DE2346396C2 - Schlitzverschluß für eine Kamera - Google Patents

Schlitzverschluß für eine Kamera

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DE2346396C2
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lamella
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closing
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DE2346396A
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Mitsuo Koyama
Tadashi Chiba Nakagawa
Eiichi Misato Saitama Onda
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Seiko Koki KK
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Seiko Koki KK
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
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Description

30
Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluß entsprechend Patentanspruch 1 des Hauptpatents 23 14 129.
Bei einem bekannten Sriilitzvtschluß mit einer Öffnungslamellengruppe und einer Schließlamellengruppe (DE-AS 11 58 825) ist das Parallelführungsgestänge für die Öffnungslamellen und auch das Parallelführungsgestänge für die Schließlamellen mit jedem der beiden Arme an jeder der betreffenden Lamellen der beiden Lamellengruppen angelenkt, um eine Parallelverschiebung der Lamellen zum Öffnen und Schließen des Verschlusses zu ermöglichen. Wegen der zwangsläufigen Führung der Lamellen können bei einer derartigen Anordnung unvermeidliche Herstellungstoleranzen deformierende Kräfte verursachen, durch die ein gleichmäßiger Ablauf zwischen den vorlaufenden und den nachlaufenden Lamellen beeinträchtigt wird, wodurch sich auch Schwierigkeiten hinsichtlich einer ausreichenden Lichtabschirmung im geschlossenen Zustand des Verschlusses ergeben können. Bei der Verwendung von nur zwei Öffnungslamellen und Schließlamellen ergibt sich ferner die Schwierigkeit, daß ein entsprechender großer Raumbedarf für die Lamellengruppen unter und über dem Bildfenster erforderlich ist, da mindestens eine Lamelle jeder Gruppe wesentlich breiter als die Hälfte der Höhe eines Bildfensters sein muß.
Um den erforderlichen Raumbedarf für die beiden Lamellengruppen zu verringern, ist es ferner bereits bekannt, eine feinere Unterteilung der beiden Lamellen- &q gruppen vorzusehen (JP-GM 49-9 745). Dabei wird jedoch als nachteilig angesehen, daß ein kompiiziertes Parallelführungsgestänge mit einer verhältnismäßig großen Anzahl von Anlenkstellen an den betreffenden Lamellengruppen erforderlich ist und daß auch bei einer f>5 feineren Unterteilung die auf das Parallelgestänge ausgeübten Trägheitskräfte größer sind. Ferner wird es dabei noch als wünschenswert angesehen, die Ablaufcharakteristik unter Berücksichtigung unvermeidlicher Herstellungstoleranzen zu verbessern, sowie eine genauere Belichtung und eine zuverlässigere Abschirmung zu erzielen.
Durch den Gegenstand des Häuptpatents wird die Aufgabe gelöst, daß trotz feinerer Unterteilung der Lamellen zum Zwecke der Verringerung des Raumbedarfs nur kleinere Trägheitskräfte durch iäie Lamellengruppen ausgeübt werden sollen. Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstands des Hauptpatents ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen jeder der beiden Abdecklamellengruppen an jeweils einem der kamerafesten Lagerzapfen des betreffenden Hilfsarmes des ParaÜelführungsgestänges -angelenkt sind.
Dadurch ergibt sich neben der Verringerung des Raumbedarfs, weil keine zusätzlichen Zapfen zum Anlenken der Abdecklamellen erforderlich sind, der Vorteil, daß der Schwenkwinkel von mindestens zwei Abdecklamellen verringert werden kann und daß weniger freie Enden von Abdeckiamellen beim Abdekken des Bildfensters im Bereich der Bildfensteröffnung vorhanden sind, so daß sich auch eine verbesserte Lichtabschirmung durch die Abdecklamellen ergibt
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansieht eines Verschlusses gemäß der Erfindung im gespannten Zustand;
F i g. 2 eine Schnittansichi des Stützteils der Öffnungslamellen des Verschlusses in F i g. 1;
Fig.3 eine Ansicht des Verschlusses in Fig. 1 in geöffnetem Zustand;
Fig.4 eine Ansicht dieses Verschlusses nach der Beendigung der Schließbewegung; und
Fig.5 eine Schnittansicht durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Verschlusses gemäß der Erfindung.
