DE205208C - - Google Patents

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DE205208C
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linoleum
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tiles
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205208 KLASSE Bh. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Fliesenlinoleum bzw. einzelnen Linoleumfliesen oder solchem Linoleum, welches eine Fliesenzusammensetzung nachahmt. Die Herstellung solchen Linoleums geschah bisher entweder in der Weise, daß man die einzelnen Fliesen aus einer Linoleumbahn herausstaiizte, oder aber daß man das Fliesenmuster aus einzelnen
ίο Blöcken zunächst zusammensetzte, von denen man unter Benutzung eines Messers oder eines furnierhobelartigen Werkzeuges die einzelnen Fh'esenlinoleumbahnen abschnitt. Diese einzelnen Klötze selbst aber wurden in der Weise hergestellt, daß man sie aus einzelnen Linoleumplatten zusammenpreßte, so daß in jedem Falle zunächst eine Linoleumplatte hergestellt werden mußte.
Nach vorliegender Erfindung soll die Herstellung von gewalzten Linoleumplatten überhaupt vermieden werden.
Es hat sich herausgestellt, daß man diese Blöcke, aus denen man das Fliesenmuster zusammenstellt, durch'Kaliber walzen oder durch Strangpressen, eventuell durch beide derartige Maschinen aufeinanderfolgend herstellen kann. Man nimmt beispielsweise die bekannte körnige Linoleummasse, aus der man die einzelnen Blöcke direkt herauspreßt. Verwendet man eine Strangpresse, so bringt man diese Linoleummasse in den Zuführungstrichter, aus welchem sie durch die Transport- und Knetschnecke erfaßt und in das Mundstück der Presse hineingepreßt wird, so daß sie gleich in der Form eines Stranges herauskommt. Dem Mundstück kann man gleich die . gewünschte Querschnittsgestaltung geben. Es kann viereckig sein, wenn es sich um viereckige Muster handelt, auch dreieckig, sternförmig u. dgl. Will man diese Blöcke durch Walzen herstellen, so verwendet man Walzen, wie solche in der Eisenwalzerei verwendet werden, und zwar vorteilhaft in der Weise, daß man Kaliberwalzen von ständig kleiner werdendem Kaliber benutzt. Auch hier erhält man einen Linoleumstrang mit gewünschtem Querschnitt, aus welchem entweder Fliesen direkt abgeschnitten oder welche zu Mustern zusammengestellt werden können, von denen das Fliesenlinoleum abgeschnitten wird.
Die beiliegende Zeichnung erklärt -die Zusammensetzung der Linoleumstrangstücke zu Blöcken, wenn es sich beispielsweise um Fliesen in Schachbrettmuster handelt. Man stellt mit einer und derselben Strangpresse Stränge α aus der einen Farbe und Stränge b aus einer anderen Farbe her. Diese Stränge werden zu einzelnen Prismen von der Höhe D zerschnitten und selbige zu einem Block, wie die Figur angibt, zusammengesetzt. Die an den Rändern verbleibenden Halbfelder können durch besondere Prismen a1, b1 von dreieckigem Querschnitt ausgefüllt werden. Sind die Linoleumstränge frisch, so bedarf es keines besonderen Klebmittels; im anderen Falle wird das bekannte Klebmittel verwendet, das aus mit Benzin gequollenem und zerriebenem Linoxyd besteht. Die einzelnen den Block bildenden Strangstücke werden in ein derartiges Klebmittel einfach eingetaucht und das Ganze zu dem gewünschten Muster zusammengestellt. Hierauf schneidet man von dem
Block in der durch die punktierte Linie c angegebenen Weise Platten und erhält sofort fertiges Fliesenlinoleum, das gewünschtenfalls auf einer Unterlage befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Fliesenlinoleum oder Linoleumfliesen, dadurch ge-'· kennzeichnet, daß man unter Umgehung der Plattenwalzung die Linoleummasse mittels Walzwerken oder Strangpressen zu Linoleumsträngen mit einem sich mit der Form der herzustellenden Fliese ganz oder teilweise deckenden Querschnitt preßt, aus welchen Strängen mit oder ohne Verwendung eines Klebmittels Blöcke gebildet werden, von denen die einzelnen Linoleumfliesen abgeschnitten bzw. die Furniere des Fliesenlinoleums durch Schneiden gewonnen und zu Linoleumbahnen vereinigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205208D 1907-10-26 Active DE205208C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE205208T 1907-10-26

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DE (1) DE205208C (de)
FR (1) FR394791A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR394791A (fr) 1909-02-01

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