DE205C - Lehre für Räder von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents
Lehre für Räder von EisenbahnfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K9/00—Railway vehicle profile gauges; Detecting or indicating overheating of components; Apparatus on locomotives or cars to indicate bad track sections; General design of track recording vehicles
- B61K9/12—Measuring or surveying wheel-rims
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
1877.
Klasse 20.
R. LATOWSKI in OELS. Lehre für Räder von Eisenbahn-Fahrzeugen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1877 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Universal - Mefswerkzeug, welches die
Profildimensionen der Eisenbahnfahrzeugräder je einer Axe messen und auf die Bestimmungen
des Bahnpolizeireglements und der technischen Vereinbarungen des Vereins deutscher Eisenbahnen
prüfen läfst. -
Die Lehre für Räder, aus Eisen hergestellt, besteht aus einem Lineal, an welchem die Radprofilstücke
C C1 befestigt sind und welche durch Schieber (S S, S„ Sn, Sx S0) Winkel,
Vorsprünge und Einschnitte alle für die Beurtheilung der Zulässigkeit der Dimensionen der
Räder bezw. Radreifen einer Axe nöthigen Grenzmafse und auch die gewöhnlich in der
Instruction über Revision der Wagen fur Wagenrevisoren der Eisenbahnen des deutschen Eisenbahnverbandes
begrenzte Abrundung der äufseren Kante und die gröfste Tiefe der flachen Stellen
an der Lauffläche von Rädern genau erkennen läfst.
In Figur 2 der beigegebenen Zeichnung ist:
ab das Maximal-Spurmafs der. Räder einer Axe, d.h. das Normal-Spurmafs für neue oder
neu überdrehte Radreifen = 1425 (nämlich: Geleisspurweite 1435 (§.4) — 10 = 1425). Benutzung
der Schablonen C C1.
«i b das. Minimal-Spurmafs der Räder einer Axe,
d. h. das Mafs für die Grenze der Spurkranzabnutzung
=141 ο (nämlich: Geleisspurweite 1435
(§. 4)— 25 = 1410). Benutzung des Schiebers S. (§. 160*).
ef das Minimum des lichten Abstandes zwischen den Radreifen einer Axe = 1357;
(nämlich: 1360 — 3 = 1357)· Benutzung der
Winkel WW1. (§.164.)
<?t/ das Maximum des lichten Abstandes
zwischen den Radreifen einer Axe = 1363 (nämlich: 1360 -j- 3 = 1363). Benutzung des Winkels
W1 und des Schiebers S1. (§. 164.)
. Wx die minimale Entfernung bei der äufseren Radreifenfläche bei normalem Spielraum zwischen den Radreifen.
. Wx die minimale Entfernung bei der äufseren Radreifenfläche bei normalem Spielraum zwischen den Radreifen.
V1 V0 die Entfernung bei der äufseren Radreifenfläche bei minimalen 130 mm breiten Radreifen
und normalem Spielraum zwischen den Radreifen.
O1 k das Minimum der Entfernung der einen
Hohlkehle von der Aufsenbegrenzung des anderen Radreifens bei minimalem Spielraum
zwischen den Rädern = 1508,3 (nämlich: 125 -(-
J357 -f- = 1508,5). Benutzung des
Schiebers S und des Einschnittes k kx.
at Ji1 das Minimum der Entfernung von der
einen Hohlkehle bis zur Aufsenbegrenzung des anderen Radreifens bei maximalem Spielraum
zwischen den Rädern = 1511,5 (nämlich:
125 4-1363-}--—— =1511,5). Benutzung
2 .
des Schiebers S und des Einschnittes Ji Ji1.
(§§.4, 158,160.)
c d die erforderliche Abrundung der abgenützten
Spurkränze.
/11 das Maximum der Entfernung der Aufsenfläche
der Radreifen einer Axe =1653 (nämlich
1363 -f- 145 ■ 2.= 1653). (§§. 164, 158.)
H das Maximum der Spurkranzhöhe (bei ausgezogenem Schieber S11) = 35. (§.159.)
H1 das Minimum der Spurkranzhöhe (bei
hineingeschobenem Schieber S11) = 25. (§..159.)
ο η das Minimum der Stärke von Wagenradreifen
an der idealen Laufstellenmitte =19. (§· 161.)
0 H1 das Minimum der Stärke von Locomotiv-
und Tenderradreifen an der idealen Laufstellenmitte = 22.
Z Z1 gröfste gestattete Tiefe von muldenförmigen
Abnutzungen der Radreifen-Laufflächen, gemessen durch Vorschiebung des Schiebers S,,,.
Der Schieber ^0 dient zur Messung der Radreifenstärke,
falls die' äufseren Radreifenbegrenzungen die Marke ν nicht erreichen.
