DE205332C - - Google Patents

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DE205332C
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metal bath
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/08Soldering by means of dipping in molten solder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molten Solder (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Jig 205332 KLASSE 49/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1907 ab.
Es ist bereits ein Verfahren bekannt, nach welchem aufeinanderzulötende Bleche in ein Lötmetallbad getaucht werden; es ist ferner bekannt, bei gewissen Lötverfahren das Löten unter luftabschließendem Zusammenpressen der Bleche auszuführen.
Bei dem neuen Verfahren werden beide Manipulationen in der Weise vereinigt, daß das Zusammenlöten der zu verbindenden Flächen njcht, wie bisher, auf einmal in ihrer ganzen Ausdehnung, sondern nach und nach streifenweise und daher mit einem um so innigeren Druck erfolgt, wie er beim Zusammenpressen der ganzen Flächen auf einmal nicht erzeugt werden kann. Aus letzterem Grunde konnten für die bisherigen Verfahren nur Bleche kleiner Abmessungen in Frage kommen.
Nach dem neuen Verfahren können auf einfachste und billigste Weise, nach Bedürfnis auch im ununterbrochenen Betrieb, Bleche, selbst der größten Abmessungen, aufeinandergelötet werden.
Das Verfahren besteht darin, daß die lose aufeinanderliegenden Bleche in ein Lötmetallbad getaucht werden und beim Herausziehen aus demselben eine Pressung durch Zieheisen,» Walzen oder sonst geeignete, für ähnliche Zwecke bekannte Vorrichtungen erfahren, so daß beim Passieren der Stelle, an welcher sich die Druckvorrichtung befindet, die Verlötung nach und nach auf der ganzen Ausdehnung der zu verbindenden Flächen stattfindet.
Besonders vorteilhaft erweist sich das Verfahren für das Plattieren von Blechen, da es nicht 'nur in zuverlässiger Weise unter Vermeidung von Oxydation der Außenflächen und ohne Anwendung irgendwelcher Flußmittel, sondern in ökonomischer Hinsicht sehr günstig verläuft, da die ganze abgedrückte, wertvolle Lötmasse unmittelbar in die Hauptmasse zurückfällt und nicht wie bei anderen Verfahren Abfall bildet.
In der zur Erläuterung des Verfahrens dienenden schematischen Zeichnung sind α und b die aufeinanderzulötenden Bleche, während c den mit dem flüssigen Lot gefüllten Behälter darstellt. An dem Deckel des Behälters befindet sich ein Zieheisen d, dessen Öffnung den addierten Stärken der Bleche α und b entspricht. In diese Öffnung werden die zusammengebrachten Bleche hineingesteckt und durch zwischengeschobene Stäbe e auseinandergespreizt, wodurch die zu verbindenden Flächen dem Metallbad leichter zugänglich gemacht werden.
In der Zeichnung ist zur Darstellung gebracht, wie die Bleche noch zum Teil in das Metallbad eintauchen, zum Teil schon durch das Zieheisen d herausgezogen sind. An dem herausgezogenen Teil der vereinigten Bleche erstarrt das Lot, wodurch die Bleche in allen Teilen fest und zuverlässig aufeinandergelötet werden.
Die Zeichnung soll nur die einfachste Art des Einbringens und Herausnehmens der Bleche veranschaulichen. Bei ununterbrochenem Be-
(2. Auflage, ausgegeben am iS. Februar igii.)
triebe würden die Bleche in bogenförmigem Wege durch das Bad gezogen werden. Statt zweier Bleche kann eine beliebige Zahl aufeinandergelötet werden.
Die Preßvorrichtung kann auch an anderer als der gezeichneten Stelle und in beliebiger Weise angebracht sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Aufeinanderlöten von Blechen unter Benutzung eines Lötmetallbades und mit Anwendung von Druck, dadurch gekennzeichnet, daß die lose aufeinanderliegenden Bleche beim Herausziehen aus dem Metallbad nach und nach in ihrer ganzen Ausdehnung die zum festen Vereinigen der Lötflächen nötige Pressung erfahren.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche im Lötmetallbad durch Zwischenstäbe auseinandergespreizt werden, so daß die aufeinanderzulötenden Flächen dem Metallbad freien Zutritt gewähren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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