DE202018107143U1 - Softtop-Dach aus zwei Stoffen - Google Patents

Softtop-Dach aus zwei Stoffen

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DE202018107143U1
DE202018107143U1 DE202018107143.2U DE202018107143U DE202018107143U1 DE 202018107143 U1 DE202018107143 U1 DE 202018107143U1 DE 202018107143 U DE202018107143 U DE 202018107143U DE 202018107143 U1 DE202018107143 U1 DE 202018107143U1
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Abstract

Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch:ein Dach, das einen ersten Stoff und einen zweiten Stoff beinhaltet, wobei der erste und der zweite Stoff selektiv ausgezogen werden, um zumindest einen Abschnitt einer Fahrgastkabine des Kraftfahrzeugs abzudecken, wobei der erste Stoff dazu konfiguriert ist, Licht in einem anderen Ausmaß zu filtern als der zweite Stoff.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Diese Offenbarung betrifft ein Softtop-Dach aus zwei Stoffen für ein Kraftfahrzeug.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Einige Kraftfahrzeuge, wie etwa Geländefahrzeuge (sport utility vehicles - SUVs), beinhalten bekanntermaßen Softtop-Dächer, wobei das Dach des Fahrzeugs einen Stoff beinhaltet, der zumindest einen Abschnitt der Fahrgastkabine abdeckt. Üblicherweise ist der Stoff aus Segeltuch oder Leder hergestellt und ist dazu konfiguriert, die Insassen der Fahrgastkabine vor Witterungseinflüssen, sprich Regen und Sonne, zu schützen.
  • Technische Probleme des Standes der Technik werden durch das Gebrauchsmuster gelöst.
  • KURZDARSTELLUNG
  • Ein Kraftfahrzeug gemäß einem beispielhaften Aspekt der vorliegenden Offenbarung beinhaltet unter anderem ein Dach, das einen ersten Stoff und einen zweiten Stoff beinhaltet. Der erste Stoff und der zweite Stoff werden selektiv ausgezogen, um zumindest einen Abschnitt einer Fahrgastkabine des Kraftfahrzeugs abzudecken. Außerdem ist der erste Stoff dazu konfiguriert, Licht in einem anderen Ausmaß zu filtern als der zweite Stoff.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform des vorhergehenden Kraftfahrzeugs ist der erste Stoff ein durchgehender Stoff und der zweite Stoff ist ein Gitterstoff.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge werden der erste Stoff und der zweite Stoff unabhängig voneinander selektiv ausgezogen.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge ist ein Ende des ersten Stoffes an einem ersten Stift befestigt und ein Ende des zweiten Stoffes ist an einem zweiten Stift befestigt.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge sind der erste und der zweite Stift in einem gemeinsamen Gehäuse bereitgestellt.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge kann das gemeinsame Gehäuse selektiv von dem Kraftfahrzeug entfernt werden.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge sind der erste und der zweite Stift so in Drehrichtung vorgespannt, dass sie den ersten und den zweiten Stoff in eine eingezogene Position drücken.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge sind der erste und der zweite Stift jeweils durch eine erste bzw. zweite Feder in Drehrichtung vorgespannt.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge beinhaltet das Fahrzeug eine erste Dachstruktur, die sich entlang einer ersten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt, und eine zweite Dachstruktur, die sich entlang einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt. Außerdem sind der erste und der zweite Stoff, wenn sie ausgezogen sind, dazu konfiguriert, Licht zu filtern, das andernfalls zwischen der ersten und der zweiten Dachstruktur in die Fahrgastkabine gelangt wäre.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge beinhaltet das Kraftfahrzeug eine erste Lasche, die an der ersten Dachstruktur befestigt ist, und zweite Lasche, die an der zweiten Dachstruktur befestigt ist, wobei die erste und die zweite Lasche selektiv am ersten Stoff befestigt werden können.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge sind der erste und der zweite Stoff dazu konfiguriert, ausgezogen zu werden, indem an jeweiligen freien Enden davon gezogen wird, und die freien Enden des ersten und des zweiten Stoffes können selektiv an der ersten und der zweiten Dachstruktur befestigt werden, um den ersten und den zweiten Stoff über der Fahrgastkabine festzuhalten.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge beinhaltet das Kraftfahrzeug eine Vielzahl von Querstreben, die sich zwischen der ersten und der zweiten Dachstruktur erstrecken.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge können die freien Enden des ersten und des zweiten Stoffes selektiv an Punkten benachbart zu den Querstreben und an Punkten beabstandet von den Querstreben befestigt werden.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge beinhalten der erste und der zweite Stoff jeweils eine erste bzw. zweite Zugstange benachbart zu den freien Enden.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge sind die erste und die zweite Zugstange zur Befestigung an der ersten und der zweiten Dachstruktur konfiguriert, und die erste und die zweite Zugstange sind, wenn sie befestigt sind, dazu konfiguriert, sich zu biegen, um ein Durchhängen des ersten und des zweiten Stoffes zu verhindern.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge ist einer des ersten und des zweiten Stoffes dazu konfiguriert, in eine der Fahrgastkabine entgegengesetzte Richtung ausgezogen zu werden, um einen Schutzbereich benachbart zu dem Kraftfahrzeug bereitzustellen.
