DE205181C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/38—Ball games; Shooting apparatus
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
■- JVl 205181 KLASSE 43 h. GRUPPE
in LEIPZIG-LINDENAU.
und Gewinnabgabeeinrichtung.
Die Erfindung betrifft ein selbstkassierendes Schießspiel mit motorisch angetriebenem
Umläufsperrad und Gewinnabgabevorrichtung.
Von bekannten ähnlichen Schießspielen unterscheidet sich das neue dadurch, daß auf
dem Umlaufsperrad sich ein federnd beweglicher Schieber befindet, der mit einem durch
ein Schlitzloch des Sperrades hindurchgehenden Stift versehen ist, und durch ein in seinen
Drehbereich ragendes Hebeigesperre mit einem eine Stimmenzunge enthaltenden Blasebalg
und mit einer Gewinnabgabevorrichtung in solcher Verbindung steht, daß bei einem
Treffschuß der die Stimmenzunge zum Ertönen bringende Blasebalg und der Gewinnspender
zur Wirkung gebracht werden. Beim Aufziehen des Motors werden der Schieber,
der Blasebalg· und die Gewinnabgabevorrichtung selbsttätig wieder in die Anfangslage gebracht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht des Apparates und Fig. 2 einen Querschnitt desselben nach Linie
M-M (Fig. i). ' ■. .
In einem schrankartig ausgebildeten Gehäuse ι ist auf einer darin befestigten Querschiene
2 ein in seiner Art bekanntes Uhrwerk 3 angebracht, dessen Getriebe durch Kegelräder 4 und 5 (Fig. 2) mit einer ein
Sperrad 6 tragenden Welle 7 in Verbindung steht. Auf der Rückseite des Sperrades 6 1st
ein federnd beweglicher Schieber 8 angeordnet, der mit einem an ihm befestigten Stift 9
in einem Schlitzloch des Sperrades 6 geführt ist. Neben dem Sperrad 6 ist seitlich ein beweglicher,
riegelartig ausgebildeter, von einer Feder 10 beeinflußter Schnäpper 11 angebracht,
an dessen vorderem Teil sich ein Sperrhaken 12 befindet, der in vorgeschossener
Lage des Schnäppers 11 in eine Zahnlücke des Sperrades 6 eingreift und dadurch das
Uhrwerk anhält, während sich am hinteren Ende des Schnäppers 11 ein vorspringender
Ansatz 18 befindet, der mit einem an der Seitenwand des Gehäuses 1 drehbar angebrachten,
von einer Zugfeder 13 beeinflußten Sperrhebel 14 in Verbindung steht, welch letzterer beim
Zurückschieben des- Schnäppers 11 mit einer
vorstehenden Nase 15 in den Ansatz 18 einschnappt und dadurch den Schnäpper 11 der
Spannkraft der auf ihn wirkenden Feder 10 entgegen festhält.
Auf dem Boden des Gehäuses 1 ist ein bügeiförmig gestalteter, von einer Feder 16
beeinflußter Hebel drehbar gelagert, dessen hinterer Schenkel 17 an der Rückwand des Gehäuses
ι emporgeht und mit seinem oberen Ende bis .dicht an die Bewegungsbahn des am
Sperrad 6 angebrachten Schiebers 8 heranreicht, während der vordere Schenkel 19 des
Bügels mit einer Auskerbung 20 versehen ist, die zum Abstützen eines mit einem Sperrzahn
21 versehenen, bei 22 drehbar gelagerten einarmigen Hebels 23 dient, welcher durch eine
Druckfeder 24 beeinflußt wird, die bestrebt ist, den Hebel 23 nach unten zu drücken (Fig. 1).
