DE2018609C2 - Gelenkbeschlag für Fahrzeugsitze - Google Patents
Gelenkbeschlag für FahrzeugsitzeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
- B60N2/22—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
- B60N2/235—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms
- B60N2/2356—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls
- B60N2/236—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls linearly movable
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkbeschlag für Fahrzeugsitze, bei dem an jeder Seite des Sitzteiles ein
fester Gelenkteil angeordnet und mit einem an der zugeordneten Seite der Rückenlehne befestigten
schwenkbaren Gelenkteil über eine sich zwischen den beiden Seiten des Sitzteiles erstreckende Gelenkachse
verbunden ist, wobei jeder feste Gelenkteil ein erstes Verzahnungselement trägt, das mit einem zweiten
Verzahnungselement an dem zugehörigen schwenkbaren Gelenkteil zusammenwirkt, und wobei die an ihrem
einen freien Ende mit einem Handgriff versehene Gelenkachse in an den schwenkbaren Gelenkteilen
festgelegten Buchsen, die Langlochausnehmungen in den festen Gelenkteilen durchgreifen, gelagert ist und
Nockeneinrichtungen trägt, von denen jede einen Nocken aufweist, der mit einem am festen Gelenkteil
vorgesehenen Gegennocken zusammenwirkt.
Ein Gelenkbeschlag dieser Art ist bereits Gegenstand eines nicht vorveröffentlichten älteren Patents (DE-PS
27 628).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gelenkbeschlag der eingangs genannten Art zu
verbessern.
Die Erfindung ist demgemäß darin zu sehen, daß jedes erste Verzahnungselement als innenverzahntes Zahnsegment
und jedes zweite Verzahnungselement als außenverzahnter Zahnriegel ausgebildet ist, die Längsmittelebene
der Langlochausnehmungen die Winkelhalbierende der innenverzahnten Zahnsegmente bildet und
ίο jeder Nockeneinrichtung ein Mitnehmer zugeordnet ist,
der mittels eines Bolzens an dem festen Gelenkteil gelagert ist und die zugehörige Buchse schwenkbar
aufnimmt, wobei der Nocken und der Gegennocken einerseits und der Bolzen andererseits etwa symmetrisch
zur Längsmittelebene der Langlochausnehmung liegen.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform kann mit Hilfe der Mitnehmer und der zugehörigen
Buchsen im Zusammenwirken mit den Langlochausnehmungen jeglichen Kräften, die zu einem Außereingriffbringen
von Zahnsegment und Zahnriegel tendieren, durch die Erzeugung einer Reaktionskraft entgegengewirkt
werden, die über die Mitnehmer auf die Buchsen wirkt und sich einem Trennen der Zähne der genannten
Verzahnungselemente in der Raststellung widersetzt. Dies wird auch durch die Anordnung der Nocken und
Gegennocken sowie des Mitnehmerbolzens unterstützt, wobei außerdem die Zähne der genannten Verzahnungselemente
— im Vergleich zu früheren Ausführungsformen — erheblich geringer belastet werden. Die
Anordnung der Mitnehmer gewährleistet ferner auch in besonders ungünstigen Belastungszuständen (selbst bei
Zwischenstellungen der Rückenlehne) ein stets sicheres Ineinandergreifen der Zähne von den genannten
Verzahnungselementen.
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn das innenverzahnte Zahnsegment und der außenverzahnte Zahnriegel auf
der einen Seite des festen Gelenkteils und die Nockenscheibe sowie der Mitnehmer auf der anderen
Seite des festen Gelenkteiles angeordnet sind und die Zähne des innenverzahnten Zahnsegments und des
außenverzahnten Zahnriegels unterhalb der Langlochausnehmung liegen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seiteneinsicht eines mit dem erfindungsgemäßen
Gelenkbeschlags ausgestatteten Fahrzeugsitzes,
F i g. 2 den erfindungsgemäßen Gelenkbeschlag in Explosionsdarstellung,
F i g. 3 den Gelenkbeschlag in seiner Raststellung,
Fig.4 den Gelenkbeschlag in seiner Ausraststellung
und
F i g. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 3.
F i g. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 3.