  • Der erste Stoff ist dazu konfiguriert, Licht in einem anderen Ausmaß zu filtern als der zweite Stoff.
  • In einer weiteren nicht einschränkenden Ausführungsform eines beliebigen der vorhergehenden Kraftfahrzeuge ist der erste Stoff ein durchgehendes Material und der zweite Stoff ist ein Gittermaterial.
  • Figurenliste
    • 1 ist eine perspektivische Draufsicht eines Dachs eines Kraftfahrzeugs.
    • 2 ist eine perspektivische Draufsicht des Dachs des Kraftfahrzeugs mit einer vom Dach entfernten Aufrollkassette.
    • 3 ist eine Querschnittsansicht der Aufrollkassette entlang der Linie 3-3 aus 2.
    • 4 ist eine Querschnittsansicht der Aufrollkassette und der benachbarten Dachstruktur entlang der Linie 4-4 aus 3.
    • 5A veranschaulicht einen Befestigungspunkt.
    • 5B veranschaulicht einen optionalen Aspekt eines Befestigungspunktes.
    • 6 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht. In
    • 6 ist der zweite Stoff vollständig ausgezogen.
    • 7 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht. In
    • 7 ist der erste Stoff vollständig ausgezogen.
    • 8 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht. In
    • 8 ist der zweite Stoff vollständig ausgezogen und der erste Stoff ist teilweise über einen Laderaum des Fahrzeugs ausgezogen.
    • 9 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht. In
    • 9 ist der zweite Stoff vollständig ausgezogen und der erste Stoff ist teilweise über einen Laderaum und einen Rücksitz des Fahrzeugs ausgezogen.
    • 10 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht. In
    • 10 sind der erste und der zweite Stoff teilweise ausgezogen.
    • 11 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Seitenansicht.
    • In 11 sind Spriegel am Dach befestigt.
    • 12 ist eine Querschnittsansicht eines Abschnitts des Dachs des Kraftfahrzeugs und veranschaulicht eine Lasche.
    • 13 veranschaulicht das Dach des Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Draufsicht und veranschaulicht insbesondere an Seiten des ersten Stoffes befestigte Laschen.
    • 14 veranschaulicht die mit einem Hardtop-Dach verwendete Stoffanordnung.
    • 15 veranschaulicht die Stoffanordnung, die zum Bereitstellen eines Schutzbereichs verwendet wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Diese Offenbarung betrifft ein Softtop-Dach aus zwei Stoffen für ein Kraftfahrzeug. In einem Aspekt dieser Offenbarung weist ein Kraftfahrzeug ein Dach auf, das einen ersten Stoff und einen zweiten Stoff beinhaltet. Der erste Stoff und der zweite Stoff werden selektiv ausgezogen, um zumindest einen Abschnitt einer Fahrgastkabine des Kraftfahrzeugs abzudecken. Außerdem filtert der erste Stoff Licht in einem anderen Ausmaß als der zweite Stoff. Somit stellt das Softtop-Dach dieser Offenbarung eine verbesserte Funktionalität bereit, indem es ermöglicht, dass ein Benutzer eine Stoffanordnung auswählt, die ein gewünschtes Ausmaß an Lichtfilterung erzielt. Darüber hinaus sind der erste und der zweite Stoff neben anderen Vorteilen relativ schnell ausgezogen und lagern sich selbst ein.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ist 1 eine perspektivische Draufsicht eines Abschnitts eines beispielhaften Kraftfahrzeugs 10 und zeigt insbesondere das Dach 12 des Kraftfahrzeugs. In 1 ist das Kraftfahrzeug 10 ein Geländefahrzeug (SUV); es versteht sich jedoch, dass diese Offenbarung auch andere Arten von Fahrzeugen abdeckt.
  • In dem veranschaulichten Beispiel beinhaltet das Dach 12 eine erste Dachstruktur 14 und eine zweite Dachstruktur 16. Die erste und die zweite Dachstruktur 14, 16 sind in diesem Beispiel Überrollbügel. Jede der ersten und der zweiten Dachstruktur 14, 16 beinhaltet einen horizontalen Abschnitt 18, 20, die sich entlang gegenüberliegender Seiten des Fahrzeugs 10 erstrecken, und vertikale Abschnitt 22, 24, die sich zwischen den horizontalen Abschnitten 18, 20 und einer Fahrzeugkarosserie 26 erstrecken. Während in den Figuren eine bestimmte Dachstruktur gezeigt ist, deckt diese Offenbarung andere Dachanordnungen ab, einschließlich Dächern, die nicht durch Überrollbügel bereitgestellt sind.
  • Das Dach 12 beinhaltet ein Softtop-Dach. Insbesondere beinhaltet das Dach 12 in diesem Beispiel eine Stoffanordnung 28, die zwei Stoffe aufweist. Auf diese Weise beinhaltet das Dach 12 ein Softtop-Dach aus zwei Stoffen. Die Stoffanordnung 28 wird selektiv über eine Fahrgastkabine des Fahrzeugs 10 ein- und ausgezogen. Wenn die Stoffanordnung 28 ausgezogen ist, ist der Stoff dazu konfiguriert, die Insassen der Fahrgastkabine vor Sonne und Regen zu schützen. Die Details der Stoffanordnung 28 werden nachstehend ausführlicher erörtert.
  • 2 veranschaulicht ein Gehäuse oder eine Aufrollkassette 30, das/die zum Lagern der Stoffe der Stoffanordnung 28 konfiguriert ist. In 2 sind die Stoffe der Stoffanordnung 28 vollständig in die Aufrollkassette 30 eingezogen. Die Aufrollkassette 30 kann mittels einer ersten und einer zweiten Aufnahmevorrichtung 32, 34, die jeweils in der ersten bzw. zweiten Dachstruktur 14, 16 ausgebildet sind, selektiv am Dach 12 befestigt werden. Die erste und die zweite Aufnahmevorrichtung 32, 34 sind benachbart zu einer Verbindungsstelle der horizontalen Abschnitte 18, 20 und der vertikalen Abschnitte 22, 24 der ersten und der zweiten Dachstruktur 14, 16 positioniert. Die erste und die zweite Aufnahmevorrichtung 32, 34 sind dazu konfiguriert an Enden der Aufrollkassette 30 gekoppelt zu werden, um die Aufrollkassette 30 am Dach 12 zu fixieren. Die Befestigung zwischen der Aufrollkassette 30 und der ersten und der zweiten Aufnahmevorrichtung 32, 34 kann als Beispiele Befestigungselemente oder eine Schnappverbindung beinhalten. Ein Benutzer kann die Aufrollkassette 30 am Dach 12 befestigen, wenn eine Verwendung der Stoffanordnung 28 erwünscht ist, und kann die Aufrollkassette 30 entfernen, wenn dies nicht der Fall ist.
  • 3 ist ein Querschnitt der Aufrollkassette 30 entlang der Linie 3-3 und veranschaulicht die Stoffanordnung 28 im Detail, wenn beide Stoffe vollständig in die Aufrollkassette 30 eingezogen sind. Die Stoffanordnung 28 beinhaltet in diesem Beispiel einen ersten Stoff 36 und einen zweiten Stoff 38. Der erste und der zweite Stoff 36, 38 sind günstigerweise in einem gemeinsamen Gehäuse gelagert, bei dem es sich in diesem Beispiel um die Aufrollkassette 30 handelt. Die Aufrollkassette 30 stellt somit eine eigenständige Einheit bereit, die relativ einfach selektiv am Dach 12 befestigt werden kann.
  • Der erste und der zweite Stoff 36, 38 sind unterschiedliche Arten von Stoffen und stellen Lichtfilterung in unterschiedlichem Ausmaß bereit. In diesem Beispiel ist der erste Stoff 36 ein durchgehender Stoff, wie etwa Leder oder Segeltuch. In diesem Beispiel ist der erste Stoff 36 dazu konfiguriert, Licht vollständig zu blockieren. In diesem Sinne wird der Ausdruck „Filtern“ so verwendet, dass er „Blockieren“ beinhaltet. Der erste Stoff 36 muss jedoch Licht nicht vollständig blockieren und könnte durch ein Material bereitgestellt sein, das ein gewisses Maß an Licht durchfallen lässt. Der zweite Stoff 38 ist in diesem Beispiel ein Gitterstoff, der eine Vielzahl kleiner Löcher aufweist. Alternativ könnte der zweite Stoff 38 durch andere Materialien, wie etwa zellenförmigen Stoffen, bereitgestellt werden. Der erste Stoff 36 kann zudem wasserdicht sein und kann somit einen zusätzlichen Witterungsschutz bereitstellen. Wie nachstehend erörtert können der erste und der zweite Stoff 36, 38 selektiv über zumindest einen Abschnitt der Fahrgastkabine ausgezogen werden, um ein gewünschtes Ausmaß an Lichtfilterung bereitzustellen.
  • Die Aufrollkassette 30 beinhaltet einen ersten Gehäuseteilabschnitt 40, der einen ersten Stift 42 beinhaltet, um den der erste Stoff 36 angeordnet ist. Der erste Gehäuseteilabschnitt 40 liegt in diesem Beispiel hinter einem zweiten Gehäuseteilabschnitt 44, der einen zweiten Stift 46 beinhaltet, um den der zweite Stoff 38 angeordnet ist. Ein Ende des ersten Stoffes 36 ist an dem ersten Stift 42 befestigt, während ein entgegengesetztes, freies Ende des ersten Stoffes 36 an einer ersten Zugstange 48 befestigt ist. Gleichermaßen ist der zweite Stoff 38 an einem Ende an dem zweiten Stift 46 befestigt und ein entgegengesetztes, freies Ende des zweiten Stoffes 38 ist an einer zweiten Zugstange 50 befestigt. Wenn der erste und der zweite Stoff 36, 38 eingezogen sind, ruhen die erste und die zweite Zugstange 48, 50 in entsprechenden bogenförmigen Vertiefungen 52, 54, die in einer Oberseite der Aufrollkassette 30 ausgebildet sind.