Der in F i g. 1 dargestellte Verschluß befindet sich in einem gespannten Zustand. An einer Basisplatte 1 ist ein Bildfenster la vorgesehen. Durch eine Platte 2 wird ein Zwischenraum für die eine Gruppe von Öffnungs- und Schließlamellen begrenzt, welche Platte eine Öffnung 2a aufweist, die mit dem Bildfenster la fluchtet. Die Platte 2 hat die gleiche Form wie die Basisplatte 1 und ist zur Vereinfachung der Darstellung nur in F i g. 2 dargestellt. Die Öffnungslamellen 3 bestehen aus einer schlitzbegrenzenden Lamelle 3a und verschwenkbaren Abdecklamellen 36—3e. Die schlitzbegrenzende Lamelle 3a ist an einem Zapfen 46 angelenkt, der von einem Ende eines Öffnungshebels 4 gelragen wird, welches mit einem Zapfen 4a drehbar an der Basisplatte 1 gelagert is*. Die Lamelle 3a ist ferner an einem Zapfen 56 angelenkt, der am Ende eines Öffnungshilfsarms 5 vorgesehen ist, das um einen Zapfen 5a an der Basisplatte 1 wie das Öffnungsglied 4 gelagert ist, um eine Parallelverschiebung der schlitzbegrenzenden Lamelle 3a zu ermöglichen, wenn das Öffnungsglied 4 verschwenkt wird.
An einem Mittelteil des Öffnungsglieds 4 ist ein nach unten ragender Zapfen 4c vorgesehen, der in Führungsschlitze 36'bis 3e'der verschwenkbaren Abdecklamellen ragt. Diese Lamellen sind um den Zapfen 5a des Öffnungshilfsglieds verschwenkbar. Die Schließlamellen 6 enthalten eine schlitzbegrenzende Lamelle 6a und Abdecklamellen 66—6e. Die Lamelle 6a ist an einem Schließglied 7 bzw. an einem Schließhilfsarm 8 in entsprechender Weise wie die Lamelle 3a angeordnet. Ein Zapfen Tc an dem Schließglied 7 ragt ebenfalls in
entsprechende FOhrungsschlitze 66' bis 6e' der verschwehkbaren Abdecklameilen, die um den Zapfen 8a des Schließhilfsgiieds 8 verschwenkbar sind. F i g. 2 zeigt in einer Schnittansicht die Abstützung der Öffnüngslamellen.
In Fig.2 sind die Schließlamellen nicht dargestellt, weil diese in entsprechender Weise wie die Öffnungslamellen angeordnet sind. Am Ende des Öffnungsglieds 4 an dem Zapfen 4a und dem Hilfsglied 5 an dem Zapfen 5a ist die schlitzbegrenzende Lamelle 3a angeordnet to Der Zapfen 4c an dem Öffnungsglied 4 ragt nach unten in die Führungsschlitze an den Abdecklamellen, die um den Zapfen Sa verschwenkbar sind.
Im folgenden soll die ,Arbeitsweise näher erläutert werden. Wenn der Verschluß ausgelöst wiro; wird das Öffnungsglied 4 freigegeben und durch eine nichtdargestellte Feder im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die schlitzbegrenzehde Lamelle 3a nach unten in der Figur bewegt wird. Aufgrund der entsprechend angeordneten Angriffspunkte der Zapfen 46 und 56 wird die Lamelle 3a in einer Parallelbewegung nach unten über das Bildfenster la bewegt Durch die Verschwenkung des Öffnungsglieds 4 werden die Abdecklamellen 36—3e verschwenkt, weil der Zapfen 4c in die Führungsschlitze 36'bis 3e'ragt, so daß diese Lamellen um den Zapfen 5a um unterschiedliche Winkel entsprechend den betreffenden Führungsschlitzen verschwenkt werden und das Bildfenster freigeben.
