DE210220C - - Google Patents
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- DE210220C DE210220C DENDAT210220D DE210220DC DE210220C DE 210220 C DE210220 C DE 210220C DE NDAT210220 D DENDAT210220 D DE NDAT210220D DE 210220D C DE210220D C DE 210220DC DE 210220 C DE210220 C DE 210220C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0087—Controlling of arc lamps with a thread or chain
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
- Die nachstehend näher beschriebene Erfindung ist eine Vorrichtung" für solche elektrische
Bogenlampen, bei welchen nur ein einziger Magnetanker verwendet wird, dessen Bewegung nur durch die Kräfte der Magnete
oder Solenoide, oder durch sein Eigengewicht erfolgt und hat den Zweck, mit äußerst einfachen
Mitteln, besonders unter Vermeidung der Anwendung eines Laufwerkes sowie besonderer
Klemmvorrichtungen, Hebelübertragungen, Federkraftwirkungen usw. einen feinen und gleichmäßigen Nachschub der Kohlen
zu ermöglichen, wobei zu gleicher Zeit ohne Anwendung besonderer Teile dieselbe Vorrichtung
auch zur Bildung des Lichtbogens benutzt werden kann.
Die einzelnen Figuren der beiliegenden Zeichnung geben die Vorrichtung im Prinzip
wieder, und zwar Fig. 1 in Verbindung mit einer Dauerbrandbogenlampe, Fig. 4 mit einer
Intensivflammenbogenlampe und Fig. 5 mit einer gewöhnlichen Reinkohlenlampe.
Nach Fig. 1 ist α die obere bewegliche, b die
untere feststehende Kohle. Der Lichtbogen ist in bekannter Weise mit einer luftdicht
schließenden Glasglocke umgeben. Die Kohle a wird durch den in einem feststehenden Kohlenführungsrohr
c geführten Kohlenhalter d gehalten. Der Kohlenhalter ist an einem zugleich
als Stromzuführung dienenden Kupferseil oder einer Kette e aufgehängt, welche
über eine einfache Schnurrolle oder ein Kettenrad / geführt wird und an dem anderen
Ende ein dem Gewicht der Kohlen und des Kohlenhalters annähernd gleichkommendes Gegengewicht g trägt, welches ebenfalls entsprechend
geführt ist.
A'ist eine Hauptstromspule, deren Anker i sich in einem besonderen Rohrgehäuse lose
führt. Mit dem Anker in direkter Verbindung steht ein zweckmäßig aus federndem Material hergestellter Regulier- bzw. Bremsarm
k, dessen anderes Ende an der Schnurrolle oder dem Kettenrad anliegt. Das Gegengewicht
g ist so bemessen, daß die Kohle Übergewicht besitzt und das Bestreben hat,
nach unten zu sinken bzw. sich auf die untere Kohle aufzusetzen. .
Nach dem Einschalten der Lampe wird der Anker i vom Magneten hochgezogen, wobei
der Regulierarm k der Rolle f infolge der zwischen beiden vorhandenen Reibung eine Drehung
erteilt und die obere Kohle hochgezogen wird (Fig. 2).
Infolge Steigens der Spannung fällt die Stromstärke aber und mit ihr der Anker i, so
daß der Regulierarm k die Regulierstellung nach Fig. 3 einnimmt. Sobald die Spannung
größer und die Stromstärke kleiner wird als normal, gibt der Regulierarm durch das Sinken
des Ankers die Rolle etwas frei, und die Kohle kann nachregulieren, doch wird die
Rolle sofort durch die unmittelbar darauffolgende Aufwärtsbewegung des Ankers und
Regulierhebels wieder gebremst.
Das Wesentliche bei dieser einfachen Reguliervorrichtung in Gegenüberstellung mit anderen
bekannten Einrichtungen ohne Laufwerk liegt darin, daß die Übertragung der Bewegung
des Ankers auf die Bewegung der
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Kohle ohne Zwischenschaltung von Hebelwerken, Klemmvorrichtungen oder sonstigen beweglichen
Teilen, welche einen toten Gang ergeben könnten, erfolgt, und darin, daß das Gewicht
der nach unten sinkenden Kohle auf die Bewegung des Ankers einen direkten Einfluß
ausüben kann, wenn dasselbe durch die in dem Bestreben sich zu drehen befindliche Rolle und
durch den Bremsarm auf den Anker übertragen wird, ohne daß von diesem Übergewicht
durch die Übertragung etwas verloren geht.
Es wird hierdurch erreicht, daß bei steigender Klemmenspannung und fallender Stromstärke
die dadurch verursachte Bewegung des Regulierankers auch einen unmittelbaren bzw.
zu gleicher Zeit einsetzenden Nachschub der Kohlen bewirkt.