  • Die erste und die zweite Zugstange 48, 50 umspannen die Breite des ersten und des zweiten Stoffes 36, 38 und sind dazu konfiguriert, dass ein Benutzer an ihnen zieht, um den ersten und den zweiten Stoff auszuziehen. Enden der ersten und der zweiten Zugstange 48, 50 sind dazu konfiguriert, mit im Dach 12 ausgebildeten Befestigungspunkten in Eingriff gebracht zu werden, um den ersten und den zweiten Stoff 36, 38 an gewünschten Stellen entlang der Länge des Dachs 12 zu befestigen. Demnach kann ein Benutzer ein gewünschtes Ausmaß an Lichtfilterung entlang verschiedener Teilabschnitte des Dachs 12 bereitstellen. Beispielhafte Konfigurationen werden nachstehend erörtert.
  • In diesem Beispiel sind sowohl der erste als auch der zweite Stoff 36, 38 in Richtung der eingezogenen Position aus 3 vorgespannt. Durch diese Anordnung ist die Lagerung der Stoffe relativ einfach und zudem wird die Spannung der Stoffe 36, 38 gehalten, wenn sie ausgezogen sind, wodurch ein Durchhängen reduziert wird. 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4 in 3 und veranschaulicht die Anordnung des zweiten Stoffes 38 relativ zum zweiten Stift 46 im Detail. Wenngleich der zweite Stoff 38 und der zweite Stift 46 gezeigt sind, versteht es sich, dass der erste Stoff 36 und der erste Stift 42 gleichermaßen angeordnet sind.
  • In diesem Beispiel weist der zweite Stift 46 ein erstes Ende 56 auf, das dazu konfiguriert ist, eine erste Kappe 58 der Aufrollkassette 30 in Eingriff zu nehmen. Das erste Ende 56 ist im Wesentlichen zylindrisch geformt. Der zweite Stift 46 weist ein dem ersten Ende 56 entgegengesetztes zweites Ende 60 auf. Das zweite Ende 60 ist dazu konfiguriert, eine zweite Kappe 62 der Aufrollkassette 30 in Eingriff zu nehmen. Das zweite Ende 62 ist im Wesentlichen flach (d. h. es weist einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf).
  • Der zweite Stift 46 kann aus mehreren Strukturen hergestellt sein, einschließlich zwei Gehäusen und einer Feder, ähnlich wie ein Rollladen. Eine Feder 64 ist in 4 schematisch gezeigt. Es versteht sich, dass die Feder 64 innerhalb des zweiten Stifts 46 positioniert sein könnte oder in den zweiten Stift 46 integriert sein könnte. Die Feder 64 kann in einigen Beispielen eine Uhrfeder sein. Diese Offenbarung ist jedoch nicht auf eine bestimmte Federart eingeschränkt.
  • Wenn ein Benutzer an der zweiten Zugstange 50 zieht, dreht sich das erste Ende 56 des zweiten Stifts 46 relativ zur ersten Kappe 58 und das zweite Ende 60 dreht sich nicht relativ zur zweiten Kappe 62. Außerdem erhöht sich, wenn die zweite Zugstange 50 aus der eingezogenen Position weggezogen wird, die Spannung der Feder 64, wodurch der zweite Stoff 38 in die eingezogene Position vorgespannt wird. Wenngleich dies nicht gezeigt ist, sind der erste Stoff 36 und der erste Stift 42 wiederum gleichermaßen angeordnet, einschließlich einer dedizierten Feder, die sich genauso verhält wie die Feder 64.
  • Wieder unter Bezugnahme auf 2 beinhaltet das Dach 12 eine Vielzahl von Befestigungspunkten zum Aufnehmen der ersten und der zweiten Zugstange 48, 50, wodurch der erste und der zweite Stoff 36, 38 über der Fahrgastzelle festgehalten werden. Das Dach 12 beinhaltet in diesem Beispiel eine erste und eine zweite Querstrebe 66, 68, die sich zwischen den horizontalen Abschnitten 18, 20 der Dachstrukturen 14, 16 erstrecken. Das Dach 12 beinhaltet in diesem Beispiel fünf Befestigungspunktsätze. Ein erster Befestigungspunktsatz 70 ist benachbart zur ersten Querstrebe 66 angeordnet. Der erste Befestigungspunktsatz 70 beinhaltet einen ersten Befestigungspunkt 72, der im horizontalen Abschnitt 18 ausgebildet ist, und einen zweiten Befestigungspunkt 74, der in dem horizontalen Abschnitt 20 ausgebildet ist.
