DE201291C - - Google Patents
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- DE201291C DE201291C DENDAT201291D DE201291DA DE201291C DE 201291 C DE201291 C DE 201291C DE NDAT201291 D DENDAT201291 D DE NDAT201291D DE 201291D A DE201291D A DE 201291DA DE 201291 C DE201291 C DE 201291C
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- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
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Description
Ende, indem es gegen den Tisch ι durch eine Feder 38 gedrückt wird, mit entsprechenden
schrägen Einschnitten 39 des Tisches 1 zusammenarbeitet. An das entgegengesetzte
Ende dieser Stange 37 ist der eine Arm 42 eines Winkelliebels angelenkt, dessen- anderer
durch die Hebelwelle 43 mit ihm verbundener Arm 44 eine Rolle trägt, die mit einer auf
eine stehende Welle 46 aufgekeilten Daumerischeibe 45 in Berührung kommt.
Die Welle 46 erhält ihren Antrieb von der Hauptwelle 36 durch Kegelräder 48, 47.
2. Die Halter für die Pfropfen in den Kanälen vor dem Festklemmen (Fig. 2). Diese
Halter werden durch Plättchen 49 gebückt, die sich an den Ausläufern langer Hebel 50
befinden; letztere sind am Kolben 51 befestigt, welche in mit der Nabe des Tisches 1
ein Ganzes bildenden und mit ihm sich drehenden Haltern 52 dreh- und verschiebbar
sind.
Auf der Lagerbüchse 23 des Gestelles ist ein Ringstück befestigt, dessen Oberfläche
schraubenartig ansteigt; dieser Teil ist mit 53 bezeichnet.
Bei der absetzenden Drehbewegung des
Tisches 1 verschiebt sich der Kolben 51 jedes
Halters, indem er im gewünschten Augenblick auf die Schrägfläche von 53 trifft, senkrecht
in seinem Träger 52, indem er dabei den beweglichen Halter mitnimmt. Zu Beginn seines
Aufstieges wird der Kolben 51 durch eine teilweise schraubenförmige Nut 54 um seine
Achse gedreht, so daß er dem Hebel 50 eine leichte Schwingbewegung erteilt und das
Plättchen 49 im Augenblick, wo der Arbeiter den Pfropfen einführt, unmittelbar unter den
Tisch für die Kanäle 3 führt, um den Stöpsel bis zum Augenblick seines Festklemmens zu
halten. Sobald dieses Festklemmen eintritt, geht der Kolben 51 wieder herab, und der Hebel
50 gelangt wieder in seine Anfangsstellung, um den Kanal 3 freizugeben.
3. Der Flaschenteller (Fig. 1 und 16). Dieser
Teller 55 ist halbkugelförmig gestaltet und am Ende einer unter dem Einfluß einer
starken Feder 57 sich in einer langen und schweren Röhre 58 federnd sich verschiebenden
zweiten Röhre. 56 befestigt. Ein Stift 59 begrenzt den Hub der Röhre 56 in der Röhre
58 in beiden Richtungen. Die Röhre 58 ist ihrerseits so angeordnet, daß sie senkrecht in
Verstärkungen 60 und 61 des Gestelles sich verschieben kann. Unten trägt sie eine Gabel
55. nebst Rolle 62, welche gegen den Umfang einer auf die Hauptwelle 36 aufgekeilten unrunden
Scheibe 63 drückt.
Die gewählte federnde Anbringung der Röhre 56 in derjenigen 58 bezweckt, die
Höhenverschiedenheiten der Flaschen auszugleichen.
■ 4. Klemmvorrichtung zum Festhalten der Flasche (Fig. 1, 2, 5 und 6). Wenn die Flasche
aufrecht auf den Flaschenteller 55 gestellt ist, tritt ihr Hals zwischen zwei Greifer 64; diese
sind am einen Ende von 'Doppelhebeln 65 angebracht, deren Drehpunkte sich an einem auf
der Röhre 56 befestigten Halter 66 befinden. Die Feder 57 (Fig. 16) muß kräftig genug
sein, um das von dem Teller 55 und dem Halter 66 sowie einer vollen Flasche gebildete
Ganze zu tragen.
