DE201686C - - Google Patents

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DE201686C
DE201686C DENDAT201686D DE201686DA DE201686C DE 201686 C DE201686 C DE 201686C DE NDAT201686 D DENDAT201686 D DE NDAT201686D DE 201686D A DE201686D A DE 201686DA DE 201686 C DE201686 C DE 201686C
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DE
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core
clamping
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barrel
barrel jacket
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DENDAT201686D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
    • B29D30/0606Vulcanising moulds not integral with vulcanising presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

JUte-ntcwnfe.
&ivuxefiicA bez
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 201686 -KLASSE 63 β. GRUPPE
für Luftradreifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1906 ab.
Zur Herstellung von* Laufmänteln aus Gummi sind an der Lauffläche offene Vulkanisierformen aus einem Kern und Klemmbacken bekannt. Der von der Form freigelassene Teil wird von Gewebelagen bedeckt. Um ein festes Umspannen des zu vulkanisierenden Mantels zu bewirken, werden nach vorliegender Erfindung die Gewebelagen sowohl um die ganze Form als auch um die von dieser freigelassene Fläche
ίο des Mantels herumgeführt. Die äußeren Flächen der Klemmbacken verlaufen tangential zur Lauffläche des Mantels. Ferner sind die Klemmbacken mit seitlichen Ringnuten versehen, in welche die Gewebewicklungen mittels
J-5 seitlicher Ringe eingedrückt werden.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Form mit eingelegtem Laufmantel.
Fig. 2 zeigt einen zusammenklappbaren Kern in Seitenansicht.
so Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht des Innenteils einer anderen Ausführungsform eines Kernes. ·
■ Fig. 4 zeigt den Querschnitt der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform und
' Fig. 5 den Querschnitt einer Form zur Herstellung von Laufmänteln anderen Querschnitts. Um das Vulkanisieren von Laufmänteln durch Dampf, d. h. in offener Hitze, zu ermöglichen, müssen die Laufmäntel so aufgespannt werden, daß sie ihre richtige Form beibehalten. Außerdem ist es erforderlich, die Lauf mantel während der Vulkanisation einem verhältnismäßig hohen Druck auszusetzen j urn das Material möglichst kompakt und homogen zu machen, aber gleichzeitig den Dampf in unmittelbare Berührung mit dem Material zu bringen, insbesondere mit denjenigen Materialteilen, die später mit dem Erdboden in Berührung kommen und der größten Abnutzung unterworfen sind. Diese Bedingungen werden bei Anwendung der nachstehend beschriebenen Vorrichtung erfüllt.
Der Laufmantel wird auf einen Kern gebracht, der so konstruiert ist, daß er schnell in den Mantel eingeführt werden kann, worauf Klemmvorrichtungen den Mantel an dem Kern festhalten. Diese Klemmvorrichtungen bedecken nur diejenigen Teile des Lauf mantels, die neben die Radfelge zu liegen kommen, während die Lauffläche des Mantels von den Klemmvorrichtungen völlig freigelassen wird. Der auf die Lauffläche des Mantels auszuübende Druck wird durch eine Umhüllung aus grober Leinwand oder irgendwelchem anderen geeigneten groben Gewebe erzielt, welches sowohl über den Laufmantel als auch über die Klemmvorrichtungen gespannt wird, derart, daß auf die von den Klemmvorrichtungen nicht eingeschlossene Lauffläche der gewünschte Druck ausgeübt wird.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist ι der Kern, auf den der Laufmantel gebracht wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht dieser Kern aus mehreren Teilen, die
miteinander derart verbunden und so lang sind, daß sie in die in Fig. 2 punktiert gezeichnete Lage geklappt werden können, damit der Kern leicht in den Mantel eingesetzt werden kann.
