DE204298C - - Google Patents

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DE204298C
DE204298C DENDAT204298D DE204298DA DE204298C DE 204298 C DE204298 C DE 204298C DE NDAT204298 D DENDAT204298 D DE NDAT204298D DE 204298D A DE204298D A DE 204298DA DE 204298 C DE204298 C DE 204298C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/12Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
    • A47C23/22Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type of tensioned rubber cords or like cords

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34^·. GRUPPE
EMIL ROSENBUSCH in KARLSRUHE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1907 ab.
Um eine große Biegsamkeit bei genügender Tragfähigkeit einer Matratze zu erreichen, wird im vorliegenden Falle ein Matratzenrahmen aus beliebigem Material in bekannter Weise mit dehnbaren, federnden Schnüren, Gurten, Drahtseilen, Ketten o. dgl. verspannt und so ein elastischer Boden gebildet. Die Federkraft wird so gewählt, daß der Boden sich sehr nachgiebig gestaltet. Da nun bei einer
ίο Matratze die ganze Liegfläche nicht gleichmäßig belastet wird, sondern der mittlere Teil ein viel größeres Gewicht zu tragen hat als die Enden, so würde bei einem so nachgiebigen Boden die Mitte dem Druck zu viel nachgeben. Die Matratze würde sich beim Gebrauch muldenartig gestalten und der Liegende in eine sehr schlechte Lage kommen.
Diesen Mangel hat man schon dadurch zu beseitigen versucht, daß man allenthalben den Boden härter spannte, auch besonders dadurch, daß man die Mitte durch Gegendruck tragfähiger machte. Daß hierbei die Biegsamkeit der Liegfläche leiden mußte, ist ein vielbeklagter Mangel. Um nun die beiden gewünschten Eigenschaften der großen Nachgiebigkeit und Tragkraft zu vereinigen, werden gemäß der Erfindung in mäßigen Entfernungen voneinander zwei oder auch mehr Böden untereinander im Matratzenrahmen angeordnet, welche voneinander völlig unabhängig sind. Diese Böden sollen einander nach Bedarf ihre Belastung tragen helfen; wenn sich nämlich der obere Boden infolge seiner Belastung hauptsächlich in der · mittleren Zone bis zum nächstunteren Boden gesenkt hat, tritt die Wirksamkeit des unteren Bodens ein, indem er das Gewicht mitträgt. Ist das Gewicht so groß, daß die Einbiegung noch den nötigenfalls angebrachten dritten Boden erreicht, so hilft auch dieser mittragen usw. Je weicher die Matratze gestaltet sein soll, desto mehr Böden müssen vorhanden sein, um die erforderliche Tragkraft zu erhalten. In den meisten Fällen wird man wohl mit zwei Böden auskommen. Je nach Gestaltung der Böden wird man den unteren Boden als ganzen Boden anbringen oder auch nur in dem am meisten beanspruchten mittleren Teil.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Federboden, bestehend aus zwei untereinander angeordneten ganzen Böden. Fig. 1 ist Oberansicht, Fig. 2 Querschnitt, Fig. 3 Längsschnitt. Es bedeuten r den Matratzenrahmen, s Verstärkungsstreben aus T-Eisen, 0 sind die bekannten Querverspannungen, die den oberen Boden, u solche, die den unteren Boden bilden, ζ sind Zugfedern, die den Verspannungen eine dehnbare und federnde Eigenschaft geben. Die Verspannungen u des unteren Bodens sind zwischen den Verspannungen 0 angebracht, damit bei der Federung eine Berührung vermieden wird (Fig. 3). .
Fig. 4 zeigt die Oberansicht eines Bettbodens, bei welchem die obere Federlage wie gemäß Fig. 1 gebildet wird. In der Zeichnung fehlt der obere Boden, um den unteren
Boden deutlicher zeigen zu können. Die untere Federlage ist hier nur an der meistbeanspruchten mittleren Zone angeordnet und besteht aus den bekannten Sprungfedern mit bekannter Befestigung.
Es bedeuten r den Rahmen, s Querstreben, d sind Drähte, auf deren Kreuzpunkten die Sprungfedern / angebracht sind, υ sind die Befestigungs- und Verbindungsschnüre für die ίο Federn f. Die Schnüre sind um den oberen Federnrand mehrfach herumgewickelt, um jedes Geräusch bei Berührung mit dem oberen Boden zu verhüten. Fig. 5 ist Querschnitt, Fig. 6 Längsschnitt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Federnder Matratzenboden mit mehrfacher Federung, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere federnde Lagen übereinander im Matratzenrahmen voneinander völlig unabhängig angeordnet sind, um eine mehrstufige Federung zu erzielen.
  2. 2. Matratzenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere federnde Lage, in an sich bekannter Weise aus Sprungfedern hergestellt,. nur in der am meisten beanspruchten mittleren Zone der Matratze angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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