DE2024955A1 - Landwirtschaftliches Anhängefahrzeug oder -gerät - Google Patents
Landwirtschaftliches Anhängefahrzeug oder -gerätInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/001—Steering by means of optical assistance, e.g. television cameras
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D67/00—Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/005—Steering specially adapted for trailers operated from tractor steering system
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Description
45 OSNABRDCK , den 21 ο Mai 1970
Firma Franz Grimme
Landmaschinenfabrik
2845 Damme i.O.
2845 Damme i.O.
Landwirtschaftliches Anhängefahrzeug
oder -gerät
Die Erfindung betrifft ein landwirtschaftliches Anhängefahrzeug oder -gerät, beispielsweise Kartoffelvollerntemaschinen,
Rübenerntemaschinen, Transportanhänger od. dgl., mit einer als
Lenkachse ausgebildeten Laufachse und einem auf die Spurstange wirkenden, doppelseitigen Hydraulikantrieb für den
Lenkausschlag der Laufräder.
Bei solchen Geräten ist es möglich, mit Hilfe eines geeigneten
Lenkausschlages der Lenkachse bei Fahrten am Schräghang einem talseitigen Auswandern des Gerätes entgegenzuwirken sowie den
Wendekreis des aus Zugmaschine, z.B. Schlepper, und Anhänge-
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gerät bestehenden Zuges erheblich zu verringern, was insbesondere bei Transportfahrten auf engen Wegen und bei Rangiervorgängen erwünscht ist.
Das Ausmaß des Lenkausschlages wird von einer Bedienungsperson oder vom Schlepperfahrer nach Gutdünken bestimmt. Dies führt
im Betrieb häufig zu Schwierigkeiten durch Übersteuerung. Ferner unterbleibt nicht selten ein Rückstellen der Laufräder nach
Beendigung von Hangfahrten oder Wendemanövern.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kontrollmöglichkeit
für den Schlepperfahrer oder die Bedienungsperson zu schaffen, welche es ermöglichts einen gewünschten Lenkausschlag
präzise herbeiführen und die Stellung der Laufräder der Lenkachse zu jedem Zeitpunkt mit einem Blick feststellen zu
können.
Hierzu ist die Erfindung gekennzeichnet durch eine dem Fahrzeug oder Gerät zugeordnete Anzeigevorrichtung für den Lenkausschlag
der Laufräder. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die Anzeigevorrichtung aus einem einen
Zeiger eines Anzeigegerätes betätigenden Bowdenzug besteht, dessen Mantel im Lenkachsbereich ortsfest abgestützt und dessen
Seele mit einem an der Lenkausschlagbewegung beteiligten Bauteil der Lenkachse gekuppelt ist. Besonders genau arbeitet die
Anzeigevorrichtung, wenn erfindungsgemäß die Seele des Bowden-
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' 2D24955
zuges an der Kolbenstange angreift und der Mantel des Bowdenzuges am Zylinder des Hydraulikantriebs festgelegt ist.
Eine besonders robuste Ausführung sieht vor, daß die Anzeigevorrichtung
eine einen Zeiger eines Anzeigegerätes betätigende Schwenkstange umfaßt, deren Schwenkausschlag über einen Schwenkhebel
von der Kolbenstange des Hydraulikantriebs abgeleitet ist. Es versteht sich, daß das den Zeiger umfassende Anzeigegerät
derart am Fahrzeug oder Gerät angeordnet ist, daß die Bedienungsperson bzw. der Schlepperfahrer die Anzeige schnell und ohne
Verlassen des Arbeitsplatzes ablesen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands
der Erfindung in einer schematischen Darstellung näher veranschaulicht,
es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schemadarstellung eines Anhängsfahrzeugs
oder -gerätes nach der Erfindung,
' Fig. 2 Detaildarstellungen der Anzeigevorrichtung unter-
und 3 .
; schiedlicher Ausführungen.
Das lediglich durch Unirißlinien 1 wiedergegebene Anhängefahrzeug oder -gerät weist eine als Lenkachse ausgebildete Laufachse
2 auf, deren Laufräder 3 mittels einer Spurstange 4 verschwenk-
und damit lenkbar sind. Zur Betätigung der Laufräder
ist ein Hydraulikantrieb 5 vorgesehen, dessen Zylinder.6 am Achskörper mittels einer Stütze 7 festgelegt ist und dessen
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Kolbenstange 8 bei 9 gelenkig an Laschen der Spurstange 4 angreiftj
Die Betätigung des Hydraulikantriebs 5 erfolgt zweckmäßig von dem Hydrauliksystem der Zugmaschine aus. Die in Fig. 1 und näher
in Fig. 2 veranschaulichte Anzeigevorrichtung besteht aus einem Anzeigegerät 10, welches zweckmäßig beispielsweise an der Stirnwand
des Fahrzeugs oder Gerätes 1 befestigt ist. Das Anzeigegerät 10 umfaßt einen Zeiger 11, welcher auf der Seele 12 eines
Bowdenzuges befestigt ist. Als Markierungen sind bei dem dargestellten, baulich sehr einfachen und rob-usten Anzeigegerät
in der Rückwand des Gerätegehäuses angebrachte Zähne 13 vorgesehen. Der Mantel 12' des Bowdenzuges ist bei 14 mit einem Ende
am Anzeigegerät 10 und mit seinem anderen Ende an einem Ansatz 15 am Ende des Hydraulikzylinders 6 festgelegt. Die im Mantel
des Bowdenzuges längsverschiebliche Seele 12 greift mit ihrem lenkachsseitigen Ende bei 16 an einer Stütze 17 an, welche fest
mit der Kolbenstange 8 des Hydraulikantriebs 5 verbunden ist. Wird bei dieser Ausführung der Hydraulikantrieb 5, welcher als
doppelt wirkender Hydraulikantrieb ausgebildet ist, betätigt, so wird je nach Beaufschlagungsrichtung die Kolbenstange 8
axial aus- oder einwärts verschoben. Die Verlagerung der Kolbenstange
gegenüber dem Zylinder wird unmittelbar auf die Seele 12 des Bowdenzuges und damit auf den Zeiger 11 des Anzeigegerätes
10 übertragen. Mit Hilfe des Anzeigegerätes kann eine Bedienungsperson
den Lenkausschlag den jeweiligen Verhältnissen genau anpassen und sich von der Stellung der Laufräder während
des Betriebs laufend überzeugen.
