DE2002253C3 - Lager für nacheinander um zwei Drehachsen schwenkbare Flügel für Fenster, Türen o.dgl., insbesondere Wendeflügel - Google Patents
Lager für nacheinander um zwei Drehachsen schwenkbare Flügel für Fenster, Türen o.dgl., insbesondere WendeflügelInfo
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Description
mente zwischen dem Zwischenlagerteil und dem Lager des Rahmens bzw. des Flügels vorgesehen sein. Bei
Verwendung von Rollen als Stützlagerelemente sind diese vorteilhaft mit zur rahmenseitigen Drehachse
etwa radial gerichteten Rollenachsen angeordnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen
F i g. 1 bis 3 schematisch ein erfindungsgemäßes Lager in Verbindung mit je einem Teil des Rahmens und
des Flügels, und zwar
F i g. 1 in Schließstellung des Flügels,
Fig.2 nach Drehung um die erste, rahmenseitige
Drehachse,
F i g. 3 nach weiterer Drehung um die zweite, flügelseitige Drehachse,
Fig.4 eine Ausführungsform eines Lagers mit zwei
Drehachsen in der Lage nach F i g. 3 und im Schnitt nach Linie 4-4 der F i g. 5,
F i g. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der F i g. 4,
F i g. 6 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lagers mit einer Stützrolle als Stützlagerelement im
Schnitt nach Linie 6-6 der F i ς. 7,
F i g. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 der F i g. 6,
F i g. 8 eine andere Art der Abstützung des Zwischenlagerteils mittels Gleitlagerelementen im Schnitt nach
Linie 8-8 der F i g. 9.
Fig.9 eine Draui.sicht zu Fig. 8 im Schnitt nach Linie
9-9 der F ig. 8,
Fig. 10 eine weitere Art der Abstützung des Zwischenlagerteiles durch im Segment angeordnete
Stützrollen im Schnitt nach Linie 10-10 der F i g. 11 iuid
Fig. 11 eine Draufsicht zu Fig. 10 im Schnitt nach Linie 11-11 der F ig. 10.
In der schematischen Darstellung nach F i g. 1 bis 3 ist
mit 20 der feststehende Rahmen· und mit 21 der Flügelrahmen bezeichnet. Mit dem feststehenden
Rahmen ist der (festrahmenseitige) Lagerteil 22, mit dem Flügelrahmen der (flügelrahmenseitige) Lagerteil
23 fest verbunden, wobei die beiden Lagerteile 22 und 23 mittels des Zwischenlagerteiles 24 in gelenkiger
Verbindung miteinander stehen. Der Zwischenlagerteil
24 ist hierbei mit dem festrahmenseitigen Lagerteil 22 durch einen Drehzapfen 25 und mit dem flügelrahmenseitigen
Lagerteil 23 durch einen Drehzapfen 26 verbunden. Der Drehzapfen 25 bildet hierbei das
festrahmenseitige Gelenk mit der ersten Drehachse I1 der Drehzapfen 26 das flügelrahmenseitige Gelenk mit
der Drehachse II für den Flügel.
Im feststehenden Lagerteil 22 ist eine Kreisbogenführung 27 eingefräst, deren Kreismittelpunkt mit der
Drehachse I zusammenfällt. Am Zwischenlagerteil 24 ist ferner ein Sperrglied in Form eines Sperrhebels 28 um
eine Gelenkachse 29 schwenkbar gelagert. Er ist als bogenförmiger Hebel ausgebildet, etwa derart, daß er in
die Kreisbogenführung 27 passend eingreift. Eine schematisch bei 30 angedeutete Feder sucht den Hebel
gegen die radial äußere Wandung 27a der Kreisbogenführung 27 zu drücken. Der Hebel 28 weist des weiteren
eine Ausnehmung 31 auf, die durch einen nasenartigen Anschlag 32 und eine Endkante 33 des Hebels begrenzt
wird. Des weiteren ist am Flügelrahmen ein Sperrbolzen
34 angejrdnet, welcher in Schließstellung des Flügels
(Fig. 1) sich in der Kreisbogenführung 27, und zwar in der Ausnehmung 31 des Sperrhebels 28 befindet. Die
Kreisbogenführung 27 weist demgemäß eine Breite auf, welche dem Durchmesser des Sperrbolzens 34 zuzüglich
der Breite des naserartigen Ansatzes 32 am
Sperrhebel 28 entspricht. Eine Anschlagkante 35 am festrahmenseitigen Lagerteil 22 dient in noch nachstehend
beschriebener Weise als Anschlag für die Abschlußkante 33 des Sperrhebels 28.