Das freie Ende dieses Hebels 23 steht durch ein Zwischenglied 25 mit dem beweglichen
Teil eines auf dem Boden des Gehäuses 1 befestigten Blasebalges 26 in Verbindung, in
dem sich eine Zunge befindet, welche beim Zusammendrücken des Blasebalges 26 zum Ertönen
gebracht wird und eine Tierstimme nachahmt. Die Anordnung derartig wirkender
Blasebälge ist bei Selbstkassierern an sich schon bekann. An der vorderen Stirnseite des
beweglichen Teiles des Blasebalges 26 ist ein
. Stift 27 angebracht, der in das schleifenartig ausgebildete Ende einer ebenfalls auf dem
Boden des Gehäuses 1 drehbar gelagerten'
Welle 28 eingreift, deren anderes Ende mit einem unter einem Marikenvorratsbehälter 29
angebrachten beweglichen Schieber 30 in solcher Verbindung steht, daß beim Zusammen-
drücken des Blasebalges 26 die Welle 28 gedreht, der Schieber 30 nach vorn bewegt und
dabei durch diesen aus dem Behälter 29 eine Marke nach außen ins Freie befördert wird.
Auf dem nach außen vorstehenden Ende der Federwelle 31 des Uhrwerkes 3 ist einerseits ein Daumen 32 befestigt, andererseits eine hohle Welle 33 lose aufgesteckt, die wiederum mit dem freien Ende der mittels Handkurbel 34 von außen zu drehenden Aufzugswelle 35 in loser Verbindung steht. Auf der Aufzugswelle 35 sind zwei voneinander getrennte Scheiben 36, 37 angebracht, von welchen die erstere fest, die letztere dagegen lose mit der Welle 35 verbunden ist,'wobei auf die Nabe 38 der losen Scheibe 37 eine federnde Bremse 39 derart wirkt, daß beim Drehen der Aufzugswelle 35 nur die mit ihr verbundene Scheibe 36 mitgenommen wird. An der Stirnseite der Nabe 38 der Scheibe 37 ist ein Stift 40 angebracht, der in eine Aussparung 41 eines an der Hohlwelle 33 befindlichen Flansches 42 eingreift, während an dem .gegenüberliegenden Flansch 43 der Hohlwelle 33 ein Mitnehmer 44 angebracht ist, der dazu bestimmt ist, den auf der Federwelle 31 sitzenden Daumen 32 mitzunehmen, um das Aufziehen des Uhrwerkes 3 zu bewirken, was jedoch für gewöhnlich zufolge Stillstandes der Scheibe 37 verhindert wird. Auf den einander zugekehrten Seiten der Scheiben 36, 37 ist je eine Aussparung 45 vorgesehen, die beide zusammen der Größe eines bestimmten Geldstückes entsprechen und in der durch Anschläge 46, 47 begrenzten Ausgangsstellung der Handkurbel 34 zwischen den beiden Scheiben 36,37 unterhalb einer Geldeinwurfrinne 48 eine Öffnung bilden, in die das durch Rinne 48 eingeworfene Geldstück hineinfällt, welch letzteres dann die beiden Scheiben 36, 37 derart miteinander verbindet, daß beim1 Drehen der Aufzugswelle 35 die auf ihr lose sitzende Sc'heibe 37 mitgenommen und dabei durch die letztere im Verein mit der Hohlwelle 33 das Aufziehen des Uhrwerkes 3 bewirkt wird, welch letzteres dann nach Lösung der Klinke 12 sofort in Tätigkeit treten kann.