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I ■ -5-
} Die Ausgestaltung der Anzeigevorrichtung nach Pig. 3 weist ein
'- Anzeigegerät 10' mit einem schwenkbar beweglichen Zeiger 11' und
einer mit Markierungszähnen versehenen Anzeigeplatte 13' auf. Der
; Zeiger 11' sitzt auf einer Schwenkstange J8, die vom Anzeigegerät
10' in den Lenkachsbereich des Fahrzeugs oder Gerätes geführt ist.
: An ihrem rückwärtigen Ende trägt die Schwenkstange 18 einen Schwenl .hebel 19, in dessen Schlitz 20 ein Zapfen 21 eingreift, welcher
I am Kopf 22 der Kolbenstange 8 befestigt.ist. Wird infolge Betätigung
des Hydraulikantriebs 5 die Kolbenstange axial ver-
'·■ schoben, so führt der Schwenkhebel 19 und mit dieser die Schwenk-
: stange 18 eine proportionale Schwenkbewegung aus. Es versteht
i sich, daß die Sehwenkstange 18 in geeigneter Weise drehbar in Lagern am Fahrzeug 1 abgestützt ist.
; Abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen ist es
! auch möglich, die Spurstange selbst und ihre Bewegungen zur Ab-,
leitung einer Anzeigebewegung auf einen Zeiger des Anzeigege- . rätes heranzuziehen. Die Ableitung der Bewegungen von der Ko'lbenj
stange des Hydraulikantriebs jedoch ist besonders einfach und genau. Schließlich wird noch darauf hingewiesen, daß anstelle eines
Hydraulikantriebs grundsätzlich auch ein anderer Antrieb Verwen-ϊ dung finden kann. In Verbindung mit einem Hydraulikantrieb jedoch
i- ■ - ■
,■ist die Anzeigevorrichtung nach der Erfindung besonders vorteilhaft,
weil im Gegensatz zu Spindelstellantrieben etc. Hydraulik- ; antriebe eine besonders einfache und leichte Lenkbedienung eri
möglichen, ohne daß die Bedienungsperson oder der Schlepperfahrer j ihren Arbeitsplatz verlassen müssen.
1 0 9 8 5 0 / (H 8 3
Claims (2)
- Ansprüche:Landwirtschaftliches Anhänge fahrzeug oder -gerät«, mit einer als Lenkachse ausgebildeten Laufachse mit einem auf eine Spurstange wirkenden, doppelseitigen Hydraulikantrieb für den Lenkausschlag der Laufräder, gekennzeichnet durch eine dem Fahrzeug oder Gerät (1) zugeordnete Anzeigevorrichtung für den Lenkausschlag der Laufräder.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung aus einem einen Zeiger (11) eines Anzeigegerätes (10) betätigenden Bowdenzug (12S12?) besteht, dessen Mantel (12?) im Lenkachsbereich ortsfest abgestützt und dessen Seele (12) mit einem an der Lenkausschlagbewegung beteiligten Bauteil der Lenkachse gekuppelt ist.3„ Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (12) des Bowdenzuges an der Kolbenstange (8) angreift und der Mantel (12») am Zylinder des Hydraulikantriebs (5) festgelegt ist.h. Gerät nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet s daß die Anzeigevorrichtung eine einen Zeiger (IIs) eines Anzeigegerätes (IQ') betätigende Sehwenkstange (18) umfaßt, deren Schwenkausschlag über einen Schwenkhebel (19) von der Kolbenstange (8) des Hydraulikantriebs (5) abgeleitet ist.109850/0483L e e r s e 11 e
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|---|---|---|---|
| DE19702024955 DE2024955A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Landwirtschaftliches Anhängefahrzeug oder -gerät |
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Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2024955A1 true DE2024955A1 (de) | 1971-12-09 |
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Family Applications (1)
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- 1971-05-13 NL NL7106577A patent/NL7106577A/xx unknown
- 1971-05-18 FR FR7117990A patent/FR2091747A5/fr not_active Expired
Also Published As
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