Sinkt nämlich der Anker i etwas nach unten, so gibt der Regulierarm, welcher in der Regu-Herstellung
nur mit der äußersten Spitze die Schnurrolle berührt, dieselbe auch sofort frei,
so daß die Kohle unmittelbar sinken kann.
In demselben Moment, wo die Spitze des Regulierarmes die Rolle verläßt, erfolgt wieder
eine sofortige Aufwärtsbewegung des Ankers, denn da das Eigengewicht der Kohle nicht mehr auf den Anker einwirkt, wird schon
hierdurch die Kraft des Solenoids annähernd groß genug, um den Anker wieder hochzuziehen,
ohne daß die Stromstärke wesentlich anzuwachsen braucht.
Mit anderen Worten: Da die Kraft des Magneten oder Solenoids so groß ist, daß dieselbe
bei der normalen Lichtbogenspannung und Stromstärke den Anker in der Regulierstellung
hält, wenn das Eigengewicht der Kohle dieser Kraft entgegenwirkt, so wirkt diese gleiche Kraft auf den Anker stärker ein,
sobald derselbe von dem Gewicht der Kohle frei wird, d. h. also, sobald der Anker den
Bremsarm von der Bremsrolle entfernt.
Während nun bei ähnlichen Vorrichtungen diese Gewichtsdifferenz durch Hebelübersetzungen,
entgegengesetzte Bewegungen der Regulierteile usw. wieder ausgeglichen wird, bewirkt dieselbe bei der Vorrichtung nach vorliegender
Erfindung, daß der Anker nach dem Loslassen der Rolle viel schneller wieder in die
Regulierstellung zurückspringt und die Rolle wieder bremst, so daß nur jeweilig ein äußerst
geringer Nachschub stattfindet, wie er bei Anwendung von Klemmvorrichtungen o. dgl.
nicht erreicht werden kann.
Es sind zwar Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen das Übergewicht der
Kohle ebenfalls auf den Anker einwirkt bzw. eine mit dem Anker verbundene Sperrzunge
o. dgl. unmittelbar auf das Seilrad bzw. auf ein mit diesem verbundenes Sperrad wirkt.
Diese Einrichtung wurde jedoch bisher nur bei solchen Reguliervorrichtungen verwendet,
bei welchen die Differenzwirkung zweier Spulen auch zwei Anker beeinflußt, welche
durch ein Hebelsystem verbunden sind.
Durch diese infolge der allgemeinen Anordnung notwendigen Hebelübertragungen sowie
durch die übrige Anordnung der einzelnen Teile, wie zum Beispiel, daß die mit demAnker
verbundenen Sperrzungen in die Zähne eines Zahnrades eingreifen bzw. eingreifen müssen,
oder aber bei Verwendung nur eines Ankers durch die Anordnung von einer den Magnetkräften
entgegenwirkenden Feder usw., werden bei diesen bekannten Vorrichtungen aber wieder
Gegenkräfte geschaffen, durch welche ein toter Gang möglich ist, welcher wiederum eine
feine Regulierung, wie sie bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung vorhanden ist,
unmöglich macht.
Fig. 4 und 5 der Zeichnung zeigen die Reguliervorrichtung für Flammenbogenlampen
bzw. für gewöhnliche Reinkohlenlampen verwendet.
Selbstverständlich ist die Vorrichtung auch für Differentialwirkung einer Haupt- und
einer Nebenschlußspule zu verwenden.
Bei den Fig. 1 bis 4 ist die Vorrichtung in Verbindung mit Solenoidankern dargestellt,
während Fig. 5 eine Verbindung mit einem Magnetanker zeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelungsvorrichtung für elektrische Bogenlampen, bei welchen die Kohlen mittels Ketten, Seile, Zahnstangen o. dgl. an den durch einen einzigen Magnetanker in ihrer Bewegung beeinflußten Ketten- oder Seilrollen aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der nur durch die magnetischen Kräfte und durch sein Eigengewicht beeinflußte Anker seine Bewegungen ohne Verwendung von Hebelwerken, Klemmvorrichtungen o. dgl. auf die Kohlen überträgt, indem ein am Anker befestigter, aus federndem Material hergestellter oder starrer und in gewissen Grenzen beweglicher Arm sich an die Ketten- oder Seilführungsrolle oder an eine mit derselben verbundene Bremsrolle unmittelbar anlegt und diese dreht bzw. bremst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210220C true DE210220C (de) |
Family
ID=472128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210220D Active DE210220C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210220C (de) |
-
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- DE DENDAT210220D patent/DE210220C/de active Active
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