DE2044153C3 - Preßmuffenstoß für Spannstäbe - Google Patents

Preßmuffenstoß für Spannstäbe

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DE2044153C3
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DE19702044153
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Siegfried Dipl.-Ing.; Riech Henning Dipl.-Ing.; 3150 Peine Hänig
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Stahlwerke Pein Salzgitter AG
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Stahlwerke Pein Salzgitter AG
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Description

Die Erfindung betrifft einen Preßmuffenstoß für Spannstäbe mit Oberflächenprofilierungen.
Es ist bekannt, gerippte Spannstäbe für Spannbetonbauteile mit Hilfe von Preßmuffen zu stoßen.
Es kommt bei Spannbetontragwerken oft vor, daß je nach Baufortschritt Teile des Bauwerkes vorgespannt und die Spannglieder miteinander verbunden werden. Durch Nachspannen an den Endverankerungen wird schließlich die erforderliche Gesamtvorspannung erzielt. Da nach dem Herstellen des Anschlußteiles die Aussparungen für die Stoßverbindungen sowie die zwischen den Bauabschnitten verbleibenden Fugen mit Beton vergossen werden, besteht die Gefahr, daß der Fugenverguß das spätere Nachspannen behindert, weil das Nachspannen eine Relaiivbewegung zwischen Spannglied und Beton auch im Bereich der Fugen bewirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Preßmuffenstoß für Spannstäbe das ungehinderte Nachspannen zu ermöglichen, so daß sich nach dem Fugenverguß in der gesamten Tragkonstruktion eine durchgehend gleichmäßige Vorspannung erreichen läßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen aufeinanderfolgenden Abschnitten eines Spannbetonbauwerkes ein Spannstabende mit einer aufgepreßten Muffe als Preßanker am fertigen Bauabschnitt an einem Preßring sich abstützend verankert ist, wobei ein elastischer Ring am Preßring anliegend den Preßanker umgibt, daß zum folgenden Bauabschnitt hin ein weiterer elastischer Ring an der Stirnfläche der Preßmuffe angeordnet ist und daß der Preßanker sowie die anschließende Preßmuffe mit einem abdichtenden Gleitmaterial umhüllt sind.
Durch die Gleitmöglichkeit von Preßanker und Preßmuffe sowie durch die Nachgiebigkeit der elastischen Ringe, gegen die der Preßring bzw. die Preßmuffe drücken, entsteht eine durchgehend gleichmäßige Vorspannung in der gesamten Tragkonstruktion. Eine Behinderung der Spannglieddehnung im Bereich der Fugen wird mit Sicherheit vermieden. Die Anordnung des Preßringes hat sich als zweckmäßig erwiesen, da hierdurch in einfacher Weise eine Zentrierung des Spannstabes erfolgen kann, so daß sich die aus etwaigen Exzentrizitäten ergebenden Probleme beim Vorspannen vermeiden lassen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende
Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die Figur zeigt einen Spannstabstoß in Seitenansicht und Längsschnitt. Im linken Teil der Zeichnung ist ein Bauabschnitt mit Spannstabverankerung dargestellt, der bereits vorgespannt worden ist. Dabei besteht die Spannstabverankerung aus einer in den Bauabschnitt 1 zur Lastverteilung eingelassenen Ankerplatte 2. die mit der Oberfläche des Bauabschnitts bündig abschließt. In die Ankerplatte ist zentrisch ein Paßstück 3 eingesetzt, in das ein Hüllrohr 4 eingreift. Im letzteren liegt ein Spannstab 5, dessen Oberfläche quergerippt, schräggerippt oder aber mit einem aufgewalzten Gewinde versehen sein kann. Das Ende 12 des Spannslabes ist mit einem Preßanker 25 versehen, der aus einer aufgepreßten Hülse besteht- Dieser Preßanker liegt gegen die kegelstumpfförmig ausgebildete Außenfläche 8 eines
