechvermittlungssystemen angepaßt werden, doch soll ihre Wirkungsweise speziell an einer jener selbsttätigen Fernsprechvermittlungseinrichtungen gezeigt werden, bei denen beim Anrufen eines Teilnehmers,' z. B. mit der Nummer 951, vorerst ein Leitungszweig (die α-Leitung) neunmal an Erde gelegt und sodann für kurze Zeit die zwei Leitungszweige zusammengefügt werden, wobei dieses Spiel, Erden der «-Leitung und darauffolgendes kurzes Schließen der Schleife, sich so oft wiederholt, als die gewünschte Nummer Ziffern besitzt und die Zahl der jeweiligen Erdungen der eben daran kommenden , Ziffer entspricht.
Die Erfindung bezweckt nun, diese zyklisch
sich wiederholende Kontaktgebung mit Hilfe einer Scheibe auszuführen, welche 10 Ziffernkontakte und außerdem Kontakte für die Zwischenbewegungen der Zentralapparate und für die Erdumschaltung in die Sprechlage trägt, und auf der sich die Kontaktgebung so oft vollzieht, als die Nummer Ziffern aufweist.
Der Vorteil gegenüber anderen Kontaktgebungsvorrichtungen liegt darin, daß diese Kontaktscheibe, da sie höchstens 11 Kontakte tragen wird, viel handlicher wird gebaut werden können, und dann in der bedeutend größeren Betriebssicherheit, da hierdurch einer Forderung der Schwachstromtechnik, die Zahl der nötigen Kontakte auf das möglichst geringste Maß zu verringern, vollkommen nachgekommen wird. ■ '
In Fig. 3 ist der Apparat schematisch dar gestellt, während Fig. 1, 2 und 4 Einzelheiten zeigen. Auf einer Achse X (Fig. 1) sind so viel Scheiben 5 aufgesteckt, als die Nummer Dezimalen besitzt, also im gewählten Beispiel drei. Mit Hilfe des Knopfes K kann eine solche Scheibe, soweit es der Schlitz Z im Gehäuse G gestattet, hin und her gedreht werden. Im Wege dieser Scheiben sind zehn Kontakte 1 bis 0 derart angeordnet, daß sie nach und nach alle mit der Scheibe in Berührung ' gebracht werden können, wobei zur besseren Kontaktbildung die Scheibe in der in Fig. ι gekennzeichneten Form gebaut sein kann. Ist die Scheibe geerdet, so werden also auch so viel Kontakte geerdet sein, als mit ihr in Berührung sind, im Minimum also einer, im Maximum zehn. In der Fortsetzung des kontaktmachenden Teiles der Scheibe ist der Streifen F befestigt, auf welchem Ziffern derart angeschrieben stehen, daß die im Ausschnitt A erscheinende Zahl anzeigt, wieviel Kontakte von der Scheibe 5 gedeckt sind.
Der Teilnehmer, welcher die Nummer 951
(2. Auflage, ausgegeben am /7. Mär\ ign.J

Claims (1)

  1. aufrufen will, hat demnach die Knöpfe K1, K2, K3 so lange in den Schlitzen Z zu bewegen, bis er diese Nummer in dem Ausschnitt A erblickt, was dann bedeutet/ daß die Scheibe S3 mit einem Kontakt, S2 mit fünf und S1 mit neun Kontakten in Berührung gebracht wurde. Die Kontakte ι bis ο der Scheiben sind untereinander vielfach und dann mit zehn Kontakten der Strom wechsel-
    ίο scheibe W verbunden (Fig. 3); auf dieser Scheibe ist noch ein weiterer Kontakt b angebracht, an welchem der Leitungszweig b endet. Diesen elf Kontakten steht ein Ring a gegenüber, an welchem der andere Leitungs-
    zweig (die «-Leitung) angeschlossen ist. Über die Scheibe W kann eine umlaufende Bürste B hinweggleiten und die Kontakte 1 bis 0 und schließlich auch b mit dem Leitungszweig « in leitende Verbindung bringen. Die Bürste B ist mit ihrem Träger T auf dem Rad R1 befestigt, welches in das Rad 2?2 (Fig. 4) ein-. greift; die Durchmesser dieser beiden Räder sind so gewählt, daß i?2 eine volle Umdrehung macht, wenn sich T?1 so oft dreht, als Scheiben 5 vorhanden sind, d. h. als die Nummer Ziffern besitzt. Mit dem Rade R2 dreht sich gleichzeitig der geerdete Kontaktarm H, welcher über die Segmente I, II, III des Umschalters U (Fig. 3) hinweggleitet, welche Segmente mit den Scheiben S1, S2, S3 .... leitend verbunden sind.
    Die Wirkungsweise des ganzen Apparates ist. nun folgende: Der rufende Teilnehmer wird sich vorerst mit Hilfe der Knöpfe K die gewünschte Nummer 951 zusammenstellen und dann einen (in der Zeichnung nicht aufgenommenen) Hebel niederdrücken, wodurch ein Uhrwerk aufgezogen wird. Durch die Scheibe S1 hat der Teilnehmer neun Kontakte mit dem Segment I, durch S2 fünf Kontakte mit II und durch S3 einen Kontakt mit III in Verbindung gebracht. Läßt er jetzt den Uhrhebel aus, so wird während dessen Rückgang in die Ruhelage das Uhrwerk das Rad R1 so oft herumdrehen, als die gewünschte Nummer Ziffern hat. Bei der ersten Umdrehung wird also die α-Leitung neunmal an Erde und gleich darauf für kurze Zeit mit dem δ-Zweig verbunden; bei der zweiten Umdrehung befindet sich der Kontakthebel H schon auf II, die «-Leitung wird daher jetzt fünfmal hintereinander an Erde gelegt, worauf dann wieder vorübergehend die Leitungsschleife «, b geschlossen wird; endlich beginnt R1 die letzte Umdrehung, während welcher die «-Leitung nur einmal an Erde gelegt wird. Am Ende der dritten Umdrehung"^werden der Uhrhebel, der Kontakthebel H und'die Bürste B in ihrer Ruhestellung angelangt und alle zur Ingangsetzung der . Zentralapparate nötigen Stromstoße selbsttätig abgegeben sein.
    Patbnt-Anspruch :
    Stromstoßgeber für die Teilnehmerstellen selbsttätiger Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entsenden der einer mehrziffrigen Nummer entsprechenden Stromstoßgruppen eine Kontaktscheibe (W) angeordnet ist, welche zehn Ziffernkontakte und außerdem noch Kontakte für jene Stromstöße trägt, die nach Abgabe jeder Ziffernstromstoßgruppe in die Leitung entsendet werden müssen, um einerseits alle Zwischenbewegungen der Zentralapparate behufs Aufnahme der nächstfolgenden Ziffernstromstoßgruppe einzuleiten, andererseits . die Endumschaltung in die Sprechlage nach Abgabe der letzten Ziffernstromstoßgruppe zu bewerkstelligen, und auf welcher Scheibe die Kontaktgebung mit Hilfe eines umlaufenden Umschalters (U) zyklisch sich so oft vollzieht, als die Nummer Ziffern aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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