Die von . den Greifern 64 abgewandten Enden der beiden Hebel 65 tragen auf Zapfen
Rollen 67, die in Nuten 68 eingreifen; diese sind symmetrisch zur Mittelachse des Halters
66 in einer Platte 69 angebracht, welche schlittenartig auf einer am Gestell befestigten
zweiten Platte 70 angeordnet ist, so daß sie sich in senkrechter Richtung verschieben
kann. ,
Eine Feder 71 zieht die Platte 69 beständig gegen verstellbare Anschlagschrauben 72
(Fig. 2), die in Auskragungen der Platte 70 eingeschraubt sind. Diese Schrauben gestatten,
die Lage der Platte 70 für halbe Flaschen zu verstellen, indem man die Hubgrenzen
dieser Platte verändert.
Die Nuten 68 verlaufen teils gerade, teils schräg, um beim Hochgehen der Röhre 58 die
Annäherung der Greifer 64 an den Flaschenhals zu bewirken, damit letzterer vor seiner
Ankunft unter dem Kanal 3 eingeklemmt ist.
Nach dieser Einklemmung zwängen die Rollen 67 sich in die Nuten 68 ein, nehmen die
Platte 69, deren Rückholfeder 71 schwach ist, mit und ermöglichen jenes Hochgehen ohne
Widerstand. Diese Anordnung dient dazu, die in der Stärke der .Flaschenhälse etwa auftretenden
Unterschiede auszugleichen.
5. Die Abwischvorrichtung für die Pfropfen (Fig. 2, 11, 12 und 13). Da die Pfropfen notwendigerweise
vor ihrer Einführung' in jeden Kanal 3 angefeuchtet werden, müssen sie vor
ihrem Eintreiben in eine Flasche ebenso wie *°5
die entsprechenden Teile der sie zusammenpressenden Backen an ihrer Grundfläche abgewischt
werden. Zu diesem Zwecke ist unter dem Kanal 3, welcher dem in der Stöpselungsachse
befindlichen voranläuft, ein Rad angeordnet, das mit durch Schraubenbolzen und
Klemmplatten befestigten Schwämmchen 73 besetzt ist. Dieses Rad ist an den oberen Ausläufern
zweier Schienen 74 angebracht, die sich senkrecht in Führungen 75 schlitteiiartig
verschieben, welche von einer auf dem Gestell befestigten Stütze 76 getragen werden. Diese
Schienen 74 sind mit ihren unteren Enden an eine abgebogene Stange JJ angeschlossen;
diese ist ihrerseits an einen Hebel 78 angelenkt, der um einen festen Bock 79 schwingt ■
und eine Rolle 80 trägt, welche auf dem Um-
fang einer auf die Hauptwelle 36 aufgekeilten unrunden Scheibe 81 aufruht.
Die Nabe einer der Scheiben, welche das mit den Schwämmen 73 besetzte Rad bilden,
trägt einerseits ein Kreuz 82, dessen Arme beim Anheben des Rades der Reihe nach unten
gegen einen Haken 83 schlagen, um dem Rad eine Viertelumdrehung zu erteilen, während
es sich dem Tisch 1 nähert. Andererseits trägt dieselbe Nabe ein Sperrad 84, in welches
eine um einen Zapfen in der Schiene 74 drehbare Klinke 85 eingreift, um das die Schwämmchen 73 tragende Rad festzuhalten,
wenn beim Wiederherabgehen einer der Arme ihres Kreuzes 82 vor dem nachgiebigen Haken
83 vorbeigeht.
