DE201181C - - Google Patents

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DE201181C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Matrize einer Phonographenwalze, die länger ist als die Walze, wobei ein mit einem geeigneten Stoff überzogener Metallring auf die Walze aufgesetzt wird.
Von einer Matrize, in der Walzen gegossen werden, erhält man im allgemeinen immer eine etwas kürzere Phonographenwalze, da
ίο von den Enden der Walze, um die entstandenen Unebenheiten der roh gegossenen Walze zu glätten, immer etwas abgestochen oder abgeschliffen werden muß. Hauptsächlich sind die im Handel befindlichen Blankwalzen meist so kurz, daß eine nach ihnen gefertigte ebenso lange Matrize eine Walze gäbe, die nicht die allgemein übliche Länge hat. Man überzieht bisher, um diesem Übelstand abzuhelfen, meistens die Matrizen mit einem Metallrohr, das auf einer Seite etwas übersteht, aber das dazu nötige genaue Einpassen der Matrize in das Metallrohr macht bedeutende Schwierigkeiten, die in folgendem Verfahren auf leichte Weise umgangen werden sollen.
Außerdem hat letzteres den Vorteil, daß die Matrize aus einem Stück besteht und deshalb eine Erwärmung und Abkühlung schneller vor sich geht wie bei der Matrize im Metallrohr, das meistens nicht so genau anliegt, so daß sich zwischen Mantel und Matrize oft Lufträume bilden,· die eine schnelle Abkühlung aufhalten.
Man dreht an einem Ende der Walze, von der die Matrize angefertigt werden soll, einen Falz α (Fig. 1) an. Sodann fertigt man einen Metallring von nebenstehender Form an (Fig. 2). Der innere Durchmesser b (Fig. 2) muß genau so groß sein wie der Durchmesser b (Fig. 1).
Der Metallring wird nun, damit er sich später leicht aus dem galvanischen Niederschlag löst, leicht versilbert und darauf durch Eintauchen in eine Lösung von Schwefelleber o. dgl. mit einer Schicht von Schwefelsilber überzogen. Nachdem nun die Walze graphitiert oder sonst irgendwie elektrisch leitend gemacht ist, wird der Ring, wie Fig. 3 zeigt, aufgesetzt und das Ganze in ein galvanoplastisches Bad gehängt. Es scheidet sich nun auf dem Ring und der Walze ein Metällniederschlag c ab, der nach dem Herausnehmen der Walze und des Ringes die Matrize bildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung der Matrize einer Phonographenwalze, die länger ist als die Walze, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Walze ein Metallring aufgesetzt wird, der durch Oxydierung oder Überzug von Schwefelmetall vom galvanischen Niederschlag lösbar gemacht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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