Die Teile des Kerns sind miteinander durch Scharniere 2 verbunden, ausgenommen an der Stelle, wo die Enden des Kerns übereinandergreifen, während eine Klinke 3 die Teile des Kerns beim Gebrauch in Schlußlage hält. Zwischen den Rändern des Laufmantels liegt ein Ring 4 (Fig. 1), der ebenso wie der Kern zusammenklappbar ist und erforderlichenfalls einen Teil des Kerns bilden oder dauernd mit diesem verbunden sein kann. Der Laufmantel wird durch ringförmige Klemmorgane auf dem Kern 1 und dem Ring 4 festgehalten. Diese Klemmorgane bestimmen die Form der Ränder des Laufmantels und bilden zusammen mit dem Ring 4 eine Rinne für die Laufmantelränder. Die Klemmstücke 5 sind mit nach innen gerichteten Ansätzen 6 versehen, die sich berühren und durch Schrauben oder Bolzen 7 miteinander verbunden sind, wodurch die Klemmorgane in ihrer richtigen Lage mit Bezug auf den Laufmantel und die übrigen Teile der Vorrichtung gehalten werden. Die äußeren Teile der Klemmstücke 5 sind konkav gestaltet, und zwar an den Seiten, die mit dem Laufmantel in Berührung kommen. Die konkave Gestaltung der Klemmstücke entspricht dem Querschnitt des Laufmantels und an ihrem äußeren Rande verlaufen die Klemmstücke in scharfe Kanten 9, während ihre Außenflächen tangential an den Laufmantel gerichtet sind. Jedes der Klemmstücke ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, an dem an 6 anliegenden Teil zur Aufnahme eines ringförmigen Stückes 10 eingerichtet, welches an seiner Außenfläche mit einem Kanal 11 versehen ist. Dieses Ringstück 10 kann auch mit dem anliegenden Teil 5 der Klemmstücke aus einem Stück bestehen. Wenn ein Laufmantel auf den Kern 1 gebracht und der Ring 4, die Klemmstücke 5, sowie die Ringstücke 11 in ihre Lage gebracht worden sind, wird das Ganze von einer Umhüllung 12 aus Gewebe umgeben. Diese Umhüllung besteht zweckmäßig aus einem entsprechend langen Gewebestreifen, der in Schraubenwindungen um den Laufmantel und die ganze Vorrichtung gelegt wird. Nachdem die Umhüllung angebracht worden ist, wird sie mit Hilfe zweier Ringe 13, die in die Kanäle 11 greifen und hierbei die Umhüllung mit in die Kanäle 11 hineinziehen, gespannt. Die Ringe 13 werden mittels geeigneter Vorrichtungen, z. B. mit Hilfe gewöhnlicher Schraubenzwingen 14, in die Kanäle 11 gedrückt. Nachdem die Ringe 13 bis zu der gewünschten Tiefe in die Kanäle 11 gedrückt worden sind, so daß auf die Umhüllung 12 die gewünschte Spannung ausgeübt wird, ist das Ganze zur Einführung in den Vulkanisationsraum fertig.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird der auf dem Kern mit Hilfe der Klemmvorrichtungen festgehaltene und dann mit einem porösen, unter verhältnismäßig hoher Spannung stehenden Gewebe umwickelte und im Vulkanisationskessel der direkten Einwirkung von Dampf ausgesetzte Laufmantel besonders an der Lauffläche, welche der größten Abnutzung unterworfen ist, der Wirkung des Dampfes ausgesetzt.
Die poröse Umhüllung 12 gestattet dem Dampf freien Zutritt zur Lauffläche und auch zu demjenigen Teil des Lauf mantels, der beim Gebrauch der größten Dehnung ausgesetzt ist. Infolgedessen werden die Vorteile der Vulkanisation mittels Dampfes an den Stellen erhalten, an denen sie am meisten nötig sind, und der ganze Vulkanisationsprozeß bildet einen einzigen Arbeitsgang, während die bisher bekannten Vulkanisationsverfahren aus mehreren Arbeitsstufen bestehen. Außerdem wird das Ubervulkanisieren der dünneren Stellen des Laufmantels, was bisher einen der größten Nachteile bei der Vulkanisation von Laufmänteln mit offen vulkanisierter Lauffläche bildete, durch das vorliegende Verfahren ganzlieh vermieden.
Nachdem der Laufmantel der Einwirkung des Dampfes im Vulkanisationszylinder genügend lange ausgesetzt worden ist, wird die ganze in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung aus dem Zylinder entfernt, und der Laufmantel wird von dem Kern losgenommen, und zwar erfolgt das Losnehmen der einzelnen Teile in umgekehrter Reihenfolge, wie beim Zusammensetzen.
Anstatt eines aus einzelnen Teilen bestehen-: den Kerns nach Fig. 2 kann auch ein Kern der in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion verwendet werden. Der hier dargestellte Kern besteht aus einem einzigen Streifen 15 aus Federmetall, dessen Kanten bei 16 (Fig. 4) abgeschrägt sind und übereinandergreifen, wenn der Streifen in Schraubenwindungen gelegt wird. Beide Enden des Kerns werden so miteinander verbunden, daß ein endloses Band entsteht, wobei die abgeschrägten Ränder des Bandes den Kern genügend elastisch machen, damit. dieser leicht in den Laufmantel eingesetzt und wieder herausgenommen werden kann. Bei Verwendung eines Kerns nach Fig. 3 ist die Benutzung eines Ringes, ähnlich dem Ring 4 der Fig. 1, zweckmäßig bei der Herstellung von Dunloplaufmänteln, und ein Ring etwas abweichender Form ist erforderlich beim Vulkanisieren von Clincherlaufmänteln.
In Fig. 5 ist ein Kern nebst dazu passenden Klemmstücken zur Herstellung von Wulstmänteln (Clincherlaufmänteln) dargestellt. Der
Kern 20 ist zusammenklappbar und besteht, ähnlich wie der Kern nach "Fig. 2, aus mehreren Teilen. . Anstatt kreisförmigen Querschnitts hat der Kern einen genau dem Clincherlaufmantel entsprechenden Querschnitt. Die Klemmstücke 21 sind an ihren Berührungsflächen mit dem Laufmantel mit Kanälen 22 versehen, welche die Rippen an den Rändern des Laufmantels aufnehmen. In Verbindung mit dem Kern und der Klemmvorrichtung nach Fig. 5 können auch die mit Kanälen versehenen Ringstücke 10 verwendet werden, und die Umhüllung wird in derselben 'Weise angebracht wie bei dem Ausführungsbeispiel bei Fig. 1.
Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, können bei der vorliegenden Einrichtung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. Die Form der dargestellten Kerne kann in verschiedener Weise geändert und zum Festklemmen des Laufmantels derart, daß dieser während der Vulkanisation seine Form beibehält, können verschiedene geeignete Mittel angewendet werden. In gleicher Weise können die Einzelteile der Klemmvorrichtungen und die Spannvorrichtung für die Umhüllung konstruktiv geändert werden. In jedem Falle aber muß die Vorrichtung zum Halten des Laufmantels so beschaffen sein, daß der Laufmantel unverrückbar festgehalten, die Lauffläche jedoch freigelassen wird, so daß das Material durch die pcröse Umhüllung hindurch unmittelbar vom Dampf beeinflußt werden kann.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. An der Laufseite offene Vulkanisierform aus einem Kern und Klemmbacken zur Herstellung von Laufmänteln aus Gummi für Luftradreifen, wobei Gewebelagen den von der Form freigelassenen Teil der Lauffläche bedecken, dadurch gekennzeichnet , daß zwecks festen Umspannens des zu vulkanisierenden Mantels die Gewebelagen, die ganze Form und die von dieser freigelassene Fläche des · Mantels umschließen.
2. Vulkanisierform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Flächen der Klemmbacken (5) tangential zur Lauffläche des Mantels verlaufen.
3. Vulkanisier form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken mit seitlichen Ringnuten (11) versehen sind, in welche zwecks Spannens und Festklemmens der Gewebewicklungen letztere durch seitliche Ringe (13) eingedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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