DE204879C - - Google Patents

Info

Publication number
DE204879C
DE204879C DENDAT204879D DE204879DA DE204879C DE 204879 C DE204879 C DE 204879C DE NDAT204879 D DENDAT204879 D DE NDAT204879D DE 204879D A DE204879D A DE 204879DA DE 204879 C DE204879 C DE 204879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
workpiece
grinding wheel
rail
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT204879D
Other languages
English (en)
Publication of DE204879C publication Critical patent/DE204879C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/60Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups
    • B24B3/607Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups of files
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/60Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204879 KLASSE 67a. GRUPPE
FRANZ SCHEFFEL in SAAZ, Böhmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerung der Schleifscheiben bei Feilenschleifmaschinen. Sie besteht darin, daß das Schleifscheibenlager verschiebbar am Gestell gelagert ist, so daß der Arbeitsdruck der Schleifscheiben auf das Arbeitsstück durch Eigengewicht oder eine sonstige Belastung bewirkt werden kann. Eine im Support der Schleifscheibe verschiebbare, auf dem Werkstück aufruhende Schiene
ίο führt dabei die Schleifscheibe, so daß das Arbeitsstück selbst während der Bearbeitung die Schablone bildet und demnach eine besondere Schablone entbehrt werden kann. Durch Einstellung der Schiene kann die Angriffstiefe des Schleifsteines geregelt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. ι eine Stirnansicht einer mit der neuen Lagerung versehenen Feilenschleif maschine.
Fig. 2 zeigt die Feilenschleifmaschine in Seitenansicht, während die Fig. 3 und 4 den zur Lagerung der Schleifscheibe dienenden Support im senkrechten Schnitt und im Querschnitt erkennen lassen.
Im Maschinengestell 1 ist der Tisch 2 in Richtung der Pfeile 3, 4 (Fig. 1) in bekannter Weise verschiebbar gelagert. Die Verschiebung des Tisches wird von einer Transmissionswelle aus bewirkt, welche ihre Bewegung durch die Stufenscheibe 5 auf die im Tisch 2 gelagerte Welle 6 überträgt. Von der Welle 6 wird die Drehbewegung durch ein Stirnräderpaar auf eine zweite im Tisch 2 gelagerte Welle 6' übertragen. Letztere trägt einen Zylinder, in dessen Kurvennut ein im Gestell 1 befestigter Bolzen eintritt, so daß der Tisch 2 eine hin und her gehende Bewegung in Richtung der Pfeile 3, 4 erhält.
Auf dem Tisch 2 sind ebenfalls in bekannter Weise die Arbeitsschlitten 7 verschiebbar gelagert, die zur Aufnahme des Werkstückes dienen. Diese Schlitten werden in Richtung des Pfeiles 9 (Fig. 2) durch Schraubenspindeln 8 bewegt, deren Mutterhälften 10 am Arbeitsschlitten verschiebbar und abhebbar befestigt sind. Durch Niedersenken der Mutterhälften 10 wird also bei Drehung der Spindel 8 der Arbeitsschlitten 7 in Richtung des Pfeiles 9 bewegt. Die Rückwärtsbewegung des Schlittens 7 erfolgt, nachdem die Mutterhälfte 10 abgehoben ist, von Hand aus. Die Drehbewegung der Spindeln 8 wird durch die Welle 12 bewirkt, deren Riemscheibe 11 von der Stufenscheibe 5 mittels Riemen 13 angetrieben wird. Auf der Welle 12 sind die Kegelräder 14 befestigt, welche mit den Kegelrädern 15 der Spindeln 8 kämmen.
Die Schleifscheiben 16 sind in gabelförmigen Supporten 17 gelagert (Fig. 4), deren jeder an dem Gestell 1 in Führungen 18 in senkrechter Richtung frei verschiebbar gelagert ist, In dem Support 17 ist die Gabel 19 senkrecht verschiebbar gelagert, welche unten mit der schrägen Fußschiene 20 versehen ist (Fig. 2). Um eine zwangläufige Verschiebung der Gabei 19 gegen den Support 17 zu ermöglichen, ist an letzterem die Spindel 21 befestigt, welche ihr Muttergewinde in dem Handrad 22
hat. Das Handrad 22 ist durch Büchse 23 und Mutter 24 an der Gabel 19 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert.
Der Antrieb jeder Schleifscheibe erfolgt von der Welle 25 aus (Fig. 2), welche mit so viel Riemscheiben 26 versehen ist, als Schleifscheiben vorhanden sind. Die Bewegung von jeder Riemscheibe 26 wird durch Riemen 27 auf je eine auf der Welle 28 befestigte Riemscheibe 29 bewirkt.
Die Schleifscheibe legt sich somit unter dem Einfluß ihres Eigengewichts auf das Arbeitsstück und wird dabei durch die auf dem Werkstück aufliegende Schiene 20 gestützt.
Der Schleif druck kann durch eine besondere Belastung des Supports 17 beliebig erhöht werden. Durch Einstellen der Fußschiene 20 wird die Angriffstiefe der Schleifscheibe auf das Arbeitsstück bestimmt. Der Abstand der Fußschiene 20 vom tiefsten Punkt der Schleifscheibe i6 bildet die größtmögliche Spanstärke. Da die Schiene 20 bei der Verschiebung des Werktisches auf dem Werkstück schleift, wird sich der Support 17 je nach der Form des Werkstückes bewegen. Das Werkstück ist also gewissermaßen selbst die Schablone, nach der es geschliffen werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lagerung der Schleifscheibe bei Feilenschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (16) in einem Gestell (1) am frei verschiebbaren Schlitten (17) gelagert ist, in dem eine auf dem Werkstück aufruhende Schiene (20) einstellbar gelagert ist, die somit den Schleifscheibensupport entsprechend der Form des Werkstückes führt und die Schleiftiefe bestimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT204879D Active DE204879C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE204879C true DE204879C (de)