Bei dem erfindungsgemäßen Gelenkbeschlag ist jeder Seite des Sitzteiles des Fahrzeugsitzes ein fester
Gelenkteil 20 zugeordnet, der mit einem an der zugehörigen Rückenlehne 12 befestigten schwenkbaren
Gelenkteil 44 über eine sich zwischen den beiden Seiten des Sitzteiles 10 erstreckende Gelenkachse 13 schwenkbar
verbunden ist.
Der als plattenförmiges Preßstück mit einem im wesentlichen durchgehenden, sich nach innen erstrekkenden
Umfangsrand ausgebildete feste Gelenkteil 20 ist an seinem vorderen Ende unter Zwischenschaltung
einer Muffe 22 über eine Achse 15 schwenkbar am Sitzteil 10 gelagert und durch eine nicht dargestellte
Sperrklinke mit diesem verriegelbar.
Jeder feste Gelenkteil 20 weist in seinem hinteren oberen Bereich eine Langlochausnehmung 24 auf, die
nach vorne ur.d unten gerichtet ist und trägt an seiner Außenseite ein ein erstes Verzahnungsetement bildendes
inrsenverzahntes Zahnsegment 30, das ebenfalls als Preßstück ausgebildet ist Das außenverzahnte Zahnsegment
30 ist im hinteren unteren Endbereich des festen Gelenkteils 20 zusammen mit einem es nach
außen abdeckenden Schild 37 durch Niete 40 an dem festen GeLrsikteil 20 festgelegt und seine Winkelhalbierende
liegt in der Längsmitteiebene der Langlochausnehmung 24.
Jeder schwenkbare Gelenkteil 44 ist an seinem unteren Ende als außenverzahnter Zahnriegel 47
ausgebildet, der ein zweites Verzahnungselement bildet und mit dem innenverzahnten Zahnsegment 30 an dem
festen Gelenkteil 20 zusammenwirkt.
In an dem schwenkbaren Gelenkteil 44 vorgesehenen Bohrungen 45 sind Buchsen 48 festgelegt, die die als
Stange ausgebildete, an ihrem einen Ende einen Handgriff 80 drehfest tragende Gelenkachse 13
aufnehmen. Die Buchsen 48 durchgreifen weiterhin die Langlochausnehmungen 24 in den festen Gelenkteilen
20 und die Gelenkachse 13 trägt in ihren innerhalb des Umfangsrandes der festen Gelenkteile 20 liegenden
Bereichen Nockeneinrichtungen, die mit Lageransätzen 82 für die Gelenkachse 13 versehene Nockenscheiben
50 aufweisen, die mit einem einen Nocken 51 bildenden Teilbereich versehen sind, der mit einem an dem
zugehörigen festen Gelenkteil 20 angeordneten Gepennocken 52 zusammenwirkt. In eine Bohrung 54 in der
Nockenscheibe 50 ist das eine Ende einer Zugfeder 53 eingehängt, deren anderes Ende in eine Bohrung 32 an
dem festen Gelenkteil 20 eingreift. j5
Die Gelenkachse 13 ist mit der auf der linken Seite in F i g. 2 dargestellten Nockenscheibe 50 verschweißt und
besteht aus zwei einander überlappenden, im Bereich der rechten Nockenscheibe 50 in Fig. 2 miteinander
verschweißten Teilabschnitten. Zur Aufnahme der miteinander verschweißten Teilabschnitte der Gelenkachse
13 ist hierbei der Lageransatz 82 der rechten Nockenscheibe 50 in Fig. 2 mit einem Langloch
versehen, in das die beiden Teilabschnitte mit Lagerspiel gemeinsam eingreifen.
Jeder Nockenscheibe 50 ist ein die Form einer Platte aufweisender Mitnehmer 60 zugeordnet, der mittels
eines Bolzens 62 in einer am festen Gelenkteil 20 vorgesehenen Bohrung 34 schwenkbar gelagert ist und
eine Ausnehmung 60' aufweist, in die die zugehörige Buchse 48 eingreift Der Bolzen 62 des Mitnehmers 60
einerseits sowie der an der Nockenscheibe 50 vorgesehene Nocken 51 und der ihm zugeordnete
Gegennocken 52 an dem festen Gelenkteil 20 andererseits liegen etwa symmetrisch zur Längsmittelebene der Langlochausnehmung 24.
