DE2004019C3 - Frequenzmultiplexsystem zur Über tragung von Fernsprech und Videophon kanälen - Google Patents

Frequenzmultiplexsystem zur Über tragung von Fernsprech und Videophon kanälen

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DE2004019C3
DE2004019C3 DE19702004019 DE2004019A DE2004019C3 DE 2004019 C3 DE2004019 C3 DE 2004019C3 DE 19702004019 DE19702004019 DE 19702004019 DE 2004019 A DE2004019 A DE 2004019A DE 2004019 C3 DE2004019 C3 DE 2004019C3
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khz
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Hans Dipl.-Ing. 8000 Muenchen Kopp
Eberhard Dipl.-Ing. 8034 Germering Kuegler
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/04Frequency-transposition arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)

Description

3 4
Feinsprechkanäle, sondern auch Fernsehtelefon- bzw. Teriiärgruppeninmer 10 56(1. I I SSO und 13 20OkHz
Videophonkanäle auf Frcquenznuihiple\s\ steinen in die Lage S 51 n bis 12 3SSkHz der Grundquartär-
iibertragen weiden sollen. Solange jedoch kein spe- gruppe GQ umiieset/i. Im I 2-MHz-Trägerfrequenz-
ziell aiii die Vidcophonühcrtragmg zugeschnittenes -Wem biklet die Grundquarlärgruppe GQ bereits den
Wcitverkehrsiieiz besteht, ist es sinnvoll, ähnlich wie 3 obersten Teil des i'.'bertragungsbandes: die beiden
es /uv Zeit bei der Datenübertragung bereits der Fall linieren, je einer Ouartärimippe entsprechenden Teile
ist. \orhai;dene Frequcn/muliip!e\s\stcme lür den des (:beitrammi:sbandes des 12-MHz-Systems werden
Weiuerkehr um Videophonkanälen mitzubenutzen. aus t|cr (irundquartäpjruppe GQ mittels der Quartär-
Ls ist daher Aufgabe der Erfindung, aiii einem gruppenträger I 2 7O-, und 16 720 kHz gebildet.
Frequenzmultiplexsystem zur Eiiiseitenbandübertra- io Die unterste Ouartärgruppe 3ΙΊ bis 41SSkHz des
ginii: Min stufenweise in die C"Cl 1 'T-Grund-Tertiär- i 2-Ml Iz-i'bertraminiisbandes entspricht in etwa dem
gruppe S12 bis 2044 kHz und .eiierlun in die Über- Ühertragungsband des 4-MHz-Systems. Andererseits
tragungslage umgesetzten Fe: .isprechkanälen zusatz- bleibt im allgemeinen gerade der Frequenzbereich
!ich je eine Tertiärgruppe anfüllende Videophon- unter 4MIIz bei dem in der Zeichnung nicht darge-
':. JiKiIe mit Restseitenband zu übertragen. 15 stellten 60-MHz-Sysiem frei, welches ebenfalls aus
Diese Avitgabe isl crfindungsgemiUi dadurch gelost. der Grundtertiärgruppe Gi über die Grimdqtiarlär-
Jaß lias Frequenzband der Videophonkanäle in der gruppe GQ aufgebaut wird. Dabei kann man bei den
\ ideoiage derart am oberen Ende beschnitte!! ist. daß bestehenden Frequenznuili.iilexsystenien. die die
sich das Videoband mit dem entspre· 'leniien umge- Grundtertiärgruppe Sl 2 bis It)44 kHz verwenden,
setzten 1 eilband in der Lage der Grund-Tertiär- 20 ganz allgemein feststellen, daß die weiteren ein-oder
!.'.nippe nicht überschneidet, und daß unter Bildung mehrstufigen Umsetzungen aus derGrundtertiärgruppc
Jiiier Nyqislllanke von - 150 bis .· 250 kHz bezogen in die Übertragungslage jeweils durch Träger erfol-
anf die Frequenz des Videoträgers die Videophon- gen. die ganzzahlige Viellache von 8 kHz darstellen
kanäle jeweils durch eine einzige Umsetzung aus der Überlegungen im Rahmen der Erfindung führen
Videolage in die Lage der Grund-Tertiäraruppe SI 2 25 dazu, daß Videophonkanäle im engeren Sinne, d.h.
bis 2044 kHz umgesetzt werden. deren Videobänder nach dem Prinzip der Einseiten-
Die erfindungsgemäße Umsetzung der Videophon- bandübertragimg mit Restseitenband und Nyquist-
kanälc in die Grund-Tertiärgruppe 812 bis 2044 kHz flanke und mit einer Gesamtbandbreite \on etwa
kann hierbei in Regellasze oder in Kehrlaae erfolgen. 1 MHz übertragen werden sollen und daß diese
Bei beiden Arten der direkten Umsetzung erübrigt 30 Videobänder in einem Frequenzmultiplexsystem die
sich der Aufwand einer zusätzlichen Umsetzung über Stelle von Tertiärgruppen mit 300 Fernsprechkanälen
eine höherfrequent gelegene Zwischenfrequenzlage, einnehmen sollen.
die normalerweise immer dann notwendig ist, wenn F i g. 1 zeigt das z.B. auf 0 bis 992 kHz begrenzte
die Lage des umzusetzenden und des umgesetzten Videoband eines Videophonkanals, das mittels des
Bandes nahe aneinanderliegen bzw. sich überlappen. 35 Trägers 1052 kHz in die Lage 812 bis 2044 kHz der
Trotzdem sind alle möglichen Arten der gegenseitigen Grundtertiärgruppe GT. und zwar in Regellage um-
Beeinfiussung der Fernsprech- und der Videophon- gesetzt wird. Bei dieser Umsetzung wird sogleich die
kanäle auf Werte absenkbar, die nicht mehr störend Nyquistfianke mit einer Breite von z.B. +24OkHz
in Erscheinung treten. bezogen auf die Frequenz des Videoträgers 1052 kFIz
Ausgehend von einem üblichen Frequenzmultiplex- 4° gebildet.
system, bei dem die Grund-Tertiärgruppcp. 812 bis Das Frequenzschema nach F i g. 2 geht von einem 2044 kHz durch Träger, die ganzzahlige Vielfache Videophonkanal aus, der in der Vidcolage auf ein von SkHz darstellen, in ein oder mehreren Stufen in Frequenzband von 0 bis K)OOkHz oder von 0 bis die Übertragungslage umgesetzt werden, sind gegen- 906 kHz begrenzt ist. Mittels des Trägers 1812 kHz seitige Beeinflussungen der Fernsprechkanäle und der 45 wird aus der Videolage ebenfalls direkt in die Grund-Videophonkanäle insbesondere dadurch leicht ver- tertiärgruppe GT jedoch in Kehrlage umgesetzt, womeidbar, daß der Träger, mit dem die Videophon- bei das Frequenzband im ersten Fall von 812 bis kanäle aus der Videolage in die Grund-Tcrtiärgrup- 2044 kHz und im zweiten Fall von 906 bis 2044 kHz penlage 812 bis 2044 kHz umgesetzt werden, ein un- geht. Durch die Beschneidung des Videobandes auf geradzahliger Vielfaches von 4 kHz ist. 50 eine obere Frequenzgrenze von 906 kHz vor der Um-
Nachstehend wird die Erfindung an Hand zweier setzung wird erreicht, daß sich das Videoband mit
in der Zeichnung dargestellter Frequenzschemata dem entsprechenden umgesetzten Teilband in der
näher erläutert. Grundterliärgruppenlage GT nicht überschneidet, so
F i g. 1 und 2 zeigen hierbei jeweils als Ausfüh- daß von dieser Umsetzung auch theoretisch keinerlei
rungsbeispiel eine Art der direkten Umsetzung eines 55 Störungen ausgehen können.
Videophonkanals aus der Videolage in die Grund- Unter gewissen Umständen ist es bei der Übcr-
Tcrtiärgruppcnlage und die weitere mehrstufige Um- tracung von mehreren Videophonkanälen vorteilhaft,
setzung in das Übertragungsband eines normalerweise für jede Umsetzung in die Grundtertiärgruppe GT
mit Fernsprechkanälcn belegten Frequenzmultiplex- einen eigenen Generator zu verwenden und diese
bzw. Trägerfrequenzsystems. 60 Generatoren nicht zu synchronisieren, auch nicht mit
In dem vorgenannten Frequenzmultiplexsystem dem Grundgenerator der Fernsprechumsetzer. Bei
werden die 4 kHz breiten Fernsprechkanäle nach dem einer Vielfachbelegung mit Videophonkanälen tritt
Prinzip der Einseitenbandübertragung mit unterdruck- nämlich sowohl für die Spitzcnbclastung als auch für
tem Träger über die Primär- und Sekundärgruppen- die Addition von nichtlinearen Mischprodukten auf
ebene in die Lage 812 bis 2044 kHz der Grund- 65 der Strecke eine gewisse statistische Verteilung ein.
Tertiärgruppe GT umgesetzt, wobei die jeweils ver- Günstige Bedingungen für das Übertragungssystem
wendeten Träger ganzzahlige Vielfache von 4 kHz sind gegeben, wenn der Generator zur Erzeugung der
sind. Die Grund-Tcrtiärgruppen werden sodann über Zwischenträgerfrequenz 1052 bzw. 1812 kHz im vor-
liegenden Fall eine absolute Abweichung von bis zu ± 4 Hz hat. Dabei leitet man diese Zwischcnträgcrfrequcnzen zwcckmäßigcrwcisc von einem frei schwingenden Quarzoszillator ab.
