DE203262C - - Google Patents

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DE203262C
DE203262C DE1907203262D DE203262DA DE203262C DE 203262 C DE203262 C DE 203262C DE 1907203262 D DE1907203262 D DE 1907203262D DE 203262D A DE203262D A DE 203262DA DE 203262 C DE203262 C DE 203262C
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DE
Germany
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regulator
shaft
driven
sleeve
gear
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Expired
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DE1907203262D
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Publication date
Application filed filed Critical
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/10Devices characterised by the use of mechanical means by actuating an indicating element, e.g. pointer, for a fixed time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

j. ΛΛ AoC
fin W
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203262 KLASSE 42 ο, GRUPPE
Firma H. GROSZMANN in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1907 ab.
Die Erfindung, bezieht .s^ch auf Fahrzeuggeschwindigkeitsmesser, deren angetriebene Teile in bestimmten Zeitzwischenräumen vom Anti ieb abgekuppelt sowie in dieser Zeit ge-. 5 bremst werden und besteht in einer Vorrichtung zum uhrwerklosen mechanischen Betätigen der Entkupplungs- bzw. Bremsvorrichtung von der Antriebswelle aus, statt, wie bisher, durch ein die Entkupplung mechanisch oder
ίο durch Kontaktschluß eines Elektromagnetstromkreises bewirkendes Uhrwerk, dessen Gang und Wirkungsdauer bei mechanischer Einwirkung auf die Entkupplungsvorrichtung sehr nachteilig beeinflußt wird, während zu der sich sonst vorzüglich bewährenden elektromagnetischen Entkupplung das Mitführen und Erneuern einer Strömquelle erforderlich ist. Durch die Vorrichtung der Erfindung werden diese Übelstände beseitigt. Bei derselben wird die sonst durch das Uhrwerk vollkommen gleichmäßige Drehung der die Entkupplungsvorrichtung betätigenden Welle von der ungleichmäßig umlaufenden Hauptantriebswelle aus dadurch erreicht, daß ein sich selbst bremsender Zentrifugalpendelregulator mit der antreibenden Reibungskupplung derart verbunden ist, daß er die mitgenommene Reibfläche gegenüber der antreibenden aufhält.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufriß der Vorrichtung mit teilweise im Schnitt dargestelltem Getriebe. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Regulator.
Welle 4 bildet den Anschluß an die Fahrzeugachse, Welle 3 den von der Welle 4 durch Schnecke 2 bewegten Antrieb für die Zeiger des Geschwindigkeitsmessers, und Welle 30 dient zum Antrieb der Entkupplungsvorrichtung für
die Zeiger. In einer Bohrung 1 der Stirnfläche der Antriebswelle 4 liegt mit seinem zylindrischen Zapfen 5 ein mehrstufig zylindrisch abgedrehter Wellenfortsatz 6. Dieser wird durch in Bohrungen 7 der Antriebswelle 4 gelagerte federbelastete Mitnehmerstifte 8 gezwungen, die Drehung der Antriebswelle 4 mitzumachen. Da die vorstehenden Enden der Mitnehmerstifte ebenso wie die entsprechenden Anlageflächen in dem Fortsatz 6 an einer Seite gerade verlaufen, an der abgekehrten Seite dagegen abgeschrägt sind, so nimmt die Welle 4 den Wellenstumpf 6 nur bei der einen Drehrichtung mit. An dem Bund 10 des Fortsatzes 6 liegt eine Leder- · o. dgl. Scheibe 11 an. Über den Wellenteil 12 des Fortsatzes 6 ist lose ein Zahnrad 13 mit langer Nabe 14 geschoben, auf welcher lose eine Hülse 15 sitzt, deren Bund 16 gegen die Lederscheibe 11 anliegt. Der Wellenfortsatzbund 10 mit der Lederscheibe einerseits und der Hülsenbund 16 andererseits bilden die antreibende bzw. die mitgenommene Reibfläche einer Reibungskupplung. Der Hülsenbund 16 wird vom Rücken her. unter Vermittlung eines Kugelkorbes 17 gegen eine Überwurfkapsel 18 abgestützt, während der Fortsatzbund 10 unter dem ständigen Druck einer Spiralfeder 19 steht, die unter Vermittlung einer Zwischenlegscheibe 20 einen Kugelkorb 21 gegen den Bund 10 drückt.
An der Hülse 15 greift das eine Ende einer Spiralfeder 22 an. Zahnrad 25 mit Trommel 23 sind durch Winkelringe 24 fest mit Nabe 14 des Zahnrades 13 verbunden. An der Trommel 23 ist. das andere Ende der Feder 22 befestigt, so daß durch Feder 22 die Hülse 15
mit den Zahnrädern 25 bzw. 13 nachgiebig verbunden ist.
Zahnrad 25 greift in das Triebrädchen 26 (Fig. 2) eines an der wagerechten Achse 27 schwingenden Zentrifugalregulators 28 ein. Das Zahnrad 13 seinerseits treibt ein Zahnrad 29 der Welle 30, durch deren Drehung in nicht näher angegebener, aber bekannter Weise die Auslösung und Feststellung der Zeiger des Geschwindigkeitsmessers bewirkt wird.
