DE203360C - - Google Patents

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DE203360C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/22Drinking vessels or saucers used for table service
    • A47G19/2283Saucers

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'Ja 203360 KLASSE 34/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Tassen und Untertassen zur lösbaren Verbindung beider Teile in der Weise, daß diese mühelos zusammengesetzt und miteinander in Verbindung gebracht werden können, ohne dauernd oder fest miteinander befestigt zu sein, so daß die Teile, z. B. die Untertassen, auch allein zu einem Stapel unter Beanspruchung nur eines kleinen Raumes zusammengestellt werden können.
Es sind bereits Tassen ähnlicher Art bekannt, ' bei denen zur Verbindung der Ober- und der Untertasse an der ersteren angeordnete Vorsprünge in entsprechende Aussparungen der Untertasse eingreifen; hierbei findet jedoch nur eine Sicherung gegen seitliche Verschiebung statt, während ein Anheben der Untertasse durch die Obertasse nicht möglich ist. Im Gegensatz hierzu ist am Gegenstand der Erfindung ein bajonettartiger Verschluß geschaffen in der Weise, daß die am Fuß der Obertasse befindlichen Ansätze nach außen abgeschrägt oder abgesetzt sind und an der Untertasse befindliche Vorsprünge in entsprechender Anzahl unterschnitten sind, so daß sie über die Ansätze der Obertasse zu greifen vermögen.
Fig. ι zeigt die nach der Erfindung eingerichtete Obertasse in schaubildlicher Darstellung und Fig. 2 in unterer Ansicht. Fig. 3 zeigt die Untertasse von oben gesehen, Fig. 4 von unten gesehen und Fig. 5 im Schnitt.
Die Obertasse 1 ist unten mit einem ringförmigen Fuß oder Flansch 2 versehen, der höher ist, als es bei den bisher bekannten-Tassen im allgemeinen üblich ist. An diesem Fuß befinden sich außen abgeschrägte oder sonstwie abgesetzte Ansätze 3, die in gleichmäßigen Abständen voneinander entfernt angeordnet sind. Diese Ansätze werden am vorteilhaftesten erzeugt, wenn die Tasse bezüglich ihrer übrigen Gestaltung fertiggestellt ist, in der Weise, daß zunächst der Flansch 2 mit innerer zylindrischer Fläche und äußerer abgeschrägter oder kegelförmiger oder abgestufter Fläche voll ausgebildet wird und darauf Lücken 5, 6, "7 durch Ausschneiden oder sonstwie gebildet werden, so daß die Ansätze 3 entstehen, von welchen zweckmäßig einer unter dem Griff 4 sich befindet.
Die Untertasse 8 wird zweckmäßig in der Mitte, also am Boden 9, flach ausgebildet und mit einer der Anzahl der Lücken in der Obertasse entsprechenden Anzahl, z. B. drei, Vorsprüngen 10, 11, 13 versehen, die gleichfalls um den Boden 9 herum gleichmäßig verteilt sind. Diese Vorsprünge sind innen abgeschrägt oder sonstwie unterschnitten und passen zu den außen abgeschrägten oder abgestuften Ansätzen 3 der Obertasse, so daß erstere nach geringer Drehung unter letztere greifen können. Die Vorsprünge werden an der Untertasse so geformt, daß sie so klein wie nur möglich sind. Die obere Fläche kann abgerundet sein,
wodurch die Reinigung erleichtert wird. Der Fuß oder untere Flansch 13 der Untertasse wird gleichfalls etwas höher gemacht, als es bisher üblich ist, und zwar erhält er einen so großen Durchmesser, daß beim Zusammenstellen mehrerer Untertassen der Flansch 13 die Vorsprünge der unteren Untertasse außen umgibt und somit auf dem Boden dieser Untertasse ruht, ohne die Vorsprünge zu berühren. Man kann auch die Obertasse 1 wegen des hohen Fußes auf die Untertassen in sicherer Stellung setzen, ohne durch Drehung die Verbindung zu bewirken. Man kann auch die Obertasse so aufsetzen, daß ein Vorsprung von dem Boden der Obertasse innerhalb des Flansches 2 bedeckt wird. Zu diesem Zweck wird der Boden der Obertasse hohl oder gewölbt gestaltet.
Die Handhabung ist für gewöhnlich die, daß man die Obertasse am Henkel erfaßt und so auf die Untertasse aufsetzt, daß die Lücken 5, 6, 7 über die Vorsprünge 10, 11, 12 greifen und die Ansätze 3 der Obertasse zwischen den Vorsprüngen auf der Untertasse ruhen. Die Obertasse wird dann um ein Geringes gedreht, so daß die Ansätze 3 unter die Kanten der Vorsprünge greifen, welche die Obertasse festhalten, bis diese wieder zurückgedreht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tasse, bei der zur Verbindung von Ober- und Untertasse an ersterer angeordnete Vorsprünge in entsprechende Aussparungen der letzteren eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fuß der Obertasse (1) befindlichen Ansätze (3) nach außen abgeschrägt oder abgesetzt sind und an der Untertasse (8) befindliche Vorsprünge (10, 11, 12) in entsprechender Anzahl an der Innenseite unterschnitten sind, so daß sie nach Art eines Bajonettverschlusses über die Ansätze der Obertasse zu greifen ver-
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2700257A1 (fr) * 1993-01-14 1994-07-13 Pascot Jacques Ensemble à tasse pour liquide chaud.
US7926150B2 (en) 2006-12-01 2011-04-19 Lvmh Swiss Manufactures Sa Bracelet clasp with length-adjustment device
WO2019106356A1 (en) * 2017-11-28 2019-06-06 Contra Vision Limited Beverage making assembly

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FR2700257A1 (fr) * 1993-01-14 1994-07-13 Pascot Jacques Ensemble à tasse pour liquide chaud.
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