DE2012145B2 - Von einer kransaeule getragener, insbesondere fuer einen fahrzeug-ladekran bestimmter ausleger - Google Patents
Von einer kransaeule getragener, insbesondere fuer einen fahrzeug-ladekran bestimmter auslegerInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/54—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with pneumatic or hydraulic motors, e.g. for actuating jib-cranes on tractors
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Description
Die Erfindung betrifft einen von einer Kransäule getragenen, insbesondere für einen Fahrzeug-Ladekran
bestimmten Ausleger, der aus einem am Säulenkopf angelenkten, in einer lotrechten Wippebene fällbaren
Wipparm sowie einem an diesen gelenkig angeschlossenen Verlängerungsarm besteht, wobei der
Verlängerungsarm aus einer Arbeitsstellung in eine unterhalb des Wipparmes vorgesehene Transportstellung
um seine in einer Horizontalebene verlaufenden Gelenkachse klappbar ist.
Die Länge des Verlängerungsarmes ist normalerweise durch die Kransäule beschränkt, da in Transportsiellung
des Fahrzeug-Ladekrans der Ausleger zusammengefaltet wird, wobei der Verlängerungsarm
unter den Wipparm geklappt wird und an diesem anliegen soll. Um die Ausladung des Ladekranes vergrößern
zu können, hat man die Kransäule so ausgebildet, daß im zusammengefalteten Zustand des Fahrzeug-Ladekranes
der Verlängerungsarm durch die Kransäule durchfahren kann. Diese Ausbildung erfordert
hinsichtlich der Kransäule einen verhältnismäßig großen baulichen Aufwand, der außerdem zu
einer Vergrößerung der Kransäule führt. Die Kransäule besteht aus zwei Beinen, zwischen die der Verlängerungsarm
in Ruhestellung gefahren werden kann.
In einer anderen Ausbildung hat man den Verlängerungsarm
seitlich versetzt am Wipparm angeordnet, so daß der Verlängerungsarm in der Transporlstellung
seitlich an der Kransäule vorbeireicht (deutsche Palentschrift 1 204 795). Durch diese Ausbildung
kann der Aktionsradius zwar vergrößert werden, jedoch treten durch die seitliche Anordnung,
insbesondere beim Ladebetrieb, zusätzliche Biegemomente im Fahrzeug-Ladekran auf. Der bauliche Aufwand
ist immer noch verhältnismäßig hoch, da zur Kompensierung der zusätzlichen Biegekräfte das Gerät
entsprechend stärker ausgelegt werden muß.
Bei einem anderen bekannten Ladekran wird der Verlängerungsarm zum Transport nicht unter, sondern
auf den Wipparm geklappt (deutsche Offenlegungsschrift 1 531 203). In dieser, oberhalb des Wipparmes
vorgesehenen Transportstellung des Verlangemngsarmes
steht die Kransäule nicht mehr im Wege. Eine Transportlage des Verlängerungsarmes
auf dem Wipparm ist indessen wegen der Vergrößerung der Höhe des Ladekranes Im Transportzustand
vielfach nicht erwünscht. Derartige Ladekräne sind nlimlich auf schnellfahrenden Lastkraftwagen aufgebaut.
Sie sollen im zusammengeklappten Zustand die Fahrzeughöhe nicht oder nur geringfügig überschreiten.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, den Aktionsradius eines Fahrzeug-Ladekranes
mit möglichst geringen Abmessungen in der Transporlstellung zu vergrößern, ohne einen erhöhten
baulichen Aufwand bezüglich der Kransäule zu treiben und ohne zusätzliche große Biegemomenle in
das Gerät zu bringen,
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird der eingangs bezeichnete, von einer Kransäule getragene,
insbesondere für einen Fahrzeug-Ladekran bestimmte Ausleger, der aus einem am Säulenkopf angelenkten,
in einer lotrechten Wippebene fällbaren Wipparm sowie einem an diesen gelenkig angeschlossenen
Verlängerungsarm besieht, wobei der Verlängerungsarm aus einer Arbeitsstellung in eine unterhalb
des Wippaniies vorgesehene TransportMellung
um seine in einer Horizontalebene verlaufenden Gelenkachse klappbar ist, gemäß der Erfindung derart
ausgebildet, daß die Gelenkachse mit der Wippebene sowie mit der Längsachse des Verlängerungsarmes
einen spitzen Winkel von etwa 85" einschließt.
Ein Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß die Kransäule, der Wipparm und der Verlängerungsarm
ihre ursprünglich einfache Ausbildung beibehalten können, so daß sich das Gerät in der erfindungsgemäßen
Ausbildung mit dem vergrößerten Aktionsradius nur unwesentlich verteuert. In ausgefahrenem
Zustand liegen die Kransäule, der Wipparm und der Verlängerungsarm mit den Ausfahrstufen in einer
Zbene. Beim Zusammenfahren des Verlängerungsarmes und Schwenken um seine Lagerung am vorderen
Ende des Wipparmes kommt durch die schräge Anordnung der Achse der Verlängerungsarm neben der
Kransäule zu liegen. Der Winkel der Achsbohrung des Verlängerungsarmes und der Achslagerung im
Wipparm ist hierzu um etwa 5° aus der quer zur Wippebene liegenden Ebene verdreht.