Der die Gleitführungen bildende Oberteil der Stütze 75 besitzt einen Napf 86 mit gebogenem
und durchlochtem Boden; in diesen Napf drückt sich der jeweilig unten befindliche
Schwamm 73 ein, wenn das Rad am Ende seines Hubes unten anlangt. Das so heraus-'
gedrückte Wasser fließt nach außen durch eine Rinne 87 ab.
Die Erhöhung der Daumenscheibe 18, welche auf die Backen der Kanäle 3 einwirkt,
hat (s. Fig. 10) solches Profil, daß zwei dieser Kanäle sich immer in der Stellung, bei welcher
die Korken zusammengepreßt werden, befinden, und zwar so, daß der zAveite Korken
völlig eingezwängt oberhalb der Ab\vischvorrichtung anlangt, zu derselben Zeit, wo der
erste bis oberhalb der Flasche gelangt ist.
Die Erhöhungen der den Teller 55 und die Abwischvorrichtung bewegenden unrunden
Scheiben 63 und 81 sind derart aufgekeilt, daß sie fast gleichzeitig, nämlich wenn der Kanalträgertisch
ι sich in der Ruhelage befindet, wirken.
'6. Die Eintreibvorrichtung (Fig. i, 2, 14
und 15). Diese stempelartige Vorrichtung liegt' in der Verlängerung des Flaschenträgers
; sie verschiebt sich oberhalb des Kanalträgertisches 1 in der vorderen Lagerbüchse
der Gestellkonsole 20. Der Stempel wird durch ein Rohr 88 gebildet, das an seinem
unteren Ende einen Dorn 89 und in seinem höchsten Teil eine mit einer Rolle 90 versehene
Gabel trägt. Diese Gabel wird beständig gegen eine auf eine wagerechte Welle
92 aufgekeilte unrunde Scheibe 91 gehalten; die Welle 92 läuft oberhalb der Maschine und
erhält ihren Antrieb von der stehenden Welle 46 aus durch Kegelräder 94, 93.
Im Inneren des Rohres 88 sind zwei konzentrische Federn 96, 97 (s. Fig. 14) angeordnet,
von denen die eine, 96, von größerem Durchmesser durch Zug wirkt und mit einem ihrer Enden an einen Querstift 98 angeschlossen
ist, welcher durch eine entsprechende Verstärkung 99 des Gestelles tritt, die zur Führung des Rohres 88 bei seinen verschiedenen
Be\vegungen dient; das Rohr ist zu diesem Behufe mit Nuten ausgestattet,; in
denen der Stift 98 läuft.
Das untere Ende der Feder 96 ist mit einer Hülse 100 verbunden, die konzentrisch durch
eine Röhre 101 geführt wird und eine Stütze
für die Feder 97 mit kleinem Durchmesser bildet. Letztere wirkt durch Druck und steht
mit ihrem oberen Ende mit der zentralen Röhre 101 in Verbindung, die ihrerseits mit
ihrem Fuß an dem Eintreibstempel 89 ■ befestigt ist.
Die soeben beschriebene Anordnung der beiden Federn 96 und 97 ist gewählt worden, um
für die Eintreibvorrichtung einen großen Hub ' zu ermöglichen, dabei aber eine geeignete
Spannung für ihre Rückkehr in die Anfangsstellung zu gewährleisten.
Die Einführung von Ringhälften zwischen Rohr 88 und Dorn 89 in die zu diesem Behufe
vorgesehene Ringnut 102 erlaubt, das Eintreiben des Pfropfens für das Stöpseln von
halben Flaschen und das Herabsenken des Stempels je nach der Härte der Pfropfen veränderlich
zu beeinflussen.
