DE201152C - - Google Patents

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DE201152C
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piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36 e. GRUPPE 5,
EDWIN RUUD in PITTSBURG, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zur selbsttätigen Regelung der Gaszufuhr an Flüssigkeitserhitzern durch das Kolbenspiel der Kaltwasserzuführungseinrichtung vor dem Flüssigkeitserhitzer.
Hierzu sind Kolbenventile in Benutzung, die in die Kaltwasserzuleitung so eingebunden sind, daß sich der Ventilkolben unter dem Druck der Wasserleitung gegen eine der
ίο Kolbenflächen in bestimmter Richtung bewegt, wenn heißes Wasser aus der dem Flüssigkeitserhitzer angeschlossenen Zapfstelle entnommen und dadurch die andere Kolbenfläche entlastet wird. Der Kolben wird nach Schluß der Zapfstelle durch eine Feder oder ein Gewicht in seine Ruhelage zurückgebracht.
Durch diese Kolbenbewegung wird nicht allein der Kaltwasserzufluß zum Erhitzer geöffnet bzw. geschlossen, sondern auch mittelbar das Gaszuflußventil zum Brenner des Flüssigkeitserhitzers so geregelt, daß das Gas nur ausströmt, wenn und solange heißes Wasser entnommen wird.
Bei den bisherigen Vorrichtungen dieser Art kommen nur einfache Kolbenkonstruktionen zur Verwendung, deren Abmessungen nach der Leistung an heißem Wasser, für welche der Flüssigkeitserhitzer bestimmt ist, verschieden sind, die aber nicht außerdem auch abhängig vom Wasserdruck gemacht werden.
Dies führt zu dem Ubelstande, daß sich bei starkem Druck in der Kaltwasserzuleitung das Kolbenspiel zu schnell vollzieht, was leicht zu Wasserschlägen in den Leitungen beim öffnen und Schließen der Zapfhähne führt, während sich bei schwachem ^Drück die Kolbenbewegung gegen öffnen und Schließen der Zapfstellen verlangsamt, so daß sich das Gasventil zu spät öffnet und schließt. Hierdurch wird das ausfließende Wasser ungenügend erhitzt, und nach Schluß der Zapfstelle geht die Hitze des noch brennenden Gases verloren.
Die Erfindung ersetzt das Kolbenventil . durch einen gegen den Wasserdruck entlasteten Doppelventilkolben für den Wasserdurchlauf, verbunden mit einem gegen den Wasserdruck empfindlichen Steuerkolben für die Ventilbewegung. Der Durchmesser des Steuerkolbens kann beliebig groß gewählt werden und wird jeweilig bestimmt nach dem Wasserdruck, unter welchem der Flüssigkeitserhitzer arbeiten soll. Hierdurch bleibt die Energie der Kolbenbewegung unter allen Druckverhältnissen die gleiche, und damit ist den obengenannten Übelständen bei der Benutzung einfacher Kolbenventile abgeholfen.
Die Zeichnung gibt die Erfindung in einer Durchführung wieder. Das Ventilgehäuse 1 besteht aus der Kolbenventilkammer 2 mit dem Druckwasserkanal 4 und dem Ablaufkanal 4a und der Kammer für den Steuer-
kolben 3. Die Ventilsitzflächen für das entlastete Kolbenventil 7 liegen in Querwandungen 2,a und 3a der Kammern 2 und 3. Diese Kammern begrenzen gleichzeitig den Druckwasserkanal 4, zu dem der Kaltwasserstutzen 5 führt. Das Wasser im Kanal 4 wirkt auf die eingedrehten Ventilflächen des Kolbens 7 nach den Wandungen 2fl und 3" hin mit gleicher Druckgröße, so daß das Kolbenventil 7 nach Kammer 3 und Kanal 4a hin entlastet ist. Mit dem Kolbenventil 7 verbunden ist der Steuerkolben Ja, hinter den das Druckwasser durch die beiden als kurze, schräge Kanäle erkennbaren Bohrungen 7* aus der Kammer 4 gelangt. Rechtwinklig zum Stutzen 5 setzt sich an die Kammerhälfte 4a der Heißwasserstutzen 6. Eine Bohrung 8 führt aus Kammer 3 zum Heißwasserstutzen 6 zur Entlastung der inneren Kolbenfläche des Steuerkolbens 7a bei geöffneter Heißwasserleitung. Eine Feder 9 zwingt die verbundenen Kolben in die Ruhelage (Schnitt a-b) zurück. In dieser Stellung ist gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Stutzen 5 und dem Stutzen 6 getrennt. Ein Kolbenstift 10 überträgt das Kolbenspiel nach außen zur Einwirkung auf ein Gasventil. Die Schraube 11 dient zur Entwässerung, der Kolbendeckel 12 schließt das Kolbengehäuse ab.
Im Betriebe wird Stutzen 5 mit der Kaltwasserdruckleitung, Stutzen 6 durch den Apparat mit den Heißwasserzapfstellen verbunden. Wird die Kammerhälfte 4a durch
öffnen einer Heißwasserzapfstelle hinter dem Stutzen 6 entlastet, dann gewinnt das Druckwasser im Kanal 4 durch die Bohrungen 7* Übergewicht auf die äußere Kolbenfläche des Steuerkolbens Ja gegen den entgegenstehenden Druck der Feder 9. Der mit dem Steuerkolben ya verbundene Ventilkolben 7 wird hierdurch so weit aus der Ventilsitzfläche 2a herausgedrängt, daß die Kammerhälfte 4 gegen die Kammerhälfte 4a offen steht und damit vom Stutzen 5 zum Stutzen 6 der Weg frei wird. Die Umfläche des Kolbens 7 hat in dem Teil, der sich in der Sitzfläche 2a bewegt, halbrunde Aussparungen, so daß schon nach geringer Vorwärtsbewegung dieser Kolbenumfläche der Wasserweg zwischen der Kammer 4 und der Kammer 4a allmählich geöffnet wird, während eine volle Umfläche den Wasserweg erst öffnen würde, wenn der die Ventilsitzfläche 2a schließende Kolbenteil vollständig aus dieser Sitzfläche herausgedrängt wäre. Umgekehrt schließt bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens dieser allmählich wieder ab, was beides ein stoßfreies Ventilspiel zur Folge hat.
Nach Schluß der Zapfstelle zwingt die Feder 9 die verbundenen Kolben 7 und Ja wieder in die Ruhelage zurück. Das Wasser zwischen der äußeren Kolbenfläche von dem Steuerkolben Ja und dem Deckel 12 entweicht hierbei der Verdrängung entsprechend durch die öffnung yb und Jd in die anderen Abteilungen des Ventilgehäuses.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Durch Wasserdruck gesteuertes, mit dem Gasventil verbundenes und beim Öffnen einer Zapfstelle entlastetes Kolbenventil mit Wasser-Zu- und -Ablaufstutzen für unmittelbaren Wasserleitungsanschluß bei Flüssigkeitserhitzern, gekenn- zeichnet durch einen doppelsitzigen entlasteten Ventilkolben (7) zwischen Zu- und Ablaufseite (4 und 4"), der mit einem nach dem Wasserdruck bemessenen Steuerkolben (ja) vereinigt und dessen Wasserraum durch Kanäle (Jb) mit dem zwischen dem Steuerkolben (7a) und dem Deckel (12) befindlichen Wasserraum verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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