DE209482C - - Google Patents

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DE209482C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/008Sharpeners for pencils or leads with rotating cutting bodies

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 209482 KLASSE 7Oe. GRUPPE
FRANZ FISCHER in HAMBURG.
Schreibstiftspitzer mit nachgiebig gelagerter Fräserscheibe und drehbarem Schreibstifthalter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1908 ab.
Der vorliegende Schreibstiftspitzer gehört zu der bekannten Art, welche mit einem drehbaren Schreibstifthalter versehen sind und eine Fräserscheibe besitzen, welche auf ihrer Welle in deren Achsenrichtung verschiebbar angeordnet ist und durch Federwirkung gegen den anzuspitzenden Schreibstift gedrückt wird. Bei dem Schreibstiftspitzer nach vorliegender Erfindung dient als Halter für den Schreibstift ein selbstzentrierendes Klemmfutter von an sich bekannter Einrichtung und Wirkungsweise, welches von der den Fräser bewegenden Kurbel ebenfalls in Umdrehung versetzt wird und dessen Räderantrieb gemäß der Erfindung gleichzeitig die Einklemmung und Zentrierung des Schreibstiftes und die Drehung des Klemm- _ futters vermittelt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dar. Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein Grundriß, Fig. 3 ein wagerechter Schnitt, Fig. 6 ein senkrechter Schnitt durch das Klemmfutter; die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten.
Der Lagerbock α trägt die Welle b, welche durch die Kurbel c in Umdrehung versetzt werden kann. Auf die Welle b ist der mit langer Nabenhülse versehene Fräser d aufgeschoben, welcher durch den in den Schlitz β hineinragenden, in der Welle b festsitzenden Stift f mitgenommen wird und durch die Feder g so weit auf der Welle b vorgeschoben werden kann, als dies die Länge des Schlitzes e gestattet. Auf der Welle b befindet sich ein Kegeltrieb u, welcher mit einem auf dem Klemmfutter befindlichen Zahnkranz u1 in Eingriff ist. Die Mittelachse des Klemmfutters liegt oberhalb der Mitte der Welle b.
Das Klemmfutter besteht aus der Scheibe A1 (Fig. 3, 4 und 6), welche mit einem zentrischen Ansatz A2 in einer Ausbohrung der am Bock α befindlichen Konsole a1 gelagert ist. Eine Gegenscheibe A3 ist vermittels der in den Ansatz A2 eindringenden Schrauben i an dem Körper A1 A2 befestigt, so daß die Teile h3 A1 A2 eine Muffe bilden, welche sich in der Konsole a1 drehen kann.
Der Teil A1 hat auf der Vorderfläche (Fig. 4) zwei diametral gegenüberstehende Nuten A4, die zur Aufnahme der Arme k1 der Klemmbacken dienen; diese Klemmbackenarme k1 werden von einer Scheibe A5 überdeckt, welche vermittels der Schrauben I auf der Stirnfläche des Teiles A1 befestigt ist.
Die Scheibe A5 hat Schlitze A6 (Fig. 4 und 6) zum Durchlaß und zur radialen Führung der in den Klemmbackenarmen k1 befindlichen Schraubenzapfen m. Die Scheibe A5 ist ferner mit einem zentrischen Ringansatz A7 versehen, auf welchen der Zahnkranz u1 aufgeschoben ist. Dieser hat zwei exzentrische Schlitze u2, durch welche die an den Klemmbackenarmen k1 befindlichen, in den Schlitzen A6 der Scheibe A5 geführten Schraubenzapfen m hindurchgehen, deren breite Köpfe m1 den Zahnkranz u1 festhalten, ohne ihn jedoch an einer zentrischen Drehung um den Ringansatz A7 der Scheibe AB zu hindern. Macht der Zahnkranz u1 eine solche Drehbewegung, so wirken
Lageresemp
Λ t
die im Zahnkranz w1 befindlichen exzentrischen Schlitze u2 gegen die Zapfen m, deren Verschiebung und eine ebensolche der Arme k1 und der Backen bewirkend, welche letztere sich je nach der Drehungsrichtung der Zahnscheibe u1 einander nähern oder voneinander entfernen.
