DE200936C - - Google Patents
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- DE200936C DE200936C DENDAT200936D DE200936DA DE200936C DE 200936 C DE200936 C DE 200936C DE NDAT200936 D DENDAT200936 D DE NDAT200936D DE 200936D A DE200936D A DE 200936DA DE 200936 C DE200936 C DE 200936C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200936 KLASSE 20/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 199460 vom 20. November 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1908 ab. Längste Dauer: 19. November 1922.
In dem Patent 199460 ist ein Notbremsschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge
beschrieben worden, welcher beim Anziehen einer Handhabe unter Wirkung einer Feder
einen Notbremsstromkreis einschaltet. Hierbei ist infolge der von der Handhabe unabhängigen
Bewegung des Schaltmessers eine Zurückführung des Schalters mittels der Handhabe
in seine Anfangslage nicht möglich, so daß zu diesem Zweck erst das Schaltergehäuse
geöffnet werden muß.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine derartige Ausbildung und Anordnung
der Handhabe, daß das Schaltmesser auch dann — und zwar durch die Handhabe selbst
— in die Notbremsstellung eingeschaltet werden kann, wenn die Feder oder das Gewicht,
das sonst die Einschaltung bewirkt, versagt. Zu diesem Zweck ist die Handhabe nicht
zwangläufig mit der das Schaltmesser in seiner Anfangslage festhaltenden Sperrvorrichtung
verbunden, so daß also nur eine geringe Bewegung der Handhabe möglich ist, sondern
die Handhabe kann unter Auslösung der Sperrvorrichtung beliebig weit nach unten gezogen werden, so daß ein an der Handhabe
befestigter Mitnehmer im Falle des Versagens der selbsttätigen Einschaltung diese
bewirkt.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise in
Fig. ι bis 3 in Vorder- und Seitenansicht sowie Querschnitt dar.
Die in einem Gußgehäuse isoliert angeordneten Kontakte b b, ff werden nach der
jeweiligen Schaltbewegung durch das Schaltmesser a, welches an einem Isolierstück i befestigt
ist, überbrückt, wodurch der Fahrbzw. Notbremsstromkreis geschlossen wird. Bei normalem Betriebe, also während der
Fahrt, verbindet das Schaltmesser a die Kontakte b b, von welchen der eine mit einem
entsprechenden Kontakt f durch die Schiene g verbunden ist. Um ein selbsttätiges Umschalten
durch die Wirkung der am Schaltmesser a befestigten Schraubenfeder c zu verhindern,
ist eine Sperrklinke e vorgesehen, welche durch Federwirkung das Isolierstück i und
dadurch das mit diesem verbundene Schaltmesser α in 'den Kontakten b b festhält.
Durch Ziehen an dem Handgriff d wird die mit diesem starr verbundene Schiene I abwärts
bewegt, wodurch die Sperrklinke e infolge der schrägen Berührungsflächen (Fig. 1)
nach der Seite gedruckt und dadurch das Isolierstück i mit dem Schaltmesser α freigegeben
wird. Infolge der gespannten Feder c schnellt nun das Kontaktmesser a in
die unteren Kontakte ff wodurch der Bremsstromkreis geschlossen wird. Zur Führung
des Schaltmessers α sowie der Schiene / dienen eine Stange m und die im Gehäuse
angebrachten Vorsprünge n.
Da das Schaltmesser a in seiner unteren Lage unabhängig von dem Handgriff d und
der Schiene / ist, so ist ein Zurückschalten
Claims (1)
- auf die Kontakte b b unmöglich und eine Zurückbewegung des Handgriffes d ohne Einfluß auf die Schaltung. Das Zurückschalten auf die Kontakte b b kann nur durch den Wagenführer erfolgen, und zwar nachdem dieser vermittels des Handhebels des Fahrtrichtungsschalters, für welchen das Schloß k eingerichtet ist, den Deckel h geöffnet hat, durch Anheben des Isolierstückes i.ίο Damit nun auch beim Versagen der Feder c das Schaltmesser α in die Kontakte// gelangt, ist die Schiene / am oberen Ende umgebogen (Fig. 2) oder mit einem entsprechenden Mitnehmer versehen, so. daß bei der Abwärtsbewegung des Handgriffes d das Isolierstück i mit dem Stromschlußstück a gegebenenfalls mitgenommen wird. Der Schalterkasten kann in der üblichen Weise plombiert werden.Pate nt-A ν Spruch:Notbremsschalter für die Wagen elektrisch betriebener Eisenbahnzüge nach Patent 199460, dadurch gekennzeichnet, daß beim Versagen des die selbsttätige Bewegung des Stromschlußstückes (a) bewirkenden Teiles (z. B. Feder c) die Zugbewegung des Handgriffes (d) unmittelbar auf das Stromschlußstück (a) übertragen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200936C true DE200936C (de) |
Family
ID=463530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200936D Active DE200936C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200936C (de) |
-
0
- DE DENDAT200936D patent/DE200936C/de active Active
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