In F i g. 1 ist der Flügel mit dem Lager in Schließstellung gezeigt. Der Spen-hebe! 28 befindet sich
in der Kreisbogenführung 27 des festrahmenseitigen Lagerteiles 23 und der Sperrbolzen 34 innerhalb dieser
Kreisbogenführung in der Ausnehmung 31 des Sperrhebels 28. Hierdurch sind der flügelseitige Lagerteil 23 und
ίο der Zwischenlagerteil 24 fest miteinander gekuppelt, da
ein Schwenken des Flügels um die zweite Drehachse II durch den Sperrbolzen 34 am Flügelrahmen verhindert
wird, der sich bei einer Schwenkung des Flügels um die Drehachse Il nur im Kreisbogen um die Drehachse
bewegen kann.
Soll daher der Flügel geöffnet werden, ist dieses nur dadurch möglich, daß sich der Flügel zusammen mit dem
Zwischer.lagerteil 26 um die Drehachse I in Pfeilrichtung χι dreht, und zwar bis die Lage nach F i g. 2 erreicht
ist. In diesem Augenblick kann der Sperrbolzen 34 die Kreisbogenführung 27 an der Anschlagkante 35 in
Pfeilrichtung xi um die Drehachse H verlassen, so daß
der Flügel mit dem flügelseitigen Lagerteil 23 nunmehr auch insgesamt um die Drehachse II geschwenkt
werden kann und am Schluß der Schwenkbewegung z.B. in einer mit Bezug auf Fig. 1 um 180°
verschwenkten Lage die Stellung nach F i g. 3 einnimmt. Gleichzeitig wird der Sperrhebel 28 vom Sperrbolzen
34 freigegeben, so daß die Feder 30 den Sperrhebel ebenfalls aus der Kreisbogenführung 27 herausdrücken
kann, jedoch nur um einen begrenzten Betrag, da sich bei dieser Schwenkung die Abschlußkante 33 des
Sperrhebels 28 gegen die Anschlagskante 35 am feststehenden Rahmen legt. Hierdurch wird ein
Rückschwenken des Zwischenlagerteils 24 um die erste Drehachse I entgegen der Pfeilrichtung x\ verhindert.
Bei einer Rückdrehung des Flügels aus der Lage nach F i g. 3 kann dieser in umgekehrt aufeinanderfolgenden
Bewegungsvorgängen zunächst nur aus der Stellung nach F i g. 3 in die Stellung nach F i g. 2 geschwenkt
werden, indem er sich um die Drehachse II dreht, während der Zwischenlagerteil 24 mit Bezug auf den
festrahmenseitigen Lagerteil 22 gegen Drehen um die Drehachse I durch den Sperrhebel 28 verriegelt ist.
Kurz vor der Stellung nach F i g. 2 trifft der Sperrboizen 34 auf den nasenartigen Anschlag 32 des Sperrbolzens
28 und drückt letzteren in die Lage nach F i g. 2 zurück. Sperrhebel 28 und Sperrbolzen 34 befinden sich
nunmehr wieder in einer Lage, in der sie bei einem weiteren Verschwenken des Flügels sich um die Achse 1
bewegen und damit den Flügel aus der Stellung nach F i g. 2 in die Stellung nach F i g. 1 überführen können.
Während dieser Schwenkbewegung ist wieder die Bewegung um die Drehachse II gesperrt, da zusammen
mit dem Sperrhebel 28 auch der Sperrbolzen 34 in die Kreisbogenführung 27 eingetreten ist und dadurch das
flügelseitige Lagerteil 23 mit dem Zwischenrahmenteil 26 verriegelt.
