DE552135C - Spaeneschutz fuer Drehbaenke, Revolverbaenke und aehnliche Werkzeugmaschinen - Google Patents
Spaeneschutz fuer Drehbaenke, Revolverbaenke und aehnliche WerkzeugmaschinenInfo
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- DE552135C DE552135C DE1930552135D DE552135DD DE552135C DE 552135 C DE552135 C DE 552135C DE 1930552135 D DE1930552135 D DE 1930552135D DE 552135D D DE552135D D DE 552135DD DE 552135 C DE552135 C DE 552135C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/08—Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft die Ausbildung des an sich bekannten Späneschutzes für die Bettführungen
von Drehbänken, Revolverbänken und ähnlichen Werkzeugmaschinen. Man hat bei solchen Werkzeugmaschinen, bei
denen auch mehrere Schlitten auf einer Bettführung laufen, die Schlitten schon mit
Leisten verbunden, die durch Aussparungen des anderen Schlittens hindurchgehen, und
hat auf diese Weise einen die Laufflächen umhüllenden Schutz geschaffen. Bei dieser Bauart
konnten aber die Schutzleisten nicht auf den Gleitbahnen aufliegen, sondern sie stützten
sich gegenseitig ab.
Diese Anordnung hat also den Nachteil, daß die Schutzleisten zum Teil frei schweben,
wodurch beim Aufschlagen schwerer Werkstücke leicht ein Verbeulen eintreten kann.
Die gehäuseartige Ausbildung der sich überdeckenden Schutzleisten hat ferner zur
Voraussetzung, daß die Laufflächen des Bettes prismenförmig gestaltet sind. Man kann
also diese Ausbildung nicht ohne weiteres bei Flachführungen verwenden, jedenfalls
würde man dann einen erheblichen Raumverlust erleiden.
Die neue Bauart eines Späneschutzes ist besonders für Flachführungen ausgebildet,
kann aber auch für Prismenführungen verwendet werden. Im Gegensatz zu der geschilderten
bekannten Ausbildung werden die Laufflächen für zwei Schlitten auf einer Flachführung unmittelbar nebeneinander angeordnet,
und diese Flachführungen werden durch Flachschienen abgedeckt, die sich an den einander zugekehrten Kanten dicht (mit
geschliffenen Flächen) berühren. Diese Flachschienen liegen dabei auf der ganzen
Länge und Breite unmittelbar auf den Laufflächen auf. Es kann also keine Beschädigung
dieser Teile durch Verbeulen eintreten. Man braucht sie auch nicht aus Blech herzustellen,
sondern kann ihnen beliebige Stärken geben.
Diese Schutzleisten haben die einfachste Form, da sie einen gleichbleibenden, rechteckigen
Querschnitt besitzen. Ihre Herstellung ist also sehr einfach. Die Leisten können
auf die Gleitflächen aufgeschliffen und ebenso durch Schleifen gegeneinander abgedichtet
werden.
Abb. ι der Zeichnung zeigt die Anordnung der neuen Schutzleisten an einer Revolverdrehbank,
von oben gesehen,
Abb. 2 den Schnitt A-B zu Abb. 1,
Abb. 3 den Schnitt C-D zu Abb. 1 und
Abb. 4 die Befestigung und die Anordnung der Schutzleisten in größerem Maßstabe.
Abb. 4 die Befestigung und die Anordnung der Schutzleisten in größerem Maßstabe.
Als Beispiel ist die Schutzeinrichtung an einer Revolverdrehbank gezeigt, die aus dem
Bett b, aus dem Revolverkopfschlitten r, dem Quersupport q und dem Spindelkasten k besteht.
Die beiden Flachbahnen des Bettes b dienen je zur Hälfte als Führung für den
Revolverkopfschlitten r und für den Quersupportunterteil q. Der Revolverkopfschlitten
r trägt an der vorderen Seite nach dem to Spindelkasten k zu die beiden langen Leisten
oder Schienen s und jr1, die unter dem Quersupport
q hindurch bis unter den Spindelkasten k reichen und auf dem Bett b sowie
auch unterhalb des Ouersupports q und des »5 Spindelkastens k gut und dicht schließend
geführt werden. Der Quersupportschlitten q trägt ebenfalls zwei lange Schienen t und t1,
die die beiden anderen Hälften der Flachführung des Bettes b schützen und auch noch
ao unterhalb des Revolverkopf Schlittens· r eine
gute dichte Führung finden. Jede der beiden beim Verschieben des Revolverkopfschlittens
r oder des Quersupportes q gegeneinander gleitenden Kanten f der Flachschienen
sind genau zueinander eingeschliffen und gleiten leicht aber dicht aneinander vorbei.
Die ganzen beiden Flachführungen des Bettes b sind somit durch die mit dem Revolverkopfschlitten
r verbundenen Schienen s und i1 und durch die mit dem Quersupportschlitten
verbundenen Schienen t und t1 vollständig
gegen das Auffallen von Spänen und von Kühlflüssigkeit geschützt.
Um die etwa zwischen den beiden Schienen t, s und t1, s1 durchtretenden Flüssigkeitstropfen
auffangen zu können, ist auf beiden Flachbahnführungen unmittelbar unter den Kanten f auf jeder Flachbahnführung
eine Längsnut/z, ti1 eingearbeitet, in welche
die durchtropfende Kühlflüssigkeit abgeleitet wird, so daß die Gleitflächen selbst von der
durchlaufenden Kühlflüssigkeit nicht getroffen werden können.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Späneschutz für Drehbänke, Revolverbänke und ähnliche Werkzeugmaschinen, der aus Leisten gebildet wird, die mit dem einen Schlitten verbunden sind und durch Aussparungen des anderen Schlittens hindurchgehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen für ■ beide Schlitten (q, r) unmittelbar nebeneinanderliegen und durch Flachschienen (s, t, s1, t1) abgedeckt sind, die sich, an den einander zugekehrten Kanten (/) dicht (mit geschliffenen Flächen) berühren und auf der ganzen Länge und Breite der Laufflächen aufliegen.
- 2. Späneschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen für die Schlitten (q, r) und damit auch für die Flachschienen (s, t, s1, t1) so angeordnet sind, daß die Stützweiten beider Schlitten einander gleich sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenj-BBRLHi."'faEbSUOir IN JDEB
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE552135T | 1930-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552135C true DE552135C (de) | 1932-06-09 |
Family
ID=6563292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930552135D Expired DE552135C (de) | 1930-04-13 | 1930-04-13 | Spaeneschutz fuer Drehbaenke, Revolverbaenke und aehnliche Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552135C (de) |
-
1930
- 1930-04-13 DE DE1930552135D patent/DE552135C/de not_active Expired
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