Die nach den F i g. 1 und 2 gebildeten, je einen Videophonkanal beinhaltenden Grundtertiärgruppen GT werden sodann, wie die mit Fernsprcchkanälcn belegten Grundtertiärgruppen in einer der vorbcschriebcncn Arten in das Übertragungsband des 4-MHz-, 12-MHz- oder 60-MHz-Trägcrfrcqucnzsystem umgesetzt.
Bei den vorbeschriebenen Systemen zur Übertragung von Fcrnsprcch- und Videophonkanälen werden die Fcmsprcchkanälc jeweils durch Träger, die ganzzahligc Vielfache von 4 kHz sind, stufenweise in die Übcrtragungslage umgesetzt. Hierbei ergibt sich für die Vidcophonsignalc die günstigste Zcilenfrequcnz/z gleich 8 kHz. Werden darüber hinaus — wie dies bei den Schemata nach Fig. 1 und 2 der Fall ist — die Träger für die mehrstufige Umsetzung der Videophonkanälc aus der Videolagc in die Übertragungslage derart gewählt, daß die der Frec|uenz Null in dei Videolage entsprechenden Videoträger in der Übertragungslage ungeradzahlige Vielfache von 4 kH/ sind, ergibt sich eine Gruppierung aller Spcktralanteile der Videophonkanäle in der Trägerfrequenz-
ίο übcrtragungslage um Frequenzen, die ungeradzahligc Vielfache von 4 kHz darstellen. Alle nichtlinearer Mischproduktc zweiter Ordnung liegen somit in dci Übcrtragungslage in der Nähe von ganzzahligcn Viel fachen von 8 kHz, d. Ii. genau im HalbzcilcnolTsct zi den Videophon-Nutzsignalcn und stellen daher lcdig lieh Beeinflussungen dar, die für das Auge kaun wahrnehmbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

.3 Patentansprüche:
1. Frequcn/multiple\swem /ur IUiIsCiIL-IiI-IaIKliibertragung von stufenweise in clic I a»e der CC ΤΠ '-Grund-'l ertiiirgruppe S12 bis 2(144 kl I/ uingeset/ten l;ernsprechkanälen und /ur Übertrasiunii von ebenfalls in diese Laue uniüeset/.ien Videophonkanülcn. mit anschließender weiterer Umsetzung der Grund-Teriiärgnippen in die Überiragungslage. d a d li r c h g e k e η η / e i c Ii net. daf'i das Frequenzband der Videophonkanüle in der Videolage derart am oberen Lnd> beschnitten ist. daß sieh das Videoband mit dem entsprecheiulen umgesetzten Teilband in der Lage der Grund-Teriiürgnippe nicht überschneidet, und tlvili inner Bildunu. einer Nyquistüanke von · 15(1 bis · 25'' kH/. bezogen auf die I requenz des Videoträgers, die Videophonkanäle jeweils durch eine einzige I 'msetzung aus der Videolage in die Lage der Cirund-Ί ertiärgruppe Sl 2 bis 2044 kHz iimgesetzt werden.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekenn-/eichnct. daß die Videophonkanäle in die Grund-Tertiargruppe 812 bl·.2044 kH/ in Regellage umgesetzt werden.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanäle in die Grund-Tertiärgrup.v S I 2 bis 2044 kHz in Kehrlage umgesetzt werden.
4. System nach Anspruch 2'oder 3, bei dem die Grund-Tertiärgruppen Sl2 bis 2044 kH/ durch Träger, die ganzzahlige Vielfache von 8 kH/ darstellen, in ein oder mehreren Stufen in die Übertragungslage umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger, mit dem die Videonhonkanäle aus der Vidcolage in die Grund-Terliärgruppe 812 bis 2044 kHz umgesetzt werden, ein ungeradzahliges Vielfaches von 4 kHz ist.
5. System nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnct. daß die Videophonkanäle mit einem Träger von 1052 kHz in die Grund-Tertiärgruppe umgesetzt werden.
6. System nach Anspruch 3 und 4, dadurch gckennzeichnet, daß die Videophonkanäle mit einem Träger von 1812 kHz in die Grund-Tertiärgruppe umgesetzt werden.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Videoband vor der ersten LIm-Setzung bei einer oberen Frequenz von 906 kHz beschnitten wird.
tS. System nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanüle mit einem Träger in die Grund-Tertiärgruppenlage (GT) umgesetzt werden, der von einem frei schwingenden Quarzoszillator mit einer absoluten Genauigkeit von etwa ±4 Hz abgeleitet ist.