In Fig. 4 und 5, welche eine konstruktivere Ausführungsform der Lageranordnung nach F i g. 1 bis 3
für einen Wendeflügel, also mit lotrechten Drehachsen I und II zeigen, sind gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen wie in F i g. 1 bis 3 versehen.
l.-i besonderen sind zur Aufnahme des Gewichtes A
bzw. der Reaktionsdruckkraft A\ d.h. bei ausgeschwenktem Flügel zur Aufnahme eines Biegemomentes
mit dem Hebelarm h ein Drucklagerelement 36 vorgesehen, auf welchem sich der ballig ausgeführte
Endteil 37 des Drehlagerzapfens 26 am flügelrahmenseitigen Lagerteil 23 axial abstützt. Die ballige Ausführung
des Zapfenendteiles 37 hat hierbei den Zweck, bei Verformungen der Lagerteile unter der Wirkung des
mit dem Hebelarm Λ wirkenden Gewichtes ein Verkanten des Flügels 21 zu verhindern. Vorzugsweise
ist das Drucklagerelement 36 mittels Gewindes 36a und damit der Flügelrahmen 21 in Höhenrichtung einstellbar.
Zur weiteren Übertragung des Gewichtsdruckes von |0
dem Zwischenlagerteil 24 auf den Lagerteil 22 des feststehenden Rahmens 20 dienen des weiteren
ringscheibenförmige Drucklagerelemente 38, die den Drehzapfen 25 umschließen und den aus dem Gewicht
des Flügels herrührenden Druck vom Zwischenlagertcil 24 auf den festrahmenseitigen Lagerteil 22 übertragen.
Vorzugsweise ist ferner eine Lamellenbremse 39 vorgesehen, die zwischen dem Zwischenlagerteil 24 und
dem Kopf 40 des die Drehachse I bestimmenden Drehzapfens 25 zwischengeschaltet ist und die Drehung
des Flügels um die Achse I abbremsen soll. Durch Verschrauben des Kopfes 40 im bzw. auf dem
Drehzapfen 25 kann der Reibungsdruck der Lamellenbremse 39 eingestellt werden.
Die in F i g. 1 bis 3 schematisch angedeutete Feder 30 wird im Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 und 5 durch
eine Schmetterlingsfeder 30a gebildet, welche sich mit ihrem einen Ende am Zwischenlagerteil 24 und mit
ihrem anderen Ende am Sperrhebel 32 abstützt und diesen in der Lage des Lageraggregates nach F i g. 4 und
5 gegen die Anschlagskante 35 drückt.
Der Zwischenlagerteil 24 ist in einer durch die Achse II hindurchgehenden Ebene geteilt, wobei das Lager für
den Drehlagerzapfen 26 durch einen Deckel 41 geschlossen wird, der mittels einer oder mehrerer
Schrauben 42 mit dem Hauptteil des Zwischenlagerteiles 24 verschraubt wird.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 und 7 unterscheidet sich von dem vorherbeschriebenen Ausführungsbeispiel
vor allem dadurch, daß das Gewicht A des Flügels bei dessen Schwenkbewegung um die Achse I
unmittelbar in der Nähe der Drehachse !! vom Zwischenlagerteil 24 auf den festrahmenseitigen Lagerteil
22 durch eine im Zwischenlagerteil mit waagerechter Achse 43 gelagerte Stützrolle 44 übertragen wird,
indem die Rolle nach einem kurzen Schwenkwinkel aus der Lage nach F i g. 6 um die Achse I auf eine Fläche 45
des festrahmenseitigen Lagerteiles aufläuft und dadurch das den Zwischenlagerteil 24 auf Biegung beanspruchende,
durch das Gewicht des Flügels hervorgerufene Moment auf den Hebelarm Λ, verringert. Das Schließen
des Flügels wird dadurch erleichtert. Gewünschtenfalls kann die Fläche 45 auch so weit verlängert werden, daß
die Stützrolle 44 auch in der Lage nach F i g. 6, also bei voll ausgeschwenktem Flügel, noch auf der Fläche 45
abgestützt ist. Anstelle eines Drehzapfens 26 mit balligem Zapfenende 37 ist im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 6 und 7 ein zylindrischer Drehzapfen 26a vorgesehen. Des weiteren stützt sich das Zwischenlagerteil
24 auf dem festrahmenseitigen Flügelteil 22 mittels eines Axialdruck-Rollenlagers 46 ab.