  • Einer der Befestigungspunkte ist in 5A im Detail veranschaulicht. Insbesondere veranschaulicht 5A den ersten Befestigungspunkt 72. Im Allgemeinen ist der erste Befestigungspunkt 72 durch einen Körper 76 bereitgestellt, der eine darin ausgebildet Vertiefung 78 aufweist. Die Vertiefung 78 ist zum Aufnehmen eines Endes der ersten und der zweiten Zugstange 48, 50 bemessen und geformt. Wenngleich in 5A nur der erste Befestigungspunkt 72 gezeigt ist, versteht es sich, dass der zweite Befestigungspunkt 74 gleichermaßen angeordnet ist.
  • Im Allgemeinen sind die erste und die zweite Zugstange 48, 50 so bemessen und konfiguriert, dass sich die erste und die zweite Zugstange 48, 50, wenn sie in die Vertiefungen der Befestigungspunkte aufgenommen sind, leicht nach oben biegen, um ein Durchhängen des ersten und des zweiten Stoffes 36, 38 zu verhindern. In einem Beispiel, das in 5B gezeigt ist, könnte die Vertiefung 78 einen Stopfen 79 beinhalten, der durch eine Feder 81 in Richtung einer Mittellinie des Fahrzeugs 10 vorgespannt ist. Wenn die erste und die zweite Zugstange 48, 50 in die Vertiefungen 78 aufgenommen sind, übt die Feder 81 über den Stopfen 79 eine zusammendrückende Kraft auf die Zugstange aus, was dazu führt, dass sich die erste und die zweite Zugstange 48, 50 nach oben biegen. Alternativ könnten die Enden der Zugstangen 48, 50 einen Federmechanismus beinhalten, der dazu konfiguriert ist, im Wesentlichen genauso zu arbeiten.
  • Erneut unter Bezugnahme auf 2 beinhaltet das Dach 12 zusätzlich zum ersten Befestigungspunktsatz 70 einen zweiten Befestigungspunktsatz 80 zwischen der ersten und der zweiten Querstrebe 66, 68, einen dritten Befestigungspunktsatz 82 benachbart zur zweiten Querstrebe 68, einen vierten Befestigungspunktsatz 84 zwischen der zweiten Querstrebe 68 und einer vorderen Karosseriestruktur 86, welche die Windschutzscheibe des Fahrzeugs 10 trägt, und einen fünften Befestigungspunktsatz 88, der in die vordere Karosseriestruktur 86 integriert ist. Alternativ könnte der fünfte Befestigungspunktsatz 88 durch einen bogenförmigen Schlitz oder eine bogenförmige Vertiefung ersetzt sein, der/die zum Festhalten der ersten und der zweiten Stange 48, 50 bemessen und geformt ist. Jeder der Befestigungspunktsätze kann Befestigungspunkte beinhalten, die wie in den 5A-5B gezeigt angeordnet sind.
  • Die Befestigungspunkte ermöglichen es einem Benutzer, ein Ausmaß an Lichtfilterung anzupassen, indem er den ersten und den zweiten Stoff 36, 38 an verschiedenen Punkten entlang der Länge des Dachs 12 befestigt. 6 veranschaulicht beispielsweise ein Beispiel, bei dem der zweite Stoff 38 vollständig ausgezogen ist. Insbesondere wurde in 6 der zweite Stoff 38 relativ zur eingezogenen Position aus 2 herausgezogen und die zweite Zugstange 50 wurde am fünften Befestigungspunktsatz 88 benachbart zur vorderen Karosseriestruktur 86 befestigt. In der Anordnung aus 6 ist der erste Stoff 36 vollständig eingezogen, wie in den 2 und 3 gezeigt. Auf diese Weise stellt der zweite Stoff 38, bei dem es sich in diesem Beispiel um einen Gitterstoff handelt, ein mittleres Ausmaß an Lichtfilterung über der gesamten Fahrgastkabine bereit. Während er etwas Licht filtert, setzt der Gitterstoff die Insassen der Fahrgastkabine bis zu einem gewissen Grad der äußeren Umgebung aus, was für einige Benutzer, besonders bei gutem Wetter, angenehm sein kann.
  • 7 veranschaulicht ein Beispiel, bei dem der erste Stoff 36 vollständig ausgezogen ist und der zweite Stoff 38 vollständig eingezogen ist. Insbesondere wurde der erste Stoff 36 relativ zur eingezogenen Position aus 2 herausgezogen und die zweite Zugstange 50 wurde am fünften Befestigungspunktsatz 88 befestigt. Auf diese Weise stellt der erste Stoff 36, bei dem es sich um ein durchgehendes Material, wie etwa Leder oder Segeltuch, handelt, ein relatives hohes Ausmaß an Lichtfilterung bereit und blockiert in einigen Beispielen das Licht vollständig. Der erste Stoff 36 kann zudem wasserdicht sein und so einen Regenschutz bereitstellen. Die Anordnung aus 7 kann besonders nützlich sein, wenn sich die Insassen des Fahrzeugs zusätzlichen Sonnenschutz wünschen oder bei Regenwetter.