Preßringes 9 an. durch den die erforderliche zentrische Lagerung des Spannstabes 5 sichergestellt wird.
Für die Verankerung am linken Ende des Spannstabes 5 mit einem Preßring und einer Ankerplatte ist ein Preßanker bereits vor dem Einbau des Spannstabs 5 aufgepreßt worden. An der Gegenseite wird der in der Figur dargestellte Preßanker 25 erst nach hydraulischer Vorspannung des Spannstabs auf sein Ende 12 aufgepreßt.
Der Spannstab 22 des folgenden Bauabschnitts 23 wird durch eine Preßmuffe am Stoß 21 der Spannstäbe angeschlossen. Preßanker 25 und Preßmuffe 24 weiden mit einem abdichtenden Gleitmaterial 26 umhüllt, so daß beim Nachspannen Bewegungen im Beton möglich sind.
Die Preßmuffe 24 liegt mit ihrer rechten Stirnseite gegen einen Ring 27 an, der eine elastisch-plastische Nachgiebigkeit aufweist und z. B. aus Hartschaum bestehen kann. Gegen einen Ring aus gleichem Material, der den Preßanker 25 umgreift, liegt der Preßring 9 auf seiner der Ankerplatte 2 abgewandten Seite an. Diese elastischen Ringe ermöglichen eine gewisse Bewegung des Preßringes 9 zusammen mit dem Spannstab 5 und der Preßmuffe 24 beim Nachspannen.
Die benachbarten Bauabschnitte 1 und 23 weisen für jeden Preßmuffenstoß eine zur Stirnfläche hin offene Aussparung auf. Sofort nach dem Anbau des anschließenden Bauabschnittes 23 werden diese Aussparungen sowie die zwischen den Bauabschnitten 1 und 23 verbleibenden Fugen mit Beton 28 vergossen. In den Bereichen, in denen sich die Bauabschnitte 1 und 23 direkt bzw. über die verhältnismäßig schmalen ausgegossenen Fugen berühren, ist nach Erhärten des Fugenbetons die einwandfreie Kraftübertragung gewährleistet.
Soweit der Bauabschnitl 23 das Ende einer Tragkonstruktion verkörpert, kann am Ende dieses Bauabschnitts 23 mit einer Spannkraft vorgespannt werden, die etwas größer ist als die im bereits eingebauten Bauabschnitt, z.B. im Bauteil 1. Dadurch entsteht infolge der Gleitmöglichkeit von Preßanker und Preßmuffe sowie der Nachgiebigkeit der Ringe 27 eine durchgehend gleichmäßige Vorspannung in der gesamten Tragkonstruktion.
Nach Beendigung des Spannvorganges wird der Zwischenraum zwischen Hüllrohr 4 und Spannstab 5 bzw. 22 durch Injektion haftender Materialien 13 über Injektionskanäle 14 ausgefüllt, so daß ein voller nachträglicher Verbund gewährleistet und eine Korrosion der Spannstäbe verhindert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Preßmuffenstoß für Spannstäbe mit Oberflächenprofilierungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aufeinanderfolgenden Abschnitten eines Spannbetonbauwerkes ein Spannstabendc(l2) mit einer aufgepreßten Muffe als Preßanker (25) am fertigen Bauabschnitt (1) an einem Preßring (9) sich abstützend verankert ist, wobei ein elastischer Ring (27) am Preßring (9) anliegend den Preßanker (25) umgibt, daß zum folgenden Bauabschnitt (23) hin ein weiterer elastischer Ring (27) an der Stirnfläche der Preßmuffe (24) angeordnet ist und daß der Preßanker (25) sowie die anschließende Preßmuffe (24) mit einem abdichtenden Gleiimaierial (26) umhüllt sind.
DE19702044153 1970-09-05 Preßmuffenstoß für Spannstäbe Expired DE2044153C3 (de)

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DE2044153A1 DE2044153A1 (de) 1972-03-09
DE2044153B2 DE2044153B2 (de) 1975-11-20
DE2044153C3 true DE2044153C3 (de) 1976-06-24

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