DE208373C - - Google Patents
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- DE208373C DE208373C DENDAT208373D DE208373DA DE208373C DE 208373 C DE208373 C DE 208373C DE NDAT208373 D DENDAT208373 D DE NDAT208373D DE 208373D A DE208373D A DE 208373DA DE 208373 C DE208373 C DE 208373C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F3/00—Biological treatment of water, waste water, or sewage
- C02F3/02—Aerobic processes
- C02F3/04—Aerobic processes using trickle filters
- C02F3/043—Devices for distributing water over trickle filters
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 208373 KLASSE 85 c. GRUPPE
WILHELM WURL in WEISZENSEE b. BERLIN.
Sprinklerkopf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1907 ab.
Bei Sprinkleranlagen mit oberem oder unterem Wasserzufluß wird das Wasser den
Sprinklerrohren vermittels eines Sprinklerkopfes zugeleitet, wobei dieser sowohl als
auch die mit ihm verbundenen Rohre durch den Druck des mit einem genügenden Gefalle
und einer genügenden Geschwindigkeit zugeführten Wassers um einen senkrechten Zapfen
gedreht werden. Das Zuflußrohr, durch welches
ίο das Wasser dem Sprinklerkopf zugeführt wird,
ragt in den oberen Teil des Sprinklerkopfes hinein und ist durch einen Flüssigkeitsverschluß,
zweckmäßig durch einen Quecksilberund Ölverschluß, abgeschlossen, welcher das Ausspritzen von Wasser nach außen hin verhindert.
Da der Flüssigkeitsverschluß mit dem Innenraum des Sprinklerkopfes und dem
Zuflußrohr in offener Verbindung steht, so füllt sich das das Quecksilber enthaltende Gefäß
des Flüssigkeitsverschlusses sehr leicht mit Spritzwasser an, das im Winter gefriert
und in diesem Zustande ein Drehen des Sprinklerkopfes und der Sprinklerrohre durch
den Druck des aus den eigentlichen Sprinklern austretenden Wassers so lange verhindert,
bis das Eis in dem Flüssigkeitsverschluß geschmolzen ist. Da die Sprinkleranlage für
gewöhnlich nicht andauernd im Betriebe ist, vielmehr nur in größeren Zeitabständen, z. B.
alle zwei Stunden eine halbe Stunde lang in Benutzung genommen wird, so ist dieses Einfrieren
des über dem Flüssigkeitsverschluß stehengebliebenen Spritzwassers sehr störend,
da sich der Sprinklerkopf infolge des eingefrorenen Spritzwassers erst nach längerer Zeit
selbsttätig in Umdrehung versetzen könnte 40
und während dieser Zeit das Wasser vermittels der Sprinkler nur nach einer Stelle des
darunter befindlichen Filters geleitet und somit nicht genügend filtriert wird.
Um diesen Nachteil zu vermeiden und somit zu ermöglichen, daß der Sprinklerkopf
auch im Winter bei Frostwetter stets betriebsfähig ist, ist gemäß vorliegender Erfindung
der Flüssigkeitsverschluß mit einer Einrichtung versehen, welche Einspritzwasser über
dem Flüssigkeitsverschluß selbsttätig abführt.
Auf der Zeichnung ist eine Sprinkleranlage mit dem Sprinklerkopf gemäß vorliegender Erfindung
beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Sprinkleranlage im Längsschnitt,
Fig. 2 besonders den Sprinklerkopf im größeren Maßstab in demselben Schnitt.
Mit ι ist das Zuflußrohr bezeichnet, welches die zu filtrierenden Abwässer dem Sprinklerkopf
2 zuführt, von welchem sie vermittels der Sprinklerrohre 3 dem Filter 4 zugeführt
werden. Das Zuflußrohr 1, das vermittels entsprechender Verstrebungen 5 frei über dem
Filter 4 festgehalten wird, ragt in das obere Ende des Sprinklerkopfes hinein und ist nach
außen durch einen Öl- und Quecksilberverschluß abgeschlossen, dessen das Quecksilber
und Öl enthaltende Gefäß 6 mit seinem oberen Flansch 7 auf dem oberen Rande oder
Flansch 8 des Sprinklerkopfes 2 auf ruht, während die in das Quecksilber tauchende Glocke 9
an dem Zuflußrohr 1 befestigt ist. Die Sprinklerrohre 3 bestehen aus mehreren um
den -Sprinklerkopf verteilten Röhren mit Löchern, aus welchen das Wasser in der Weise
60
70
austritt, daß durch den Druck des Wassers der Kopf und die Rohre in "Umdrehung versetzt
werden. Damit der Kopf sich leicht in der wagerechten Ebene drehen kann, ruht derselbe mittels Kugellagers io auf einem
senkrechten Zapfen ii, der mit einer Grundplatte 12 des festen Fundamentes 13 verbolzt
ist. Die einzelnen Sprinklerrohre 3 sind mit dem Sprinklerkopf 2 durch entsprechende Verstrebungen
14 verbunden.
Zwecks Inbetriebsetzung der Sprinkleranlage ist es nur nötig, daß der Zufluß des
Wassers zu dem Zuflußrohr 1 freigegeben wird. Das Wasser tritt dann durch den
Sprinklerkopf 2 in die Sprinklerrohre 3, aus deren Löchern es unter gleichzeitiger Drehung
der Rohre austritt. Ist die zu filtrierende Wassermenge erschöpft oder soll aus anderen
Gründen die Sprinkleranlage außer Betrieb gesetzt werden, so hat man nur das Zuflußventil
zum Zuflußrohr abzustellen. Da zwischen dem Ende des Zuflußrohres 1 und dem
Boden des Sprinklerkopfes 2 eine gewisse Fallhöhe vorhanden ist und die zu reinigenden
Abwasser mit einem gewissen Druck einströmen, so wird ein Teil des Wassers in dem
Sprinklerkopf hochspritzen und in den Quecksilberbehälter 6 des Quecksilberverschlusses
eintreten, aber sofort wieder durch seitliche, etwas über dem Flüssigkeitsspiegel befindliche
Löcher 15 (Fig. 2) wieder abfließen. Das in den Quecksilberbehälter 6 eingespritzte Wasser
wird somit nicht in demselben längere Zeit verweilen können, wodurch das Einfrieren des
über dem Quecksilberverschluß stehengebliebenen Spritzwassers verhindert und somit ermöglicht
ist, daß mit der Anlage auch bei Frostwetter ohne weiteres sofort gearbeitet werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sprinklerkopf für Sprinkleranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Flüssigkeitsverschlusses eine oder mehrere öffnungen (15) besitzt, die unmittelbar über dem Flüssigkeitsspiegel des Flüssigkeitsverschlusses liegen, zum Zweck, durch Abführen des Spritzwassers nach innen ein Einfrieren des Flüssigkeitsverschlusses zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208373C true DE208373C (de) |
Family
ID=470411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208373D Active DE208373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208373C (de) |
-
0
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