DE2016160C - Deckenfertiger zum Abstreichen von thermoplastischem Deckenbaustoff - Google Patents
Deckenfertiger zum Abstreichen von thermoplastischem DeckenbaustoffInfo
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Description
DIo Erfindung betrifft einen Deckenfertlgor zum
Abstreichen von thermoplastischem Deckenbaustoff, insbesondere für den Cliißasphaluleckenbaii, mit einem
an einem fahrbaren Rahmengestell angeordneten hohlen Streich balken aus mindestens zwei niitoinan·
der verbundenen, höhenverstellbaren, hohlen Streich· kasten, die bezüglich Ihrer Hohlräume nicht verbunden
und jeweils mittels eines Brenners heizbar sind. Die für den Straßen- und Autobahnbau als Verschleißschicht
verwendeten Gußasphalte oder andere thermoplastische Massen werden mit Decken fertigem
der genannten Art auf den zu belegenden Straßenflächen od, dgl. verstrichen. Bekannte Deckenfertiger
bestehen aus den in der Regel auf Schienen laufenden Fahrwerken und dem die Fahrwerke verbindenden «5
Traggerüst, dessen Lunge der Straßenbreite entspricht. Am Traggerüst bzw. einem höhcnverstellburen
Zwischenträger sind mit Gas beheizbare Streich kästen an Spindeln aufgehängt, mit deren
Hilfe die Kästen auch einzeln auf entsprechende ao Höhe eingestellt werden können. Das Traggerüst bzw.
der Zwischenträger mit den angehängten Streichküsten kann bei diesen beispielsweise durch die
deusche Patentschrift 1 061 357 bekannten Vorrichtungen durch entsprechende Gestaltung im ganzen in as
der Höhe verstellt werden. Durch die Beheizung der Streichkästen und die damit verbundene Erwärmung
des Traggerüstes bzw. des Zwischenträgers erfolgt eine Längendehnung, die zur Durchbiegung führt, der
aber durch entsprechende Voreinstellung der Einzelkästen Rechnung getragen werden kann. Mit dieser
Einstellmöglichkeit sind aber Verwerfungen in den Streichkästen selbst nicht erfaßbar, die durch die
direkte Wärmebeaufschlagung der Hohlkästen mit Gasbrennerflammen entstehen können. Außerdem
besteht, wie sich gezeigt hat, bei der Dircktbeaufchlagung der Kästen mit Gasflammen die Gefahr
des Anbackens der thermoplastischen Massen an den Streichflächen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckenfertiger der eingangs genannten Art, bei dem
also durch die Höheneinstellbarkeit der einzelnen Streichkästen die durch ihre Beheizung entstehende
Durchbiegung des Streichbalkens vor dem Beginn des Ferligens der Decke berücksichtigt wird, so zu verbessern,
daß ein Anbacken des einzubauenden Deckenbaustoffs an den Kastenstreichflächen vermieden
und eine gleichmäßige Wärmeverteilung in jedem Streichkasten gewährleistet ist, um Verformungen
der Streichfläche zu vermeiden.
Diese Aufgabe ist mit einem Deckenfertiger der eingangs genannten Art gelöst, der nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet ist, daß jeder Streichkasten mit bei Betriebstemperatur flüssigem Salz gefüllt
und mit mindestens einer stirn- oder rückseitigen, nach außen offenen Höhlung verschen ist, der
der Brenner zugeordnet ist.
I is ist /war schon bekannt, Gußasphalthohlcn hohl
auszubilden, wobei der Hohlraum in den Kreislauf einer /wangMimlaufhcizung mit Wärmeleitöl als
Übcrtragimgsmedium eingeschaltet und die Bohle so ausgebildet ist, daß der Hohlraum der Bohle in
l.üngskiiiiimcrn unterteilt ist und die an die Bohlensohle
anschließende Kammer den Ölvorlaiil'kanal und
andere Kammern ikn öirücklaul'kanal bilden (dcutsches
Gebrauchsmuster 6 602 512).
Der apparative Aufwand an solchen Bohlen mit UmlaufHeizungen ist aber sswnnglUuf g relativ groß,
und insbesondere besieht der Nachteil, daß bei Leckagen öl auslaufen und die Qualität des Straßenbelages
beeinträchtigen kann. Außerdem ist in Rücksicht auf die Lunge des Strolchbulkens ebenfalls ein
gewisser Temperaturabfall unvermeidbar.
' Durch die Ausbildung des Deckenfertigers gemäß der Erfindung ergibt sich der Vorteil einer gleichmäßigen Würmevcrteilung in jedem Streichkasten, die eine Verformung der Streichfliichen und ein Anbacken der thermoplastischen Massen, wie sich gezeigt hat, mit Sicherheit vermeidbar macht. Außerdem sind etwaige Leckagen nicht so schwerwiegend wie bei einer öiflllluiig, da etwa ausgetretene Salzlösung sehr schnell wieder kristallisiert und die verlegte Decke nicht schädigen kann, wie das bei öl der Fall ist.
' Durch die Ausbildung des Deckenfertigers gemäß der Erfindung ergibt sich der Vorteil einer gleichmäßigen Würmevcrteilung in jedem Streichkasten, die eine Verformung der Streichfliichen und ein Anbacken der thermoplastischen Massen, wie sich gezeigt hat, mit Sicherheit vermeidbar macht. Außerdem sind etwaige Leckagen nicht so schwerwiegend wie bei einer öiflllluiig, da etwa ausgetretene Salzlösung sehr schnell wieder kristallisiert und die verlegte Decke nicht schädigen kann, wie das bei öl der Fall ist.
Nachfolgend wird an Hand der zeichnerischen Darstellung von Ausfiihrungsbeispielen der Deckenfertiger gemäß der Erfindung näher erläutert, !n dieser
Darstellung zeigt schematisch
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Bohleneinzcl-
kasten und
Fig. 2 eine Variante eines Einzelkastens im
Fig. 2 eine Variante eines Einzelkastens im
Schnitt.
Da Fahrgestelle und Elemente zur Einstellung der Sireichkästen 1 bekannt sind, sind in den Figuren nur
die Schnitte der Einzelkästen dargestellt, die beim Ausstreichen in bezug auf die gezeigte Darstellung
nach links verschoben werden, d. h. die öffnungen 4 der offenen Höhlungen 3 bzw. von deren Kammern 3'
weisen nach hinten, wo auch die Brenner 5 angeordnet sind, die in den gezeigten Beispielen in die untere
Kammer 3' hineinbrennen. Die Hohlräume 2 der Kästen sind mit einer Salzfüllung 6 versehen, die bei
Betriebstemperatur flüssig ist und die die Wärme von den Kammern 3' nach außen überträgt und damit
auch zur eigentlichen Streichfläche 8 der Streichkästen 1.
Die Variante nach F i g. 2 unterscheidet sich von der gemäß Fig. 1 dadurch, daß die beiden Kammern
3' durch einen Überströmkanal 7 verbunden sind und die Heizgase von der unteren in die obere Kammer
gelangen und nach hinten abströmen können.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Deckenfertiger zum Abstreichen von thermoplastischem Deckenbaustoff, insbesondere für den Gußasphaltdeckenbau, mit einem an einem fahrbaren Rahmengestell angeordneten hohlen Streichbalken aus mindestens zwei miteinander verbundenen, höllenverstellbaren, hohlen Streichkästen, die bezüglich ihrer Hohlräume nicht verbunden und jeweils mittels eines Brenners heizbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Streichkasten (I) mit bei Betriebstemperatur flüssigem Salz gefüllt und mit mindestens einer stirn- oder rückseitigen, nach außen offenen Höhlung (3) versehen ist, .der der Brenner (5) zugeordnet ist.
- 2. Deckenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung (3) in Form von zwei übereinanderliegenden Kammern (3') ausgebildet ist.
- 3. Deckenferliger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (3') durch einen Überströmkanal (7) in Verbindung stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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