F i g. 8 bis 11 zeigen zwei weitere Möglichkeiten einer
axialen Abstützung des Zwischenlagerteiles 24 auf dem festrahmenseitigen Lagerteil 22 im Bereiche des
Drehzapfens 25 der Drehachse I. Anstelle der ringscheibenförmigen Drucklagerelemente 28 ist im
Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9 ein segmentförmiges
Gleitsegmentelement 47 vorgesehen, dessen Krümmungsmittelpunkt auf der Drehachse I liegt und
das mit Bezug auf die Drehachse I im Bereiche eines Radius r liegt, der, in Achsrichtung gesehen, die
Drehachsen I und Il miteinander verbindet. Es gleitet bei einer Schwenkbewegung des Zwischenlagerteils 24
um die Drehachse I auf einem Gegengleitsegmentelement 48, welches in Bogenrichtung etwa um so viel
länger als das Gleitsegmentelement 47 ausgeführt ist, als es dem größtmöglichen Schwenkwinkel zwischen dem
Zwischenlagerteil 24 und dem festrahmenseitigen Lagerteil 22 entspricht.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 und 11 sind die
Gleitsegmentelemente 47 und 48 des vorhergehenden Ausführungsbeispieles durch zwei Rollen 49 ersetzt, die
in Vertiefungen 50 des festrahmenseitigen Lagerteiles 22 laufen und auf denen sich der Zwischenlagerteil 24
mit einer Lauffläche 51 abstützt. Auch in diesem Falle sind die Stützrollen 49 zweckmäßig im Bereiche eines
Radius r angeordnet, welcher die beiden Drehachsen 1 und II (in Achsrichtung gesehen) miteinander verbindet.
Gegebenenfalls können statt oder zusätzlich zu den an der festrahmenseitigen Drehachse I einseitig, z. B.
segment- oder bogenförmig angeordneten Axialdruckoder -Stützelementen entsprechende Elemente auch an
derflügelseitigen Drehachse 11 angeordnet sein.
Die Erfindung gibt des weiteren, wie dieses auch den dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen
zu entnehmen ist, die Möglichkeit, die Lager derart auszuführen und anzubringen, daß sie sowohl als
Schwingflügellager als auch als Wendeflügellager mit den jeweils zugeordneten Rahmen bzw. mit dem
feststehenden Rahmen bündig sind und somit zusammen mit diesen ein glattes Äußeres bieten.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Lager für nacheinander um zwei Drehachsen schwenkbare Flügel für Fenster, Türen od. dgl,
insbesondere Wendeflügel, mit einem Zwischenlagerteil, der in der einen Drehachse mit einem Lager
des Rahmens und in der anderen Drehachse mit einem Lager des Flügels gelenkig verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenlagerteil (24) einseitig außerhalb seiner rahmenseitigen
Drehachse (I) auf einem feststehenden Teil (22) mittels eines oder mehrerer Stützlagerelemente
(44,47/48,49) abgestützt ist (F i g. 6 bis 11).
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Stützlagerelemente (44, 49)
durch Rollelemente gebildet sind.
3. Lager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Stützldgerelement (44) in der Nähe der flügelseitigen Drehachse (II) im
Zwischenlagerteil (24) gelagert ist (F i g. 6,7).
4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützlagerelement
(44) nur während eines Teils des vollen Flügel-Schwenkhubes im Bereiche der Flügelschließstellung
auf dem feststehenden Teil (22) abläuft.
5. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Stützlagerelemente
(47, 48) in einem Sektor um eine der Drehachsen (I, II) angeordnet sind (F i g. 8 bis 11).
6. Lager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der das oder die Stützlagerelemente (47,49)
enthaltende Sektor im Bereiche einer Verbindungsgeraden frj zwischen den beiden Drehachsen (I1 II)
liegt (F ig. 9,11).
7. Lager nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützlagerelementc
(47, 48) aufeinandergleitende Gleitsegmente zwischen dem Zwischenlagerteil (24) und dem Lager (22
bzw. 23) des Rahmens (20) bzw. des Flügels vorgesehen sind.
8. Lager nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützlagerelemente
Stützrollen (49) mit zur Drehachse (I bzw. II) etwa radial gerichteten Rollenachsen vorgesehen sind
(F ig. 9,11).
9. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flügel (21)
mittels eines Drucklager-Drehzapfens (26, 37; 26a) aufnehmende Zwischenlagerteil (24) außer durch die
Stützlagerelemente (44, 47/48, 49) an einem die rahmenseitige Drehachse (I) bestimmenden Drehzapfen
(25) mittels Drucklagers (38, 46) abgestützt ist.
