DE202271C - - Google Patents

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DE202271C
DE202271C DENDAT202271D DE202271DA DE202271C DE 202271 C DE202271 C DE 202271C DE NDAT202271 D DENDAT202271 D DE NDAT202271D DE 202271D A DE202271D A DE 202271DA DE 202271 C DE202271 C DE 202271C
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DE
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mandrel
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DENDAT202271D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/09Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting by using pressure
    • B22D27/11Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting by using pressure making use of mechanical pressing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202271 KLASSE 31 c. GRUPPE
kegelförmigen Domes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1906 ab.
Bei bekannten Verfahren zur Herstellung von dichten Stahlgußhohlblöcken durch Pressen in verjüngter Gußform wird ein kegelförmiger Kerndorn mit einer mit der Bewegung des Hohlblockes in der verjüngten Form gleichgerichteten, aber gegen die erstere verlangsamten Bewegung in das Metall eingetrieben. Hierbei müssen für die verlangsamte Bewegung besondere Einrichtungen getroffen werden, und es ist nicht möglich, die gewöhnliche Blockverdichtungspresse auch für die Herstellung von Hohlblöcken zu benutzen. Gemäß der Erfindung soll dagegen die Geschwindigkeit der der Bewegung des Hohlblockes gleichgerichteten Bewegung des Kerndorns genau der des Hohlblockes entsprechen. Ein Reißen des Hohlblockes auf dem Dorn ist nicht zu befürchten, da das Verdichten in so warmem Zustande der Blöcke durchgeführt wird, daß sie bis zum Schluß der Verdichtung gut schmiedefähig bleiben.
In der Zeichnung ist eine Presse zur Ausführung des Verfahrens in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Auf einem Blockformwagen α ist ein kegelförmiger Dorn b in der Mitte eingesetzt; um diesen sitzt mit dem nötigen Spielraum für den zu pressenden Hohlblock eine gleichfalls verjüngte Blockform c. In den Spielraum zwischen der Blockform c und dem Dorn b wird das flüssige Metall m eingegossen. Durch Hochdrücken des unteren Preßkolbens d wird der Dorn b angehoben und mit diesem die Scheiben e und e1, auf welchen das flüssige Metall ruht. Dieses wird nun gleichzeitig mit dem Dorn b in die sich nach oben verjün-. gende Form c gepreßt, wodurch ein verdichteter Hohlkörper entsteht. Der Dorn b ist hohl und wird durch Wasser gekühlt, das z. B. durch biegsame Rohre und das durchbohrte Fußstück b1. zugeführt und in gleicher Weise abgeführt wird. .
f ist der an sich bekannte Gegendruckkolben, der oben auf dem flüssigen Metall aufliegt und als Hohlkolben ausgebildet ist. In diesem befindet sich ein zweiter Kolben g, welcher auf dem Dorn b aufruht. Die Kolben f und g spielen in einem Zylinder h. Der Kolben g trägt oben eine Kolbenstange i, an welcher ein Scheibenkolben k sitzt, der sich in einem Zylinder I befindet. Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: . :
Zunächst wird der Kolben d durch ein Druckmittel angehoben, er wirkt unmittelbar auf den Dorn b und drückt diesen in das flüssige Metall so lange, bis er mit einem unteren Ringflansch, des Fußstückes b1 gegen die Scheiben e, e1 stößt. Diese werden dann angehoben, und der Block wird verdichtet. Der Hohlkolben f in Verbindung mit dem
(2. Auflage, ausgegeben am 18. Mai ign.)
Kolben g wirkt als Gegendruckkolben. Ist die Verdichtung beendet, so wird durch das Rohr -p in den Zylinder h Druckwässer eingelassen; dieses wirkt gleichzeitig auf den Hohlkolben f und den Kolben g, drückt beide nach unten und löst so den Block in der Form C. Ist der Kolben f am unteren Ende des Zylinders h angelangt, so wirkt der Druck noch weiter auf den Kolben g, drückt diesen
ίο nach unten und löst dadurch den Dorn b im Block. Das Anheben der beiden Kolben f und g, um die Blockform mit dem Block und dem Dorn b herausfahren und einen neuen Block einfahren zu können, erfolgt dadurch, daß sowohl in den Zylinder h durch das Rohr η als auch in den Zylinder I durch das Rohr 0 Druckwasser eingelassen wird.

Claims (1)

  1. Patent-An spRu ch:
    Verfahren zur Herstellung von dichten Hohlblöcken aus Stahlguß durch Verschieben der Stahlmasse in einer sich nach oben verjüngenden Form unter Einpressen eines kegelförmigen Domes, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn während des Verschiebens der Stahlmasse mit einer nach Richtung und Geschwindigkeit gleichen Bewegung wie die Stahlmasse eingepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT202271D Active DE202271C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE202271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2953434A1 (de) * 1978-12-19 1980-06-26 Kubota Ltd Method and device for machining inner surface of molded cylindrical article

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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