Diese Lehre für Räder ist bei der Prüfung aller Räder sämmtlicher Wagen, welche die
Uebergangsstation einer Eisenbahn passiven, sowie auch bei der Prüfung der Räder von Eisenbahnfahrzeugen
durch die Locomotiv- und Wägen-Aufsichtsorgane gelegentlich der Betriebsrevisionen und endlich auch bei der Prüfung
der Räder gelegentlich von Hauptreparaturen bezw. der bahnpolizeilichen Revision der Fahrzeuge
in der Werkstätte mafsgebend.
Jeder Wagen, dessen je zu einer Axe gehörigen Räder den bezw. Mafsen dieser Lehre
*) Bezieht sich auf die technischen Vereinbarungen des Vereins Deutscher Eisenbahnen, Berlin 1876.
nicht entsprechen, darf nicht im Betriebe belassen bleiben, bezw. nicht. weiter passiren.
Bei Einrichtung dieser Lehre für Locomotiv- und Tenderräder sind die äufsersten Mafse für
das Messen der gröfsten Radreifenbreite: ο η »j : V111Il1 um io mm weiter. (Das Maximalmafs
beträgt für Locomotiven und Tender 1663.) Im Uebrigen weicht die Lehre nicht ab
von der für Wagen.
Erläuterungen für die Zeichnung.
In der Zeichnung ist Fig. 1 Ansicht der Lehre von unten. Fig. 2: Seitenansicht derselben.
Fig. 3: Querschnitt A B durch einen der Handgriffe der Lehre. Fig.-4: Querschnitt
CD durch die gröfste Höhe des T-Eisens der
Lehre. Fig. 5: Querschnitt EF durch den Schieber S und die Führung desselben. Fig. 6:
Querschnitt G H durch den Schieber S und die Arretirungsschraube desselben. Fig. 7:
Querschnitt JK durch den Winkel W und den
Schieber S x. Fig. 8: Querschnitt L M durch
das T-förmige Eisen der Lehre. Fig. 9: Querschnitt NO durch Winkel W1 und Schieber.?,,.
Fig. 10: Querschnitt PQ durch die schwächste
Stelle des T-förmigen Eisens der Lehre und den Schieber Sn. Fig. 11: Querschnitt J? S durch
den Schieber S111 (Längsschnitt durch letzteren).
Fig. 12: Querschnitt TU durch Schieber S0.
Fig. 13 : Querschnitt V W durch Schieber S0
und die gröfste Höhe des T-Eisens der Lehre (wie bei Fig. 4).
Die Schieber S, Sn, und .Sx haben Millimetertheilung,
die Schieber S1 Sx und S0 sind durch
eingenietete Stifte, welche in bezw. Schlitzen gleiten, in ihrem Vorschub begrenzt. Der
Schieber S1n ist, bezüglich des Vorschubes, auf
5 mm begrenzt.
Gebrauch der Lehre.
1. (§. 160.) Der Spielraum für die Spurkränze
(nach der Gesammtverschiebung der Axe an dieser gemessen) darf nicht unter 10 mm und auch bei der
gröfsten zulässigen Abnutzung nicht über 25 mm betragen.
Abmessung: Man legt die Lehre mit den
Profilschablonen C C1 über beide Räder und zwar diejenige Schablone C1 mit dem Punkte b
an den Spurkranz unter bleibender Auflage der Schablone an die Laufstelle des bezüglichen
Rades in der Richtuug nach o.
Kann die andere Schablone mit dem Profiltheile β »„, die Lauffläche des anderen Rades
alsdann nicht erreichen (ohne dafs etwa ein zu hoher Spurkranz hinderlich wäre), so ist die
Entfernung zwischen den Spurkränzen zu grofs (gröfser als 1425), und der Wagen ist nicht
lauffähig.
Kann dagegen nach geschehener Auflegung des Profiltheiles a V1n, die Linie α c d 'des
Schiebers »S (wenn erforderlich vorgeschoben) den Spurkranz des anderen Rades nicht erreichen
, so ist die Entfernung zwischen den Spurkränzen zu gering (kleiner als 1410) und
der Wagen ist deshalb betriebsunfähig.
2. (§. 164.) Der lichte Abstand zwischen den Rädern (innere lichte Entfernung zwischen den beiden
Radreifen) soll im normalen Zustande 1360 mm betragen.
Eine Abweichung bis zu 3 mm über oder unter diesem Mafse ist zulässig.
