DE20762C - Neuerung an dem unter Nr. 12839 patentirten Schirmgestell - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 12839 patentirten Schirmgestell

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DE20762C
DE20762C DENDAT20762D DE20762DA DE20762C DE 20762 C DE20762 C DE 20762C DE NDAT20762 D DENDAT20762 D DE NDAT20762D DE 20762D A DE20762D A DE 20762DA DE 20762 C DE20762 C DE 20762C
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DE
Germany
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stick
umbrella frame
crown
handle
innovation
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Active
Application number
DENDAT20762D
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C. NEUMEISTER in Leipzig
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/16Automatic openers, e.g. frames with spring mechanisms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/02Umbrella frames

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1881 ab.
Vorliegendes Schirmgestell ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 geöffnet dargestellt und zugleich auch durch punktirte Linien in geschlossenem Zustand angedeutet. Fig. 2 zeigt es geschlossen und Fig. 3 geöffnet. Fig. 4, 5 und 6 zeigen Durchschnitte.
Das Schirmgestell hat den hohlen Stock a, den Griffe, welcher auf dem Stock α verschiebbar, und den Stock b, welcher in dem Stock a verschiebbar angeordnet ist. Der Schieber e, mit einer auf derselben befestigten Krone, an welcher die Gabeln h beweglich, sowie der Schieber c mit daran gebogener Krone, an welcher die Gabeln /' beweglich befestigt sind, ist ebenfalls verschiebbar auf dem Stock α angeordnet. Aufserdem befindet sich noch fest auf dem Stock α der verzierte Ring f und die Krone d, mit welcher die Stäbe k beweglich verbunden sind.
Um das nöthige Verschieben des Stockes b in dem Stock α zu ermöglichen, ist für den Niet 0, welcher den Stock b mit dem Schieber c verbindet, in dem Stock α ein genügend langer Schlitz χ angebracht. Aus gleichem Grunde besitzt auch der Stock b an einem Ende einen genügend langen Schlitz v, welcher über den zum Befestigen der Krone d auf dem Stock α dienenden Niet m greift.
Die Handhabung des Schirmgestelles ist folgende :
Beim Schliefsen desselben wird am Ring f der Stock α festgehalten und der Griff g auf dem Stock α gegen den Ring / geschoben. Zugleich wird auch der Stock b, welcher an einem Ende durch Niet η mit dem Griff g und am anderen Ende durch Niet ο mit dem Kronenschieber c verbunden ist, in derselben Richtung fortgeschoben; mit diesem wiederum der Kronenschieber c gegen die Krone d und durch die Verbindung der Gabeln i und h mit den Schiebern c und e wird aber auch gleichzeitig letzterer nach dem Ring f zu bewegt, sowie die Stäbe k durch die Verbindung mit den Gabeln i und h nach innen gezogen, womit die Arbeit des Schliefsens beendet ist.
, Es nimmt alsdann das Schirmgestell die in Fig. ι punktirt gezeichnete geschlossene Lage ein. Soll das Schirmgestell wieder geöffnet werden, so ist ebenfalls, wie beim Schliefsen desselben, der Stock α am Ring f festzuhalten, und der Griff g wird in der Achsenrichtung des Stockes α wieder so weit von dem Ring/ zurückgezogen, bis dafs sämmtliche Theile in ihrer alten Lage angekommen und so das Schirmgestell in geöffnetem Zustande zeigen. In diesem geöffneten Zustande hält sich vorliegendes Schirmgestell von selbst, und im geschlossenen Zustande wird dasselbe durch den am Griff g verschiebbaren Ring, welcher sich über die Stäbe k schieben läfst, festgehalten.
Für vorliegende Neuerung soll noch eine Eweite Construction dieses Schirmgestelles in nwendung kommen, welche sich von der lästeren nur dadurch unterscheidet, dafs der
Stock α entsprechend kürzer und an dem einen Ende desselben der Schieber c mit daran gebogener Krone befestigt ist, sowie dafs auf dem Stock b die Krone d fest angebracht ist und demnach der Griff g, Stock b und Krone d ein Ganzes bilden, und dafs endlich die Schlitze χ und ν des Stockes α und b hierbei ganz fortfallen. Alle übrigen Theile behalten gleiche Construction und gleiche Anordnung, wie die des vorher beschriebenen Schirmgestelles, und wie dieselben auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 6 zu sehen sind.
Um dieses zweite Schirmgestell zu schliefsen, wird der Stock b am Griff g festgehalten und der Stock α mit Kronenschieber c auf dem Stock b so weit nach der Krone d hingeschoben, bis dafs sich das Schirmgestell schliefst, und umgekehrt um dasselbe zu öffnen, so weit wieder zurückgezogen, bis sich das Schirmgestell geöffnet hat.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Bei Schirmgestellen:
    . Die Anordnung eines verschiebbaren Stockest in dem hohlen Stock a, welcher erstere an dem einen Ende jest mit dem Griff g verbunden ist und an dem anderen Ende mit dem Kronenschieber c, so dafs durch Verschieben des Griffes g auf dem Stock α das Schirmgestell, wie gezeichnet, sich öffnen und schliefsen läfst und im geöffneten Zustand sich von selbst hält.
    , Die Anordnung eines auf dem Stock b hohlen, verschiebbaren Stockes a, welcher letztere an dem einen Ende fest mit dem Kronenschieber c verbunden und auf welchem ersteren die Krone d und Griff g befestigt sind, so dafs durch Verschieben des Stockes α auf dem Stock b das Schirmgestell sich öffnen und schliefsen läfst und im geöffneten Zustand sich von selbst hält.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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