Family

ID=467167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT204879D Active DE204879C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE204879C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0021329B2 (de) Teilwälzverfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Verzahnungen
DE1265548B (de) Kurbelgetriebene Gesenkschmiedepresse
DE7609424U1 (de) Maschine zum polieren von giessformen
DE204879C (de)
DE842903C (de) Spiralbohrer- und Senker-Spitzenschleifmaschine fuer einen Kegelmantelschliff
DE585060C (de) Drehbank zum Unrunddrehen mit radial verschiebbarem, durch eine Lehre gesteuertem Werkzeugtraeger
DE1502543B1 (de) Vorrichtung zum Abrichten von profilierten Schleifscheiben zum Schleifen von Stirnraedern mit schraubenfoermig verlaufenden Zaehnen von insbesondere Evolventenprofil
DE257593C (de) Maschine mit endlosem wanderdem Schleifband zum Polieren ebener und unebener oder profilierter Flächen bei der das Band von einem entsprechend ausgebildeten Andrücker der an einem Schlitten o dgl an wagerechten Gleitbahnen verschiebbar ist an das auf einen verschiebbaren Tisch gelegte Werkstück angedrückt wird
DE2244648C3 (de) Breitbandschleifmaschine
DE141716C (de)
DE244293C (de)
DE582140C (de) Drehbank zum Unrunddrehen
DE2542086B2 (de) Schleifmaschine fuer gekruemmte werkstuecke, insbesondere messer
DE152543C (de)
DE966936C (de) Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen eines Evolventenprofils nach einem veraenderlich einstellbaren Grundkreishalbmesser an Schleifscheiben fuer Zahnraeder
DE240498C (de)
DE278574C (de)
DE155956C (de)
DE275462C (de)
DE867966C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Profilieren von Werkzeugen, Lehren od. dgl.
DE2146720C3 (de) Hin- und herschwenkbarer, sowie heb- und senkbarer Greiferarm zum Zuführen von Werkstücken
DE933731C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Zickzackscheren
DE122200C (de)
DE171338C (de)
DE137468C (de)