  • Es sind verschiedene andere Anordnungen möglich. In 8 ist beispielsweise der zweite Stoff 38 vollständig ausgezogen, während der erste Stoff 36 teilweise ausgezogen und am ersten Befestigungspunktsatz 70 befestigt ist. Auf diese Weise wird dem Abschnitt der Kabine zwischen der Aufrollkassette 30 und dem ersten Befestigungspunktsatz 70 zusätzliche Lichtfilterung bereitgestellt, während dem Rest der Fahrgastzelle weniger Lichtfilterung bereitgestellt wird. Diese Anordnung kann wünschenswert sein, wenn die im Heck des Fahrzeugs 10 verstaute Ladung ein höheres Ausmaß an Lichtfilterung erfordert als das von den Insassen des Fahrzeugs bevorzugte.
  • 9 ähnelt 8, mit der Ausnahme, dass der erste Stoff 36 teilweise ausgezogen und am dritten Befestigungspunktsatz 82 befestigt ist. Auf diese Weise wird den Insassen auf dem Rücksitz des Fahrzeugs 10 zusätzliche Lichtfilterung bereitgestellt, während dem Fahrer und Beifahrer des Fahrzeugs 10 weniger Lichtfilterung bereitgestellt wird. Diese Anordnung kann von Vorteil sein, wenn Kinder oder Menschen mit höherer Lichtempfindlichkeit auf dem Rücksitz des Fahrzeugs 10 sitzen.
  • 10 ist noch ein anderes Beispiel. 10 ähnelt der Anordnung aus 8; allerdings ist der zweite Stoff 38 teilweise ausgezogen und am dritten Befestigungspunktsatz 82 statt am fünften Befestigungspunktsatz 88 befestigt. In 10 wird dem Laderaum des Fahrzeugs das höchste Ausmaß an Lichtfilterung bereitgestellt, dem Rücksitz wird ein geringes Ausmaß an Lichtfilterung bereitgestellt und die vorderen Fahrgäste sind der Umgebung ausgesetzt.
  • Während verschiedene Anordnungen in Bezug auf die 6-10 gezeigt und beschrieben wurden, fallen andere Anordnungen in den Schutzumfang dieser Offenbarung. Tatsächlich stellt die Anpassungsfähigkeit der Stoffanordnung 28, einschließlich der Fähigkeit, den ersten und den zweiten Stoff unabhängig voneinander auszuziehen, dem Benutzer die Fähigkeit bereit, ein Ausmaß an Witterungsschutz individuell anzupassen. Der Benutzer kann die Stoffanordnung verwenden, um die äußere Umgebung zu genießen, während sie dennoch, je nach Wunsch, Schutz vor Licht und Regen bietet.
  • Wenn die Stoffe 36, 38 vollständig ausgezogen sind, verhindern die Querstreben 66, 68, dass der erste und der zweite Stoff 36, 38 entlang der Länge des Dachs 12 durchhängen. Um eine zusätzliche Verhinderung von Durchhängen oder Verhinderung von Durchhängen in Fahrzeugen 10 ohne Querstreben bereitzustellen, kann eine Vielzahl von Spriegeln zwischen verschiedenen der Befestigungspunktsätze 70, 80, 82, 84, 88 positioniert sein, wie in 11 gezeigt. In 11 erstrecken sich ein erster und ein zweiter Spriegel 90, 92 zwischen dem zweiten und dem vierten Befestigungspunktsatz 80, 84. Der erste und der zweite Spriegel 90, 92 ähneln den Zugstangen 48, 50. Tatsächlich sind in einem Beispiel der erste und der zweite Spriegel 90, 92 durch die Zugstangen 48, 50 bereitgestellt. In diesem Beispiel wären die Zugstangen 48, 50 von den freien Enden der Stoffe 36, 38 gelöst und wie in 11 gezeigt platziert. Alternativ sind der erste und der zweite Spriegel 90, 92 getrennte Strukturen. In beiden Beispielen können der erste und der zweite Spriegel 90, 92 besonders vorteilhaft sein, wenn der erste Stoff 36, der im Vergleich zum zweiten Stoff 38 schwerer ist, vollständig ausgezogen ist. Der erste und der zweite Spriegel 90, 92 reduzieren das Durchhängen des Stoffes, was verhindert, dass sich bei Regenwetter Wasser auf dem Stoff ansammelt.
  • Außerdem können der erste und der zweite Stoff 36, 38 an Seitenlaschen befestigbar sein. In einem Beispiel dienen die Seitenlaschen dazu, zu verhindern, das Regen zwischen Seiten des ersten Stoffes 36 und den horizontalen Abschnitten 18, 20 des Dachs 12 in die Fahrgastkabine dringt. In 12 ist eine Lasche 94 gezeigt. An einem Ende 96 der Lasche 94 ist die Lasche 94 schwenkbar am Dach 12 befestigt. Hier ist das Ende 96 an einer Oberseite des horizontalen Abschnitts 20 am Dach 12 befestigt. Ein freies Ende 98 der Lasche 94 beinhaltet ein erstes Klettverschluss-Befestigungselement (wie etwa ein Velcro®-Befestigungselement) 100, das für eine Befestigung an einer Unterseite des horizontalen Abschnitts 20 und an einer Seite des ersten Stoffes 36, die ein entsprechendes Klettverschluss-Befestigungselement 102 beinhalten kann, konfiguriert ist.
