DE204298C - - Google Patents
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- DE204298C DE204298C DENDAT204298D DE204298DA DE204298C DE 204298 C DE204298 C DE 204298C DE NDAT204298 D DENDAT204298 D DE NDAT204298D DE 204298D A DE204298D A DE 204298DA DE 204298 C DE204298 C DE 204298C
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- Germany
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- mattress
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- floors
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/12—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
- A47C23/22—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type of tensioned rubber cords or like cords
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34^·. GRUPPE
EMIL ROSENBUSCH in KARLSRUHE.
Um eine große Biegsamkeit bei genügender Tragfähigkeit einer Matratze zu erreichen, wird
im vorliegenden Falle ein Matratzenrahmen aus beliebigem Material in bekannter Weise mit
dehnbaren, federnden Schnüren, Gurten, Drahtseilen, Ketten o. dgl. verspannt und so
ein elastischer Boden gebildet. Die Federkraft wird so gewählt, daß der Boden sich
sehr nachgiebig gestaltet. Da nun bei einer
ίο Matratze die ganze Liegfläche nicht gleichmäßig
belastet wird, sondern der mittlere Teil ein viel größeres Gewicht zu tragen hat
als die Enden, so würde bei einem so nachgiebigen Boden die Mitte dem Druck zu viel
nachgeben. Die Matratze würde sich beim Gebrauch muldenartig gestalten und der Liegende
in eine sehr schlechte Lage kommen.
Diesen Mangel hat man schon dadurch zu beseitigen versucht, daß man allenthalben
den Boden härter spannte, auch besonders dadurch, daß man die Mitte durch Gegendruck tragfähiger machte. Daß hierbei
die Biegsamkeit der Liegfläche leiden mußte, ist ein vielbeklagter Mangel. Um nun die
beiden gewünschten Eigenschaften der großen Nachgiebigkeit und Tragkraft zu vereinigen,
werden gemäß der Erfindung in mäßigen Entfernungen voneinander zwei oder auch mehr
Böden untereinander im Matratzenrahmen angeordnet, welche voneinander völlig unabhängig
sind. Diese Böden sollen einander nach Bedarf ihre Belastung tragen helfen; wenn sich nämlich der obere Boden infolge
seiner Belastung hauptsächlich in der · mittleren Zone bis zum nächstunteren Boden gesenkt
hat, tritt die Wirksamkeit des unteren Bodens ein, indem er das Gewicht mitträgt.
Ist das Gewicht so groß, daß die Einbiegung noch den nötigenfalls angebrachten dritten Boden
erreicht, so hilft auch dieser mittragen usw. Je weicher die Matratze gestaltet sein soll, desto
mehr Böden müssen vorhanden sein, um die erforderliche Tragkraft zu erhalten. In den
meisten Fällen wird man wohl mit zwei Böden auskommen. Je nach Gestaltung der
Böden wird man den unteren Boden als ganzen Boden anbringen oder auch nur in dem
am meisten beanspruchten mittleren Teil.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Federboden, bestehend aus zwei untereinander angeordneten
ganzen Böden. Fig. 1 ist Oberansicht, Fig. 2 Querschnitt, Fig. 3 Längsschnitt.
Es bedeuten r den Matratzenrahmen, s Verstärkungsstreben aus T-Eisen, 0 sind die
bekannten Querverspannungen, die den oberen Boden, u solche, die den unteren Boden
bilden, ζ sind Zugfedern, die den Verspannungen eine dehnbare und federnde Eigenschaft
geben. Die Verspannungen u des unteren Bodens sind zwischen den Verspannungen
0 angebracht, damit bei der Federung eine Berührung vermieden wird (Fig. 3). .
Fig. 4 zeigt die Oberansicht eines Bettbodens, bei welchem die obere Federlage wie
gemäß Fig. 1 gebildet wird. In der Zeichnung fehlt der obere Boden, um den unteren
Boden deutlicher zeigen zu können. Die untere Federlage ist hier nur an der meistbeanspruchten
mittleren Zone angeordnet und besteht aus den bekannten Sprungfedern mit bekannter Befestigung.
Es bedeuten r den Rahmen, s Querstreben, d sind Drähte, auf deren Kreuzpunkten die
Sprungfedern / angebracht sind, υ sind die Befestigungs- und Verbindungsschnüre für die
ίο Federn f. Die Schnüre sind um den oberen
Federnrand mehrfach herumgewickelt, um jedes Geräusch bei Berührung mit dem oberen
Boden zu verhüten. Fig. 5 ist Querschnitt, Fig. 6 Längsschnitt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Federnder Matratzenboden mit mehrfacher Federung, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere federnde Lagen übereinander im Matratzenrahmen voneinander völlig unabhängig angeordnet sind, um eine mehrstufige Federung zu erzielen.
- 2. Matratzenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere federnde Lage, in an sich bekannter Weise aus Sprungfedern hergestellt,. nur in der am meisten beanspruchten mittleren Zone der Matratze angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204298C true DE204298C (de) |
Family
ID=466643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204298D Active DE204298C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204298C (de) |
-
0
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