DE2102640C - Federmechanismus für den SucherspiegeJ einer einäugigen Spiegeireflex-Kamera - Google Patents
Federmechanismus für den SucherspiegeJ einer einäugigen Spiegeireflex-KameraInfo
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- DE2102640C DE2102640C DE19712102640 DE2102640A DE2102640C DE 2102640 C DE2102640 C DE 2102640C DE 19712102640 DE19712102640 DE 19712102640 DE 2102640 A DE2102640 A DE 2102640A DE 2102640 C DE2102640 C DE 2102640C
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Description
Die Erfindung betrifft einen Federmechanismus fur die Bewegung des Sucherspiegels einer einäugigen
Spiegelreflexkamera.
Bekannte Mechanismen zur schnellen Riickbewegung des Sucherspieg.'s einer einäugigen Spiegelreflexkamera
bestehen aus einer Vielzahl Einzelelemente mit Gelenken, die insgesamt eine komplizierte
Konstruktion bilden und schwierijr herzustellen
sind. Ferner sind bei ihnen in Anbetracht der sielen Einzelteile zahlreiche Fehlerquellen vorhanden. Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden und einen einfach aufgebauten, jedoch
sicher arbeitenden Bewegungsmechanismus für den Sucherspiegel einer einäugigen Spiegelreflexkamera
zu schaffen.
Ein solcher Mechanismus ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß ein
mit dem Spiegel gekoppeltes drehbares Antriebselement an zwei Krafteinwirkungspunkten mit den
beiden Enden einer Feder verbunden ist, die außerhalb der Drehebene des Antriebselements e:ne zueinander
entgegengesetzte Bewegung ihrer beiden Enden erzeugt, und daß die Krafteinwirkungspunkte jeweils
von dem Drehpunkt des Antriebselements einen derartigen Abstand haben, daß das Produkt aus der
Differenz der Abstände und der einwirkenden Kraft dem auf das Antriebselement einwirkendem Drehmoment
entspricht.
Ein Federmechanismus nach der Erfindung kann beispielsweise eine einzige Feder enthalten, deren
beide Federarme entgegengesetzt zueinander arbeiten und ein Spannen, Betätigen und Zurückführen eines
Spiegels ermöglichen. Auf diese Weise ist eine der bisher bekannten komplizierten Anordnungen durch
eine extrem einfache Anordnung ersetzbar, die praktisch frei von Betriebsfehlern, leicht herzusteller und
zusammenzusetzen ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 einen einfachen Mechanismus, der nach dem Prinzip der Erfindung arbeitet und
F i g. 2 bis 4 perspektivische Darstellungen der Ausführung eines Federmechanismus für den Sucherspiege!
* iner einäugigen Spiegelreflexkamera.
In Fi« 1 ist der das Prinzip der Erfindung zeigende
Mechanismus dargestellt. Er enthält zwei Arme 13 und 14 einer Spiralfeder 12, die senkrecht zur
Ebene eines Hebels 10 verlaufen, der um einen Drehpunkt 11 mit seinem einen Ende schwenkbar
ist Der Arm 13 der Feder 12 ist in eine Bohrung Λ
eingesetzt die den Krafteinwirkungspunkt fur d-esen Arm darstellt. Der Arm 14 der Feder 12 ist in eine
Bohrung S eingesetzt, die den Krafteinwirkungspunkt
für diesen Arm darstellt. Der gewundene Toil der Feder 12 ist iocker auf eine Achse 1? aufgeschoben,
so daß der Hebel 10 in den dargestellten Pfeilrich'tLi^en
durch die jeweilige Federkraft bewegt
werden kann. Die Federkraft wirkt im dargestellten Fall in den beiden Richtungen, in denen die beiden
Federarme 13 und 14 gewunden sind, dieselbe Wirkung kann jedoch auch in solchen Richtungen \·.τ-wirklicht
werden, in denen die beiden Arme J. τ
Feder nicht gewunden sind. Mit der dargestelikr,
Anordnung wird der Hebel 10 im Gegenuhrzeig.;
sinn (F ig. 1) um den Schwenkpunkt 11 herumgedreht. Dies kann durch die folgenden Gleichung:,
erläutert werden. Es eilt beispielsweise
wobei F, und F, die an den Bohrungen A und Π m■·.