Auf dem nach außen vorstehenden Ende der Federwelle 31 des Uhrwerkes 3 ist einerseits ein Daumen 32 befestigt, andererseits eine hohle Welle 33 lose aufgesteckt, die wiederum mit dem freien Ende der mittels Handkurbel 34 von außen zu drehenden Aufzugswelle 35 in loser Verbindung steht. Auf der Aufzugswelle 35 sind zwei voneinander getrennte Scheiben 36, 37 angebracht, von welchen die erstere fest, die letztere dagegen lose mit der Welle 35 verbunden ist,'wobei auf die Nabe 38 der losen Scheibe 37 eine federnde Bremse 39 derart wirkt, daß beim Drehen der Aufzugswelle 35 nur die mit ihr verbundene Scheibe 36 mitgenommen wird. An der Stirnseite der Nabe 38 der Scheibe 37 ist ein Stift 40 angebracht, der in eine Aussparung 41 eines an der Hohlwelle 33 befindlichen Flansches 42 eingreift, während an dem .gegenüberliegenden Flansch 43 der Hohlwelle 33 ein Mitnehmer 44 angebracht ist, der dazu bestimmt ist, den auf der Federwelle 31 sitzenden Daumen 32 mitzunehmen, um das Aufziehen des Uhrwerkes 3 zu bewirken, was jedoch für gewöhnlich zufolge Stillstandes der Scheibe 37 verhindert wird. Auf den einander zugekehrten Seiten der Scheiben 36, 37 ist je eine Aussparung 45 vorgesehen, die beide zusammen der Größe eines bestimmten Geldstückes entsprechen und in der durch Anschläge 46, 47 begrenzten Ausgangsstellung der Handkurbel 34 zwischen den beiden Scheiben 36,37 unterhalb einer Geldeinwurfrinne 48 eine Öffnung bilden, in die das durch Rinne 48 eingeworfene Geldstück hineinfällt, welch letzteres dann die beiden Scheiben 36, 37 derart miteinander verbindet, daß beim1 Drehen der Aufzugswelle 35 die auf ihr lose sitzende Sc'heibe 37 mitgenommen und dabei durch die letztere im Verein mit der Hohlwelle 33 das Aufziehen des Uhrwerkes 3 bewirkt wird, welch letzteres dann nach Lösung der Klinke 12 sofort in Tätigkeit treten kann.
Beim Mitdrehen der Scheibe 37 wird durch einen auf ihrer äußeren Breitseite angebrachten
bogenförmigen Anlauf 49 ein auf einem Zapfen 50 (Fig. 2) drehbar gelagerter, mit
seinem freien Ende bis in die Bewegungsbahn des Anlaufes 49 hineinragender einarmiger
Hebel 51 angehoben, welcher einerseits durch die Zugstangen 52 mit dem Blasebalghebel 23,
andererseits mittels Zugstange 53 mit einem bei 54 gelagerten Winkelhebel 55 verbunden :
ist. Das freie Ende des nach aufwärts gerichteten Schenkels des Winkelhebels 55 lehnt sich
an einen, am Schnäpper 11 befindlichen Stift 56 an. Zufolge dieser Verbindung werden beim
Anheben des Hebels 51 durch den an der Scheibe 37 befindlichen Anlauf 49 die Hebel 23
und 55 nach oben emporgezogen. Dabei wird durch die mit dem Hebel 23 verbundene Zugstange
25 der Blasebalg 26 aufgebläht, durch diesen die Welle 28 zur Drehung veranlaßt und dabei durch die letztere der Markenausgebeschieber
30 mit der zur Aufnahme einer Marke dienenden Durchbrechung unter dem Vorratsbehälter29 zurückbewegt,worauf dann"95
in höchster Stelllung des Hebels 23 der an ihm angebrachte Sperrzahn 21 in die Auskerbung
20 des vorderen Bügelschenkels 19 einschnappt und infolgedessen der Hebel 23 in der ihm
gegebenen Stellung festgehalten wird. Der Winkelhebel 55 dagegen schiebt mit seinem
oberen freien Ende den Schnäpper 11 nach der Seite zurück und bringt denselben mit der
Sperrnase 15 des Sperrhebels 14 in Eingriff,
womit gleichzeitig auch der Sperrhaken 12 aus dem Sperrad 6 ausgelöst wird, so daß nunmehr
das Uhrwerk in Tätigkeit treten kann.
Wird nun während des Ganges des Uhrwerkes der Sperrhebel 14 ausgelöst, so schießt
der Schnäpper 11 nach dem Sperrad 6 zurück, und der Sperrhaken 12 hält durch Eingreifen ■
in das Sperrad 6 das Uhrwerk an. Wird beim Vorschnellen des Schnäppers 11 durch das
vordere Ende desselben der mit dem Rad 6 rotierende Stift 9 getroffen, so schiebt der dadurch
in Bewegung versetzte Schieber 8 den Bügel 17 zur Seite, wodurch der durch den
vorderen Schenkel 19 des Bügels abgestützte Hebel 23 seinen Halt verliert und der letztere
durch die auf ihn wirkende Feder 24 nach unten gedrückt wird. Infolgedessen fällt der
Blasebalg 26 in sich zusammen, bringt da-
durch die Tierstimme zum Ertönen und versetzt gleichzeitig die Welle 28 derart in
Drehung, daß durch letztere der Schieber 30 nach vorn bewegt und durch diesen eine
Marke nach außen ins Freie befördert wird;
Nach Einwerfen eines Geldstückes zwischen die S.cheiben 36 und 37 wird beim Aufziehen
des Uhrwerkes der gesamte Mechanismus in der bereits geschilderten Weise wieder gespannt.
