DE208182C - - Google Patents

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DE208182C
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oil
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0008Fuel containers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
* 2Q8182 -
KLASSE .4«. GRUPPE
Sicherheitslampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitslampe derjenigen bekannten Art, bei welcher der Ölbehälter durch eine Scheidewand mit nach unten ragendem mittleren Rohr in einen unteren Hauptteil und einen oberen Teil mit einem in der Mitte nach unten zu eingezogenen und hier die öffnung für . den Brennerhals umschließenden Deckel getrennt ist. Die neue Anordnung besteht hier darin, daß der Gesamtraum des Hauptbehälters seinerseits in einen unterhalb der Mündung des mittleren Rohres gelegenen verengerten Raum α und oberhalb dieser Mündung, in einen mit diesem in freier Verbindung stehenden und um so viel erweiterten Raum α1 geteilt ist, daß das an der Dochtöffnung eingegossene öl nur den engeren unteren Hauptbehälterraum α füllen kann, und daß beim Überkippen der Lampe so viel von dem Ölinhalt in dem erweiterten oberen Hauptbehälterraum, unmittelbar Platz findet, daß nicht mehr öl in den Nebenbehälter übertreten kann, als ohne Gefahr eines Ausfließens aus der Dochtöffnung darin Platz findet. Dies bietet den Sicherheitslampen der eingangs erwähnten Art nicht vorhandenen Vorteil, daß beim Wiederaufrichten der Lampe die gesamte ölmenge sofort und ohne weiteres in den Hauptbehälter frei zurückfließen kann. Außer durch die öffnung für den Brennerhals steht der Ölbehälter der Lampe nirgends sonst mit der Außenluft in Verbindung.
Ein etwa sonst ermöglichtes Entweichen von Öl durch die Gasaustrittsöffnungen wird auch noch durch eine unten am Brenner oder Dochtträger vorgesehene besondere Scheibe f ver- hindert. -
In der Zeichnung ist die Lampe im mittleren Querschnitt dargestellt.
Der zylindrisch oder beliebig anders gestaltete metallische Ölbehälter α besitzt unten einen kleineren Durchmesser wie oben und ist an seinem oberen Teil ά1 · bei K ausgebaucht oder gekrümmt, Um einen größeren Innen- — raum zu schaffen. In der Mitte des tiefer als die Ausbauchung b liegenden oberen Teils ist die Gewindeöffnung c zur Aufnahme - des Brenners d vorgesehen, durch die auch die Lampe gefüllt wird. Zum Füllen ist keine andere Öffnung notwendig. In dem oberen Teil a1 ist eine nach innen reichende metallische Scheidewand e vorgesehen, durch die ein oben durch den Teil δ begrenzter Raum gebildet wird. In der Mitte ist die Scheidewand e nach unten bei e1 eingebogen und dann in Übereinstimmung mit der mittleren Brenneröffnung c senkrecht abwärts gebogen. Dieses senkrechte Ohr e2 reicht ein gewisses Stück nach unten und endigt ungefähr dort,

Claims (2)

wo der engere Behälterteil α beginnt. Der Behälter besitzt also praktisch drei bestimmte Teile, den unteren Teil a, den mittleren größeren Teil a1 und den oberen Raum über der Scheidewand e. In die mittlere öffnung c ist der Brenner oder Dochtträger d eingeschraubt, an dessen unterem Teil eine kreisförmige Scheibe / befestigt ist, um ein Entweichen von öl durch ίο die öffnungen g zu verhindern, die für den Austritt etwa sich bildenden Gases vorgesehen sind, das durch eine andere öffnung h in der ■ Seite des Brenners d zur Außenluft entweicht. An dem Dochtrohr i sind zwei Klappen oder Löschhütchen / drehbar angebracht, die gewöhnlich mittels eines kleinen, in Schlitzen η gleitenden Gelenkes m auseinandergehalten werden. Über dem Docht und den Löschklappen ist die übliche Kappe 0 mit einem Schlitz für die Flamme vorgesehen. Das Öl wird vor dem Einschrauben des Brenners d durch die mittlere öffnung c in die Lampe eingegossen und füllt den unteren Teil a, bis es das nach unten ragende Rohr e2 der Scheidewand e erreicht. Da der größere obere Teil a1. des Behälters mit Luft gefüllt ist, die keinen andern Ausweg hat, kann das öl, sobald es diesen Punkt erreicht, nicht in dem Teil a1 weiter steigen. Infolgedessen steigt das weiter zufließende öl in dem Rohr e2 aufwärts und füllt den Behälter, soweit dies möglich ist. Da die Scheidewand e praktisch in derselben Ebene wie die Brenneröffnung c liegt, kann der ausgebauchte Teil b oberhalb der Scheidewand β nicht mit öl gefüllt werden, weil die darin befindliche Luft dies verhindert. Hierauf wird der Brenner d eingeschraubt. Sollte die Lampe umstürzen, dann entweicht kein Öl durch den Brenner d, da der gesamte Inhalt nur nach der einen Seite verschoben wird und in dem unteren Teil a und größeren mittleren Teil a1 bleibt, indem die Luft einfach zu den höchstliegenden Behälterteilen steigt. Das etwa aus dem senkrechten Rohr e2 austretende öl trifft auf die Kreisscheibe und strömt in den Raum oberhalb der Scheidewand e1, e, so daß auch von hier kein öl austreten kann. Etwa sich bildendes Gas strömt durch die öffnungen g, h ab. Patent-Α ν Sprüche:
1. Sicherheitslampe, deren Behälter durch eine unterhalb des um die mittlere Brenneröffnung eingezogenen Deckelteiles befindliche Scheidewand mit nach unten ragendem mittleren Rohr in einen unteren Hauptölbehälter und einen oberen Nebenbehälter getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtraum des nur durch die Brenneröffnung zu füllenden, sonst gegen die Atmosphäre abgeschlossenen Hauptölbehälters in einen unterhalb der Mündung des mittleren Rohres gelegenen verengerten Raum (a) und oberhalb dieser Mündung in einen mit diesem in freier Verbindung stehenden und um so viel erweiterten . Raum (a1) geteilt ist, daß das eingegossene Öl nur den engeren unteren Hauptbehälterraum (a) füllen kann, und daß beim Überkippen der Lampe so viel Von dem Ölinhalt in dem erweiterten,. oberen Hauptbehälterraum (al) unmittelbar Platz findet, daß nfcht mehr Öl in den 75~ Nebenbehälter übertreten kann, als ohne Gefahr eines Ausfließens aus der Dochtöffnung darin Platz findet.
2. Sicherheitslampe .nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unten am Brenner oder Dochtrohr befindliche Scheibe (f) zum Verhindern eines Entweichens von Öl durch die Gasaustrittsöff nungen (g) in dem Brennerhals.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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