DE207202C - - Google Patents

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DE207202C
DE207202C DENDAT207202D DE207202DA DE207202C DE 207202 C DE207202 C DE 207202C DE NDAT207202 D DENDAT207202 D DE NDAT207202D DE 207202D A DE207202D A DE 207202DA DE 207202 C DE207202 C DE 207202C
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lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSElSg. GRUPPE
GEORG STECHER in HAMBURG.
Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen, bei: welchen der Tasten- oder Zwischenhebel mit einem Stift oder einer Gleitrolle in einen Schlitz des zugehörigen Typenhebels eingreift und bei seiner Bewegung zwischen den parallel laufenden Begrenzungsflächen des Schlitzes geführt wird, so daß beim Anheben des Stiftes dieser, zwischen den Schlitzflächen entlanggleitend, dem
ίο Typenhebel die zum Anschlag erforderliche Schwingung erteilt, während nach erfolgtem Anschlag der sich senkende Stift, ebenfalls wieder zwischen den Schlitzflächen entlanggleitend, den Typenhebel in seine Ruhelage zurückdreht. Bei diesem bekannten Typenhebelantrieb, bei dem die wirksamen Begrenzungsflächen des Führungsschlitzes für den Stift· des Zwischenhebels parallel zueinander laufen, geht die Vorwärts- und Rückwärtsschwingtmg der Typenhebel mit gleicher Geschwindigkeit vor sich, so daß sich die begegnenden Typenhebel treffen (haken) und dadurch Veranlassung zu Störungen geben können. Auch kann es vorkommen, daß sich der Stift in dem Führungsschlitz eckt und klemmt, wodurch die Bewegung ■ des Typenhebels erschwert wird.
Aufgabe und Zweck der Erfindung ist die Beseitigung oben bezeichneter !!beistände, die dadurch erreicht werden soll, daß man dem Fübrungsschlitz eine halbmond- oder sichelförmige Gestalt gibt, so daß der Mittelpunkt des Stiftes beim Heben und Senken sich in Kurven bewegt, die ein Zweieck bilden. Diese besondere Form und Ausgestaltung des Schlitzes
soll bewirken, d&ß sich beim Anheben des Zwischenhebels der Stift in der üblichen Weise an der einen Schlitzfläche und beim Senken des Zwischenhebels an der anderen Schlitzfläche führt. Auf diese Weise wird nicht nur die Reibung vermindert, sondern es wird auch das Ecken des Stiftes in dem Schlitz vermieden, und infolge der; Verschiedenheit der Krümmung der beiden Schlitzflächen wird die Zurückbewegung des Typenhebels in seine Ruhelage schneller vor sich gehen als seine Bewegung in die Druckstellurig, so daß der zurückschwingendeTypenhebel dem ankommenden Typenhebel schneller Platz macht und eine gegenseitige Störung der Typenhebel vermieden wirdv '
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in schematischer Weise in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenahsicht des Typenhebels und seines Antriebes in der Ruhelage,
Fig. 2 die Antriebsvorrichtung in der Schreibstellung des Typenhebels.
Fig. 3 zeigt dfen Typenhebel mit dem Führungsschlitz in größerem Maßstabe.
Der Typenhebel α ist bei b drehbar gelagert und besitzt einen Ansatz c mit einem sichelförmigen Führungsschlitz d, in den der Stift e (Gleitrolle) des bei / gelagerten Zwi-" schenhebels g eingreift. Dieser Hebel steht unter der Einwirkung einer Feder h, die bestrebt ist, den Hebel g und den Typenhebel a in der in Fig. 1 gezeigten Ruhelage zu halten. An das freie Ende des Hebels g ist mittels einer Zugstange i der eigentliche bei k drehbar gelagerte Tastenhebel I angeschlossen. Wird der Tastenhebel / niedergedrückt, so wird'der zwischengeschaltete Bewegungshebel g mit
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seinem hinteren Ende emporbewegt, wobei der nur an der vorn liegenden Fläche rf,1 (Fig. 3) des Schlitzes d entlanggleitende Stift c dem Typenhebel α eine vorwärtsschnellende Schwingung erteilt, durch die er zum Anschlag gegen die Papierwalze w gebracht wird. Diese Anschlagstellung der Teile ist in Fig. 2 dargestellt. Hört der Druck auf /den Tastenhebel / auf, so zieht die Feder/? den Zwischenhebei g in die Ruhelage (Fig. 1) zurück. Hierbei tritt der Stift e von der Fläche d1 auf die kürzere Fläche rf2 (Fig.. 3) des Schlitzes d über und dreht, indem er nunmehr nur an der kürzeren Fläche d~ entlanggleitet, den Typenhebel mit. einer größeren Geschwindigkeit in die Ruhelage zurück. .
Um das verschieden schnelle Vor- und Zurückschwingen des Typenhebels, das Übertreten des Druckstiftes e von der Schlitzflache d) auf die Schlitzfläche ds und umgekehrt und das Entlanggleiten an nur einer dieser zu ermöglichen, hat der Schlitz d in dem Ansatz c des Typenhebels die in Fig. 3 dargestellte sichelförmige Gestalt erhalten.' Die Bahn, die der Mittelpunkt des Stiftes e beim Anheben und Senken beschreibt, ist in Fig. 3 durch die punktiert gezeichneten, ein Zweieck bildenden Kurven άΆ, rf* angedeutet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen, bei welchen der mit einem Stift oder einer Gleitrolle versehene Tasten- oder Zwischenhebel in einen Schlitz des zügehörigen Typenhebels eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz des Typenhebels sichelförmige Gestalt aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR396097A (fr) 1909-04-01

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