  • 13 zeigt, dass Laschen 94 an beiden Seiten des ersten Stoffes 36 befestigt sind, wenn der erste Stoff 36 vollständig ausgezogen ist. Wie gezeigt, erstrecken sich die Laschen 94 im Wesentlichen entlang der gesamten Länge der horizontalen Abschnitte 18, 20 der ersten und der zweiten Dachstruktur 14, 16. Die Laschen 94 sind besonders nützlich, wenn zusätzlicher Regenschutz erwünscht ist. Außerdem sind die Laschen 94, wenn sie nicht in Gebrauch sind, bequem verstaut, indem sie an einer Unterseite der horizontalen Abschnitte 18, 20 befestigt sind.
  • Wenngleich die Stoffanordnung 28 im Allgemeinen ein Softtop-Dach bereitstellt, ist die Stoffanordnung 28 auch bei Hardtop-Dächern von Nutzen. In 14 ist ein Hardtop-Dach 104, das eine oder mehrere transparente Platten 106 aufweist, oben über der Stoffanordnung 28 positioniert. Der zweite Stoff 38 kann ausgezogen werden, um Lichtfilterung unterhalb des Hardtop-Dachs 104 bereitzustellen.
  • Die Stoffanordnung 28 kann in anderen Anwendungen von Nutzen sein. In 15 ist beispielsweise der erste Stoff 36 in einer dem Dach 12 entgegengesetzten Richtung ausgezogen und an zwei Pfosten 108, 110 fixiert, die hinter dem Fahrzeug positioniert sind. Die Pfosten 108, 110 stützen den ersten Stoff 36 über dem Boden ab. Wenngleich nicht gezeigt, könnten die Pfosten 108, 110 zur zusätzlichen Abstützung in den Boden gerammt sein. Auf diese Weise stellt der erste Stoff 36 einen Schutzbereich 112 hinter dem Fahrzeug 10 bereit, was in Camping- oder Tailgating-Anwendungen von Nutzen sein kann.
  • Es versteht sich, dass Ausdrücke wie etwa „etwa“, „im Wesentlichen“ und „im Allgemeinen“ keine grenzenlosen Ausdrücke sein sollen und so ausgelegt werden sollten, wie ein Fachmann diese Ausdrücke auslegen würde. Außerdem werden Richtungsbegriffe, wie etwa „über“, „unter“, „vor“, „hinter“, „innerhalb“, „außerhalb“, „vertikal“, „obere/r/s“ und „untere/r/s“ in Hinblick auf einen normalen Betriebsstandpunkt eines Kraftfahrzeugs verwendet werden und lediglich zu Erläuterungszwecken verwendet werden und nicht anderweitig als einschränkend auszulegen sind.
  • Wenngleich die unterschiedlichen Beispiele die konkreten Komponenten aufweisen, die in den Darstellungen gezeigt sind, sind Ausführungsformen dieser Offenbarung nicht auf diese konkreten Kombinationen beschränkt. Es ist möglich, einige der Komponenten oder Merkmale von einem der Beispiele in Kombination mit Merkmalen oder Komponenten von einem anderen der Beispiele zu verwenden. Darüber hinaus sind die verschiedenen Figuren, die dieser Offenbarung beigefügt sind, nicht zwingend maßstabsgetreu und einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert dargestellt sein, um bestimmte Details einer bestimmten Komponente oder Anordnung zu zeigen.
  • Ein Durchschnittsfachmann wird verstehen, dass die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beispielhaft und nicht einschränkend sind. Das heißt, Modifikationen dieser Offenbarung würden in den Schutzumfang der Schutzansprüche fallen. Dementsprechend sollten die nachstehenden Schutzansprüche genau gelesen werden, um deren wahren Schutzumfang und Inhalt zu bestimmen.
  • Gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster wird ein Kraftfahrzeug bereitgestellt, das Folgendes aufweist: ein Dach, das einen ersten Stoff und einen zweiten Stoff beinhaltet, wobei der erste und der zweite Stoff selektiv ausgezogen werden, um zumindest einen Abschnitt einer Fahrgastkabine des Kraftfahrzeugs abzudecken, wobei der erste Stoff dazu konfiguriert ist, Licht in einem anderen Ausmaß zu filtern als der zweite Stoff.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der erste Stoff ein durchgehender Stoff und der zweite Stoff ist ein Gitterstoff.