■ Schießt dagegen der Schnäpper 11 beim
Vorschnellen an dem Stift 9 vorbei, so wird nur das Uhrwerk durch den Sperrhaken 12
angehalten, während der übrige Mechanismus in Ruhe verbleibt und infolgedessen weder die
Tierstimme zum Ertönen gebracht noch eine Gewinnmarke verabreicht wird.
Um dem Apparat den Charakter eines " Schießapparates zu geben, ist in der Vorderwand
des Gehäuses 1 eine Pistole 57 (Fig. 2) angebracht, deren Abzug 58 durch eine federnd
bewegliche Daumenwelle 59 mit dem Sperrhebel 14 in solcher Verbindung steht,
daß der letztere mittels des Abzuges 58 der Pistole ausgelöst werden kann. Außerdem ist
auf der Antriebswelle 7 des Uhrwerkes mittels eines Drahtes 60 in Höhe der Pistole eine
Scheibe 61 befestigt, auf der eine Tierfigur (Hase ο. dgl.) aufgemalt ist, in der sich ein
Zielpunkt befindet, der, sobald der im Sperrrad 6 vorhandene Stift 9 sich in der Schußlinie
des Schnäppers 11 befindet, direkt vor dem Visier der Pistole steht. Da die Schießscheibe 60 durch das Uhrwerk mit im Kreise
herumbewegt wird, hat der Spieler nur das Vorbeiziehen der Figur vor dem Visier zu beobachten
und muß im gegebenen Augenblick die Pistole abdrücken. Wird dabei ein Treffer gemacht, so wird, wie oben erklärt, derMechanismus
ausgelöst, dabei durch die ertönende Stimme das Geschrei des betreffenden Tieres
nachgeahmt und damit zugleich auch eine Gewinnmarke verabreicht.
Damit der Hintergrund des Gehäuses 1 eine belebte Gestaltung" erhält, wird die Innenseite
der Rückwand desselben mit Bäumen, Sträuchern oder einer Landschaft bemalt.
Claims (2)
1. Selbstkassierendes Schießspiel mit motorisch angetriebenem Umlaufsperrad
und Gewinnabgabeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf dem Umlaufsperrad
ein federnd beweglicher Schieber
(8) befindet, der mit einem' durch ein
Schlitzloch des Umlaufsperrades hindurchgehenden Stift (9) versehen ist, und durch
ein in seinen Drehbereich, ragendes Hebeigesperre (17, 19, 21, 23, 25, 27, 28) mit
einem in bekannter Weise eine Stimmzunge enthaltenden Blasebalg (26) und
mit der Gewinnabgabevorrichtung in solcher Verbindung steht, daß bei Auftreffen der Schießvorrichtung (11) auf den Stift
(9) der Schieber (8) verschoben, dadurch das Hebeigesperre ausgelöst und durch
das letztere der Blasebalg und die Gewinnabgabevorriohtung zur Wirkung gebracht werden. .
2. Selbstkassierendes Schießspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Aufzugswelle (35) des Motors eine Scheibe (37) befestigt ist, an der sich
ein bogenförmiger Anlauf (49) befindet, welch letzterer bei Drehung der Aufzugswelle
derart auf einen durch Zugstange (52 und 53) mit dem Hebeigesperre verbundenen Arm (51) wirkt, daß der Schieber,
der Blasebalg und die Gewinnabgabevorrichtung wieder in die Anfangslage gebracht
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205181C true DE205181C (de) |
Family
ID=467449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205181D Active DE205181C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205181C (de) |
-
0
- DE DENDAT205181D patent/DE205181C/de active Active
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