DE2004342C3 - Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen - Google Patents

Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen

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DE2004342C3
DE2004342C3 DE19702004342 DE2004342A DE2004342C3 DE 2004342 C3 DE2004342 C3 DE 2004342C3 DE 19702004342 DE19702004342 DE 19702004342 DE 2004342 A DE2004342 A DE 2004342A DE 2004342 C3 DE2004342 C3 DE 2004342C3
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DE
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arms
chain link
arm
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tree trunk
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Application number
DE19702004342
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English (en)
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DE2004342A1 (de
DE2004342B2 (de
Inventor
Karl Thore Alfta Lindblom (Schweden)
Original Assignee
östbergs Fabriks AB, Alfta (Schweden)
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Publication date
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Publication of DE2004342B2 publication Critical patent/DE2004342B2/de
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Publication of DE2004342C3 publication Critical patent/DE2004342C3/de
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen.
Bekannt ist eine Entastungsvorrichtung, bestehend aus zwei Armen, die an ihrem einen Ende je um eine ortsfeste Achse gelagert und zwischen einer offenen und einer überlappenden Lage durch ein Getriebe schwenkbar sind, und einer zwischen einem ersten Befestigungspunkt an dem freien Ende jedes Armes und einem zweiten Befestigungspunkt auf etwa der gleichen Höhe wie die ortsfeste Achse verlaufenden Kettengliederanordnung, deren Umfang in Längsrichtung des zu entastenden Baumstammes scherend so ausgebildet ist, daß bei Überlappung der beiden Arme auch die beiden Kettengliederanordnungen einander überlappen und den Baumstamm umschließen.
Der Griffbereich dieser bekannten Vorrichtungen ist <*> jedoch eng begrenzt.
Ferner ist eine Vorrichtung zum Entasten und Zerschneiden von stehenden Bäumen bekannt, bei der die Schneiden der Kettengliederanordnung in Richtung der Achsen der Gelenke zur Wirkung kommen, und die Schneiden der einzelnen Messer in der erwähnten Richtung nacheinander gegeneinander versetzt sind. Die Schneiden der Messer bzw. die Messer selbst sind in üblicher Weise an den einzelnen Kettengliedern angeordnet (US-Patentschrift 33 56 113).
Die Erfindung schlägt vor, daß bei der eingangs beschriebenen Vorrichtung /um Entasten von Baumstämmen der zweite Befestigungspunkt jeder Kettengliederanordnung an je ein Bauteil verlegt ist, das in einer zur vertikalen Symmetrieebene der beiden Arme senkrechten Führung verschiebbar ist. und daß jedem Arm ein Verbindungsstück zugeordnet ist, das synchron mit der Einwärtsbewegung der beiden Arme die entsprechenden Bauteile gegeneinander und aneinander vorbeiführt, um ein Umschließen des Baumstammes zu erreichen.
Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie zum F.niasten von Baumstämmen von stark unterschiedlich großen Durchmessern gleich gut geeignet ist.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Fi g. 1 zeigt schematisch die Vorderseite einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen;
Fig. 2 und 3 zeigen in einem größeren Maßstab in einer Seicenansicht bzw. einer Stirnansicht einen in eine Ebene abgewickelten Teil der bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Kettengliederanordnung;
Fig.4 bis 6 zeigen schemalisch jeweils in einer Stirnansicht, auf welche Weise die Kettengliederanordnung Baumstämme von unterschiedlichem Durchmesser umschließt.
Um die Darstellung deutlicher zu halten, zeigt die Zeichnung im wesentlichen nur eine Hälfte der Emastungsvorrichtung, die spiegelbildlich bzw. symmetrisch zu der senkrechten Mittelachse der Zeichnung ausgebildet ist; daher kann sich die Beschreibung im wesentlichen auf die dargestellte Hälfte der Vorrichtung beschränken.
Ein gekrümmter Arm 1 ist mit seinem unteren Teil mit Hilfe einer ortsfesten Achse 2 auf einem Ende eines nicht im einzelnen dargestellten Trägers drehbar gelagert. Gegenüber dem Arm 1 ist auf dem anderen Ende des Trägers ein der nicht dargestellten Hälfte der Vorrichtung zugeordneter, in der entgegengesetzten Richtung gekrümmter Arm um eine ortsfeste Achse 3 drehbar gelagert. Der Arm 1 weist ebenso wie der nicht gezeigte andere Arm eine Verlängerung auf, die über die Lagerachse 2 bzw. 3 hinaus nach unten ragt. Das untere Ende dieser Verlängerung ist durch einen Bolzen 5 mit einem hydraulischen Zylinder 4 verbunden. Analog zu dieser Anordnung arbeitet eine Kolbenstange 6 dieses hydraulischen Zylinders mit dem unteren Ende der Verlängerung des nicht dargestellten anderen Arms über einen Gelenkbolzen 7 zusammen. Die in der Zeichnung mit Vollinien wiedergegebene Arbeitsstellung des hydraulischen Zylinders, dem ein hydraulisches Druckmittel von einer nicht dargestellten Quelle aus zugeführt werden kann, entspricht d?r größten Spannweite der Arme, bei der sich ihre oberen Enden berühren, wobei diese oberen Enden die in der Zeichnung für das obere Ende 8 des Arms 1 dargestellte Lage einnehmen. Wenn der hydraulische Zylinder 4. 6 eingefahren und in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gebracht wird, werden die beiden Arme um ihre Lagerachsen 2 und 3 nach außen geschwenkt, so daß sie für den zu entastenden Baumstamm zwischen den oberen Enden oder Spitzen 8 der Arme eine Einirittsöffnung abgrenzen. Wenn der hydraulische Zylinder über die mit Vollinien wiedergegebene Stellung