Jede Nockenscheibe 50 trägt ferner einen Vorsprung 55, der mit einem Ansatz 35 an dem festen Geienkteil 20
zusammenwirkt.
In der in Fig.3 dargestellten Raststellung des
Gelenkbeschlages halten die Zugfedern 53 die Nocken
51 in Anlage an den Gegennocken 52 und die Gelenkachse 13 befindet sich am unteren Ende der
Langlöcher 24 in den festen Gelenkteilen 20. Soll nunmehr, ausgehend von der in F i g. 3 dargestellten
Raststellung, die Neigung der Rückenlehne 12 gegenüber dem Sitzteil 10 geändert werden, so muß hierzu die
Gelenkachse 13 über den Handgriff 80 geschwenkt werden. Hierdurch werden die Nockenscheiben 50
gedreht, wodurch die Nocken 51 von den Gegennocken
52 freikommen und die Vorsprünge 55 an den Mitnehmern 60 sich gegen die Ansätze 35 an den festen
Gelenkteilen 20 an- und abstützen. Beim weiteren Schwenken des Handgriffs 80 wird nunmehr die
Gelenkachse 13 in den Langlöchern 24 nach oben bis an deren oberes Ende verschoben, wodurch die außenverzahnten
Zahnriegei 47 außer Eingriff mit den innenverzahnten Zahnsegmenten 30 gelangen (Fig. 4). Die
Rückenlehne 12 kann nun entsprechend verstellt werden, wobei die Verstellbewegung nach vorne durch
eine nicht dargestellte Hochstellfeder unterstützt werden kann. Nach Loslassen des Handgriffs 80 werden
die Nockenscheiben 50 und die Mitnehmer 60 durch die Kraft der Zugfedern 53 wieder in ihre in F i g. 3
dargestellte Raststellung überführt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Gelenkbeschlag für Fahrzeugsitze, bei dem an jeder Seite des Sitzteiles ein fester Gelenkteil
angeordnet und mit einem an der zugeordneten Seite der Rückenlehne befestigten schwenkbaren
Geienkteil über eine sich zwischen den beiden Seiten des Sitzteils erstreckende Gelenkachse verbunden
ist, wobei jeder feste Gelenkteil ein erstes Verzahnungselement trägt das mit einem zweiten
Verzahnungselement an dem zugehörigen schwenkbaren Gelenkteil zusammenwirkt, und wobei die an
ihrem einen freien Ende mit einem Handgriff versehene Gelenkachse in an den schwenkbaren
Gelenkteilen festgelegten Buchsen, die Langlochausnehmungen in den festen Gelenkteilen durchgreifen,
gelagert ist und Nockeneinrichtungen trägt, von denen jede einen Nocken aufweist, der mit
einem am festen Gelenkteil vorgesehenen Gegennocken zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes erste Verzahnungselement als innenverzahntes Zahnsegment (30) und jedes
zweite Verzahnungselement als außenverzahnter Zahnriegel (47) ausgebildet ist, die Längsmittelebene
der Langlochausnehmungen (24) die Winkelhalbierende der innenverzahnten Zahnsegmente (30)
bildet und jeder Nockeneinrichtung ein Mitnehmer (60) zugeordnet ist, der mittels eines Bolzens (62) an
dem festen Gelenkteil (20) gelagert ist und die zugehörige Buchse (38) schwenkbar aufnimmt,
wobei der Nocken (51) und der Gegennocken (52) einerseits und der Bolzen (62) andererseits etwa
symmetrisch zur Längsmittelebene der Langlochausnehmung (24) liegen.
2. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innenverzahnte Zahnsegment
(30) und der außenverzahnte Zahnriegel (47) auf der einen Seite des festen Gelenkteils (20) und
die Nockenscheibe (50) sowie der Mitnehmer (60) auf der anderen Seite des festen Gelenkteiles (20)
angeordnet sind und die Zähne des innenverzahnten Zahnsegments (30) und des außenverzahnten Zahnriegels
(47) unterhalb der Langlochausnehmung (24) liegen.
Applications Claiming Priority (2)
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