Fig.3 zeigt das freigelegte Bildfenster la nach Beendigung der Öffnungsbewegung. #>
Nach Ablauf der Belichtungszeit wird das Schließglied 7 freigegeben und wird durch die Wirkung einer niehtdargestellten Fedftr im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die schlitzbegrenzende Lamelle 6a der SchließlameUen nach unten bewegt wird. Das Schließ- j-, hilfsglied 8 bewirkt eine entsprechende Parallelverschiebung der Lamelle 6a, wie in Verbindung mit der Lamelle 3a erläutert wurde. In entsprechender Weise werden auch die Abdecklamellen 66—6eum den Zapfen 8a verschwenkt, da der Zapfen 7c an den betreffenden w Führungsschlitzen angreift, so daß der Verschluß wieder geschlossen wird, wie in F i g. 4 dargestellt ist. Wenn der Verschluß nach der Durchführung einer öelichtung wieder gespannt wird, werden entweder die Glieder 4,7 oder die Hilfsglieder 5, 8 im Gegenuhrzeigersinn j-, entgegen der Wirkung der nichtdargestellten Federn verdreht, bis sich der in Fig. 1 dargestellte gespannte Zustand ergibt.
Fig.5 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei dem an einem Antriebsglied 9, das koaxial mit dem -„, Öffnungsglied 4 angeordnet ist, ein nach unten ragender Zapfen 9c vorgesehen ist der eine entsprechende Funktion wie der Zapfen 4c an dem Öffnungsglied 4 des ersten Ausführungsbeispiels ausübt. Das Antriebsglied 9 ist an dem Zapfen 4a des Öffnungsglieds 4 über der ->-, Platte 2 angeordnet und der Zapfen 9c ragt durch die Platte 2 in Führungsschlitze an dem Mittelteil 4c'und an den verschwenkbaren Abdecklameilen. Das Antriebsglied 9 wird durch eine nicht dargestellte Feder angetrieben und dient zum Antrieb der Öffnungslamel- bo len 3 anstelle der Feder des Öffnungsglieds 4 bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Das Hilfsglied 5 und die Öffnungslamellen 3 sind wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet, wie in Verbindung mit F i g. 2 erläutert wurde. b-,
Obwohl die Arbeitsweise bei dein zweiten Ausführungsbeispiel derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels entspricht, ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Ausübung der Antriebskraft auf die Lamellen vereinfachCund die Arbeitsweise noch zuverlässiger. Dit die Öffnungs- und Schließglieder -aus sehr dünnen »Blechen hergestellt werden, bereitet es gewisse Schwierigkeiten, wenn verhältnismäßig starke Federkräfte auf derartige Glieder ausgeübt werden. Deshalb ist in diesem Zusammenhang eine besonders große Sorgfalt bei der Herstellung und eine verhältnismäßig komplizierte Konstruktion erforderlich. Da jedoch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Federkraft auf das Antriebsglied 9 ausgeübt wird, ist eine . glattere Arbeitsweise der Lamellen möglich, ohne daß ein Einfluß von Kräften auftritt, die zwischen nicht dargestellten Anpaßgliedern und den Öffnungs- und Schließgliedern verursacht werden können.
Da bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen die verschwenkbaren Abdecklamellen an den Zapfen 5a bzw. 8a der Hilfsglieder gelagert sind, ist der Bewegungswinkel dieser Abdecklamellen in dem durch die Öffnungs- und Schließglieder uiw die zugeordneten Hilfsglieder begrenzten Raum beträchtlich verringert Bei bekannten Verschlüssen ist dagegen der Schwenkzapfen der Abdecklameilen in der Nähe des Batätigungsglieds und an einem Teil mit einem verhältnismäßig kleinen Abstand von dem nach unten ragenden Vorsprung 4c vorgesehen. Deshalb ist dabei der Bewegungswinkel der Abdecklamellen größer und die freien Enden davon liegen innerhalb des Bildfensters. Ferner kann das freie Ende einer der Abdecklamelle 3c entsprechenden Lamelle in dem Bildfenster in einem Abstand von dem rechten Endteil der öffnung erscheinen, so daß keine so gute Abschirmung gegen einen Lichtdurchtritt erzielt wird. Beim Anmeldungsgegenstand werden im Gegensatz dazu derartige Schwierigkeiten weitgehend vermieden.