9. System nach einem der vorhergehenden An- ' sprüche, bei dem Fernsprechkanäle durch Träger, die ganzzahlige Vielfache von 4 kHz sind, stufenweise in die Übertragungslage umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenfrcqucnz/; der Vidcophonsignale 8 kHz ist.
65
Die Erfindung bezieht sich auf ein Frcquenzmultipllexsystem zur Einseitenbandübertragung von stufenweise in die Laue der ("CITT-C irund-Tei iiargruppe s I: hjs 2<)44 kHz umgesetzten Fernsprechkanälcn und zur Übertragung \iin ebenfalls in diese L.age iinigcsei/ien Vidcophonkanälen. mit anschließender weiteivr liii*ei/ung der Grund-Tertiärgruppen in die Ühertragungslagc.
Nacli den Empfehlungen des CCII 1 (C-.imitc Consultatil International 1 clc'phoniqiic et I clegraphique) gehen die Frequen/pläne der meisten Breitbandrrägerfrequen/systeme von der Gruiul-I'rimärgruppe dl) bis It)S kH/ mit 12 aneinandergereihten lern sprcchkanälen aus. I·Lint' dieser Primärgruppen werden zu einer 60-Kanalgruppe. der Grundsekundärgruppe 312 bis 551 kH/ zusammengefaßt. Eine weilere Bündelung kann z. R. dadurch erreicht werden, daß l'iinl Cirundsekundargruppen in die 300 Kanäle umfassende Grund-Tertiärgruppe in der Lage 812 bis 2(144 kH/ umgesetzt werden. Dabei sind die Träger, mit denen die ein/einen Kanäle in ein oder mehreren Stufen in die Grundprimärgruppenlage gebracht vverden und die Trüger zur weiteren Umsetzung in die Cirund-Tertiärgruppenlage jeweils ganzzahlige Vielfache von 4 kHz.
Die vnrgenar Hc Wahl der Trägerfrequenzen ist z.B. aus der Zeitschrift «Frequenz« I0AS, Heft K). S. 274 bis 284. insbesondere Bild 2. bekannt, worin auch die Möglichkeit der Übertragung eines 5,5 MH/ breiten Fernsehbandes mit einem 500 kHz breiten Restseitenband an Stelle \on fünf Tertiärgruppen des 12 MH/ breiten Übertragungsbandes dargelegt ist Die Lage des Videoträgers ist hierbei 6799 kHz, d. h. 1 kHz tiefer als das nächstgclegene ganzzahlige Vielfache von 4 kHz. Die vorbekannte deutsche Auslegcschrift 1 261 171 zeigt außerdem die Umsetzung der Grund-Tertiärgruppen in einer oder mehrerer Stufen in die Übertraaunnslace.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 274 663 ist sodann die sogenannte Dircktrnodulation bekannt, bei der die zwölf Niederfrequenz-Sprachbändcr mittels zwölf verschiedener Trägerfrequenzen in einer cinzigen Modulationsstufe unmittelbar in den Bereich der Grundprimärgruppe 60 bis 108 kHz umgesetzt weiden. Bei dieser Direktmodulation ist zwischen einem Kanal in der Ursprungslage und demselben Kanal in der umgesetzten Lage jeweils mindestens ein Frequenzabstand von 56 kHz vorhanden, so daß bei der Verwendung von Kanalfiltern mit hoher Flankensteilheit keine besonderen Schwierigkeiten bei der Unterdrückung von unerwünschten Mischprodukten ergeben.
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift I 021 896 ein Trägerfrequenzsystem bekannt, bei dem die Träger für die einstufige Umsetzung der Haupt- bzw. Tertiärgruppon in die Übertragungslagc Vielfache von 4 kHz darstellen. Bei der eventuellen gleichzeitigen Übertragung eines Fernsehkanals soll bei diesem System die Fernsehträgerfrequenz so gewählt werden, daß die Modulationsproduktc zwischen dem Fernsehträger und den Fernsprechamplituden auf die Flanken der Kanalträger fallen. Bei diesem bekannten System wird jedoch davon ausgegangen, daß das grundsätzliche Erfordernis bestehe, daß das Modulationsprodukt aus der doppelten Trägerfrequenz und dem modulierenden Band (2 T-M) außerhalb des Nutzmodulationsproduktes aus der einfachen Trägerfrequenz und dem modulierenden Band liegen muß.
Die Erfindung geht davon aus, daß nicht nur reine
DE19702004019 1970-01-29 1970-01-29 Frequenzmultiplexsystem zur Über tragung von Fernsprech und Videophon kanälen Expired DE2004019C3 (de)

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AT16171A AT300043B (de) 1970-01-29 1971-01-11 Frequenzmultiplexsystem zur Übertragung von Fernsprech- und Videophon-Kanälen
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