DE207677C - - Google Patents
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- DE207677C DE207677C DENDAT207677D DE207677DA DE207677C DE 207677 C DE207677 C DE 207677C DE NDAT207677 D DENDAT207677 D DE NDAT207677D DE 207677D A DE207677D A DE 207677DA DE 207677 C DE207677 C DE 207677C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/18—Fire preventing or extinguishing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57«. GRUPPE
in WIEN.
zurückgeführt wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Kinematographen, welche ein Entzünden des
Bildbandes beim Zerreißen oder Stillstehen verhindert. Es ist bereits bekannt, das BiIdband
gegen zu starke Bestrahlung durch eine Klappe zu schützen, welche mittels *eines
Zentrifugalregulators erst dann geöffnet wird, wenn das Bildband hinreichend rasch bewegt
wird, und die sich sofort wieder schließt,
ίο wenn die Geschwindigkeit des Bandes unter
eine. bestimmte Größe sinkt. Ebenso ist es bekannt, eine zweite Klappe vor dem Bildfenster
anzubringen, welche in Tätigkeit tritt, sowie das Bildband zerreißt. Des weiteren ist
es bekannt, eine elektrisch gesteuerte Klappe zu benutzen und sie sowohl vor das Bildfenster
zu bringen, wenn das Bildband nicht oder zu langsam bewegt wird, als auch dann,
wenn es reißt oder ganz abgelaufen ist. Bei dem Erfindungsgegenstand soll gleichfalls nur
eine Klappe benutzt werden, welche sich unter der Wirkung eines Zentrifugalregulators
öffnet und schließt, die sich aber auch dann schließt, wenn das Bildband zerreißt, sowie
wenn es abgelaufen ist. Es wird dies nach der Erfindung dadurch erzielt, daß in diesen
Fällen die Kupplung zwischen der Klappe und dein Zentrifugalregulator gelöst wird, und zwar
erfolgt die Auslösung durch Ablaufen eines bis dahin gesperrten Uhrwerkes, welches außerdem
noch den Stromkreis für den Antriebsmotor unterbrechen kann
In ,der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Vorderansicht. Fig. 2 eine Seitenansieht
und Fig. 3 eine Ansicht auf den geöffneten Kinematographen von rückwärts; die
Fig. 4 und 5 zeigen eine Einzelheit in Vorder- und Seitenansicht.
An der in gebräuchlicher Weise" aüsgebildeten Tür 1 ist eine um eine horizontale
Achse 2 drehbare Klappe 3 im Gang der Lichtstrahlen vorgesehen. Das freie Ende dieser
Achse trägt ein Zahnrad 4, welches mit einer Zahnstange 6 in Eingriff gebracht werden kann.
Die Zahnstange ist mit einem Plättchen 7 verbunden und gegen, seitliche Verschiebung durch
eine Führung 5 gesichert.
Das Plättchen 7 hat in der Führung in der zur Vorderfläche des Kinematographen
senkrechten Richtung Spiel und legt sich (Fig. 2), von links nach rechts federnd, mit
der Zahnstange 6 gegen das Zahnrad 4. Es kann aber auch, wenn ein Druck von rechts
nach links (Pfeil ηα der Fig. 2) auf es ausgeübt
wird, außer Eingriff mit dem Zahnrad kommen.
. t)ie Bewegung der Zahnstange in der zur
Vorderfläche des Apparates senkrechten Richtung erfolgt von einem in den Fig. 4 und 5
dargestellten Uhrwerk A aus. Dieses Uhrwerk wird in geeigneter Weise, beispielsweise mit
einer Kurbel 8 aufgezogen und am Ablaufen durch einen federnden Anker 9 gehindert,
gegen welchen sich ein auf der letzten Welle vorgesehener Doppelflügel 10 stützt. An einem
ίο Zahnrade 11 des Uhrwerkes ist ein Stift 12
befestigt, an welchem das freie Ende eines bei 13 drehbaren Hebels 14 anliegt. Auf
einem Ansatz des Hebels ruht eine vertikal geführte Stange 15, die durch ein Stängelchen
16 mit einem Arm eines Winkelhebels 17 verbunden ist, dessen anderer Arm ζ mit einer
Gabel den an der Platte 7 angebrachten Haken y so umfaßt, daß dieser in jener Gabel
. auf und ab gleiten kann.
In der in der Zeichnung dargestellten Stellung ist das Uhrwerk aufgezogen und gesperrt;
die Zahnstange 6 steht mit dem Zahnrad 4
in Eingriff. Läßt man nun das Uhrwerk ablaufen, so drückt der Stift 12 den Hebel 14
herunter und bewirkt die Bewegung des Plättchens 7 in der durch den Pfeil 7 a angegebenen
Richtung und damit die Lösung des Eingriffes zwischen Zahnrad und Zahnstange. Sobald
sich der Hebel 14 in der angehobenen Stellung befindet, wird er in geeigneter Weise
festgehalten. Bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird die Platte durch Abwärtsbewegung
der Zahnstange 6 der Tourenzahl des Motors entsprechend gehoben. Die Abwärtsbewegung
der Zahnstange erfolgt durch einen Regulator B, der gemäß der hier beschriebenen
Ausführungsform aus drei einerseits auf einer festen Hülse, andererseits auf einer verschiebbaren
Hülse 19 befestigten, mit Gewichten 18 versehenen Federn 20 besteht. Die Welle des
Regulators wird von der Hauptwelle aus gedreht und ein an der Hülse 19 befestigter
Ansatz 21 der Tourenzahl entsprechend verschoben, bis er an einen um eine Achse 22
drehbaren Hebel 23 anstößt und diesen verdreht. An der Achse 22 ist ein Hebel 24
befestigt, dessen freies Ende in eine öse ο. dgl. einer mit der Platte 7 verbundenen Stange 30
eingehängt ist. Die Platte 3 wird sich erst bei einer bestimmten Tourenzahl des Motors
in vollständig gehobener Stellung befinden und das Licht auf den bewegten Film einfallen
lassen, hingegen bei geringerer Tourenzahl allmählich sinken, so daß das Licht nicht mehr
einfallen kann.
Unterhalb der Platte 3 ist ein Schleifkontakt 26 vorgesehen, dessen Achse gegen die
Maschine isoliert ist. Dieser Kontakt wird durch eipe Feder 25 gegen den Film oder,
wenn dieser zerrissen oder auch abgelaufen ist, gegen die Vorderwand des Kinematographen
gepreßt. Durch einen Draht 27 ist der Kontakt 26 an einen Pol einer Strom- :
quelle angeschlossen, deren anderer Pol durch einen Draht 28 und die Klemme 28' mit der
Spule eines vor dem Anker 9 liegenden Magneten 29 verbunden ist. Das andere Ende
der Magnetwicklung steht in. metallischer Verbindung von der Klemme 28" aus mit der
Vorderwand des Kinematographen.
Bei eingelegtem Film ist die Platte 26 durch diesen gegen die Vorrichtung isoliert
und der Stromkreis zum Magneten 29 unterbrochen. Sobald aber der Film abreißt oder
abgelaufen ist, wird der Stromkreis geschlossen und der Anker 9 angezogen. ' Die Uhr A
läuft infolgedessen ab, und es wird hierdurch die Zahnstange 6 vom Zahnrad abgehoben,
worauf die Platte 3 plötzlich herabsinkt, so. daß alsdann der hinter der Platte 3 befindliehe
Teil des Films der Lichtwirkung nicht ausgesetzt und damit die Feuersgefahr vermieden
ist.
Die Motorleitung M1, M2 führt zu Bügeln
39, 40, die nur bei ,aufgezogenem Uhrwerk durch einen Metallstreifen 37 verbunden sind,
welcher auf einer vom Uhrwerk aus drehbaren Scheibe 35 aus Isolationsmaterial angeordnet
ist. Läuft das Uhrwerk ab, so dreht sich die Scheibe 35 so, daß der Metallstreifen
nicht mehr die beiden Bügel berührt, und der Motorstromkreis ist unterbrochen. Diese
Einrichtung bewirkt, daß nur dann der Motorstromkreis geschlossen werden kann, wenn
das Uhrwerk aufgezogen ist, daß also der Betrieb des Kinematographen nur möglich ist,
wenn das den Feuerschutz garantierende Uhrwerk sich in Bereitschaftsstdlung befindet.
Claims (4)
1. Feuerschutz vorrichtung an Kinematographen, bei welcher eine drehbare Platte
vor dem Bildfenster der Tourenzahl der Antriebsvorrichtung entsprechend von einem
Zentrifugalregulator gehoben, beim Reißen oder nach völligem Ablauf des Bildbandes
aber unter Mitwirkung einer elektromagnetisch gesteuerten Vorrichtung wieder vor
das Bildfenster zurückgeführt wird, gekennzeichnet durch eine zwischen die Drehachse
der Platte und den Zentrifugalregulator geschaltete Kupplungsvorrichtung, welche
beim Reißen oder nach völligem Ablauf des Bildbandes die Verbindung dieser beiden
Teile löst. έ
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die vom Zentrifugalregulator ausgehende,
die Platte steuernde Bewegung mittels einer Zahnstange und eines auf
der Drehachse der Platte sitzenden Zahnrades übertragen wird, gekennzeichnet
durch ein Uhrwerk (A), welches während seines Ablaufens die Zahnstange (6) außer
Eingriff mit dem Zahnrad (4) bringt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Uhrwerk (A) sowie das Bildband zerreißt, oder abgelaufen ist, durch einen
Elektromagneten (2§) freigegeben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen auf der Scheibe
(35) des Uhrwerkes angebrachten Metallstreifen, welcher bei aufgezogenem Uhrwerk
(A) den Stromkreis für den Antriebsmotor des Kinematographen schließt, bei
Beginn des Ablaufs des Uhrwerkes ihn aber unterbricht.
. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207677C true DE207677C (de) |
Family
ID=469757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207677D Active DE207677C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207677C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742131C (de) * | 1938-06-11 | 1943-11-22 | Leitz Ernst Gmbh | Feuerschutzeinrichtung fuer Laufbildwerfer |
-
0
- DE DENDAT207677D patent/DE207677C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742131C (de) * | 1938-06-11 | 1943-11-22 | Leitz Ernst Gmbh | Feuerschutzeinrichtung fuer Laufbildwerfer |
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