DE20136C - Adrefskarten-Vermittler - Google Patents
Adrefskarten-VermittlerInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
HEINRICH FAAS in MANNHEIM. Adrefskarten-Vermittlep.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1882 ab.
Die vorliegende Erfindung ist ans dem Bedürfnisse hervorgegangen, die gegenwärtige meist
etwas zudringliche Art geschäftlicher Bekanntmachung durch eine angenehme, gefällige zu
ersetzen, welche nicht aufdringlich erscheint. Es besteht zwar jetzt schon, z. B. in Gasthöfen,
eine Einrichtung, bei der auf Blättchen gedruckte Anzeigen abgerissen und aufbewahrt
werden können. Dieselben haben indefs keinen grofsen Beifall gefunden. „
Die vorliegende Erfindung ist an einem Möbel (Ruhebank, Schrank, Blumentisch u. s. w.)
angebracht. Durch einen Druck auf einen Knopf wird die unten näher beschriebene Mechanik in Bewegung gesetzt und es tritt eine
Karte aus dem Spalt eines Faches heraus, die dann bequem weggenommen werden kann.
Kleine Inschriften über den Knöpfen belehren den Beschauer über die Handhabung des
Apparates.
Fig. ι stellt ein solches Möbel dar; in diesem Falle eine Ruhebank. Um den in der Mitte
befindlichen grofsen Rahmen, welcher zur Aufnahme von Theaterzetteln, Kalendern, Fahrplänen
etc. dient, gruppiren sich die einzelnen Fächer 0 o.
Fig. 2 und 3 zeigen ein solches Fach in Ansicht und Durchschnitt, während durch die
Fig. 4 bis 6 die Mechanik, durch welche die Karte hervorgeschoben wird, zur Anschauung
gebracht wird.
In das Fach, Fig. 3, ist in horizontaler Lage die Platte P eingeschoben, welche von den
beiden Schlitzen η η durchbrochen ist. Auf dieser Platte befindet sich eine gewisse Anzahl
von Adrefskarten A, welche durch das aufliegende Gewicht m, einem Briefbeschwerer
ähnlich, beschwert werden. Unmittelbar über der Platte P ist die Vorderseite des Faches
von dem Spalt N durchbrochen. Dieser Spalt wird in seiner ganzen Breite von der Bürste y
überdeckt, welche verhindert, dafs mehr als eine Karte hervorgeschoben wird. Unter der
Platte befindet sich ein Stift, welcher nach aufsen hin in den Knopf B ausläuft und durch die
an der Platte P fest ansitzende Achse α, sowie durch eine entsprechende Oeffnung in der
Wandung des Faches seine Führung erhält. Die denselben umgebende Spirale schnellt ihn, wenn
er durch einen Druck auf den Knopf B eingeschoben ist, in seine Lage zurück. Durch
ein Gelenk ist dieser Stift mit den Armen c c verbunden, welche ihrerseits um die an der
Platte P fest angebrachten Stifte d d als Achse drehbar sind. Unter der Platte P sind die
beiden Hülsen e e befestigt, in welchen sich die Schiffchen SS, welche auf ihrer Oberfläche mit
drei oder mehreren in etwas schräger Stellung sich befindenden Nadeln r r r versehen sind,
vorwärts- und rückwärtsschieben lassen. Die Hülsen sind geschlitzt, so dafs sich die Arme c c
in denselben hin- und herbewegen können.
Letztere greifen in eine Ausfräsung der Schiffchen ein und veranlassen, wenn man den
Knopf B eindrückt, diese zu der entgegengesetzten Bewegung, in welcher der Druck erfolgt.
Hierdurch wird die Karte aus dem Spalt N herausgeschoben, indem die Nadeln rrr,
welche durch die Schlitze η η hindurch etwas über die Oberfläche der Platte P hervorragen,
die unten liegende Karte fassen und diese zwingen, die Bewegung des Mechanismus mitzu-
machen. Beim Rückgange ermöglicht den Nadeln ihre geneigte Stellung ein leichtes Hinweggleiten
unter der aufliegenden Karte.
In Fig. 4 ist durch Pfeile die Bewegung des Mechanismus angedeutet.
Anstatt durch Nadeln kann auch durch Kautschukbacken mit feilenartig zugerichteter Oberfläche,
durch Haken aus demselben Material oder durch spitze Zahnrädchen, ähnlich denen,
durch welche bei Lampen der Docht in die Höhe gebracht wird, die Karte hervorgeschoben
werden.
Auch kann durch Anwendung des Elektromagnetismus das Hervortreten einer gewünschten
Karte hervorgerufen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der Mechanismus zum Ausziehen von Adrefskarten und Prospecten, bestehend aus der Platte P und dem Knopf B in Verbindung mit dem Stift C, den Schlitzen η η, den Armen c c, den Stiften dd, der. Spiralfeder s, dem Schiffchen S mit drei oder mehr aufsitzenden Nadeln, der Bürste y, dem Spalt N und dem Gewicht m.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20136C true DE20136C (de) |
Family
ID=296906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20136D Active DE20136C (de) | Adrefskarten-Vermittler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20136C (de) |
-
0
- DE DENDAT20136D patent/DE20136C/de active Active
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