DE200623C - - Google Patents

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DE200623C
DE200623C DENDAT200623D DE200623DA DE200623C DE 200623 C DE200623 C DE 200623C DE NDAT200623 D DENDAT200623 D DE NDAT200623D DE 200623D A DE200623D A DE 200623DA DE 200623 C DE200623 C DE 200623C
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DE
Germany
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fingers
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keys
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/06Devices for exercising or strengthening fingers or arms; Devices for holding fingers or arms in a proper position for playing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

kaisTrlTcThTEjs
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200623 — KLASSE 5U. GRUPPE
TORQUATO ZIGNONI in VERONA, Ital.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die zum Erlernen der richtigen Stellung der Finger bei den elementaren Übungen der Anfänger im Klavierspiel dient. Insbesondere soll diese Vorrichtung die grundlegende und genaue Handstellung bei dem Klavierspielen zeigen, die zu weite seitliche Daumenverschiebung vermeiden und die richtige Krümmung der anderen Finger
ίο auch während der Bewegung feststellen und aufrecht erhalten, indem der Spielende gezwungen ist, nur von dem ersten Fingergelenk Gebrauch zu machen, wobei auch zugleich die vordersten Fingergelenke unterstützt werden.
Die Vorrichtung besteht aus zwei auf der
Klaviatur zu befestigenden symmetrischen
■ Teilen, einem für die rechte und einem für die linke Hand. Von diesen Teilen ist in
ao der Zeichnung der eine in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Draufsicht und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht.
Die Vorrichtung, deren Abmessungen so gehalten sind, daß sie auf eine normale Klaviatur aufgepaßt werden kann, besteht aus einer Grundplatte a, auf der sich die durch eine dünne Metallplatte gebildete Zwischenwand b erhebt und an deren hinteren Teil sich zwei Zungen c anschließen, die dazu dienen, die schwarze Taste »Esa zu umgreifen. Auf diese Weise wird die Vorrichtung, ohne irgendeine Gewichtswirkung auf die weißen Tasten auszuüben, von der oben erwähnten Taste getragen, die bei den einfachen Klavierübungen nicht benutzt wird. Die Grundplatte α ist unten mit einem weichen Tuch bekleidet, um die Klaviatur zu schonen und ein Klappen der mit der Grundplatte in Berührung kommenden Tasten zu vermeiden. In der Platte α befinden sich ein rechtwinkliger, der Taste C entsprechender Einschnitt d, in welchen der Daumen geschoben wird, 'dann ferner drei kreisförmige, den Tasten D, E und F entsprechende Löcher e, durch welche die äußeren Fingerglieder des Zeige-, Mittel- und Ringfingers greifen müssen, während für den die Taste G bedienenden kleinen Finger die Einkerbung/ vorgesehen ist. Links neben dem Einschnitt d befindet sich das Säulchen g, welches dazu dient, die zu weite seitliche Daumenverschiebung zu verhindern.1
Die Zwischenwand b hindert den Anfänger, die Finger auszustrecken und zwingt ihn in Verbindung mit den Löchern e der Grundplatte, seine Finger so zu krümmen, daß sie senkrecht auf die Tasten fallen. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Anfänger sich schlechte Gewohnheiten in der Fingerstellung aneignet, und ebenso wird auch eine etwa schon angenommene fehlerhafte Fingerstellung verbessert. Der Anfänger lernt ferner, daß es beim Klavierstudium notwendig ist, die Nägel kurz zu schneiden.
Die Abmessungen der Zungen c hängen von der Größe und der Gestalt der schwarzen Tasten ab, so daß, um für alle Tasten passende Formen zur Verfügung zu haben, entweder Apparate mit abgestufter Breite der
Zungen c herzustellen sind oder die Breite der Zungen in geeigneter Weise verstellbar zu machen ist. Die verschiedenen Teile der Vorrichtung können aus jedwedem zweckmäßigen Material hergestellt werden.
Es wurde oben gesagt, daß der für die rechte Hand bestimmte Teil mit dem für die linke Hand dienenden symmetrisch ist; es muß jedoch dabei die Stellung der Zungen c
ίο in Betracht gezogen werden, die derart verschoben werden müssen, daß sie sich der Taste »Es« anpassen.
Die Vorrichtung soll sich noch besonders durch ihre einfache billige Bauart bei großer Bequemlichkeit im Gebrauch auszeichnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Erlernen der richtigen Fingerstellung beim Klavierspiel, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei symmetrischen, zur Führung der Finger der rechten und linken Hand dienenden Teilen gebildet wird, von denen jeder aus einer mit zur Führung der Finger bestimmten Lochungen (e) und Einkerbungen (d, J) versehenen Platte (a) besteht, die mit einer die Bewegung der Finger begrenzenden Wand (b), einem die Seitenbewegung des Daumens verhindernden Pfeiler (g) und einer Gabel (c) zur Verbindung der Vorrichtung mit der Es-Taste versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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