DE209503C - - Google Patents

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DE209503C
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celluloid
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/58Contacts spaced along longitudinal axis of engagement
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2107/00Four or more poles

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

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PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, leitende Teile elektrischer Apparate, z. B. Kontaktfedern, unter gegenseitiger Isolierung in Öffnungen oder zwischen Backen, festen Anschlagen u. dgl. zu befestigen. Das Verfahren macht Gebrauch von dem Körpern aller Art, wenn auch in verschiedenem Maße zukommenden Bestreben, in die Anfangsform zurückzukehren, wenn unter Einwirkung äußerer Kräfte
ίο Formänderungen herbeigeführt sind. Insbesondere nun zeigen Hartgummi, Celluloid, Celluloidersatzstoffe u. dgl. die Eigenschaft, daß eine durch Einwirkung äußerer Kräfte herbeigeführte Formänderung für längere Zeit nahezu völlig beibehalten, und daß das Bestreben der Rückkehr in die Anfangsgestalt willkürlich ausgelöst werden kann. Vorzugsweise werden Stoffe der genannten Art diese Eigenschaft zeigen, wenn sie in erwärmtem Zustande den Kräften ausgesetzt werden und während deren Einwirkung erkalten. Sie befinden sich dann in einem latenten Spannungszustand und behalten die veränderte Form bei, bis durch Erwärmung die latenten Spannungen ausgelöst werden, so daß der Körper nahezu in die Anfangsform zurückkehrt.
•Die Erfindung benutzt diese bekannte Eigenschaft derjenigen unter den Körpern dieser Art, welche Elektrizität nicht leiten, zu dem Zwecke, leitende Teile elektrischer Apparate, wie z. B. Kontaktfedern, miteinander zu verbinden.
Isolierende Zwischenstücke, die sich im Zustand latenter Spannung befinden, werden
35. zwischen die zu verbindenden leitenden Körper gefügt, worauf leitende Körper und Zwischenlagen zusammen zwischen feste Anschläge, in Bügel, in öffnungen anderer Körper o. dgl. gebracht werden. Wird dann: die latente Spannung der Zwischenlagen z. B. durch Erwärmung ausgelöst, so werden die Teile in den Öffnungen gegeneinander und in die begrenzenden Wandungen gepreßt und festgehalten.
Die Figur zeigt zwei nach dem neuen Verfahren ausgeführte Verbindungen, Bei der nach Fig. ι handelt es sich um eine für Fernsprechzwecke bestimmte Klinkenanordnung. Bisher wurden für derartige Einrichtungen die einzelnen Kontaktfedern durch Verschrauben oder Verkitten zu einer Gesamtklinke vereinigt. Nach dem neuen Verfahren werden in dem U-förmigen Metallträger α abwechselnd die Klinkenfedern g, h, i, k mit in latentem Spannungszustande befindlichen Platten b, c, d, e. f angeordnet. Sind die Zwischenlagen b, c, d'-... beispielsweise auf die Hälfte ihrer Dicke vorgepreßt und wird das lose zusammengebaute System erwärmt, so werden die Zwischenlagen unter Einwirkung der plötzlich auftretenden elastischen Nachwirkung das Bestreben haben, ihre frühere Form wieder anzunehmen. Hierbei, wird eine starke Pressung auf die zwischen den Scheiben liegenden Klinkenfedern g, h, i, k und die Schenkel des Trägers α ausgeübt, so daß eine weitere Befestigung durch Verschrauben, Verkitten o. dgl. überflüssig ist.
Es ist klar, daß die Wirkung noch dadurch verbessert werden kann, daß die Klinkerifedern an den Stellen, an welchen sie zwischen den Platten liegen, rauh oder geformt ausgebildet sind (Krümmung m in Fig. 2), da in
diesem Falle die Reibung bzw. die Klemmung der eingespannten Federn wesentlich erhöht wird. Auch kann die elastische Nachwirkung, wie sich aus Fig. 2, die ebenfalls eine Klinke für Fernsprechzwecke darstellt, ! ergibt, dazu benutzt werden, um ein Herausziehen des Systems aus dem Metallbügel α zu verhindern, indem man in dem Metallbügel α Öffnungen oder Vertiefungen I anbringt, in welche das Material unter Einwirkung der elastischen Nachwirkung hineintritt.
Die beschriebenen Anwendungsbeispiele lassen die vielseitige Anwendungsmöglichkeit des neuen Verfahrens erkennen. Beispielsweise ist^ dasselbe mit Vorteil da anwendbar, wo bisher die betreffenden Körper mit Stoffen, wie z. B. Hartgummi, zusammen vulkanisiert wurden. Auch ist es zweckmäßig, die beschriebene Eigenschaft der Substanzen in den Fällen zu benutzen, wo Störungen bei der Verbindung infolge Schrumpfen oder Zusammentrocknen des Hartgummis, Celluloids usw. eintreten können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum isolierenden Befestigen leitender Teile in Öffnungen oder zwischen Anschlägen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß isolierende Substanzen, wie Hartgummi, Celluloid ο. dgl., die sich in bekannter Weise in einen Zustand latenter Spannung bringen lassen, zwischen die zu befestigenden Teile gefügt werden und durch ihre bei Auslösung der latenten Spannungen entstehende Ausdehnung ein Festpressen der Körper und Zwischenlagen in. den öffnungen bewirken. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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