Um diese Drehbewegung zum Zwecke des Einklemmens eines Bleistiftes zu verwenden,
ίο ist es erforderlich, den Körper h3 h1 h5 festzuhalten; alsdann können die Klemmbacken durch Drehung der Kurbel c, unter Vermittlung der Räder u u1, bewegt werden. Zum Zwecke dieser Festellung ist unten im Lager bock a1 und in einem Auge α2 ein Bolzen gelagert. Dieser trägt am hinteren Ende eine Scheibe f, die mit einem ebenfalls den Bock a1 durchdringenden Führungszapfen o1 versehen ist (Fig. 3); außerdem hat die Scheibe p einen Zapfen o2, demgegenüber sich in der Scheibe k3 eine Anzahl in einem Kreise zentrisch zur Mitte der Scheibe h3 angeordneter Löcher o3 befinden. In demselben Abstande, den diese Löcher von der Mitte haben, befindet sich unten im Bock a1 ein Loch o4. Eine Feder q, welche dem Bolzen aufgeschoben ist und mit ihren Enden gegen den Bock a1 und einen im Bolzen 0 befindlichen Stift o4 wirkt, hat das Bestreben, den Bolzen 0 gegen die Welle b hin zu bewegen, beziehentlich den Zapfen o2 in eines der Löcher o3 und das Loch o4 zu drücken.
Unter der Welle b befindet sich eine senkrechte Welle r, die durch den Stellhebel r1 gedreht werden kann und mit zwei ungefähr senkrecht untereinander liegenden Daumen r2 r 3 versehen ist. In der Stellung der Fig. 2 liegt der untere, durch den oberen Daumen >2 verdeckte Daumen r3 gegen den Bolzen 0 und hält denselben in solcher Stellung, daß der Zapfen o2 die Scheibe h3 nicht berührt (Fig. 5). Der Daumen r2 liegt dabei mit seiner Spitze keinem Maschinenteil an.
Der Gebrauch und die Wirkungsweise des Schreibstiftspitzers ist folgendermaßen:
Hat der Hebel r1 die Stellung wie in Fig. 2, und dreht man denselben in der Richtung des Pfeiles i, so gibt der untere Daumen r3 den Bolzen 0 frei, und kann dieser nun durch die Feder q gegen die Scheibe h3 gepreßt werden, oder falls zufällig sich eines der Löcher o3 zwischen dem Zapfen o2 und dem Loch o4 befindet, wird der Zapfen o2 in genannte Löcher gezogen, dadurch der Klemmfutterkörper mit dem Bock a1 gekuppelt und an einer Drehung verhindert. Durch die ~ Drehung des Hebels r1 wird gleichzeitig der Daumen r2 gegen die Fräserscheibe d gedrückt und diese dadurch unter Zusammendrückung der Feder g nach hinten in die in Fig. 2 punktiert angegebene Lage gebracht.
Dreht man nun an der Kurbel c in der Richtung des in Fig. 2 angegebenen Pfeiles 2, so dreht das Getriebe u den Radkranz w1 in der Richtung des Pfeiles 3 in Fig. 5 um den Ansatz h1 der Scheibe h5, weil die Scheibe h3 durch den Bolzen o2 mit dem Bock a1 gekuppelt ist und sich der ganze Klemmfutterkörper daher nicht drehen kann; die exzentrischen Schlitze m2 und Zahnring u1 bewirken 70 ■ daher eine Verschiebung der Zapfen m nach außen und ein öffnen der Klemmbacken k. Stand beim Umschalten des Hebels r1 und Freigabe des Bolzens 0 nicht zufällig ein Loch o3 der Scheibe h3 dem Zapfen o2 gegenüber, so daß letzterer gegen die Scheibe h3 gepreßt wird, so dreht sich zunächst bei Drehung der Kurbel c der Klemmfutterkörper, da seine Teile die Klemmfutterteile und der Radkranz u1 gegeneinander genügend Reibung zur ' gegenseitigen Mitnahme ergeben. Der Klemmfutterkörper dreht sich daher so lange im Lager a1, bis ein Loch o3 zwischen den Zapfen o2 und die Öffnung o4 tritt. Schiebt man nun nach erfolgter Öffnung der Klemmklauen durch Drehung des Ringes u1 und Einwirkung der Schlitze u2 auf die Zapfen m das Schreibstiftende zwischen die Klemmbacken und dreht die Kurbel c entgegengesetzt zum Pfeil 2 (Fig. 2), so bewirken nun die exzentrischen Schlitze