Da der bei bekannten Verschlüssen erforderliche Raum zur Anordnung der Zapfen für die Anordnung anderer Teile Verwendung finden kann, ergeben sich insbesondere Vorteile hinsichtlich der möglichen Verkleinerung der Konstruktion. Durch die gemeinsame Verwendung des Antriebszapfens für die Hilfsglieder kann ferner die Zahl der Einzelheiten und damit der Kostenaufwand verringert werden. Da der Abstand zwischen den Zapfen 5a und 8a der Abdecklamellen und den Zapfen 4c bzw. 7c zur Betätigung der Abdecklameilen verhältnismäßig groß gewählt werden kann, kann eine Verbesserung der Lichtabschirmung durch Vermeidung fehlerhafter Endlagen der freien Enden der Lamellen aufgrund von Herstellungstoleranzen an diesen Verbindungsieilen erzielt werden, ebenso an den Überlappungsstellen der Lamellen.
Es ist ferner möglich, die Anzahl der unterteilten Abdecxlamellen zu erhöhen oder zu erniedrigen und die Lamellen zu unterteilen und an den Zapfen 4a, 7r der öffnungs- und Schließglieder anzulenken, oder die Anordnung der Zapfen der Betätigungsglieder und der Hilfsglieder umzukehren. Da die unterteilten Abdecklameilen an den Zapfen der Betätigungsglieder oder an den Hilfsgliedern der schlitzbegrenzenden Lamellen angelenkt sind, kann die Anzahl der Einzelteile erniedrigt werden und der vorhandene Rau:n effektiv ausgenutzt werden, während durch Verringerung des Drehwinkels der unterteilten Abdecklamellen die freien Enden davon praktisch nicht in dem Bildfenster auftreten, so daß sich eine verbesserte Abschirmung ergibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlitzverschluß für eine Kamera, mit einer Öffnungslämeilengruppe und einer Schließlamellengruppe, die jeweils mehrere Abäecklamellen und eine schlitzbegrenzende Lamelle enthaltefi, and die durch ein seitlich von dem Bildfenster angelenktes Parallelführungsgestänge derart verschiebbar sind, daß die schlitzbegrenzende Kante der Öffnungslamellengruppe stets parallel zu der schlitzbegrenzen-. den Kante der SchließlameUengruppe verläuft, wobei von dem Öffnüngsarm und dem Schließarm der beiden Parallelführungsgestänge ein Führungsstift in Schlitze in den Lamellen der betreffenden Abdecklamellengruppe vorragt, die beiden Abdecklamellengruppen neben derjenigen Seitenkante des Bildfensters abgelenkt sind, neben der die Parallelgestänge abgelenkt, sind, und jeweils die beiden Arme der Parallelgestänge nur an der schlitzbegrenzenden Öfjnungslamelle bzw. der schlitzbegrenzenden SchiieSiameiie angelenkt sind, gemäß Hauptpatent 2314129, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen jeder der beiden Abdecklamellengruppen (36—3e-, 66—6e) an jeweils einem der kamerafesten Lagerzapfen (5a bzw. 8a) des betreffenden Hilfsarms (5 bzw. 8) dps Parallelführungsgestänges (4,5 bzw. 7,8) angelenkt sind.
DE2346396A 1972-09-14 1973-09-14 Schlitzverschluß für eine Kamera Expired DE2346396C2 (de)

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DE2346396A1 DE2346396A1 (de) 1974-03-21
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