7. Vorrichtung zum Lösen der den Verkorkkanal bildenden Backen. Gleich nach dem
Stöpseln und vor dem Herabsenken des Flaschentellers müssen die Backen des Kanals, in
welchem der Eintreibstempel 89 arbeitet, gelockert werden. Dieses rechtzeitige Öffnen
wird (Fig. 1 und 2) mit Hilfe einer Kurvenscheibe 103 erzielt, die auf der oben liegenden
Welle 92 sitzt und auf die Rolle einer am oberen Ende der stehenden Welle 19 befestigten
Kurbel 104 wirkt. Sobald die Schwellung der Kurvenscheibe 103 die Rolle der Kurbel
104 trifft, schwingt letztere um einen hinreichenden Betrag, um die Daumenscheibe 18
(s. Fig. 10) im Sinne des gezeichneten Pfeiles derart zu bewegen, daß in ihre Einkerbung
diejenige der Rollen 15 einfällt, welcher der gerade in Tätigkeit gewesene Kanal entspricht.
Die Daumenscheibe 18 wird zur Wiedereinnahme
ihrer Lage beim neuen Bewegungsbeginn des Kanalträgertisches 1 durch den
gleichzeitigen Druck veranlaßt, den die auf die drei anderen Rollen wirkenden drei Federn 22
auf sie hervorrufen.
' 8, Die Bremsen. Die Hauptwelle 36 trägt
außer den Antriebsriemenscheiben 105 eine Bremsscheibe 106, auf welche eine Bandbremse
107 wirkt; diese wirkt durch Vermittlung des Stellhebels 108 und eines Lenkers
109 (Fig. ι und 2) gleichzeitig mit einer
zweiten Bandbremse ΐϊο, die eine auf der oben liegenden Welle 92 sitzende Scheibe ΐΊϊ
beeinflußt. Die Welle 92 trägt das Schwungrad 112 der Maschine. , ■.." '
Die verschiedenen Phasen des Stöpselungsvorganges treten folgendermaßen ein:
Es werde angenommen, der Kanalträgertisch ι sei mit drei Pfropfen ausgestattet und
im Begriff, stillzustehen. Die auf den Teller 55 gestellte Flasche geht in die Höhe und gelangt
unter einen der Kanäle 3 zu derselben Zeit, wo der Tisch 1 zur Ruhe kommt und
durch die Stange 37 verriegelt wird. Die Röhre 58 des Flaschentellers steigt noch ein
wenig an, um die Flasche kräftig unter den betreffenden Kanal 3 zu bringen. Nunmehr
beginnt das Eintreiben des Korkens. Während dieser Zeit führt der Arbeiter einen
Pfropfen in den Kanal 3 ein, der sich zu seiner Linken befindet, d. h. der dem gerade wirkenden
Kanal voranläuft. Hierauf ergreift er die Flasche, die soeben verkorkt ist, und entfernt
sie, sobald bei herabgehendem Teller die Greifvorrichtung 64 sich löst. Dann stellt er
eine andere Flasche auf den Teller 55, der von neuem in die Höhe geht.
Während des zeitweiligen Stillstandes des Tisches 1 wird der Pfropfen, welcher über die
neue Flasche tritt, durch das. mit Schwämm-■chen 73 besetzte Rad gereinigt.
Patent-An Sprüche:
i. Selbsttätige Flaschenstöpselmaschine mit zwangschlüssig verbundenen, den
Korken seitlich zusammendrückenden Backen-Kanälen, gekennzeichnet durch einen Drehtisch (1) mit einer Anzahl von
Kanälen, welche der Reihe nach in die Stöpselungsachse gebracht werden und deren Backen gleichzeitig durch Druckknaggen
bewegt werden, die gleichzeitig von einer schwingenden Daumenscheibe beeinflußt werden.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch verschiebbare
Korkenhalter (52), die unterhalb der Kanäle (3) angeordnet sind und genau in deren Achse gebracht werden,
um den Pfropfen vor seiner Zusammenpressung zu halten.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in
Verbindung mit dem Flaschenteller (55) wirkende Flaschenklemmvorrichtung (64) unter dem Kanal (3), bestehend aus Hebeln
(65), welche auf einem ortsfesten Halter genannten Tellers (55) angelenkt sind und durch die Nuten (68) einer
Führungsplatte (69) gegeneinanderbewegt werden, wobei durch Einstellen der Platte
das Stöpseln von Flaschen verschiedener Höhe ermöglicht wird.