u2, mit ihren äußeren Bogenkanten gegen die Zapfen m drückend (Pfeil 4, Fig. 5), die Schließung der Klemmbacken k und ein Festklemmen des Schreibstiftes η zwischen denselben, indem die Bogenkanten der Schlitze u2· keilartig gegen die Zapfen m wirken. Schaltet man nun den Hebel r1 wieder in die Stellung der Fig. 2, so wird die Fräserscheibe vom Daumen r 2 freigegeben und durch die Feder g elastisch gegen den Schreibstift η gedrückt, dessen Durchmesser also hierfür nicht in Betracht kommt; gleichzeitig wirkt der Daumen r3 gegen den Bolzen 0 und bewirkt dieser durch seine rückwärtige Bewegung den Austritt des Zapfens o2 aus den Löchern ol o3; nunmehr kann mit dem Anschärfen begonnen werden, indem man die Kurbel c in derselben Richtung dreht wie bisher beim Schließen der Klemmbacken (also entgegengesetzt zum Pfeil 2 in Fig. 2), mithin sich der Schreibstift in der Richtung des x Pfeiles 4 (Fig. 5), der Fräser d in jener des Pfeiles 2 (Fig. 2) dreht. Die Feder g bewirkt hierbei ein allmähliches, der Bearbeitung des Schreibstiftendes entsprechendes Verschieben des Fräsers d gegen den Bleistift; da die Drehung des Bleistiftes in derselben Richtung erfolgt, in der sich auch das Rad u2 beim Schließen der Klemmbacken dreht, so werden die von den exzentrischen Schlitzen u% und den Zapfen m gebildeten Keilschlösser durch den Arbeitswiderstand nur desto fester angezogen.'
Ist die Spitze fertig, so drückt man den Fräser durch Umschaltung des Hebels r1 zurück ■ und gibt dadurch gleichzeitig den Bolzen ο frei; bei Weiterdrehung an der Kurbel springt der Zapfen o2 in ein sich ihm darbietendes Loch o3 der sich drehenden Scheibe A8 und in die Öffnung o4 des Bockes a1, worauf bei der nun allein erfolgenden Drehung des Zahnkranzes u1 in der Richtung des Pfeiles 3 (Fig. 5) die inneren Kanten der Schlitze u2 die Zapfen m nach außen drücken und die Klemmbacken k öffnen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schreibstiftspitzer mit nachgiebig gelagerter Fräserscheibe und drehbarem Schreibstifthalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstifthalter aus einem selbst zentrierenden, von der Fräserwelle angetriebenen Klemmfutter (u1 u2 m k) besteht, dessen Räderantrieb (u u1) gleichzeitig die Drehung des Klemmfutters und die Verstellung der Klemmbacken (k k1) vermittelt.
2. Schreibstiftspitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmfutterkörper (h1 h3) durch eine Sperrvorrichtung (0 p 02J feststellbar ist, so daß eine Drehung der Antriebswelle das öffnen oder Schließen der Klemmbacken durch alleinige Drehung des die Klemmbacken (k) mittels Schlitzführung (u2 m) beeinflussenden Radkranzes (u1) bewirkt, während bei Ausschaltung der Sperrvorrichtung der Räderantrieb das ganze Klemmfutter gleichzeitig mit dem Fräser in Umdrehung versetzt.
3. Schreibstiftspitzer nach Anspruch 1 , und 2, gekennzeichnet durch einen Stellhebel (r1) mit zwei Daumen (r2 r3), von denen der eine (r2) gegen den Fräser (d), der andere (rs) gegen die Sperrvorrichtung (0 -p q o2) in der Weise in Eingriff steht, daß bei Drehung des Stellhebels (r1) der eine Daumen (r2) den Fräser (d) vom Klemmfutter (u1 k) entfernt und der andere Daumen (rz) die Sperrvorrichtung (0 p q o2) zum Einklinken freigibt, wogegen bei Umstellung des Stellhebels (r1) nach der anderen Richtung der eine Daumen (r2) den Fräser (d) freigibt und der andere Daumen (rz) die Sperrvorrichtung (op q 02J auslöst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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