DE200424C - - Google Patents

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DE200424C
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air box
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flushing
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paddle wheel
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DENDAT200424D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

bet)'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
200424-KLASSE 5d. GRUPPE 9:
HERMANN LINDEMANN in ESSEN.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die den Zweck, hat, beim Spülversatzverfahren einen möglichst ununterbrochenen Betrieb zu erzielen, d. h. einerseits die häufig vorkommenden Verstopfungen der Spülrohrleitungen zu vermeiden und andererseits etwa vorkommende Verstopfungen schnell zu beseitigen.
Es sind zwar schon Vorrichtungen hierfür ίο in Vorschlag gebracht worden; alle besitzen jedoch den Nachteil, daß das Versatzgut unmittelbar aus dem Vorratsbehälter in den Mischtrichter gestürzt wird oder doch in wenig geregelten Mengen der Spülleitung zufließt. Da letztere hierbei leicht überfüllt wird, so sind Betriebsstörungen durch Verstopfung der Rohrleitung unvermeidlich.
Durch vorliegende Erfindung sollen solche
Störungen nun dadurch vermieden werden, daß die Zuführung des Spülversatzes dadurch gleichmäßig gestaltet wird, daß zwischen Vorratsbehälter und Mischtrichter eine als Schaufelrad ausgebildete Zuführvorrichtung eingeschaltet ist, wie solche an sich für ähnliehe Zwecke bereits benutzt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar, zeigt:
Fig. ι und 2 die Vorrichtung in Vorder- und Seitenansicht, während
Fig. 3 eine Draufsicht des rechtwinklig gebogenen Bremshebels zeigt.
Unterhalb des das Versatzgut bergenden Vorratsbehälters 1 ist eine in Form eines sich selbsttätig drehenden Schaufelrades hergestellte Zuführvorrichtung 2 angebracht, deren Welle 3 mit einer Bremsvorrichtung 4 versehen ist, welch letztere durch die am Bremshebel 5 befindliche Stellschraube 6 eingestellt werden kann. Um zu verhüten, daß die Schraube sich löst, was durch die Erschütterung der Zuführvorrichtung leicht vorkornmen kann, wird sie mittels eines in die Mutter eingeführten Stiftes festgestellt, wodurch die Schraubenfeder 7 und somit auch der Bremshebel 5 in ihrer Lage festgehalten wird. In dem eigentlichen Mischtrichter 8 ist ein mit Luft gefüllter Kasten 9 vorhanden, der nach vorn, im Falle einer Verstopfung der Rohrleitung 10, eine den Mischtrichter abschließende Verschlußklappe 11 und nach oben eine Stange 12 trägt, die durch den um Welle 13 drehbaren Kniehebel 14 und die Stange .17 auf die in das Sperrad 15 eingreifende Sperrklinke 16 einwirkt. -55
Um dem die Vorrichtung bedienenden Arbeiter eine Stockung oder deren Beseitigung rechtzeitig anzuzeigen, ist in dem an der Rohrleitung 10 befindlichen Abzweigrohr 18 eine zweiter mit Luft gefüllter Kasten 19 vorhanden, der nach oben einen Kniehebel 20 aufweist, der an seinem einen Ende hammerartig ausgebildet ist und gegen die Glockenschalen 21 schlägt.
Das ständig in den Vorratsbehälter 1 eingeführte Versatzgut wird mittels der Wasserspülung 22 auf das Schaufelrad 2 geführt, das hierbei in Umdrehung versetzt wird und so das Versatzgut gleichmäßig in den Mischtrichter 8 befördert. Um den Sturz abzuschwächen, gelangt das Versatzgut zunächst von dem Zuführungsrad auf die schräge
Ebene 23 und von hier aus in den Trichter 8. Dort wird es mittels der aus der Rohrleitung 24 strömenden Wasserstrahlen in die Rohrleitung io gespült.
In dem Mischtrichter 8 befindet sich ein mit Luft gefüllter Kasten 9, der im Falle einer Verstopfung der Spülleitung durch das in dem Mischtrichter hochsteigende Wasser gehoben wird und dabei einerseits durch eine an ihm befindliche Klappe 11 den Trichter 8 oben abschließt und andererseits die Sperrklinke 16 durch die Gestänge 12, 14 und 17 anzieht, so daß dieser in das Sperrad 15 einschnappt und so das Schaufelrad 2 stillsetzt.
Da es jedoch vorkommen kann, daß bei zu schnellen Umdrehungen des Rades die Sperrklinke 16 abbricht, so wird gleichzeitig mit der Sperrung des Rades noch eine Bremsung verbunden; diese Bremsung geschieht in der Weise, daß auf den rechtwinklig gebogenen Teil (Fig. 3) des Bremshebels 5 mittels' des an der Stange 12 angelenkten Hebels 25 ein kräftiger Druck ausgeübt wird.
Bei diesem Vorgang ist, wie erwähnt, der Mischtrichter 8 durch die Verschlußklappe 11 verschlossen und findet ein Ausströmen des Wassers aus dem Trichter nicht statt; der ganze Druck des Wassers ruht also auf der verstopften Rohrleitung 10, wodurch eine schnelle Beseitigung der Verstopfung ermöglicht wird.
Die Beseitigung der Verstopfung wird dem die Vorrichtung bedienenden Arbeiter- durch ein Glockenzeichen kundgegeben. Dies wird in der Weise hervorgerufen, daß der in dem Abzweigrohr 18 befindliche Luftkasten 19 sich bei Entstehung der Verstopfung durch das in das Abzweigrohr steigende Wasser hebt und nach Beseitigung der Verstopfung wieder senkt und dabei zuerst ein Anschlagen des hammerartigen Kniehebelendes 20 gegen die untere Glockenschale 21 und dann gegen die obere Glockenschale 21, deren Klang der ersteren gegenüber verschieden ist, veranlaßt.
Nach Beseitigung der Verstopfung setzt sich die Vorrichtung wieder selbsttätig in Bewegung, da der in dem Mischtrichter befindliche Luftkasten 9 sich senkt und dadurch einerseits die Öffnung des Mischtrichters wieder freigibt, andererseits die Sperrklinke 16 sowie den Bremshebel 5 löst.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Versatzgut in Spülversatzleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Vorratsbehälter (1) und Mischtrichter (8) der Spülrohrleitung (10) eine in bekannter Weise als Schaufelrad (2) ausgebildete Zuführvorrichtung eingeschaltet ist, die das Gut in gleichmäßigen Mengen in den Mischtrichter (8) befördert, von wo es in die Rohrleitung (10) gespült wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verstopfung der Spülrohrleitung (10) ein Luftkasten (9) im Mischtrichter (8) durch das sich ansammelnde Spülwasser hochgehoben wird und dadurch einerseits mittels einer Klappe (11) den Mischtrichter (8) oben abschließt und andererseits das Schaufelrad (2) mittels eines vom Kasten ausgehenden Hebelwerkes (12, 14, 17 und 12, 25) durch eine in ein Sperrad (15) eingreifende Sperrklinke (16) und eine auf die Schaufelradachse wirkende Bremse (5) zum Stillstand bringt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Abzweigrohr (18) der Spülleitung (10) befindlicher Luftkasten (19) bei Verstopfung der Rohrleitung (10) sich hebt und dabei das hammerartige Ende eines an dem Luftkasten befindlichen Hebels (20) gegen die untere, dagegen nach Beseitigung der Verstopfung durch Senken des Luftkastens gegen die obere Glockenschale (21) schlägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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