Es ist auch schon ein Fahrzeugkran mit zweigliedrigem Ausleger bekanntgeworden, bei dem die Gelenkachse
des die beiden Glieder verbindenden Gelenkes ebenfalls schräg zur Längsrichtung des ausgeklappten
Auslegers angeordnet ist, indessen so in der Wippebene des Auslegers liegt, daß der gegenüber dem
Tragglied länger bemessene lastseilige Glied des Auslegers um dieses Gelenk seitwärts klappbar ist
(USA.-Patentschrift 2 383 172). Falls der bekannte Fahrzeugkran mit einer Kransäule ausgerüstet wäre,
würde das lastscitige Glied mithin neben die Kransäule geschwenkt werden können. Die Kransäule bildet
daher auch bei diesem Kran kein Hindernis. Durch das seitliche Ausschwenken des lastseiligen
Gliedes treten indessen erhebliche Biegemomente auf. Zum Kompensieren dieser Biegemomente ist
auch bei diesem Kran ein entsprechend hoher baulicher Aufwand erforderlich. Die Schräglegung der
Achse um etwa 80 bis 85° gegen die Längsrichtung des Auslegers dient in diesem Falle nicht dazu, um an
einer Kransäule vorbeifahren zu können, sondern um ein Abklappen des längeren lastseitigen Gliedes des
Auslegers auch bei einem tiefgelagerten und in der Transportstellung um etwa 5 bis 10° angewinkelten
Tragglied des Auslegers zu ermöglichen.
Ein AiisfUhrungsbeisplel dor Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 pino Seitenansicht des in Arbeitsstellung
stehenden Fahrzeug-Ladekrans,
F i g. 2 eine Draufsicht nach Fig. I,
F i g. 3 eine Seitenansicht des in Ruhestellung befindlichen
Fahrzeug-Ladekrans und
F i g. 4 eine Draufsicht nach F i g. 3.
Der in F i g. I in Seitenansicht dargestellte Fahrzeug-Ladekran unterscheidet sich von den üblichen
Ladekvünen durch seine vergrößerte Ausladung der Anfahrstufen 5. Die Ausbildung des Knickgelenkes
1 zwischen Wipparm 2 und Verlängernngsann 3
ermöglicht die erweiterte Ausladung der Ausfahrstufen 5. »S
Die neuartige Ausbildung des Knickgelenkes 1 ist in der Draufsicht der Fig, 2 zu ersehen. Anders als
bisher üblich, Ist die Gelenkachse 7, die den WipparrnZ
mit dem VerlHngerungearm 3 verbindet, nicht
im rechTen Winkel zur IJngserstreckung der Arme .n
diesen angeordnet, sondern urn einen Winkel von
ρ wa 5° aus der rechten Winkelebene vernetzt. Durch
dese schrage Anordnung der Gelenkachse7 und der
Achsbohrung 6 des Verlängerungen« 3 und der Ac slaaerunBS des Wipparmes 2 kann die cinfah-
Sl Sahrsiufe 5 mil dem Verlüngerungsarm 3 in
Transportstellung des Fahrzeug-Ladekrans an der Kransüule 4 seitlich vorbeigeklappt werden.
Fig. 3 zeigt den Fahrzeug-Ladekran etwa in
Fig. 3 zeigt den Fahrzeug-Ladekran etwa in
^SrDmUfViClU zeigt die Fig. 4 schematisch
den in der Ruhestellung des Fahrzeug-Ladekrans an der Kransäu!e4 seitlich vorbeigefahrenen Verlangerungsarm
3.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Von einer KransUule getragener, Insbesondere für einen Fahrzeug-Ladekran bestimmter Ausleger, der aus einem am Saulenkopf angelenkten, in einer lotrechten Wippebene fällbaren Wipparm sowie einem an diesen gelenkig angeschlossenen Verlängerungsarm besteht, wobei der Verlangerungsarm aus einer Arbeitsstellung in eine unterhalb des Wipparmes vorgesehene Transportstellung um seine in einer Horizontalebene verlaufenden Gelenkachse klappbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (7) mit der Wippebene sowie mit der Längsachse des Verlängerungsarmes (3) einen spitzen Winkel von etwa 85°' einschließt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012145 DE2012145C (de) | 1970-03-14 | Von einer Kransaule getragener, insbesondere für einen Fahrzeug Ladekran bestimmter Ausleger | |
| SE312671A SE385210B (sv) | 1970-03-14 | 1971-03-11 | Serskilt sasom fordonslastkran anvendbar pelarkran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012145 DE2012145C (de) | 1970-03-14 | Von einer Kransaule getragener, insbesondere für einen Fahrzeug Ladekran bestimmter Ausleger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012145A1 DE2012145A1 (de) | 1971-09-23 |
| DE2012145B2 true DE2012145B2 (de) | 1972-07-13 |
| DE2012145C DE2012145C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE385210B (sv) | 1976-06-14 |
| DE2012145A1 (de) | 1971-09-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |