DE202240C - - Google Patents

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DE202240C
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machine
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/08Pushers, e.g. rams
    • C10B33/10Pushers, e.g. rams for horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 202240 KLASSE 10«, GRUPPE
HEINRICH KOPPERS in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1907 ab.
Die Gleise der Koksausdrückmaschinen haben im Betriebe immer den Rückdruck der von dem Druckkopf auf den Kokskuchen ausgeübten Kraft aufzunehmen, indem dieser durch die Zahnstange und die Maschine auf die Räder und von diesen auf die Schienen übertragen wird. Da nun mitunter der Koks sehr fest sitzt, und damit der Widerstand sehr ansteigt, so erfahren die meist aus nor- -
ίο malen Eisenbahnschienen gebildeten Gleise eine starke Beanspruchung. Es zeigen sich deshalb im Betriebe schließlich starke und zählreiche Verbiegungen, die dem Umstand' ihre Entstehung verdanken, daß die Räder mehr oder weniger genau in der Mitte zwischen zwei Schwellen standen, wodurch die Biegungsbeanspruchung der Schienen einen Größtwert erreichte; die Schienen haben noch dazu in der Kraftrichtung das kleinste. Widerstandsmoment. Die Folge dieser Verbiegungen ist, daß die Räder der Ausdrückmaschine nicht mehr gleichmäßig aufruhen, und daß infolge örtlicher Überanstrengung einzelne Radkränze oder Achsen brechen.
Die Erfindung beseitigt diese Mißstände, indem jeweilig die Schwellenteilung des Ausdrückgleises in einem solchen Verhältnis zu dem Achsenabstand der Maschine ausgeführt und die gesamte Gleisanlage so gegen die Ofenkammern versetzt ist, daß in der Betriebsstellung der Maschine vor den einzelnen Ofenkammern jede Radachse in der senkrecht durch die Längsachse einer Schwelle gelegten Ebene zu liegen kommt. Beim Ausdrücken des Kokskuchens wird dann der Gegendruck durch die Räder unmittelbar auf die darunter liegenden Schwellen übertragen, so daß Biegungsspannungen in den Schienen vermieden sind. Bei völliger Neuanlage wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß der Abstand zweier Achsen der Maschine gleich der Entfernung zweier Heizwandmitten gemacht wird. Da die Ausdrückstange immer am besten im Grundriß symmetrisch zu den Achsen angeordnet wird, so hat man dann jeweilig die Schwellenlängsachsen nur immer in die senkrechten Mittelebenen der Heizwände zu verlegen, um die oben erläuterte Wirkung zu erzielen.
Natürlich hat man nicht nötig, alle Achsen, sondern nur die Hauptachsen, die die Abstützung der Maschine übernehmen, so anzuordnen. '
Die Zeichnung zeigt diese erwähnte Ausführungsform in Fig. ι im Aufriß, in Fig. 2 im Grundriß.
Auf dem aus den drei Schienen α gebildeten Gleise läuft mit den Rädern b auf den Achsen c die Ausdrückmaschine d entlang, die die Ausdrückstange e trägt. Die Schwellen f sind nun jeweilig in die Mittellinien der Heizwände g verlegt, so daß bei Einstellung der Ausdrückstange e vor einer Ofenkammer h die Achsen c sich mit den Schwellen f. im Grundriß decken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gleisanlage für die Koksausdrückmaschine bei liegenden Koksöfen, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Schwellen so verteilt sind, daß in der Betriebsstellung der Maschine vor den einzelnen Ofenkammern jede Radachse in der senkrecht durch die Längsachse einer Schwelle gelegten Ebene zu liegen kommt.
  2. 2. Ausführungsform der Gleisanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei symmetrischer Anordnung der Ausdrückstange zu den Radachsen die Schwellenlängsachsen in den senkrechten Mittelebenen der Heiz wände zu liegen kommen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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