10. Lager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager der rahmenseitigen
Drehachse (II) als Wälzlager (38,46) ausgebildet ist.
11. Lager nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (23) des Flügels (21)
einen allseits gelenkigen Drucklager-Drehzapfen (26,37) aufweist
12. Lager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucklager-Drehzapfen (26, 37)
sich mit balliger Fläche auf einem einstellbaren Drucklagerelement (36) abstützt.
13. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (22, 23) mit
dem Rahmen (20) bzw. Flügel (21) bündig sind.
Die Erfindung betrifft ein Lager für nacheinander um zwei Drehachsen schwenkbare Flügel für Fenster,
Türen od. dgl, insbesondere Wendeflügel, mit einem Zwischenlagerteil, der in der einen Drehachse mit einem
Lager des Rahmens und in der anderen Drehachse mit einem Lager des Flügels gelenkig verbunden ist.
Derartige Lager sind für Schwingflügel bekannt. Solche Lager sind jedoch für Flügel mit lotrechten Drehachsen,
insbesondere Wendeflügel, nicht ohne weiteres verwendbar, vor allem dann, wenn es sich um schwerere
Flügel handelt Infolge des Hebelarmes, der dem Abstand der beiden Drehachsen entspricht, wirkt das
Gewicht des Flügels exzentrisch zu der rahmenseitigen Drehachse und sucht das Zwischenlagerteil zu verbiegen.
Hierdurch kann es unter Umständen zu Schwierigkeiten, besonders beim Schließen des Flügels, führen.
Der Erfindung liegi die Aufgabe zugrunde, ein Lager
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das durch die Belastung des flügelseitigen Lagers und die
Versetzung der beiden Drehachsen zueinander erzeugte, insbesondere auf das Zwischenlagerteil wirkende
Biegemoment zuverlässig aufgenommen wird und das Schließen des Flügels ohne Behinderung durch einen
sich durchbiegenden Zwischenlagerteil vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Zwischenlagerteil einseitig außerhalb seiner rahmenseitigen
Drehachse auf einem feststehenden Teil mittels eines oder mehrerer Stützlagerelemente abgestützt ist.
Die Hauptlast des Flügels kann dadurch von dem Zwischenlagerteil über die Stützlagerelemente mit
einem dem Abstand derselben von der rahmenseitigen Drehachse entsprechenden Hebelarm unmittelbar auf
den feststehenden Teil, insbesondere das Lager des Rahmens, übertragen werden.
Zur Verringerung der Reibung sind vorteilhaft das oder die Stützlagerelemente durch Rollelemente gebildet.
Zur Erzielung eines möglichst großen Hebelarmes kann ferner ein Stützlagerelement in der Nähe der
flügelseitigen Drehachse im Zwischenlagerteil gelagert sein.
Zur Erzielung eines möglichst großen Abstützhebelarmes mit Bezug auf die rahmenseitige Drehachse, ohne
daß hierzu der zur Abstützung des oder der Stützlagerelemente dienende Teil und damit auch in der
Regel der Rahmen oder Flügel eine zu große Stärke erhalten muß, oder auch aus anderen Gründen kann es
vorteilhaft sein, daß das Stützlagerelement nur während eines Teils des vollen Flügel-Schwenkhubes im Bereiche
der Flügelschließstellung auf dem feststehenden Teil abläuft. Insbesondere für diesen. Fall sowie auch zur
sonstigen Entlastung des oder der Stützlagerelemente ist des weiteren eine Lagerung des Flügels und des
Zwischenlagerteiles derart vorgesehen, daß das Lager des Flügels mittels eines die flügelseitige Drehachse
bestim.Tienden, als Drucklager ausgebildeten Drehzapfens
im Zwischenlagerteil und dieser außer durch die Stützlagerelemente an einem die rahmenseitige Drehachse
bestimmenden Drehzapfen mittels Drucklagers abgestützt ist. Vorzugsweise ist letzteres als Wälzlager
ausgebildet
In einer besonderen '.usführungsform der Erfindung
sind das oder die Ciutzlagerelemente in einem Sektor
um eine tier Drehachsen angeordnet, wobei dieser Sektor vorzugsweise im Bereiche einer Verbindungsgeraden
zwischen den beiden Drehachsen liegt.
In einer einfacheren Ausführungsform können die
Stützlagerelemente als aufeinandergleitende Gleitseg-
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |