DE201611C - - Google Patents
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- DE201611C DE201611C DENDAT201611D DE201611DA DE201611C DE 201611 C DE201611 C DE 201611C DE NDAT201611 D DENDAT201611 D DE NDAT201611D DE 201611D A DE201611D A DE 201611DA DE 201611 C DE201611 C DE 201611C
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- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 208000001848 dysentery Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C17/00—Fuze-setting apparatus
- F42C17/02—Fuze-setting keys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201611 KLASSE 72 £ GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr. Zünderstellschlüssel.
Zusatz zum Patente 199926 vom 1. November 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1907 ab.
Längste Dauer: 31. Oktober 1921.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ausführungsform des Zünderstellschlüssels nach
Patent 199926.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι den Erfindungsgegenstand im Schnitt,
Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 3 eine zum Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines Brennzünders.
. Der auf der Zeichnung dargestellte Zünderstellschlüssel unterscheidet sich von dem in
dem Patente 199926 erläuterten Schlüssel im wesentlichen nur hinsichtlich' der Anordnung,
und Ausbildung des Riegels M, der in eingerückter Stellung das Abheben des Schlüssels
vom Zünder verhindert. Es erübrigt sich daher, hier näher .auf die Einrichtung des
Schlüssels an sich einzugehen.
Der verhältnismäßig breite Riegel M ist mit einer Schneide mx versehen und so im Körper A
des Schlüssels gelagert, daß er beim Einstellen des Zünders mit seiner Schneide m1 in einer
Ringnut k1 (Fig. 3) des Zünders zu gleiten
vermag. Diese Ringnut wird durch eine Er-Weiterung der zwischen dem drehbaren Satzstück
E des Zünders und dessen feststehenden Satzstück K vorhandenen Fuge k2 gebildet.
Um den Riegel M in der erwähnten Weise am Schlüsselkörper A anordnen zu können, besitzt
der Schlüsselkörper eine solche Höhe, daß er, wenn der Schlüssel auf den Zünder aufgesetzt
ist, nicht nur das drehbare Satzstück E, sondern auch den unteren Teil des feststehenden
Satzstückes K umhüllt. Im übrigen ist die Anordnung des Riegels M wie bei dem Schlüssel
des Patentes 199926 so getroffen, daß er der zum Eingriffe in die Rast e1 des drehbaren
Satzstückes bestimmten Nase «* des Schlüsselkörpers
A diametral gegenüberliegt, und daß er sich in einer zur Achse des Körpers A
radialen Richtung verschieben kann. Das zur Aufnahme des Riegels M dienende Lager «2
des Schlüsselkörpers A ist oben offen, es wird durch eine Platte N abgedeckt, die den Riegel
in seinem Lager hält. Der Riegel besitzt einen als Griff dienenden Ansatz m2, der durch
einen Ausschnitt n1 (Fig. 1) der Platte N hindurchragt.
Die Wandungen n2 und nz des Ausschnittes n1 begrenzen die Verschiebung des
Riegels. Am Riegel sitzt ferner ein Zapfen mz,
der in eine ebenfalls durch die Platte N abgedeckte Ausnehmung a3 des am Schlüsselkörper
A sitzenden Armes A1 hineinragt und sich gegen eine in der Ausnehmung a3 liegende
Feder m4 stützt. Die Feder w4 sucht den
Riegel in der eingerückten Stellung zu halten. Der Arm A1 des Körpers A trägt einen Griff L.
Nachdem der Stellschlüssel eingestellt worden ist, wird er in solcher Lage auf den Zünder
aufgesetzt, daß die Nase «4 zum Eingriff mit
der Rast e1 gelangt. Der Riegel M wird hierbei zunächst in seinem Lager zurückgedrängt,
und hierauf wird die Schneide m1 des
Riegels durch die Feder m4 in Eingriff mit
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der Nut k1 gebracht. Der Stellschlüssel ist
dann gegen Abheben vom Zünder gesichert. Nachdem der Schlüssel auf den Zünder aufgesetzt
worden ist, wird er vermittels des Griffes L so weit im Sinne des Pfeiles χ (Fig 2)
gedreht, bis die Einstellung des Zünders beendet ist. Beim Drehen des Schlüssels gleitet
die Schneide m1 des Riegels M in der Nut k1.
Nach dem Einstellen des Zünders verschiebt man unter Vermittlung des Griffes m2 den
Riegel so weit nach dem Griff L hin, bis der Griff m2 gegen die Wandung n3 der in der
Platte N vorgesehenen Aussparung n1 trifft.
Hierdurch wird die Schneide m1 des Riegels M
außer Eingriff mit der Nut k1 gebracht, so daß der Stellschlüssel nunmehr ungehindert
vom Zünder abgehoben werden kann.
Der beschriebene Stellschlüssel bietet gegenüber dem in dem Patente 199926 erläuterten
den Vorteil, daß er den Wegfall der dort in dem Satzstück vorgesehenen Rast für den
Riegel ermöglicht.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es bekannt ist, an einem Zünderstellschlüssel einen
das Abheben des Schlüssels vom Zünder verhindernden Riegel so anzuordnen, daß er beim
Einstellen des Zünders in einer Ringnut des Zünders gleiten kann. Die mit diesem bekannten Schlüssel einzustellenden Zünder besitzen
eine Aussparung, die so gestaltet ist, daß der Riegel aus der Ringnut austreten kann, wenn er sich gegenüber dieser Aussparung
befindet. Eine solche Aussparung für den Austritt des Riegels macht der vorliegende
Schlüssel entbehrlich, da sein Riegel von Hand ausrückbar ist.
Claims (2)
1. Zünderstellschlüssel nach Patent 199926,
dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand ausrückbare, in eingerückter Stellung das
Abheben des Schlüssels vom Zünder verhindernde Riegel (M) so am Schlüssel angeordnet
ist, daß er beim Einstellen des Zünders in einer Ringnut (k1) des Zünders
zu gleiten vermag.
2. Ringnut am Zünder für den Zünderstellschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie für den Eingriff des Riegels (M) durch eine Erweiterung einer
am Zünder vorhandenen Fuge (k%) gebildet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199926T | 1906-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201611C true DE201611C (de) |
Family
ID=25694753
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201611D Active DE201611C (de) | 1906-10-31 | ||
| DE1906199926D Expired - Lifetime DE199926C (de) | 1906-10-31 | 1906-10-31 |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906199926D Expired - Lifetime DE199926C (de) | 1906-10-31 | 1906-10-31 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH41290A (de) |
| DE (2) | DE199926C (de) |
| FR (2) | FR380551A (de) |
-
0
- DE DENDAT201611D patent/DE201611C/de active Active
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-
1906
- 1906-10-31 DE DE1906199926D patent/DE199926C/de not_active Expired - Lifetime
-
1907
- 1907-08-03 CH CH41290A patent/CH41290A/de unknown
- 1907-08-03 FR FR380551D patent/FR380551A/fr not_active Expired
-
1908
- 1908-02-25 CH CH43132D patent/CH43132A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR8966E (fr) | 1908-08-05 |
| FR380551A (fr) | 1907-12-12 |
| CH41290A (de) | 1908-10-01 |
| DE199926C (de) | |
| CH43132A (de) | 1909-04-01 |
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