Der Zentrifugalpendelregulator 28 ist von einem Gehäuse 31 umgeben, in welchem ein Anschlag 32 einstellbar ist; die Schwungmassen 33 ziehen bei ihrem" Ausschlag eine Scheibe 34 an den Anschlag 32 heran. Durch das Andrücken der umlaufenden Scheibe 34 an den ruhenden Anschlag 32, die beide mit auswechselbarem Reibbelag versehen sind, wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schwungmassen 33 derart verlangsamt, daß dieselben ihren Ausschlag erheblich verringern. Dann hört aber wiederum das Bremsen zwischen der Scheibe 34 und dem Anschlag 32 auf, so daß das Spiel von neuem beginnt.
Dieses selbsttätige 'Bremsen und Wiederanlaufen des Regulators macht die Umdrehungsgeschwindigkeit des Triebrädchens 26 und damit des Zahnrades 25 sowie desjenigen 13 und 29 und folglich der Welle 30 praktisch gleich ■ mäßig, indem einerseits durch das Bremsen des Regulators 28 dieser das Zahnrad 25 mit der Trommel 23 und mittels der Feder 22 die Hülse 15 und deren mitgenommene Reibfläche 16 gegenüber der antreibenden Reibfläche 1.0 der Reibungskupplung aufhält, d. h. mit anderen Worten, die Kupplung löst und andererseits beim Wiederanlaufen sie wiederherstellt. Dieses Lösen erfolgt stets, sobald Welle 30 die bestimmte Umdrehungszahl überschreitet.
Die nachgiebige Übertragung der Drehung der Hülse 15 auf das Zahnrad 25 mittels Spiralfeder 22 dient dazu, beim Halten des Fahrzeuges zwischen zwei Entkupplungen de= Zeigers die Welle 30 trotz feststehender Hülse 15 noch weiter zu drehen, wodurch erreicht wird, daß der Zeiger des Geschwindigkeitsmessers freigegeben wird und während diesel Zeit in die Nullstellung zurückgehen kann.
Die Regulatorspindel 27 ist wagerecht gelagert, um die Stöße, die das Fahrzeug von den Unebenheiten der Fahrstraße erhält, auf den Ausschlag der Schwungmassen 33 einflußlos zu machen.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum gleichmäßigen An ■ trieb der Entkupplungs- und Feststell vor richtung der Zeiger von Geschwindigkeitsmessern mit zeitweise ausgeschalteten Zeigern, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Fahrzeug ungleichmäßig angetriebene Welle (4) mittels der Reibungskupplung (10, ii, 16) die Hülse (15) dreht, deren Bewegung mittels Zahnrad (25) auf den Regulator
    (28) und durch diesen mittels Räder. (13, 29) gleichmäßig auf die Welle (30) übertragen wird, welche die Entkupplung und Feststellung des von Welle (3) angetriebenen Zeigers des Geschwindigkeitsmessers bewirkt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die antreibende Reibfläche (10) der Reibungskupplung nur bei Drehung in dem einen Sinne durch Mitnehmerstifte (8) angetrieben wird, welche bei Drehung im anderen Sinne mit ihren Schrägflächen von den an der anderen Seite abgeschrägten Anlageflächen der Reibfläche (10) abgleiten.
  3. 3. .Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (15) der angetriebenen Reibfläche (16) die um die Spindel (12) der treibenden Reibfläche (10) umlaufende Nabe (14) des in das Zahnrad
    (29) der Welle (30) eingreifenden Zahnrades (13) lose umfaßt, in den Trommelfortsatz (23) des mit der Nabe (14) verbundenen, auf die Regulatorspindel (27) wirkenden Zahnrades (25) eintritt und mit dem Trommelfortsatz (23) durch eine koachsiale Spiralfeder (22) verbunden ist, welche beim Stillstehen des Fahrzeuges zwischen zwei Zeigerentkupplungen ein Weiterdrehen der Welle (30) trotz stillstehender Hülse (15) bewirkt, um den Zeiger in die Nullstellung zu führen.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentansprucch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmassen (33) des Regulators (28) eine im Regulatorgehäuse (31) koachsial mitumlaufende Reibscheibe (34) zum Zweck des Bremsens an eine feste Reibscheibe (32) heranziehen.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulatorspindel (27) wagerecht gelagert ist, um eine Beeinflussung der Regulatorschwungmassen (33) no durch Erschütterungen des Fahrzeuges zu verhindern.
  6. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Reibscheibe (32) des Regulators im Gehäuse (31) verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907203262D 1907-09-05 1907-09-05 Expired DE203262C (de)

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AT39208D AT39208B (de) 1907-09-05 1908-11-26 Vorrichtung zum gleichmäßigen Antrieb der Entkupplungs- und Feststellvorrichtung der Zeiger von Geschwindigkeitsmessern mit zeitweise ausgeschalteten Zeigern.

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