Abmessung. Man legt die Lehre mit der den Profilschablonen abgewendeten Seite und
zwar mit den Blechwinkeln W W1 (Winkel W mit zurückgezogenem Schieber .S1) zwischen die
Radreifen der Axe ein. Der lichte Abstand zwischen den Radreifen mufs dies erlauben,
d. h. die lichte Entfernung der Radreifen gleich oder gröfser (soweit gestattet) sein, als das
Mafs ef.
Die lichte Entfernung der Radreifen einer Axe darf noch so grofs sein, dafs bei Anlage
der Kante // des Winkels W1 an der inneren Fläche eines Radreifens, der ganz vorgeschobene
Schieber 6Ί des anderen Winkels W den bezüglichen
anderen Radreifen noch berührt. Ist alsdann aber zwischen dem ganz vorgeschobenen
Schieber S1 und dem bezüglichen Radreifen ein Zwischenraum, so ist die lichte Entfernung der Radreifen dieser Axe zu grofs und
der Wagen nicht lauffähig.
3. (§. 159.) Die Höhe der Spurkränze darf von der Oberkante der Schienen gemessen bei mittlerer
Stellung des Rades im Zustande der gröfsten Abnutzung nicht mehr als 35 mm und nicht weniger als
25 mm betragen.
Abmessung: Man legt die Lehre mit dem Schablonentheil auf die Radprofile und zwar
drückt man die Pofilschablone C1 mit dem Punkte b an den Spurkranz an unter bleibender
Auflage der Schablone an die Laufstelle des bezüglichen Rades in der Richtung nach o.
Der an der Schablone C1 angebrachte Schieber
Sn giebt in der gezeichneten Stellung durch die Kante r s die Begrenzung für die höchsten
Spurkränze. .
Liegt also der Schieber Sn mit dem Theile r s
auf dem Spurkranz auf, ohne dafs der Theil b 0 der Schablone C1 die Lauffläche des Rades berührt,
so ist der Spurkranz zu hoch und der Wagen nicht lauffähig.
Ein anderer zu berücksichtigender Fall ist hierbei aber auch noch, wenn das Rad nur in
der Laufstelle muldenförmig ausgelaufen ist, der Schablonentheil b ο also trotzdem anliegt.
Der im Punkte L an das Rad gedrückte Schieber S1n giebt an der an ihm markirten
Millimetertheilung die Tiefe der bestehenden Abnutzung an. . Mindestens derselbe Zwischenraum
mufs alsdann zwischen der oberen Spurkranzfläche und dem Schieber Sn innerhalb der
Linie rs bestehen.
Ist aber der Raum zwischen dem Schieber Sn rs und der oberen Spurkranzabrundung
geringer, als die Tiefe der Mulde, so ist der Spurkranz mit Bezug auf die Laufstelle des
Rades zu hoch und das Rad nicht lauffähig.
Wenn dagegen bei derselben Anlage der Schablone C1 in b 0 (gleichgültig, ob bei L eine
muldenförmige Abnutzung der Lauffläche besteht) der vorgeschobene Schieber S11 mit der
Kante tu den .Spurkranz nicht berührt, so ist
der Spurkranz zu niedrig und das Rad betriebsgefährlich.
4. (§. 158.) Die Breite der Radreifen darf bei
Wagen von 130 bis 145 mm betragen.
Die Ausnutzung der vorhandenen Radreifen von nur 125 mm bleibt noch zulässig.
Abmessung.: Die Lehre wird wieder mit den Schablonen aufgelegt und zwar mit der
Schablone S in α an den Spurkranz so weit angedrückt, dafs α vnl noch in Berührung mit
der Radlauffläche bleibt.
Bei unabgenütztem Profil giebt alsdann die Marke ν die äufsere Begrenzung für die
schmälsten Reifen alter Räder (125 mm); V1 für
die nach jetzigen Bestimmungen minimal breiten Radreifen (130 mm) und v,n für die gröfste
Radreifenbreite, und zwar sind diese Mafse bei normal lichter oder geringerer Entfernung der
Radreifen mit der Lehre mefsbar.
Ist das Radreifenprofil aber abgenutzt, so wird für das Messen scheinbar maximalbreiter
Reifen die Kante vn, I der Schablone C an den
zu messenden Radreifen angelegt (gleichgültig, ob a bezw. ^1 den Spurkranz erreicht). Der
Schieber .Sx mufs dann ganz vorgeschoben
werden können. Ist dies nicht möglich, so ist der bezügliche Radreifen zu breit und der
Wagen nicht lauffahig. Ist schliefslich bei abgenutztem Radreifenprofil, Messung anzustellen,
wenn diese scheinbar die Grenze der minimalen Breite erreichen, so wird dieser Radreifen mit
den Einschnitten k kt der Schablone C1 gemessen.
