DE200434C - - Google Patents

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DE200434C
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lead strips
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200434 KLASSE 21 b. GRUPPE
MICHAIL MARGULIS in ODESSA, Ruszl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1907 ab.
Bei den bekannten, aus abwechselnd flachen und. gewellten Bleistreifen zusammengesetzten Großoberflächenplatten für elektrische Sammler besteht der Ubelstand, daß infolge der während der Ladung und Entladung auftretenden Deformation eine ziemlich erhebliche Verbreiterung der Platte hervorgerufen wird, die bezüglich des Einbaues zu unangenehmen Erscheinungen führt. Man hat versucht, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, ■ daß man die Bleistreifen der Platte nur an ihrem oberen Ende am Rahmen der Platte befestigte, sie dagegen am unteren Ende frei herabhängen ließ, so daß die Möglichkeit bestand, daß bei Deformation die Bleistreifen zusammengedrückt und unter Strecken ihrer Wellungen verlängert wurden, so daß die Höhe der Platte eine größere wurde, was auf den Einbau keinerlei nachteiligen Einfluß hatte. Jedoch entstand hieraus in anderer Weise ein Nachteil insofern, als bei eintretender Schrumpfung der Platte während der Entladung die Streifen in ihre ursprüngliche Lage nicht zurückkehren konnten und sich infolgedessen schließlich eine Verringerung der wirksamen Plattenoberfläche ergab, die auf die Leistungsfähigkeit Einfluß hatte. Gemäß vorliegender Erfindung soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß seitlich gegen das Streifenbündel wirkende, flach gebogene Federn angeordnet werden, die durch Querstege miteinander verbunden sind. Auf ihnen sind die gewellten Streifen zweckmäßig fest angeordnet, während die glatten Streifen Längsschlitze besitzen, so daß bei eintretenden Bewegungen die Querstege in diesen Längsschlitzen frei beweglich sind. Hierdurch wird erreicht, daß bei den während der Ladung und Entladung auftretenden Deformationen die Plattenhöhe zwangsweise vergrößert und in ihre normale Lage und Gestalt zurückgeführt wird, indem durch diese Deformationen zunächst durch Druck auf die seitlichen Federn eine Streckung der letzteren herbeigeführt wird, welche eine Abwärtsbewegung der Querstege und damit eine Streckung der gewellten Streifen veranlaßt, während bei eintretender Schrumpfung, sobald der Seitendruck auf die Federn aufhört, die Federn in ihre normale Lage zurückkehren können, die Querstege mithin und durch diese auch die gewellten Streifen wieder in die ursprüngliche Lage zurückversetzt werden, so daß der alte Abstand zwischen den gewellten und flachen Bleistreifen, somit also auch die ursprüngliche wirksame Oberfläche der Platte wieder hergestellt wird.
Die Erfindung wird durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht einer Großoberflächenplatte,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. ι in Draufsicht auf einen flachen Bleistreifen und
Fig. 4 eine gleiche Ansicht in Draufsicht auf einen gewellten Bleistreifen,
Fig. 5 ein der Fig. 2 entsprechender Schnitt mit einer Abänderung.
Wie schon eingangs erwähnt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf solche Großoberflächenplatten für elektrische Akkumulatoren, bei welchen die große Oberfläche durch abwechselnde Anordnung flacher Bleistreifen ι und gewellter Bleistreifen 2 erzielt wird. Die Bleistreifen sind in bekannter Weise nur mit ihren oberen Enden in einer starren Bleischiene 3, z. B. durch Anlöten befestigt. Diese Bleischiene ist in der üblichen Weise mit den Polklemmen 4 bzw. mit Nasen zur Aufhängung der Platte versehen. An den Enden der oberen Schiene 3 sind nun eine Anzahl flacher gebogener Streifen 5 angeordnet, welche federnd gegen die Bleistreifen 1 und 2 andrücken. Zur Versteifung können diese Streifen 5 in gewissen Zwischenräumen durch zweckmäßig aus Hartblei oder anderm geeigneten Material hergestellte Stangen oder Leisten 6 verbunden sein. Diese Verbindungsleisten oder Stangen werden hierbei durch Löcher der Bleistreifen 1 und 2 hindurchgeführt, und zwar werden für diesen Zweck wenigstens in den flachen Streifen 1 etwas längliche Schlitze 7 angeordnet (Fig. 3), so daß sich die Verbindungsleisten 6 in diesen Schlitzen infolge der bei Dehnung auftretenden Ausbiegung aufwärts und abwärts bewegen können. Bei den gewellten Bleistreifen 2 dagegen werden zweckmäßig die Löcher 8 zur Aufnahme der Verbindungsstreifen 6 so bemessen, daß die entsprechenden Bleistreifen -2 fest auf den Leisten 6 sitzen.