4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein den
Pfropfen vor seiner Ankunft in der Stöpselungsachse abwischendes, mit Schwämmchen
(73) besetztes Rad, welches einen durchlochten Napf (86) zur Abführung des Wassers nach außen mittelbar trägt.
5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, .gekennzeichnet durch eine
Eintreibvorrichtung (Rohr 88 usw.) mit veränderlichem Hub, deren absatzweises'
Intätigkeittreten mit dem zeitweiligen Stillstand des Kanalträgertisches (1) zusammenfällt,
und deren Rückgang durch zwei konzentrische Federn bewirkt wird, von denen die eine (96) durch Zug, die
andere (97) durch Druck wirkt und die gemeinsam den Stempel (89) der Eintreibvorrichtung
bewegen.
6. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Vorrichtung zum' Lösen der Backen (4) nach dem Eintreiben des Korkens, welche
der auf die Festhalteglieder der Backen wirkenden Kurvenscheibe (18) eine derartige
Schwingbewegung erteilt, daß durch Einspringen einer Rolle (15) in die Vertiefung
der Kurvenscheibe derjenige Kanal (3) rechtzeitig geöffnet wird, in welchem der Eintreibstempel (88,89) soeben
gearbeitet hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- Fig. 15 ein Schnitt nach E-E in Fig. 14 und Fig. 16 ein Längsschnitt durch den stangenartigen Antriebsteil für den Führungsklotz, Fig. 17 und 18. eine Schnittansicht nebst zugehöriger Draufsicht der Hebel für die Pfropfenhalter in den Kanälen vor dem ,Festklemmen.i. Der Drehtisch (Fig. 1, 2, 9 und 10). Der auf einer stehenden Welle -2 angeordnete Drehtisch 1 erhält eine absatzweise Drehbewegung, so daß er die auf ihm in gleichem Abstande voneinander angeordneten vier Kanäle 3 zum Zusammenpressen der Reihe nach und mit Unterbrechung in die Eintreibachse des Korkens bringt. Jeder dieser Kanäle 3 wird dadurch gebildet, daß Backen 4 mit ihren abgerundeten Enden im Winkel zueinander gestellt sind; die Backen sind so angebracht, daß sie federnd auf schwingenden Schlitten 5 gleiten können, die ihrerseits in Ausnehmungen des Drehtisches um Achsen 6 sich drehen. Letztere sind au! dem Tisch 1 befestigt und oben durch eine die entsprechende Ausneh-' mung des Tisches 1 bedeckende Platte 13 gegeneinander versteift. Die Backen 4 werden auf den Schlitten 5 durch Nuteneingriff und durch abnehmbare Plättchen geführt. Eine Feder 7 drückt jede Backe 4 mit ihrem gekrümmten Ende senkrecht gegen die entsprechende Fläche der anliegenden Backe.Die vier Backen 4 eines und desselben Verkorkkanals 3 werden unabhängig von denjenigen der drei anderen Kanäle bewegt; sobald aber diese vier Backen in Tätigkeit35- treten, schwingen sie gleichzeitig, so daß sie die Verlängerung oder Verkürzung ihrer freien Enden und demzufolge eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Querschnittes des gebildeten Kanals bewirken.Zu diesem Behufe trägt jeder Schlitten 5 gegenüber seiner Backe eine Stahlplatte 8, gegen welche sich ein Daumen lehnt, der in einem Stück mit einem Hebel 10 an einer auf dem Tisch 1 befestigten Achse 11 angebracht ist. Die Achsen 11 werden in ihrem oberen Teil durch auf dem Tisch 1 befestigte Konsolen 40, 41 gehalten. Sie sind symmetrisch zur Mittellinie eines und desselben Kanals 3 angeordnet, so daß die Lage des letzteren zum Tisch stets unveränderlich bleibt, wie weit auch der