Es wird der Schieber »S1 der Schablone,
C soweit dies die Stärke des Spurkranzes des anderen Radreifens zuläfst, vorgeschoben und mit
der Flügelschraube in dieser Stellung befestigt. Punkt «ι und die Schablone in der Richtung
nach V1n wird auf den nicht zu messenden Radreifen
wie gewöhnlich angedrückt. Die äufsere Kante des anderen Radreifens mufs alsdann
mindestens die innere Kante der Marke k /£,
nämlich k erreichen (oder ist der Wagen nicht lauffahig) und zwar, wenn zugleich der Spielraum
zwischen den Rädern minimal ist, den Punkt ky aber, wenn der Spielraum der Räder
maximal ist.
Schliefslich mufs in jedem Falle die Lehre mit den Kanten V1111I1 und ο η H1 die äufsere
Begrenzung der Radreifen umfassen können. (Dies bei maximal breiten Radreifen und maximalem
Spielraum zwischen den Rädern.)
5. (§. 161.) Die geringste noch zulässige Stärke
der Radreifen darf bei Locomotiven und Tendern 22 mm, bei Wagen 19 mm betragen und zwar an
der Stelle gemessen, wo das Mittel vom Angriff der Bahnschienen den Radreifen berührt.
Abmessung: Die Lehre wird wieder mit den Schablonen über die Radreifen gelegt und
die ,Schablone C1 zur Messung benutzt.
Der Punkt b derselben wird so an den Spurkranz gedrückt, dafs die Schablone in der
Richtung nach 0 aufliegt, bezw. dafs " die Schablone C ebenfalls aufliegt.
Berührt der Profiltheil der Schablone Q1 alsdann
im Punkte L die Lauffläche des betreffenden Radreifens, so mufs (gleichgültig, ob Punkt 0
an der äufseren Kante der Lauffläche des Reifens anliegt, oder dieser theilweise mit 1J10
abgeschrägt ist) der Radreifen gleich oder stärker sein als Punkt η bei Wagen, n2 bei Locomotiven
und Tendern dies begrenzt. Ist die Aufsenbegrenzung der Radreifen, wegen zu geringer
Breite bezw. minimalem Spielraum zwischen den Rädern, zu weit von den Marken η ηΛ entfernt,
um die Stärke des Reifens darnach beurtheilen zu können, so wird der Schieher S0
vorgeschoben und mit dessen Marken nn nnl
die Stärke gemessen. Ist die Lauffläche des bezüglichen Radreifens an der Laufstelle (bezw.
Laufstellenmitte) muldenförmig ausgenutzt, so wird der Schieber S111 im Punkte L an die
Radreifen-Lauffläche angedrückt. Die auf dem Schieber S111 markirte Millimetertheilung giebt
die Tiefe der Mulde an, welche dem Mafse on (On1 bezw. On11 onnl) zuzurechnen ist.
6. (Bezüglich der Instruction für Wagenrevisoren.) Räder, deren Spurkränze so scharf gelaufen sind, dafs
die Abrundung der äufseren Kante weniger beträgt als 4 mm Halbmesser, oder unrunde Räder, wenn
die Pfeilhöhe der Flachstelle mehr als 5 mm beträgt, berechtigen zur Zurückweisung des Wagens.
Abmessung: Man legt die Lehre wie bei Messung I. auf. Ist die äufsere, obere Abrundung
des Spurkranzes geringer, d. h. also scharfkantiger als die Abrundung in den Profilschablonen
angiebt (soweit das aufgenietete Messingblech reicht) so ist der Wagen nicht lauffahig.
Sind die Laufstellen muldenförmig stellenweise sehr- abgenutzt, so dient der Schieber S111
(welcher 5 mm vorgeschoben werden kann) zur Controle der Lauffähigkeit. Bei Abmessung
mit der Lehre sind stets beide Räder zu prüfen.
Zu 4 ist zu bemerken, dafs für das Messen von Locomotiv- und Tender-Rädern mit gröfsten
Radreifenbreiten die Lehre in den bezw. Winkeln OtItI1W111Il1 um 10 mm weiter (das
Mafs beträgt 1663 mm) im übrigen aber gleich ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE205T | 1877-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205C true DE205C (de) |
Family
ID=70960588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE205DA Expired - Lifetime DE205C (de) | 1877-08-13 | 1877-08-13 | Lehre für Räder von Eisenbahnfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20150351157A1 (en) * | 2014-06-02 | 2015-12-03 | Woo Jin Ind. Co., Ltd. | Heater for electronic thermostat and method for manufacturing the same |
-
1877
- 1877-08-13 DE DE205DA patent/DE205C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20150351157A1 (en) * | 2014-06-02 | 2015-12-03 | Woo Jin Ind. Co., Ltd. | Heater for electronic thermostat and method for manufacturing the same |
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