Tritt bei dieser Ausbildung der Großoberflächenplatte Dehnung ein, so werden zunächst die an den Seitenkanten gegen die Bleistreifen 1 und 2 andrückenden Federn mehr oder weniger nach auswärts gedrückt, und gleichzeitig tritt hiermit eine Verlängerung derselben ein, welche zur Folge hat, daß die Verbindungsleisten 6 vollständig oder wenigstens an den Enden mehr oder weniger nach abwärts bewegt bzw. gebogen werden, so daß sich eine entsprechende Verlängerung der Platte, also eine größere Höhe derselben ergibt. Da bei dieser Bewegung der Verbindungsleisten 6 diese in den länglichen Schlitzen 7 der hinsichtlich ihrer Länge nicht veränderlichen flachen Streifen frei spielen können, so kann auch eine Deformation der Streifen selbst, insbesondere ein Andrücken derselben gegeneinander und damit eine Verringerung des zwischen ihnen befindlichen Raumes nicht eintreten.
Die gewellten Streifen, die, wie erwähnt, fest auf den Verbindungsstangen sitzen, können dagegen, wenn diese Verbindungsstangen infolge Verlängerung der Platte mehr oder weniger nach abwärts bewegt werden, sich entsprechend mehr oder weniger dehnen, ohne daß die Wellenform selbst verloren geht, so daß als Resultat dieser Bewegungen der Abstand zwischen den flachen und gewellten Streifen nach erfolgter Verlängerung zwar etwas kleiner wird, der jeweilig eingeschlossene Raum aber unter allen Umständen derselbe bleibt.
Der sonst bei derartigen Großoberflächenplatten beachtete Übelstand, daß infolge der Dehnung die wirksame Oberfläche durch Zusammenrücken der Bleistreifen und als Folge davon die Kapazität verringert wird, wird hier also vermieden. Vielmehr tritt eine selbständige Anpassung der Platte an die jeweils durch die Formation bedingte Dehnung ein, insofern, als entsprechend dieser Dehnung auch eine Verlängerung der Platte herbeigeführt wird. Andererseits wird durch die gleichen Mittel bei der infolge Entladung auftretenden Schrumpfung des Materials eine Rückkehr in die Normallage ermöglicht, ohne daß Deformationen der für die Leistungsfähigkeit wirksamen Teile bzw. Oberfläche eintreten können.
In vorstehendem ist angenommen, daß neben den gewellten Streifen einfache glatte Streifen für die Bildung der Großoberflächenplatte Benutzung finden soll. Es besteht nun aber, wie ohne weiteres verständlich ist, auch die Möglichkeit, an Stelle der flachen Streifen ebenfalls andersgeformte Streifen zu benutzen, z. B. solche, die in der Längsrichtung gewellt sind, wie dies z. B. in Fig. 5 im Querschnitt angenommen ist. Hinsichtlich der Ausbildung der Streifen zur Bildung der Großoberflächenplatte ist somit der Erfindungsgegenstand keinen Beschränkungen unterworfen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Großoberflächenplatte für elektrische Sammler, welche aus nur an ihren oberen Enden am Plattenrahmen befestigten Bleistreifen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Seitenfläche des Bleistreifenbündels flache gebogene Federn (5) wirken, die untereinander durch Stege (6) verbunden sind und welche, wenn sie.bei Deformation der Platte nach außen gedruckt, also gestreckt werden, durch die Verbindungsstege zwangweise eine Verlängerung der Platte veranlassen,
    beim Schrumpfen der Platte aber die Bleistreifen in ihre Normallage zurückführen.
  2. 2. Großoberflächenplatte nach Anspruch i, welche aus glatten und aus gewellten Bleistreifen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Hindurchführung der Verbindungsstege (6) dienenden Löcher der flachen Bleistreifen schlitzförmig gestaltet sind, während die gewellten Bleistreifen fest auf den Verbindungsstegen sitzen, so daß nur letztere an der Verlängerung der Platte teilnehmen, während die Verbindungsstege sich in den Schlitzen der glatten Bleistreifen frei auf und ab bewegen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gebruckt in der Reichsdruckerei.
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