hinaus ausgefahren wird, werden die beiden Arme entsprechend so nach innen geschwenkt, daß sie sich bei «ler Betrachtung im Sinne der Zeichnung überlappen würden.
Eine Kettengliederanordnung 9 ist in der a;is der Zeichnung ersichtlichen Weise angeordnet, d. h. ihr «ines Ende ist an dem freien Ende 8 des Arms 1 befestigt, und ihr anderes Ende ist mit einem verschiebbaren Bauteil 11 an dessen Oberseite durch einen Gelenkbolzen 12 verbunden: das Bauteil 11 ist ferner mit dem unteren Teil des Arms 1 verbunden und wird auf einer Führung 10, z. B. auf einem Rohr, horizontal gleitend geführt. Ferner ist ein Verbindungsstück 13 vorgesehen, das in der Zeichnung als ein abgewinkeltes Bauteil dargestellt ist, das jedoch grundsätzlich auch eine gerade Form haben kann, wenn hierdurch die letzte Phase der nach innen gerichteten Schwenkbewegung nicht behindert wird; das Verbindungsstück 13 ist mit einem Ende auf einer in den Arm 1 eingebauten Achse 14 gelagen. die über der Lagerachse 2 des Arms angeordnet ist, und das andere Ende des Verbindungsstücks ist mit der Seitenwand des gleitbaren Bauteils 11 durch einen Gelenkbolzen 15 verbunden. Wenn der Arm I durch den hydraulischen Zylinder 4, 6 um einen großen Betrag nach innen geschwenkt wird, bewegt sich das gleilbare Bauieil 11 nach rechts, so daß der untere Lagerbolzen 12 der Kettengliederanordnung in die Stellung gebracht wird, die der mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung des gleitbaren Bauteils 11 entspricht. Wenn ein Baumstamm 16 von kleinem Durchmesser zwischen den Armen angeordnet wird, gehen die den Armen zugeordneten Kettengliederanordnungen wegen der spiegelbildlichen Anordnung der Arme aus der in der Zeichnung dargestellten Form zum Entasten eines Baumstamms, der den maximalen Durchmesser hat, in die Form eines liegenden U- über, wie es in der Zeichnung nur für die Kettengliederanordnung des Arms 1 schematisch dargestellt ist. wobei der allgemein U-förmig gekrümmte Teil der Kettengliederanordnung den Baumstamm 16 erst dann umschließ!, wenn dieser einen sehr kleinen Durchmesser hat, wie es in der Zeichnung gezeigt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen, bestehend aus zwei Armen, die an ihrem einen Ende je um eine ortsfeste Achse gelagert und zwischen einer offenen und einer überlappenden Lage durch ein Getriebe schwenkbar sind, und einer zwischen einem ersten Befestigungspunkt an dem freien Ende jedes Armes und einem zweiten Befesiigungspunkt auf etwa der gleichen Höhe wie die ortsfeste Achse verlaufenden Kettengliederanordnung, deren Umfang in Längsrichtung des zu entastenden Baumstammes scherend so ausgebildet ist, daß bei Überlappung der beiden Arme auch die beiden Kettengliederanordnungen einander überlappen und den Baumstamm umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Befestigungspunkt jeder Kettengliederanordnung (9) an je ein Bauteil (11) verlegt ist, das in einer zur vertikalen Symme- ia trieebene der beiden Arme (1) senkrechten Führung (10) verschiebbar ist, und daß jedem Arm ein Verbindungsstück (13) zugeordnet ist. das synchron mit der Einwäruoewegung der beiden Arme (1) die entsprechenden Bauteile (11) gegeneinander und aneinander vorführt, um ein Umschließen des Baumstammes zu erreichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (13) mit seinem einen Ende an einem gegenüber der ortsfesten Achse (2) des zugehörigen Armes exzentrischen Achse (14) angelenkt ist und mit seinem anderen Ende am zugehörigen verschiebbaren Bauteil (II) angelenkt ist. so daß die beiden Bauteile gleichzeitig mit der Schwenkbewegung der Arme zueinander verschoben werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettengliederanordnung (9) aus gelenkig miteinander verbundenen Messern (17) zusammengesetzt ist.
DE19702004342 1969-01-31 1970-01-30 Vorrichtung zum Entasten von Baumstämmen Expired DE2004342C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE01303/69A SE333635B (de) 1969-01-31 1969-01-31
SE130369 1969-01-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2004342A1 DE2004342A1 (de) 1970-08-06
DE2004342B2 DE2004342B2 (de) 1975-09-18
DE2004342C3 true DE2004342C3 (de) 1976-04-29

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