  • Gemäß einer Ausführungsform werden der erste und der zweite Stoff unabhängig voneinander selektiv ausgezogen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein Ende des ersten Stoffes an einem ersten Stift befestigt und ein Ende des zweiten Stoffes ist an einem zweiten Stift befestigt.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind der erste und der zweite Stift in einem gemeinsamen Gehäuse bereitgestellt.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann das gemeinsame Gehäuse selektiv von dem Kraftfahrzeug entfernt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind der erste und der zweite Stift so in Drehrichtung vorgespannt, dass sie den ersten Stoff und den zweiten Stoff in eine eingezogene Position drücken.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind der erste und der zweite Stift jeweils durch eine erste bzw. zweite Feder in Drehrichtung vorgespannt.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Gebrauchsmuster außerdem gekennzeichnet durch eine erste Dachstruktur, die sich entlang einer ersten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt, und eine zweite Dachstruktur, die sich entlang einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt, und wobei, der erste und der zweite Stoff, wenn sie ausgezogen sind, dazu konfiguriert sind, Licht zu filtern, das andernfalls zwischen der ersten und der zweiten Dachstruktur in die Fahrgastkabine gelangt wäre.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Gebrauchsmuster außerdem gekennzeichnet durch eine erste Lasche, die an der erste Dachstruktur befestigt ist, und eine zweite Lasche, die an der zweiten Dachstruktur befestigt ist, wobei die erste und die zweite Lasche selektiv am ersten Stoff befestigt werden können.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind der erste und der zweite Stoff dazu konfiguriert, ausgezogen zu werden, indem an jeweiligen freien Enden davon gezogen wird, und die freien Enden des ersten und des zweiten Stoffes können selektiv an der ersten und zweiten Dachstruktur befestigt werden, um den ersten und den zweiten Stoff über der Fahrgastkabine festzuhalten.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Gebrauchsmuster außerdem gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Querstreben, die sich zwischen der ersten und der zweiten Dachstruktur erstrecken.
  • Gemäß einer Ausführungsform können die freien Enden des ersten und des zweiten Stoffes selektiv an Punkten benachbart zu den Querstreben und an Punkten beabstandet von den Querstreben befestigt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform beinhalten der erste und der zweite Stoff jeweils eine erste bzw. zweite Zugstange benachbart zu den freien Enden.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind die erste und die zweite Zugstange zur Befestigung an der ersten und der zweiten Dachstruktur konfiguriert und, wenn sie befestigt sind, sind die erste und die zweite Zugstange dazu konfiguriert, sich zu biegen, um ein Durchhängen des ersten und des zweiten Stoffes zu verhindern.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist einer des ersten und des zweiten Stoffes dazu konfiguriert, in eine der Fahrgastkabine entgegengesetzte Richtung ausgezogen zu werden, um einen Schutzbereich benachbart zu dem Kraftfahrzeug bereitzustellen.

Claims (11)

  1. Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch: ein Dach, das einen ersten Stoff und einen zweiten Stoff beinhaltet, wobei der erste und der zweite Stoff selektiv ausgezogen werden, um zumindest einen Abschnitt einer Fahrgastkabine des Kraftfahrzeugs abzudecken, wobei der erste Stoff dazu konfiguriert ist, Licht in einem anderen Ausmaß zu filtern als der zweite Stoff.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, wobei der erste Stoff ein durchgehender Stoff ist und der zweite Stoff ein Gitterstoff ist.
  3. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Stoff und der zweite Stoff unabhängig voneinander selektiv ausgezogen werden.
  4. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Ende des ersten Stoffes an einem ersten Stift befestigt ist und ein Ende des zweiten Stoffes an einem zweiten Stift befestigt ist.
  5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, wobei der erste und der zweite Stift in einem gemeinsamen Gehäuse bereitgestellt sind.
  6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, wobei der erste und der zweite Stift so in Drehrichtung vorgespannt sind, dass sie den ersten Stoff und den zweiten Stoff in eine eingezogene Position drücken.
  7. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch eine erste Dachstruktur, die sich entlang einer ersten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt, und eine zweite Dachstruktur, die sich entlang einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des Kraftfahrzeugs erstreckt, und wobei der erste und der zweite Stoff, wenn sie ausgezogen sind, dazu konfiguriert sind, Licht zu filtern, das andernfalls zwischen der ersten und der zweiten Dachstruktur in die Fahrgastkabine gelangt wäre.
  8. Kraftfahrzeug nach Anspruch 7, wobei: der erste und der zweite Stoff dazu konfiguriert sind, ausgezogen zu werden, indem an jeweiligen freien Enden davon gezogen wird, und die freien Enden des ersten und des zweiten Stoffes selektiv an der ersten und der zweiten Dachstruktur befestigt werden können, um den ersten und den zweiten Stoff über der Fahrgastkabine festzuhalten.
  9. Kraftfahrzeug nach Anspruch 8, wobei der erste und der zweite Stoff jeweils eine erste bzw. zweite Zugstange benachbart zu den freien Enden beinhalten.
  10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9, wobei die erste und die zweite Zugstange zur Befestigung an der ersten und der zweiten Dachstruktur konfiguriert sind, und die erste und die zweite Zugstange, wenn sie befestigt sind, dazu konfiguriert sind, sich zu biegen, um ein Durchhängen des ersten und des zweiten Stoffes zu verhindern.
  11. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei einer des ersten und des zweiten Stoffes dazu konfiguriert ist, in eine der Fahrgastkabine entgegengesetzte Richtung ausgezogen zu werden, um einen Schutzbereich benachbart zu dem Kraftfahrzeug bereitzustellen.
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