AT16556B - Differenzial-Selbstschlußhahn mit bestimmten Flüssigkeitsablauf. - Google Patents
Differenzial-Selbstschlußhahn mit bestimmten Flüssigkeitsablauf.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT ? 16556. EMI1.1 Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Selbstschlusshahn ist in der Zeichnung im Ruhezustande dargestellt, u. zw. bezeichnet a das Zulaufventil, b ein durch dieses Ventil hindurchgehendes Stängelchen und c ein an dieses Stängelchen befestigtes Scheibchen ; d ist die Gegendruckkammer, e ein durchbohrtes Scheibchen, welches der zwischen dem Entleerungsventil g und diesem Scheibchen e befindlichen Feder f als Stütze dient, wobei die Feder f das Bestreben hat, das Ventil g beständig auf seinen Sitz nieder- EMI1.2 kanal k verschliessendes Ventil ; 1 ist eine Stopfbüchse, welche die Abdichtung zwischen der Gegendruckkammer d und der Yentilkammer i sichert ; m ist der Betätigungshebel, n das Flüssigkeitszulaufrohr, o das Ablaufrohr, p eine Membrane aus Kautschuk und q ein mit Gewinden versehener Ring, mittels dessen die Menge der Flüssigkeit geregelt werden kann, die der Hahn ausfliessen lassen soll. Die Wirkungsweise des letzteren ist folgende : Drückt man mit dem Hebel m auf das Ventil j, so wird eine Verbindung zwischen dem Entleerungskanal li und jenem A-her- gestellt ; drückt man hierauf fortgesetzt mit dem Hebel tH auf das Ventil g, so kann die in der Gegendruckkammcr d befindliche Flüssigkeit durch das durchlochte Scheibchen e, EMI1.3 herrschende Druck unter jenen, der im Zulaufrohre n herrscht, u. zw. aus dem Grunde, weil die Kanäle h und k zusammen einen grösseren Querschnitt besitzen, als der um das Stängelchen b befindliche Spielraum ; das Zulaufventil a bewegt sich sohin unter dem Drucke der im Zulaufrohre n befindlichen Flüssigkeit so lange, bis sein rückwärtiges Ende an das Scheibchen @ anstösst, welches seinerseits das Stängelchen b bewegt. Letzteres drückt sodann auf das Ventil j und nähert dasselbe seinem Sitz, wodurch der Entleerungskanal k abgeschlossen wird. Nachdem nun die Flüssigkeit keinen Abzug mehr findet, entsteht neuerdings ein Gegendruck im Raume d und sobald dieser Druck überwiegt, wird das Zulaufventil a wieder auf seinen Sitz gepresst 1111 der Flüssigkeitsablauf zwischen n und o wird unterbrochen ; der Hahn ist sohin geschlossen und dies umso kräftiger, je stärker der Druck ist. Nach dem Gesagten ist es klar, dass die bei jedem Hube des Hebels m gelieferte Flüssigkeitsmenge von dem freien Durchgangsquerschnitte des Ringes q abhängen wird, EMI1.4 gebend ist. Je grösser der Querschnitt der Bohrung ist, desto kleiner ist die gelieferte Flüssigkeitsmenge und umgekehrt. Bei der Verwendung eines und desselben Ringes 9 wird jedoch die abgegebene Flüssigkeitsmenge annähernd stets dieselbe sein. Ein kontinuierliches Abfliessen infolge Unachtsamkeit wird durch die Selb3tschlusseinrichtuug wirksam hintan- gehalten ; ja es kann ein solches kontinuierliches Fliessen des Flüssigkeitsstromes nicht einmal willkürlich erreicht werden, denn drückt man auch nach Schluss des Ablaufes fort- EMI1.5 erhalten bleibt. Drückt man im Gegenteile fort auf das Ventil j, so bleibt dem ungeachtet der Ablauf aus der Gegendruckkammer unterbrochen, weil die Feder f das Entleerungsventil 9 auf seinen Sitz drückt und somit der Gegendruck in der Kammer d fortbesteht. <Desc/Clms Page number 2> Andererseits ist es jedoch recht wohl möglich, den Hahn sofort zu schliessen. Dazu genügt es, mit dem Hebel m kräftig auf das Ventil j zu drücken, welches seinerseits das EMI2.1 Flüssigkeit keinen anderen Ausweg findet, als, den im Zulaufventile a vorgesehenen Längs- . ; anal, so füllt es rasch die Gegendruckkammer d an und der Hahn schliesst sich momentan. PATENT-ANPSRÜCHE : 1. Ein Selbstschlusshahn mit bestimmten Flüssigkeitsablauf, dadurch gekennzeichnet, dass das Zulaufventil a desselben der Länge nach durchbohrt ist und in eine Gegendruckkammer d mündet, welche durch zwei Entleerungskanäle h und k mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden kann, deren jeder mit einem von aussen zu öffnenden Ventil g bezw. j versehen ist, von denen das eine, j, den Zweck hat, den Kanal k unter dem Stosse der das Hauptventil durchsetzenden Stange b abzusperren, während das zweite mittels einer Feder und durch den Druck der zulaufenden Flüssigkeit zwecks Absperrung des Kanales 7t auf seinen Sitz gepresst wird.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Hahnes nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Hebel m, welcher gestattet, durch einen kräftigen Druck auf ein Ventil j ein sofortiges Schliessen des Hahnes zu bewirken.3. Ausführungsform des Hahnes nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen achsial durchbohrten, im Zulaufventil a einschraubbaren und von dem Stängelchen b durchsetzten Ring q, dessen freier Durchgangsquerschnitt die Menge der durch einmalige Betätigung des Hahnes zu liefernden Flüssigkeit bestimmt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT16556T | 1903-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT16556B true AT16556B (de) | 1904-06-10 |
Family
ID=3518107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT16556D AT16556B (de) | 1903-09-25 | 1903-09-25 | Differenzial-Selbstschlußhahn mit bestimmten Flüssigkeitsablauf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT16556B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439235A1 (de) * | 1984-04-30 | 1985-10-31 | Eberhard Armingeon | Hydraulisch geregeltes tasterventil |
-
1903
- 1903-09-25 AT AT16556D patent/AT16556B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439235A1 (de) * | 1984-04-30 | 1985-10-31 | Eberhard Armingeon | Hydraulisch geregeltes tasterventil |
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