DE209571C - - Google Patents

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DE209571C
DE209571C DENDAT209571D DE209571DA DE209571C DE 209571 C DE209571 C DE 209571C DE NDAT209571 D DENDAT209571 D DE NDAT209571D DE 209571D A DE209571D A DE 209571DA DE 209571 C DE209571 C DE 209571C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/15Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces
    • B01D33/17Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with rotary filtering tables
    • B01D33/19Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with rotary filtering tables the table surface being divided in successively tilted sectors or cells, e.g. for discharging the filter cake
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D33/17Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with rotary filtering tables

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209571 KLASSE 1 a. GRUPPE
WILHELM GIESBERT in DORTMUND.
wie Erze oder Kohlen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1908 ab.
Zum schnellen und vollkommenen Entwässern von durchlässigem Gut durch Ablaufenlassen des Wassers ist es notwendig, das Gut in dünnen Schichten auszubreiten.
Durch die Erfindung soll dies in möglichst vollkommener und einfacher Weise erreicht werden. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, das Entwässerungsgut auf Ringflächen mit senkrechter Achse in dünnen
ίο Schichten stetig aufzugeben und nach genügender Entwässerung wieder abzunehmen; dabei erfolgt die Aufgabe und Abnahme des Gutes auf zwei möglichst dicht nebeneinander liegenden Ringabschnitten in der Weise, daß die Aufgabe- und Abnahmevorrichtungen sich relativ zur Ringfläche langsam drehen. (Die Abnahmevorrichtung für das trockene Gut liegt hierbei im Sinne der Fortbewegung vor der Aufgabevorrichtung für das nasse Gut.)
Zur Erzielung der Relativbewegung zwischen der Ringfläche und den Aufgabe- und Abnahmevorrichtungen kann man entweder die erstere sich drehen lassen und die letzteren -feststehend anordnen, oder umgekehrt. Bei den großen Massen der zu verarbeitenden Erze, Kohlen usw. erscheint es vorteilhaft, den mit nahezu 2001 Trockengut belasteten Ringtisch stillstehen und die Aufgabe- und Abnahmevorrichtungen sich drehen zu lassen.
Die Ringfläche kann sowohl durch einen - verhältnismäßig schmalen Kreisring von großem Durchmesser als auch durch einen breiten Teller mit kleiner Innenöffnung, die beispielsweise zur Gutaustragung dienen mag, gebildet werden.
Die Austragung des trockenen Gutes von der Kreisringfläche erfolgt entweder vermittels radial auf der Ringfläche verlaufender Förderschnecken oder in der Weise, daß die Kreisringfläche in lauter einzelne Abschnitte unterteilt wird, die sich sämtlich um ihre mittleren, radial gerichteten Achsen drehen können und dabei nacheinander das Trockengut nach unten abwerfen.
Die aus dem Gut abtropfende Flüssigkeit wird entweder durch eine geeignete Lochung in der wagerechten Ringfläche nach unten weggeführt, oder die Ringfläche selbst bleibt ungelocht, erhält aber eine kegelförmige Ausbildung dergestalt, daß die auf ihr sich sammelnde Flüssigkeit längs des Kegelmantels zwischen dem durchlässigen Gut hindurch abfließt. Vorteilhaft ist, die Ringfläche nach innen zu neigen, so daß die Spitze des Kegelmantels nach unten gerichtet ist. Dann ist das nach innen abtropfende Wasser bequem zu sammeln sowie das trockene Gut vermittels Förderschnecke durch diev mittlere Öffnung des Mantels auszutragen.
Die Zeichnungen Fig. 1 bis 7 stellen einige Ringflächenanordnungen zur Trocknung von Erzen, Kohlen usw. gemäß dem Erfindungsgedanken dar.
Fig. ι bis 3 stellen in Grundriß und Aufriß wagerechte Ring- oder Tellerflächen dar, die mit einer Lochung zur Abführung des Wassers
versehen sind. Die Flächen ι sind mittels kreisförmig gebogener Schienen 2 auf den Rollen 3 drehbar gelagert. Der Drehsinn ist durch Pfeil angegeben. Der innere Begrenzungsmantel 4 steht ebenso wie die Beschickungsund Austragvorrichtung 6 bzw. 7 fest, der äußere (5) ist vorteilhaft mit der Abtropffläche zu verbinden und kann sich mit dieser zusammen drehen. 6 ist die relativ zum Tisch feststehende Schnecke zur Austragung des getrockneten Gutes. (Die Austragung erfolgt vorteilhaft nach innen.) Die Schnecke erhält in der Austragrichtung zunehmende Ganghöhen, um das trockene Gut auf der ganzen Ringbreite gleichmäßig abnehmen zu können. 7 ist die Aufgabevorrichtung. Zwischen 6 und 7 befindet sich ein Zwischenraum, der stets von Gut freibleibt. Auf dieser Strecke kann Wasser durch die Leitung 8 von von unten gegen den gelochten Tisch gespritzt werden, um die durch die Schneckenbewegung verstopften Abtropflöcher des Tisches wieder zu öffnen. 9 ist eine Ableitungsrinne für das getrocknete Gut.
Die Fig. 4 stellt im Grundriß eine Einrichtung gemäß Fig. 3 dar, mit dem Unterschied, daß hier die Ringfläche 1 und der äußere Mantel 5 feststehen, während die Vorrichtungen 6 und 7 und der innere Mantel 4 sich drehen. Die Beschickvorrichtungen können beispielsweise in doppelter Ausführung auf zwei im Kreise entgegengesetzten Seiten liegen. Die Zu- und Abführung des Gutes erfolgt hier vorteilhaft von der Hauptdrehachse aus vermittels der Rinnen 10, 9.
In Fig. 5 und 6 wird die Austragung von der Ringfläche 1 dadurch bewirkt, daß 1 in einzelne Abschnitte 11 geteilt ist, die um ihre mittleren, radial gerichteten Drehachsen 12 kippen. Die Abschnitte 11 drehen sich der Reihe nach um i8o° und werfen dabei das auf ihnen liegende Gut nach unten ab. Die Drehung der Abschnitte kann in der gezeichneten Weise erfolgen. Auf jeder Abschnittswelle sitzt ein Zahnrad 13, das immer einmal während einer Umdrehung zwischen Ringfläche und Beschickvorrichtung mit dem kurzen Zahnkranzabschnitt 14 in Eingriff kommt, der mit der (nicht gezeichneten) Beschickvorrichtung fest verbunden ist. Solange 13 und 14 nicht in Eingriff miteinander sind, werden die Abschnitte 11 durch Führungen gegen vorzeitiges Kippen gesichert. 15 sind Vollbleche zur Versteifung der Drehachen 12 und zur Regelung der Austragung während des Kippens. Zur Erzielung der Relativdrehung zwischen der Ringfläche 1,11 und dem Zahnkranzabschnitt 14 kann man wieder entweder die Ringfläche sich drehen lassen und den Zahnkranz mit der Beschickvorrichtung feststellen, oder umgekehrt.
Die Austragung gemäß Fig. 5 und 6 hat den Vorteil, daß das Gut nicht durch Förderschnecken zerrieben und dabei die Ringflächenlochung verstopft wird. Beide Seiten der einzelnen Abschnitte 11 dienen abwechselnd zum Tragen des Trockengutes, dadurch wird die Lochung der Flächen dauernd frei gehalten.
In Fig. 7 ist eine Ausführungsform der Trockenflächen gemäß dem Erfindungsgedanken dargestellt, bei der die Flüssigkeit an der kegelförmig ausgebildeten Vollfläche 1 sich sammelt und — statt durch eine Lochung — an dem Kegelmantel entlang durch das durchlässige Trockengut abfließt. Der Ringschlitz 16, durch den die Flüssigkeit schließlich austritt, wird von den relativ zueinander in Drehung befindlichen Kanten der Teile 1 und 4 gebildet und durch deren Relativbewegung dauernd offen gehalten. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Vorrichtungen 6, 7 mit dem inneren Begrenzungsmantel 4 um die senkrechte Achse 17 sich drehen, während die Kegelringfläche 1 mit dem äußeren Mantel 5 feststeht. (Ebensogut kann die Anordnung auch umgekehrt ausgeführt werden.) Die Zuführung des Gutes erfolgt an der Drehachse 17 durch die Leitung 10. Die Teile 4, 6, 7 sind mit der Achse 17 durch die Streben 18, fest verbunden. Die Schnecke 6 erhält vorteilhaft ihren Antrieb mittels des feststehenden Zahnkranzes 19, in den das Zahnrad 20 eingreift; hierdurch wird die Schnecke 6 bei der Drehung der ganzen Vorrichtung in· Umdrehung versetzt. Die Hauptdrehachse 17 ist in den Lagern 21 der Gutableitung 9 geführt. Der Schneckentrieb 22 bewirkt die Drehung der gesamten Vorrichtung.
Die Vorteile der Anordnung gemäß Fig. 7 bestehen in der Vermeidung der dem Verstopfen ausgesetzten Lochung in der Trockenringfläche, ferner in der bequemen Aufgabe und Austragung des Trockengutes auf den geneigten Vollflächen. Endlich kann die volle Kegelringfläche bequem hinreichend stark ausgebildet werden, so daß sie auch die größten Drücke des darauf lastenden Gutes zu tragen vermag.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Stetig wirkende Entwässerungsvorrichtung für dünn geschichtetes, durchlässiges Gut, wie Erze oder Kohlen, gekennzeichnet durch eine wagerechte, durchlochte Ringfläche (1) in Verbindung mit relativ zur Ringfläche sich drehenden Aufgabe- und Abnahmevorrichtungen (7, 6) auf zwei benachbarten Ringabschnitten.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Begrenzungsmantel (5) mit
der Ringfläche (ι) und der innere Mantel (4) mit den Vorrichtungen (6 und 7) für Beschickung und Austrag verbunden ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Einteilung der Ringfläche (1) in einzelne Abschnitte (11) mit Drehachsen (12), um die Abschnitte bei der Relativdrehung zwischen Ringfläche und der Beschickungsvorrichtung mittels eines Zahnkranzabschnittes (14) nacheinander um i8o° gewendet werden und dabei an Stelle einer Austragvorrichtung das getrocknete Gut nach unten abwerfen.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Ringfläche als feststehender ungelochter Kegelmantel, auf dem die Flüssigkeit durch das durchlässige Gut abfließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209571D Active DE209571C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5387236A (en) * 1989-04-17 1995-02-07 Koken Co., Ltd. Vascular prosthesis, manufacturing method of the same, and substrate for vascular prosthesis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5387236A (en) * 1989-04-17 1995-02-07 Koken Co., Ltd. Vascular prosthesis, manufacturing method of the same, and substrate for vascular prosthesis

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