Kanal geöffnet oder geschlossen sein mag.Sobald die Backen 4 einander vollkommen genähert sind, bilden sie einen Kanal in Gestalt eines Kegelstumpfes, dessen kleinere Grundfläche unten liegt.Auf einer jeden der Platten 13 sind zwei gegabelte Federn 12 angeordnet, die auf zwei der schwingenden Schlitten 5 zugleich wirken, um sie auseinanderzuspreizen, d. h. gegen die Daumen 9 zu halten.Die Hebel 10 eines und desselben Kanals sind über den Abdeckplatten 13 angeordnet, und ihre Enden sind symmetrisch an eine und dieselbe Platte 14 angelenkt, welche nach der Mitte des Tisches 1 zu eine mit einer Rolle 15 versehene Gabel trägt. Jn der Platte 14 sind für den Durchgang zweier der Achsen 11 Langlöcher 16 vorgesehen, und sie besitzt eine Bogennut 17 für den Durchtritt des unteren Endes des Eintreibstempels während der Drehbewegung des Tisches 1.Die Rollen 15 der vier Platten 14, welche den vier Kanälen. 3 entsprechen, lehnen sich unter dem Einfluß von Schraubenfedern 22 gegen eine Daumenscheibe 18, die am unteren Ende einer in einer oberen Konsole 20 des Maschinengestelles angeordneten Welle 19 befestigt ist. Diese Welle 19 befindet sich oberhalb des Tisches 1 und ist von ihm unabhängig; sie erhält eine Teilschwingung, zum Zwecke, durch Außerwirkungsetzen der Daumenscheibe 18 das gleichzeitige und zunächst erforderliche Öffnen der Schlitten 5 des an der Verkorkstelle befindlichen Kanals 3 hervorzurufen, sobald der Stöpselungsvorgang einer Flasche beendet ist und bevor der Tisch 1 etwa wieder sich weiterdreht. Der die Welle 19 bewegende Antrieb wird weiter unten beschrieben werden.Die Welle 2 des Verkorkkanaltisches läuft" auf Kugeln und tritt durch einen Durchlaß 23 des Qestelles hindurch; sie trägt unten eine Platte* 24 (Fig. 1 bis 4), die mit über ihre obere Fläche vorragenden Anschlägen 25 versehen ist.Um die Nabe dieser Platte 24 dreht sich die Nabe eines Hebels 26, an welchen eine durch eine Feder 28 in ihre Anfangsstellung zurückziehbare Klinke 27 angelenkt ist. Der Hebel 26 ist durch einen Lenker 29 an den Kurbelzapfen 30 einer Kurbelscheibe 31 angeschlossen, deren Welle 32 aufrecht auf Kugeln läuft und sich in dem. zentralen oberen Teil eines dreifußartigen Ständers 33 dreht. Diese Welle 32 trägt an ihrem unteren Ende ein Kegelrad 34, das mit einem auf der Hauptwelle 36 befestigten zweiten Kegelrad·35 im Eingriff steht.Aus der getroffenen Anordnung folgt, daß jeder Drehbewegung der Scheibe 31 ein Schwingen des Plebels 26 entsprechen wird, dessen Klinke 27, gegen einen der Anschläge 25 der Platte 24 wirkend, diese Platte eine Viertelumdrehung vollziehen läßt, d. h. um einen Winkel, der hinsichtlich seiner Größe dem zwischen den Kanälen 3 des Tisches 1 belassenen entspricht.Der Stillstand des Tisches 1 derart, daß die Kanäle 3 genau in die Verkorkungsachse fallen, wird (s. Fig. 1, 7 und 8) durch eine Stange 37 gesichert, deren abgeschrägtes
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201291C true DE201291C (de) |
Family
ID=463856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201291D Active DE201291C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201291C (de) |
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- DE DENDAT201291D patent/DE201291C/de active Active
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