DE201622C - - Google Patents

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DE201622C
DE201622C DENDAT201622D DE201622DA DE201622C DE 201622 C DE201622 C DE 201622C DE NDAT201622 D DENDAT201622 D DE NDAT201622D DE 201622D A DE201622D A DE 201622DA DE 201622 C DE201622 C DE 201622C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/04Cutting-off or removing waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
r PATENTSCHRIFT
KLASSE 7b. GRUPPE
ARNOLD SCHWIEGER in BERLIN.
Bei Pressen zur Herstellung von Rohren, Profilstäben u. dgl. aus Blöcken wird der nach dem Preßvorgang im Zylinder verbleibende Rückstand dadurch entfernt, daß man ihn mit der Matrize herausstößt und von dem anhaftenden Rohr oder Profilstab abmeißelt, was jedoch ziemlich umständlich itnd zeitraubend ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche die Entfernung dieses Rückstandes von dem hergestellten Rohr oder Profilstab in einfacherer Weise herbeigeführt wird. Sie besteht in der Anordnung eines Schlittens, durch welchen die Matrize mit dem Matrizenhalter herausgezogen und dann gegen einen einschaltbaren Dorn derart bewegt wird, daß der letztere den Rückstand locht und dadurch das Rohr bzw. den Profilstab aus der Matrize herausstößt, so daß der Rückstand frei abfallen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht durch die Fig. ι und 2 ein Ausführungsbeispiel dieser Einrichtung im Längsschnitt und in der Oberansicht.
Die Einrichtung läßt sich an Hand der beiden Figuren wie folgt erklären:
Unterhalb der hinter der Presse angeordneten Führungsbahn α für das aus der Presse kommende Produkt ist ein entsprechend langes, feststehendes, in zwei Kammern geteiltes, in der Mitte zu einem Kolben c verdicktes Rohr b angeordnet, welches mit seinen beiden Enden an je eine Zu- und Ableitung und an ein entsprechendes Steuerorgan angeschlossen ist. Auf diesem Rohr gleitet ein Zylinder d, der eine bis an den Matrizenbock e reichende Platte / trägt. Auf dieser Platte ist der Matrizenhalter g lösbar befestigt.
Auf der feststehenden Führungsbahn k ist eine ev. schwingende Brücke i angeordnet, unter welcher die Platte f hinweggleiten kann und in welcher ein auswechselbarer Ausstoßdorn k befestigt ist.
Ist die Preßarbeit vollendet und soll der Preßrückstand mit der Matrize η aus dem Preßzylinder m herausgestoßen werden, dann wird durch das linke Rohrende b in den Zylinderraum r Druckwasser eingeführt, was vermöge der im Rohr befindlichen Öffnungen s ohne weiteres geschehen kann., Die Folge hiervon ist, daß sich Zylinder d mit Platte f, mit dem Matrizenhalter g, der Matrize, dem fertigen Produkt und dem daran haftenden Preßrückstand nach links bewegt, und zwar so weit, bis der Matrizenhalter die in der Zeichnung angegebene punktierte Stellung einnimmt.
Ist dies geschehen, dann bewegt man die Brücke i über die Führungsbahn h, so daß der Ausstoßdorn k die punktierte Stellung einnimmt, verbindet das linke Rohr b mit der Abwasserleitung, das rechte Rohr dagegen mit der Hochdruckleitung, so daß der Zylinder wieder nach rechts bewegt wird, und zwar gegen den Dorn k. Dieser durchstößt den Preßrückstand, dringt in die Matrizenöffnung u ein und stößt das in derselben sitzende Produkt heraus. Der Preßrückstand wird somit von dem Produkt gelöst und kann ohne weiteres abgenommen werden. Hierauf führt man in das linke Rohr δ Druckwasser ein, während das rechte mit der Abwasserleitung
in Verbindung gebracht wird, so daß der Zylinder d mit der Platte f und dem Matrizenhalter nach links bewegt wird. Alsdann wird die Brücke i in die ausgezogene Stellung der Fig. 2 zurückgeklappt und der Matrizenhalter mit der Matrize wieder in die Arbeitsstellung gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung an Strang- und Rohrpressen zum Ausstoßen des Preßrückstandes, gekennzeichnet durch eine hinter dem Matrizenbock angeordnete, mit dem Matrizenhalter lösbar verbundene hin und her verschiebbare Platte und eine über diese klappbare, mit einem auswechselbaren Ausstoßdorn versehene Brücke, gegen welche der Matrizenhalter mit dem fertigen Produkt und daran hängendem Preßrückstand derart bewegt wird, daß der letztere durch den Dorn gelocht und das Preßprodukt aus der Matrize herausgestoßen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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