DE202804C - - Google Patents

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DE202804C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 202804-KLASSE 766. GRUPPE
in BREMEN-DELMENHORST
für Heilmannsche Kämmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1906 ab.
Die Kämmaschinen, bei welchen ein von der Zange gehaltener Faserbart ausgekämmt und dann dieser ausgekämmte Faserbart nach dem Öffnen der Zange durch einen Vorstechkamm hindurch abgezogen wird (System Heilmann), liefern das Fasergut der Abzugwalze in Form von breiten Büscheln, sogenannten Abrissen, welche behufs Bildung eines zusammenhängenden Vließes dachziegelartig übereinandergelegt werden. Der vordere dichte Teil des Abrisses wird immer über den hin-
> teren dünnen Teil des vorhergehenden gelegt' und so ein verhältnismäßig ausgeglichenes
. Vließ bzw. Band gebildet, welches Fasern von der Länge des Kämmlings bis zu der größten im Fasergut vorhandenen Faserlänge aufweist, wie es das Schema Fig. 4 darstellt, bei welchem die Ordinaten die Faserlängen darstellen, Für gewisse Zwecke ist es nun erwünscht, Kammzüge zu haben, welche nur die langen und längsten Fasern enthalten, während die mittellangen und kurzen für andere Zwecke besonders geeignet sind.
Vorliegende Erfindung betrifft nun insbesondere ein Verfahren zum Abführen der gekämmten Abrisse an Heilmannschen Kämmmaschinen, welches sich dadurch kennzeichnet, daß die gekämmten Abrisse in Teile von verschiedener Faserlänge zerlegt und diese Teilabrisse getrennt abgeführt werden, und ferner betrifft sie eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
In Fig. ι sind d, U1 die Abzugwalzen und c, C1 die Abführwälzen einer Heilmannschen Kämmaschine, welche die an dem einen Ende ausgekämmten Faserbüschel durch den Vorstechkamm hindurch abziehen. Der Abriß liegt auf dem zwischen den Abzugswalzen d, d1 hindurchgehenden Laufleder β und wandert mit ihm einem ersten Walzenpaar p, P1 zu. Die obere Walze P1 ist etwas gehoben, so daß der Abriß zwischen dem ersten Walzenpaar p, P1 hindurchlaufen kann. Er wird dann von einem zweiten Walzenpaar q, q% erfaßt und in einen Nadelkammrost s, S1, s1 vorgeschoben. Sobald eine gewisse Länge des Abrisses in den Nadelkammrost eingezogen ist, wird die obere Walze q1 des zweiten Walzenpaares gehoben, gleichzeitig werden der Nadelkamm s durch die gelochten Rostplatten S1, S1 und die obere Walze P1 des ersten Walzenpaares gesenkt (Fig. 2), wobei letztere die noch auf dem. Laufleder β liegenden Enden der längsten Fasern festklemmt. Senkt sich jetzt der Schläger r (Fig. 3) zwischen die beiden Walzenpaare p, P1 und q, qv so zieht er die längsten Fasern aus dem Nadelkammrost zurück und führt sie gleichzeitig einem dritten unteren Walzenpaare t, tx zu, welches die längsten Fasern um eine > gewisse Länge vorzieht und dann wieder stillsteht. Beim nächsten Spiel wird sowohl den zwischen q, q1
als auch den zwischen t, tx vorhandenen Fasern ein neuer Teilabriß zugefügt und über das nach unten hängende Ende gelegt, so daß sowohl bei der oberen Abführeinrichtung wie bei der unteren Abführeinrichtung ein Band abgeführt wird, und zwar enthält das. obere Band bei I die kurzen und mittellangen Fasern, das untere Band bei II dagegen die mittellangen und längsten Fasern. Fig. 4 zeigt das Diagramm des unzerlegten Zuges, Fig. 5 das der bei I und II austretenden Teilzüge. . .

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Abführen der gekämmten sogenannten Abrisse für Heilmannsche Kämmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die gekämmten Abrisse in Teile von verschiedener Faserlänge zerlegt und diese Teilabrisse getrennt abgeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem ersten Walzenpaar (ft, P1) einem zweiten, vor einem Nadelkammrost (s, S1,- S1) angeordneten Walzenpaar (q, qx) zugeführte Abriß zwischen diesen beiden Walzenpaaren (ft, P1, q, qx) durch einen Schläger fr) zerlegt wird, so daß die langen Fasern durch ein drittes unteres Walzenpaar (t, I1) abgeführt werden, während die kürzeren Fasern in dem oberen zweiten Walzenpaar (q, qx) verbleiben und durch die . Abführ walzen (c, C1) abgeleitet werden.
    Hierzu "i Blatt Zeichnungen.
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