der Feder 12 erzeugten Kräfte sind. Ferner gilt
M11 = /71F1 ^-
M1, = IF1 =
M1, = IF1 =
(D
wobei /;i und / die Abstände der Bohrungen ■!
und B von dem Schwenkpunkt 11 und M11 und \/
die Momente sind, die mit den an den Punkten S und B wirkenden Kräften am Sdnvenkpunkt 11 ur
zeugt werden. Das efi:ktive Moment/./ des Hebe!-,
10 "am Schv/enkpunkt 11 entspricht also der Differenz
der Gleichungen (1) und (2), da die Richtungen der Kräfte an den Punkten A und B einander entgegengesetzt
sind. Daraus ergibt sich
M = M1, - M11 =
m) ■ F
(3)
Das Drehmoment mit der Größe Λ-/ entspricht
daher der Kraft, mit der der Hebel 10 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) gedreht wird.
Das vorstehend beschriebene Prinzip kann sehr vorteilhaft auf einen Spiegelbewegungsmechanismus
für eii.e einäugige Spiegelreflexkamera angewendet werden, wie er in den F i g. 2 bis 4 dargestellt ist.
Er enthält einen Spannhebel 1, einen Betätigungshebel 2, einen Blendenantriebshebel 3, einen Spiegelantriebshebel
4, einen Spiegel 5, einen Verriegelungshebel 6 für den Betätigungshebel 2 und eine Spiralfeder
7 mit zwei Armen 7/j und Tb. Der Arm Ta ist
in eine Bohrung A des Betätigungshebels 2 eingesetzt, der Arm 76 in eine Bohrung B des Spannhebels 1.
Zwischen den beiden Punkten besteht gegenüber einer dem Spannhebel 1 und dem Betätigungshebel 2
gemeinsamen Schwenkachse 8 ein Abstandsuntersciiied d. Die beiden Arme Ta und Tb der Feder 7
drehen in den in Fig. 2 gezeigten Pfeilrichtungen. Es
ist ferner ein Verriegelungselement 9 zur Verriegelung des Spannhebels 1 vorgesehen.
Wird der Spannhebel 1 um die Schwenkachse 8 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß er mit dem
Element 9 verriegelt werden kann, so wird er mit seinem Federarm Ta gespannt, und es wird eine
Drehkraft in der in F i g. 3 gezeigten Pfeilrichtung
erzeugt. Wird das Verriegelungselement 9 mit einer (nicht dargestellten) Verschlußtaste gelöst, so wird
der Betätigungshebel 2 mit dem Arm Ία um die
Schwenkachse 8 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch der Blendenantriebshebel 3 und" gleichzeitig
damit der Spiegelantriebshebel 4 beweut werden und
der Spiegel 5 aufwärts geklappt wird. Am Ende dieses Vorganges kann die Verriegelungswirkung des
Elementes 9 auf den Spannhebel 1 mit einem geeigneten Gelenkmechanismus beseitigt werden, so daß der
Spannhebel 1 und der Betätigungshebel 2 gleichzeitig im Uhrzeigersinn um Jie Achse 8 in ihre Anfangsstellung geschwenkt werden, wie es in F i g. 3 dargestellt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Federmechanis.Tius für die Bewegung des Sucherspiegels einer einäugigtn Spiegelretlexkamera, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Spiegel (5) gekoppeltes Aniricbselement (1,2) nn zwei Krafteinwirkungspunkten (A. B) mit dt,, beiden Enden (Ta, Th) cinei Feder (7) verbunden ist, die außerhalb der Droh- i« ebene des Antriebselements (1.2) eine zueinander entgegengesetzte Bewegung ihrer beiden Enden (Ta, Tb^ erzeugt, und daß die Krafteinwirkungspunkte (A, B) jeweils \on dem Drehpunkt (8) des Antriebselements (1,2) einen derartigen Abstand haben, daß das Produkt aus der Differenz (</) der Abstände und der einwirkenden Kraft dem auf das Antriebveleni'-nt (1.2) einwirkenden Drehmoment entspricht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP626570 | 1970-01-26 | ||
| JP626570 | 1970-01-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2102640A1 DE2102640A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE2102640C true DE2102640C (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=
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